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... ausgemachte Sache, dass HNA seine über die UBS verliehenen Aktien niemals (physisch) zurückfordern wird. Anders lässt sich eine so hohe Leerverkaufsquote bei einem DAX-Wert auch nicht erklären. Die Leerverkäufer wussten, dass sie (über die UBS) ein Zuschlagsrecht auf die HNA-Anteile haben würden und HNA wird seine Aktien dann eben an die Leerverkäufer veräußern, wenn der Kurs einen vorher mit ihnen ausgemachten Schwellenwert erreicht. Das dürften Kurse in der Größenordung zwischen 12,50 und 13,50 sein. HNA hat ja bereits durch Absicherungsgeschäfte und Aktienleihe gut verdient und wird wohl eher nicht die ca. 14,00 fordern, die sie einst bezahlt haben. Mit etwas Glück dürfte der Käse hier bis Mitte November gegessen sein, sofern die Q3-Zahlen nicht erneut derart schlecht geredet werden wie die Q2-Zahlen.
@Welti: Wenn die HNA bereits pleite ist und ein Insolvenzverfahren in China eröffnet werden würde, müssten vermutlich sämtliche Aktienleihen sofort beendet (glattgestellt) werden, um das Vermögen der HNA feststellen zu können. Das würde die Leerverkäufer mächtig unter Druck setzen, denn sie müssten vorzeitig liefern und das wiederum könnte einen Shortsqueeze bei DeuBa-Aktien auslösen. Dumm nur, dass a) die Mühlen nicht so schnell mahlen und b) die HNA nicht insolvent, sondern lediglich illiquide ist. Für DB-Aktionäre wäre eine Pleite von HNA demnach eine prima Sache und wenn die ICBC als eine der größten Gläubiger von HNA die Kontrolle über deren DeuBa-Aktien erlangen würde, dann hätten AQR & Co. vermutlich ein unlösbares Problem ...
... von der Societe Generale eine Mail zu schreiben mit dem Hinweis, dass Erwartungen einen zukunftsgewandten Charakter haben und dass er doch bitte erläutern soll, von welchen "Fronten mit enormen Risiken" er hier genau spricht und warum er die Kapitalausstattung der Bank (im Gegensatz zu Fed und EZB) für nicht ausreichend hält?!
Nutz- und sinnloses Gewäsch eines Bashers, der in seiner "Analyse" weder Ross noch Reiter benennt, sondern einfach nur das "Bla Bla" anderer nachplappert. Was die Arbeit von Ratingagenturen und Analysten angeht, so haben sie doch als (Mit-)Auslöser der letzten Finanzkrise gezeigt, was man auf deren Bewertung geben kann: Es mag ja sein, dass die Deutsche Bank z. B. einer IKB Schrottpapiere verkauft hat, aber da waren ganz bestimmt auch die AAA-Stempel der Ratingagenturen drauf. Seitdem klar ist, dass man diese Analysen und Ratings mit genügend Geld in der Hand kaufen kann, können die mir alle gestohlen bleiben ...
@Welti: Was nun? => Einfach ignorieren und lieber denen vertrauen, die in der Deutschen Bank die Verantwortung übernommen und den Aktionären eine deutliche Verbesserung der Situation versprochen haben! ;-)
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