geschoben, sondern der Politik und Weltanschauung, die er vertritt.
Der freie Markt und Finanzkapitalismus löst nun mal nicht alle Probleme. Im Gegenteil, er führte uns zu der vertrackten Lage, die wir seit 10 Jahren haben. Die Grundursachen liegen in der Politik der späten 80er und der 90er Jahre. Und da hat man von solchen Leuten wie Krall nichts gehört, weil da ja alles noch seinen Gang ging, und die Neoliberalen sehr gut daran verdienten. Jetzt wo sie merken, dass die Sache aus dem Ruder gelaufen ist, melden sie sich als die große Kritiker der Politik, und das obwohl sie alles andere als sozialistisch ist. Im Gegenteil, es herrscht weiter Turbokapitalismus. Nur in der Zinspolitik halt nicht, aber da eben auch nur, weil die Not so groß ist (aufgrund der neoliberalen Politik der 30 Jahre zuvor), dass man nun das Spiel weiterspielen muss. Und Krall spielt sich als der große Checker auf. Da krieg ich echt das kotzen. Er und seine Anhänger haben noch nicht begriffen, dass wir in ganz anderen Zeiten leben. Da helfen seine rein marktorientierten Ansichten, die er irgendwann mal von 20-30 Jahren auf der Uni gelernt hat, nicht mehr aus.
the harder we fight the higher the wall