#11329 Interessant, 2027 bleibt erhalten keine Änderung.
============================
Es ist riskant bei der PBB alles zu schnell zu glauben was einem an Prognose gut gefällt anstatt Dinge auch kritisch zu hinterfragen. Die letzten Jahre haben gezeigt, daß die PBB für gewöhnlich nicht einmal die Prognosen für das laufende Jahr halbwegs richtig voraussagen konnte und stattdessen ständige Gewinnwarnungen und Prognosereduzierungen der Normalfall sind. Wer ernsthaft glaubt diese Truppe könnte heute wirklich schon belastbar voraussagen was bis Ende 2027 genau passiert, der scheint aus der Vergangenheit nicht viel gelernt zu haben. 2027 ist noch weit weg und es dürfte noch reichlich Prognose"anpassungen" geben bis dahin. Von daher sollte man vielleicht besser erst mal den Blick vermehrt auf die nähere Zukunft richten und schauen wie kostspielig die jetzt angedachten Maßnahmen am Ende wirklich werden und wie gut das Neugeschäft sich weiter entwickelt.
Mich überrascht nicht so wirklich was heute verkündet wurde, da ich schon im Mai die damaligen Prognosen für recht unglaubwürdig gehalten hatte. Wollte das Management damals die Leute für dumm verkaufen oder war man selber zu dumm, um frühzeitig die Dinge richtig zu erkennen? Ich hatte am 14.05.2025 hier bereits im Thread folgendes gepostet:
https://www.ariva.de/forum/...ank-128515-525483?page=452#jumppos11303 ".... Wenn man sich aus den USA zurückziehen wird, dann wird das ebenfalls wieder
bei der Umsetzung größere Zusatzkosten erzeugen. Entsprechend ist auch das ARP erst einmal deswegen verschoben worden auf ungewisse Zeit. Wenn man sich die Zahlen unabhängig anschaut von den Risikovorsorge, dann sieht man die grundlegende Problematik
. Das Neugeschäft ist weiter schwach und die gemachte Jahresprognose für dem Umsatz (6,5 - 7,5 Mrd.€) erscheint mit gegenwärtig viel zu optimistisch gemessen an dem wenigen Neugeschäft im 1.Q.25 (1,1 Mrd. €). Wie will man das denn schaffen, bei einem kommenden Rückzug aus dem wichtigen Umsatzmarkt USA? ....die neuen Maßnahmen werden am Ende Lücken beim künftigen Umsatz und Gewinn hinterlassen, was wiederum dem Aktienkurs nicht gerade helfen wird..."