Artikel:
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/...wegen-schlechter-Beratung.html
Betreffend Deutsche Bank:
Milliardenforderungen möglich
Die Deutsche Bank erklärte, sie erwarte keine Klageflut nach dem Urteil. In den Vorinstanzen hatte sie – wie im vorliegenden Fall – die meisten Verfahren für sich entschieden. Viele Urteile seien bereits rechtskräftig oder die Verfahren durch Vergleich erledigt, sagte ihr Anwalt Christian Duve in Karlsruhe. Die Bank habe ausreichend Risikovorsorge für die „überschaubare“ Zahl und den Streitwert noch anhängiger Verfahren gebildet. Der Anwalt des erfolgreichen Klägers, Jochen Weck, sagte dagegen, auf die Banken könnten Milliardenforderungen zukommen. Die Deutsche Bank allein hatte die Zinsswaps an Hunderte Stadtkämmerer und Unternehmer verkauft.
In der Verhandlung vor sechs Wochen hatte die Bank für den Fall einer Niederlage noch vor einem „Erdrutsch“ in der Bankbranche gewarnt. Kläger-Anwalt Weck hatte damals gesagt, es sei offensichtlich geworden, dass Banken mehr Transparenz an den Tag legen müssten, wenn sie solche Produkte verkaufen.