Deutsche Börse will kein eigenes Risiko-Rating für Neue-Markt-Firmen einführen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse AG hat einen Bericht der "WirtschaftsWoche" zurückgewiesen, wonach der Börsenbetreiber für alle am Neuen Markt notierten Unternehmen ein Risiko-Rating einführen will. "Wir können als neutraler Marktorganisator keine Ratings machen", sagte eine Sprecherin am Mittwoch der dpa-AFX. Aus Börsenkreisen hieß es dagegen, grundsätzlich würde die Deutsche Börse ein solches Rating begrüßen, wenn es die Marktteilnehmer selbst organisieren würden.
Den Kreisen zufolge hat es bereits Gespräche zwischen einzelnen Marktteilnehmern und dem Analystenhaus SES Research gegeben. Dies berichtet auch die "WirtschaftsWoche" vorab aus ihrer aktuellen Ausgabe. Danach sollen die 270 am Neuen Markt gelisteten Unternehmen in fünf Risikoklassen eingeteilt und alle drei Monate neu eingestuft werden.
Durch diese Methode soll das Vertrauen der Anleger in das Börsensegment gestärkt und institutionelle Investoren zurück gewonnen werden, die den Neuen Markt wegen seiner zum Teil undurchschaubaren Risiken meiden. Grundlage für das Rating sollen dem Magazin zufolge die Jahresabschlüsse und Quartalsberichte der letzten zwölf Quartale sein./sh/cs/bi
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse AG hat einen Bericht der "WirtschaftsWoche" zurückgewiesen, wonach der Börsenbetreiber für alle am Neuen Markt notierten Unternehmen ein Risiko-Rating einführen will. "Wir können als neutraler Marktorganisator keine Ratings machen", sagte eine Sprecherin am Mittwoch der dpa-AFX. Aus Börsenkreisen hieß es dagegen, grundsätzlich würde die Deutsche Börse ein solches Rating begrüßen, wenn es die Marktteilnehmer selbst organisieren würden.
Den Kreisen zufolge hat es bereits Gespräche zwischen einzelnen Marktteilnehmern und dem Analystenhaus SES Research gegeben. Dies berichtet auch die "WirtschaftsWoche" vorab aus ihrer aktuellen Ausgabe. Danach sollen die 270 am Neuen Markt gelisteten Unternehmen in fünf Risikoklassen eingeteilt und alle drei Monate neu eingestuft werden.
Durch diese Methode soll das Vertrauen der Anleger in das Börsensegment gestärkt und institutionelle Investoren zurück gewonnen werden, die den Neuen Markt wegen seiner zum Teil undurchschaubaren Risiken meiden. Grundlage für das Rating sollen dem Magazin zufolge die Jahresabschlüsse und Quartalsberichte der letzten zwölf Quartale sein./sh/cs/bi