ich hoffe ihr kriegt was ihr verdient ewig hat keiner Massel
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Commerzbank Aktie
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9,669 € +3,20% +0,30
Deutsche Bank Aktie9,677 € +1,29% +0,123 €
... aber sicher nicht, um Beiträge zu schreiben oder Kurse zu beeinflussen. Die würden möglicherweise auch ihre Jobs auf's Spiel setzen, wenn sie das täten. Es wäre aber fahrlässig, hier nicht wenigstens für 2-3 Minuten pro Tag einen Blick reinzuwerfen, um die "Stimmungslage an der Basis" ein wenig aufzufangen und zu schauen, ob wirklich vertrauliche "Nachrichten" nach außen gedrungen sind.
Was hier geschrieben, gebasht oder gepusht wird ist kein Thema für "Big Money". Die machen ohnehin, was sie wollen - und es macht auch Sinn, wenn man über die Informationen verfügen würde, über die diese Leute verfügen. Man wird aber das Gefühl nicht los, dass einige hier der Meinung sind, dass sie "gehört" werden und dass sie wüssten, was "Sinn" macht und was nicht. Man kann das ja gerne schreiben, aber hoffentlich nicht glauben ...
... und hört auf, hier ständig kritische Stimmen mit einem Ausschluß aus dem Thread zu bedrohen! Möglicherweise zeigen sie genau das Maß an Objektivität auf, dass dem einen oder anderen - inzwischen - fehlt, weil die Verluste einem über den Kopf gewachsen sind.
Das sieht doch im Moment gar nicht so schlecht aus. Eine Bodenbildung braucht ihre Zeit, wenn es denn eine ist. Ansonsten macht es so wie RPM: Kauft und setzt ein SL-Limit darunter. Eine Alternative ist der Kauf und die Absicherung mit Derivaten (Puts). Das geht heutzutage auch ganz wunderbar mit kleineren Einsätzen, wenn man nicht zu gierig ist.
Wenn man aber gierig ist, dann sollte man auch cool genug sein, mit Anstand zu verlieren - und daraus für die Zukunft zu lernen. Ich weiß ziemlich genau, wovon ich rede: Meine 1. Aktie habe ich 1989 gekauft, meinen 1. Call 1995. Seitdem war zwischen "himmelhoch jauchzend" bis "zu Tode betrübt" so ziemlich alles dabei, und doch wurschtelt man sich irgendwie durch und es geht immer (irgendwie) weiter, aber man wird deutlich nüchterner mit der Zeit. Alles andere trübt den Blick auf die Realität ...
Commerzbank Aktie
9,707 € +0,63% +0,061 €
Deutsche Bank Aktie
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9,635 € -0,87% -0,085 €
10:00 Uhr Tradegate | Mehr Kurse »
WKN: 514000
ISIN: DE0005140008
Symbol: DBK
Typ: Aktie
An einem verrückten Tag wie diesen, an dem die Welt von einem Friedensnobelpreis für Donald Trump spricht, ist alles möglich - sogar ein Kursziel von 10,00 für die Deutsche Bank!
Im Ernst: Das Thema einer "Zerschlagung" ging mir auch schon durch den Kopf. Für den Investment-Teil des Unternehmens dürfte es möglicherweise auch einige Interessenten in Übersee geben und der Rest könnte sehr viel "sorgloser" mit der Commerzbank fusionieren, aber irgendwie ist dieser "risikoreiche" Teil der Deutschen Bank auch ein Faustpfand Deutschlands in der Welt, die einzige wirklich "scharfe Großwaffe", die man politisch einsetzen kann, um der Bundesrepublik im Ausland globales Gewicht zu verschaffen.
Ließe man "die Bombe" Deutsche Bank hochgehen, dann würde sie auch im Rest Europas, in den USA und möglicherweise auch in Teilen Asiens mindestens zu einem (welt)wirtschaftlichen Einschnitt wie 2007/2008 führen. Die Amerikaner versuchen offensichtlich seit Jahren, die globale Bedeutung dieser Bank nachhaltig zu schwächen, was (leider) auch zu gelingen scheint: Erst hat man ihr durch die Klagen in den USA das überschüssige Geld abgegraben, so dass notwendige und kostspielige Investitionen in die Zukunft weitestgehend unterlassen wurden. Dann drückten "US-freundliche" Politiker dem gesamten europäischen Bankensektor ein regulatorisches Korsett auf, in dem man kaum noch atmen kann und das nach wie vor enger geschnürt wird, und nun schwächt man durch schlechte Ratings die Bank in ihrer Refinanzierungsfähigkeit als Folge der schwachen Ertragslage, die ohne die ganzen Strafzahlungen und die irrwitzige Regulierungswut so bestimmt nicht eingetreten wäre. Die beispiellose Zerstörung des Images in der Öffentlichkeit setzt dem ganzen noch die Krone auf. Früher stellten sich die Politiker hin und glorifizierten die Macht und Ausstrahlung, die die Deutsche Bank für Deutschland (und seine Unternehmen) in der Welt repräsentierte. Heute versucht man politisch vom Thema abzulenken, wenn man auf die Deutschen Großbanken zu sprechen kommt, was sich nachweislich als großer Fehler herausgestellt hat. Hier hätte man schon während der Finanzkrise ein paar gute Mediaberater gebraucht, um sowohl die Notwendigkeit der Bankenrettung glaubwürdiger zu erläutern als auch das Image der Banken schneller wieder aufzurichten. Es gab aber nur negative Presse von geprellten Kleinanlegern in Schiffsfonds (CoBa) und die großen Gefahren durch die "Explosivkraft" der Deutschen Bank, also das ehemalige Faustpfand deutscher Wirtschaftspolitik im Ausland.
Gleichzeitig blieben in den USA die dortigen Finanzinstitute weitestgehend unangetastet und wurden mit der drastischen Steuersenkung zuletzt noch einmal deutlich gestärkt. Die Politiker in der Bundesrepublik stellen sich zwar gerne hin und reden davon, dass Deutschland und Europa starke Banken für den globalen Wettbewerb benötigt, aber in Wahrheit waren sie in den letzten Jahren die besten Erfüllungsgehilfen für den Niedergang der Deutschen Bank und der Commerzbank im Speziellen und für die Schwächung des europäischen Banksektors insgesamt, allen voran der ehemalige Finanzminister und heutige Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble, den man getrost als Speerspitze der US-amerikanischen Globalstrategen in Europa betrachten kann. Er hat aber nicht nur mit dazu beigetragen, die europäischen (und speziell die deutschen) Banken zu schwächen, sondern auch Europa insgesamt. Die von ihm vertretene Austeritätspolitik in Spanien, Griechenland und Portugal hat die Wirtschaftskraft Europas erheblich geschwächt und Europa insgesamt zu einem "kränkelnden Kontinent" gemacht. Ich habe keine Ahnung, was genau ihn zu diesem Verhalten angehalten hat, aber die "Liebe zu Deutschland und Europa" war es ganz sicher nicht. Er ist (für mich) der Hauptverantwortliche für den aktuellen Zustand der Deutschen Bank (und auch der Commerzbank) in Deutschland.
Die Deutsche Bank wird nicht untergehen, sie wird über kurz oder lang auch wieder ertragskräftiger werden und für gute Gewinne sorgen, aber bis dahin wird sie ihre (ehemals) globale Vormachtstellung deutlich eingebüßt haben und deutlich geschrumpft sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Europa irgendwann geschlossen und mit geballter Faust gegen das Treiben der US-Amerikaner vorgehen wird. Deren Interessenvertreter in Europa werden das ohnehin und sehr subtil mit aller Macht zu verhindern wissen.
Für mich hat die Klage keine Aussicht auf Erfolg. Die Übernahme der Postbank wurde doch nicht am 4. Tag vor der Pleite von Lehman Brothers vorbereitet und einen Tag später vollzogen. Da steckten monatelange Vorbereitungen dahinter und auch die Deutsche Bank hätte zu diesem Zeitpunkt nicht erahnen können, dass Lehman umgeht und was für Auswirkungen diese "toxischen Papiere" in der Folge haben würden. Das scheint mir alles so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass es eigentlich ein Unding ist, dass der Prozess noch läuft.
Ich halte ja auch nicht sehr viel von Herrn Ackermann, aber rückblickend betrachtet hatte er wohl einfach nur Recht mit der Aussage, dass die Postbank hätte gerettet werden müssen, wenn die Deutsche Bank diese nicht übernommen hätte. Hätte er diese Aussage vor der Übernahme gemacht, dann könnte man ihm und der Bank sicherlich ein gewisses Kalkül unterstellen müssen - und trotzdem: Was die ehemalien Aktionäre damals nicht als Kaufpreis bekommen haben, hätten sie im nachhinein sicherlich als Kursverluste hinnehmen müssen. Eine Milchmädchenrechnung ...
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