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im Interesse von Goldman Sachs und den USA unterwegs, ohne ihnen (zumindest offiziell und zum jetzigen Zeitpunkt) gleichzeitig auf der Tasche zu liegen. Sonst würde er einen solchen Unfug wie eine Fusion der DeuBa mit der CoBa zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht maßgeblich vorantreiben. Man kann nur hoffen, dass man ihn (bezüglich dieser Offensive) bereits wieder eingefangen hat und im Hintergrund an seiner Ablösung arbeitet. Grundsätzlich sollte man sich zuküntig grundsätzlich von ehemaligen GS-Beratern fernhalten, wenn man tatsächlich deutsche bzw. europäische Interessen verfolgt. Die USA hat in der jüngeren Vergangenheit deutlich gezeigt, was sie von einem starken Europa hält und wie sie das (weiter und verstärkt) zu verhindern gedenkt. Jetzt wird es langsam Zeit, den handelnden Speerspitzen der US-Wirtschaftspolitik in Europa wieder das Heft aus der Hand zu nehmen und mit einem potenten Tritt in den Allerwertesten dorthin zu bugsieren, wo ihre bisherigen Auftraggeber sitzen.
... Finanzkrise vom Ausmaß der letzten Krise nötig werden. Die vollständige Integration der Postbank dürfte zusätzlich einige bilanzielle Risiken ausgeschaltet haben und die "50-Billionen-Euro-Bombe" exisitiert in dieser überzogenen Version gar nicht. Die Bank ist im Moment gesund, aber doch noch ziemlich anfällig, wenn eine Epidemie um sich greift.
Habe gerade einmal geschaut, welche Fusionspartner in Frankreich für die DeuBa überhaupt in Betracht kämen. Die 3 größten Banken dort sind allesamt "größer" und "gesünder" als die Deutsche Bank, wenn man die Bilanzsummen ausblendet. Die Nummer 2 und 4 sind genossenschaftlich organisiert und kommen als Fusionspartner wohl eher nicht in Frage.
Vielleicht war der Hinweis mit "Italien" auf der HV schon ein Wink, wohin die Reise zukünftig geht!? Das könnte zwar eine "explosive Mischung" ergeben, die entweder (im Falle einer baldigen Finanzkrise) für einen Bailout oder umgekehrt auch für explosive Gewinne (durch höhere Zinsen) sorgen könnte. Eine entsprechende Übernahme/Fusion müsste sich das Vertrauen der Anleger erst einmal verdienen.
Für die Commerzbank hingegen dürfte es genügend Kauf- bzw. Fusionsinteresse aus Frankreich geben, gerade bei den aktuellen Kursen. Die BNP beispielsweise würde mit der Commerzbank zu einer europäischen "Megabank" mit dann deutlich über 200.000 Mitarbeitern aufsteigen.
... Quartals-/Jahresende gehört seit jeher zum Geschäft. Schaut man sich aber die steigende Kurve bezüglich der "Rückfallniveaus" an, so darf man durchaus davon ausgehen, dass sich auch substanziell einiges verbessert hat in den letzten 4-5 Jahren. Ich würde das nicht so schwarz sehen und hoffe wie Trader 1-2-3, dass man die Risiken (gemeinsam mit der EZB und der FED) bewältigen kann. Die Stresstest-Szenarien der beiden Institute gehen sicherlich davon aus, dass auch sie selbst am Markt aktiv werden und im Falle einer dann nötigen Bilanzausweitung unterstützend zur Seite stehen.
Okay, dann sollte ich doch langsam schauen, dass ich mein Geld für den baldigen Einstieg in Long-Positionen zusammenkratze! ;-)
Ende dieser Woche sollte es nach Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse in den USA soweit sein ...
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