kaeme im Fall des Falles von Griechenland und der dortigen Banken noch die Gefahr dazu, die sich ueber die globalen Verbindungen der Banken untereinander ergeben koennte. Wenn durch einen Zusammenbruch der griechischen Banken wieder solch ein Misstrauen aufkommen sollte, wie es 2008 nach der Lehman Pleite geschah, duerfte die deutsche Bank sich eher schlechter entwickeln als der DAX, wenn es zum GREXIT kommen sollte.
Allerdings halte ich diese Gefahr fuer gering, da die Banken in Europa lange genug Zeit hatten, sich auf dieses Szenario einzustellen. Die Lehmanpleite kam da doch ueberraschender von einem Tag auf den anderen. Da konnte man keine Vorsorge treffen. Fraglich ist aber auch, was in den Buechern der Investmentbanker an Papieren liegen. Man konnte zuletzt nachlesen, dass der eine oder andere Fond auf die Rettung Griechenlands setzt und griechische Staatsanleihen gekauft hat. Solche Gelder koennten verloren sein, wenn es zum Zusammenbruch Griechenlands kommen sollte.
Heute kann man nachlesen, dass Griechenland nicht in der Lage ist, die Renten und Beamtengehaelter komplett zu bezahlen. Und dies unabhaengig, ob morgen Griechenland gerettet wird oder nicht. Denn moegliche Reformen muessten in Griechenland erst noch im Parlament genehmigt werden. Dies soll auch fuer die Rueckzahlung der IWF-Rate gelten. Bei Auszahlung der Gelder nach einer moeglichen Einigung morgen soll Griechenland trotzdem bis mitte Juli nicht zahlen koennen.
www.t-online.de/wirtschaft/id_74445858/...gekuerzt-werden.html
Nach meinem Verstaendnis wuerde dann am 30.06. die Zahlungsunfaehigkeit eintreten. Aber die werden sich schon noch einen Trick einfallen lassen, weshalb die Gelder gestundet werden. Oder sollte man nicht ehrlicher sein und einfach sagen, die Glaeubiger verzichten gleich auf die Gelder. Wenn sie wenigstens nicht neue Gelder in dieses bodenlose Fass, dass allenfalls mit Politikern gefuellt ist, die an Unverschaemtheit und Dreistigkeit nicht zu ueberbieten sind, von oben giessen wuerden.
Ich bin ueberzeugt, dass Griechenland kein Geld erhalten darf und es allen in 5-10 Jahren besser gehen wird. Auch den Griechen, die sich wieder mehr anstrengen muessten, zu wirtschaften und auch durch die Einfuehrung einer eigenen schwachen Waehrung eine neue Chance bekommen koennten. Sie muessten sich dann auf ihre Starken besinnen. Und im Tourismus beispielsweise koennte eine solche Staerke bestehen. Aber selbst der lahmt momentan, da es nicht viele Leute gibt, die Lust haben, in einem Land Urlaub zu machen, wo sie als Einwohner der Geberlaender und damit Direktzahler ueber Steuern an Griechenland noch fuer deren Misere verantwortlich gemacht werden. Die jetzige Regierung dort ist so dermassen ahnungslos, unfaehig und darueberhinaus auch noch so arrogant, dass das nur schief laufen kann. Ein GREXIT und eine neue Regierung in Griechenland, die den Wiederaufbau betreibt, waere der beste Weg fuer Griechenland.