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Toomek du bist ein Pusher für andere Aktien. Ich kann mir auch Aktien raussuchen und behaupten, dass ich am Tiefpunkt eingestiegen bin und super viel Kohle gemacht habe.
War heute selber long in der DB hab 17 Cent Gewinn gemacht - wuuuhaaaa, das ist in 6 Stunden Arbeit, eine beschissene Performance. Wenigstens ist auf Rohstoff- und FX-Trading Verlass! Dort sind Trends auch richtige Trends. Die Schwäche der Finanztitel ist sogar nach 20% Kursverlusten immer noch vorhanden. Und 20% haben bei weitem nicht alle Finanztitel verloren.
Die DB steht auf SK-Basis jetzt am Jahresanfang. Nichts, rein garnichts hat sie in einer der geilsten Hauseen gewonnen. Letztes Jahr hat sie eine zweistellige negativ Performance hingelegt. Wirklich viele Aktien haben das Level gehalten und sind der DB um Jahre voraus, was die Performance betrifft. Ganz klar die DB ist auch für mich ein gewaltiger Rebound-Trade-Kandidat, aber was wird von den Medien in nächster Zeit kommen? Präsidentschaftswahl in USA, wo die Republikaner den Demokraten die Schuldenproblematik zuschreiben werden, wenn aus USA nichts kommt die Schuldenkrise in Europa in der die DB ein Gesamtrisiko in PIGS von knappen 2 Mrd hat - und trotzdem verliert sie wieder am allermeisten? Haushaltsdefizit der USA? Wenn es nicht die Schuldenkrise ist dann halt Libyen oder Japan oder wiedermal irgendeine wöchentliche Abstufung eines EURO-Landes oder vielleicht wirklich die Abstufung der USA von den Ratingagenturen?
Mir ist es wirklich egal, ob ihr an der DB festhaltet, mein Post soll nur einen Denkanstoß geben. Ich halte mich seit Jahren von Aktien in der Sommerpause fern und handle in dieser Zeit nur FX - keine Empfehlung, aber ein sehr trendiger Markt ;-)
Ich will euch die DB nicht schlecht reden, ganz im Gegenteil, sie ist eh eine fundamental gute Aktie. Nur ihr wollt doch nicht in die Investmentbank(st)er Geld investieren und selber nichts bzw. Verluste bekommen. Ich bin nicht für den Vergleich im Kirch Prozess, aber über den Ticker lief nach "nicht einmal"(!) 5 Minuten die Meldung, dass die DB ablehnt. Die Möglichkeit ein Multimilliardenrisiko aus dem Weg zu räumen binnen weniger Sekunden abzulehnen, hat nichts mit Shareholder Value zu tun! Ich rate auch niemanden die DB zu verkaufen, wenn er bis jetzt drinnen geblieben ist. Eine Frage stell ich aber noch in den Raum, die mich nämlich auch quält. Es geht um das Aktienrückkaufprogramm. Wird die DB möglichst günstig zurückkaufen wollen oder eher teuer? Jetzt versucht das mal zeitlich zu timen! In der HV werden die Beschlüsse befasst, ist also noch ein Monat Zeit, da könnte es doch noch schon runter gehen!
JPM hat heute ganz nett angezogen zum Handelsschluss, das lässt Gutes für morgen hoffen. Die USA hat gestern eine Warnung zur Abstufung von SuP bekommen und JPM steht fast ein Prozent im Plus. Die DB schafft es nach 2 Monaten Abverkauf nicht einen Tag lang einen Aufwärtstrend zu halten oder auch nur 0,1% im Plus schließen. Nein danke, in so einem Bullenmarkt braucht man definitiv nicht die Deutsche Bank! Zischt morgen die DB ab, dann geht sicher auch eine andere Branche ab mit der man mindestens genausoviel gewinnen kann wie mit der dämlichen DB an der jetzt seit Monaten festgehalten wird.
Schönen Abend noch!
Natürlich hätten wir uns alle eine bessere Performance der DeuBa-Aktie gewünscht. Aber das Leben ist eben kein Ponyhof.
Ich erinnere mich daran, dass die DeuBa -noch mitten im Geschehen der Finanzkrise- bis auf 60,00 EUR stieg, während die heutigen Shooting Stars (Autowerte etc.) nicht recht von der Stelle kamen.
Nun darauf zu schließen, dass die DeuBa auch weiterhin ein Underperformer bleibt, wäre mehr als vermessen. Es kann durchaus sein, dass sich die Nachrichtenlage zugunsten der DeuBa entspannt und die professionellen Investoren einsteigen.
Beispiel: Wenn Kirch den Prozess nach abgeschlossener Beweisaufnahme verliert, dann fällt allen schonmal ein großer Stein vom Herzen. Und sollte Spanien noch frühzeitig unter den Rettungsschirm kommen, dann wird auch diese Unsicherheit beseitigt.
Die DeuBa kenne ich schon seit jeher als volatilen Wert. So schnell wie es an ein bis zwei Tagen runter geht, kann es auch wieder nach oben gehen (momentan ist dies leider nicht der Fall, aber es war schon anders).
Fundamental glaube ich weiter an die "Bank der Banken" und werde nicht in Verzweiflung ausbrechen, obgleich mein Depot leider rot ist und ich gern was anderes zu sehen bekommen hätte.
2002 aufgrund der internetblase hat es drei jahre gedauert bis das vorkrisen-niveau erreicht war, toomek
jetzt hat es halt 1,5 jahre gedauert bis das vorkrisen-niveau erreicht wurde. ich kann deine argumentation nicht ganz nachvollziehen, weil beide ereignisse überhaupt nicht miteinander vergleichbar sind. nach dem internetboom oder auch überhitzen gab es eine dreijährige phase wo es nur bergab ging. vor der finanzkrise ging es nur bergauf und dann kam ein erdrutsch innerhalb von 3 monaten. der erdrutsch war viel impulsiver als 2002, somit erklärt sich eigentlich auch der schnellere wiederanstieg.
der schnelle anstieg spricht nicht gegen einen anstieg des marktes auf 8000/9000. viel mehr sorgen macht mir die hohe staatsverschuldung in der ganzen welt. mittelfristig sollte da aber noch nix anbrennen
nach dem internetboom, sollte eigentlich VOR dem internetboom heißen ;-)
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