Ich muss nicht zwangsläufig irgendwo investiert sein. Italien bereitet mir wirklich ernsthafte Sorgen. Das wird in den Medien extra nicht so dramatisch dargestellt.
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Warum sollten Einlagen der Bank nicht für Aktienrückkäufe genutzt werden können? Sie sind Teil der Bilanz ...
... siehe hier (PDF-Seite 245 "Konzenbilanz", 1. Position bei den Passiva) ...
... und tragen somit zur Eigenkapitalberechnung bei. Ich gebe Ihnen dahingehend recht, dass man mit dem Geld der Anleger umsichtig und vorsichtig umgehen sollte, aber es liegt auch im Interesse der Anleger, die Position der Bank zu stärken, um deren Einlagen zu schützen. Ein Aktienrückkauf in einem größeren Rahmen (z.B. 8%-10% der eigenen Aktien), wie auch immer finanziert, würde zumindest ein deutliches Signal der Stärke nach außen senden und ein (neues) Selbstbewusstsein der Bank reflektieren.
Zum Jahresende 2017 parkten 225 Mrd. Euro auf Konten der Zentralbank. Sollte die Bank die zusätzlichen 325 Mrd. der Kleinsparer zu Negativ-Zinsen auch dorthin schieben, oder ihnen möglicherweise doch ein kleines Zinsversprechen gegen eine Investition in eigene Aktien geben als Teil der Einlagensicherung? Ich denke schon, dass ca. 1% dieser (zusätzlichen) Einlagesumme als Vermögenswert in eigene Aktien nicht schlecht angelegt ist, sofern die BaFin so etwas überhaupt zulässt. Rein bilanziell scheint mir das aber schon möglich zu sein ...
... dann aber besser mit Silver oder Gold, aber nicht mit "Geld"!
Ich glaube, dass Maxxim hier nur den "Schwarzsehern" auf eine unterschwellige Art und Weise zu Put-Käufen verleiten will ...
... damit seine Calls durch die Decke gehen! ;-)
Ich denke, dass allen Beteiligten schon klar ist, dass die größten Häuser, die schnellsten Autos und die hübschesten Frauen (bzw. Männer) einem nichts mehr nutzen, wenn die Wirtschaft am Boden liegt und großflächig Armut um sich greift. Ein Blick nach Griechenland (hinter die Touristen-Fassade) kann jedem Zweifler aufzeigen, was das bedeutet. Da betteln ehemalige Hochschullehrer um ein warmes Essen und Millionen von Menschen besitzen nicht mehr die Häuser, die ihnen einst gehörten, obwohl es ihnen vor 10-15 Jahren noch einigermaßen gut ging. Wenn ein paar Leute hier meinen, es hier besser /anders gesalten zu können, dann leiden sie vermutlich an maßloser Selbstüberschätzung. Geht die Deutsche Bank um, dann verlieren in den ersten 12 Monaten über 10 Mio. Menschen ihre Arbeitsplätze und in den nächsten 36 Monaten werden es weitere 10 Mio. Menschen sein. Das ist etwa die Größenordnung, mit der man rechnen müsste, wenn das Finanzsystem in Deutschland kollabiert ...
... und von den restlichen 25 Mio. Werktätigen werden etwa 15 Mio. gerade einmal so viel verdienen, dass sie froh wären, Hartz IV zu bekommen, das es dann auch nicht mehr geben wird. Das wäre so in etwa das, was uns hier blühen würde und in Griechenland (im Kleinen) bereits durchgespielt wurde. Die USA will Europa am Boden sehen und die deutschen Banken sind ein Hebel, der relativ leicht umzulegen ist, um genau dieses Ziel zu erreichen. Die Schwäche des einen ist die Stärke des anderen, das war schon immer so ...
... Resultatsgröße (positive Differenz aus Vermögen und Schulden) und kein Vermögensgegenstand, mit dem man etwas kaufen oder verkaufen kann. Noch haben Sie mich nicht überzeugt, aber vielleicht gelingt es Ihnen ja noch!? ;-)
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