Darüber schreibt Clive Maund am 15.07.:
"Es gibt keine Möglichkeit, die Globale Schuldenkrise auf direkte und aufrichtige Art bei-zulegen - jeder solche Versuch der Krisenbewältigung würde zu einer globalen wirt- schaftlichen Implosion und zu einer tiefen Depression führen - und sehr wohl möglich zu einem Zustand totaler Anarchie. Die "Defacto-Entscheidung" des "Weginflationierens" wurde schon getroffen. Letztendlich wird das zur Hyperinflation führen - und wohl ohne- hin zur Depression. Doch der Übergang zu diesem Zustand wird durch den inflationären Ansatz deutlich geglättet - anders als bei der drakonischen Kahlschlagmethode.
Es wird kleine bis mittlere Schuldausfälle geben, wie beispielsweise in Griechenland und Portugal und dann möglicherweise Spanien und Italien. Doch in jedem dieser Fälle wird der unmittelbar anstehende Ausfall in letzter Minute durch Rettungspakete und Stütz- ungsmaßnahmen abgewendet werden. Und wie viel Geld auch immer benötigt wird, um die Dinge erneut zusammenzuflicken und das System weiterhumpeln zu lassen - es wird bereitgestellt werden. In den Vereinigten Staaten wird die Verschuldungsobergrenze, nach großem rituellem Gerangel, angehoben werden - wieder und wieder. Und auch die Fed wird dem Markt für US-Staatsanleihen weiterhin Rückendeckung geben. Und es wird QE 3, QE 4, QE 5 und so weiter geben - wenn auch versteckt und unter anderen Bezeichnungen.
Geld wird in immer größeren Mengen produziert werden, um den Grunddruck im System zu halten. Für einen Anleger ist es ganz entscheidend, zu verstehen, was diese Entwic- lungen zu bedeuten haben. Sie bedeuten, dass sich immer dann, wenn eine Schuld- ausfallpanik dieser Art die Märkte heimsucht, eine weitere potentielle Kaufgelegenheit bietet - so wie gerade erst mit Griechenland, und das gilt besonders für Rohstoffe und ganz speziell für Gold und Silber. Ein Land wie Portugal wird kurz vor dem Schuldausfall stehen: Banker und Politiker werden einige Wochen lang wie kopflose Hühner durch die Gegend rennen, die Märkte werden fallen.
Und dann plötzlich - Voilà! - die nötigen Geldmittel zur "Verlängerung der Galgenfrist" werden aufgebracht, die Märkte werden erleichtert aufatmen und zur Erholung anset-zen - Inflation baut sich auf, denn die Schuldenrechnung wird in immer stärkerem Maße auf das gemeine Volk abgewälzt. Die mittleren und unteren Klassen der Welt wurden ins Visier genommen, als diejenigen, die diese Schulden durch stetig wachsende Inflation abzahlen sollen, und das wird die meisten in die Armut treiben."
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