beträgt aktuell 9,5. Folker Hellmeyer dazu:
"Das ist eine politische Bewertung, die wir hier an den Märkten vornehmen und nicht aus der Ökonomie und den Unternehmen entspringt.
...
Die US-Schuldenkrise ist Grund für die Verunsicherung. Hellmeyer erklärt die Situation damit, dass die Republikaner Präsident Obama um jeden Preis aus seinem Amt vertreiben wollen. Er unterstellt auch, dass die US-Wirtschaft kein Verständnis für globale Zusammenhänge hat."
Da keine politische Kraft einen Default der USA überleben würde, muss und wird ein
neues QE kommen. John Williams sagte dazu in einem Interview:
"Erst einmal stehen die Chancen, dass die USA wirklich zahlungsunfähig werden, bei null. Hier und da wird darüber geredet, sollte die Verschuldungsobergrenze nicht bis zum 2.August erhöht worden sein, könnte der Staat einen Zahlungsausfall vermeiden, indem er gewisse Zahlungsspielchen spielt: Zinsen und Schulden zuerst zahlen, anstelle der anderen Verpflichtungen. Das könnte dann eine Herabstufung lostreten, sollte es nicht schon anderweitig dazu gekommen sein. Ich glaube zudem nicht, dass die globalen Investoren eine Nicht-Zahlung der allgemeinen staatlichen Verpflichtungen als ein Plus betrachten, und sie könnten dann mit dem Ausverkauf des Dollars beginnen. Ich persönlich glaube, dass der Kongress dennoch bis zur Frist irgendeiner Sache zustimmen wird. Ich erwarte dabei ohnehin keine substanziellen, tiefgreifenden Abmachungen; nichts von dem, was bisher vorgeschlagen wurde, würde die finanzielle Situation der USA merklich verbessern."
Williams geht davon aus, dass die Verschuldungsobergrenze endültig geshiftet oder
auch ganz abgeschafft wird.
Das komplette Interview mit John Williams ist hier zu lesen:
www.goldseiten.de/content/diverses/...toryid=16848&seite=0