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Sehr geehrter Leser,
wir möchten Sie an dieser Stelle ganz herzlich zu unserer regelmäßigen Wochenendausgabe des Börsen Kurier begrüßen.
Wie Sie an unseren ersten DAX-Analysen auf unserer Internetpräsenz unter http://www.boersen-kurier.de/index.php?id=4 sehen können, verstehen wir uns nicht nur auf die treffsichere Einschätzung von Einzelaktien, sondern auch auf die Prognose der großen Indizes.
Da sich die großen Aktienmärkte im Moment an einem wichtigen Scheideweg zu befinden scheinen, ist es für diese Ausgabe notwenig, etwas ausführlicher auf den fundamentalen Hintergrund der aktuellen Marktverfassung einzugehen.
#222222" size="3">DAX weiter im Abwärtstrend
(15.06.2008)
Bei 6.650 intraday machte der DAX wieder kehrt und strebte mit Macht erneut auf die 6.800, das Sprungbrett auf die 7.000, zu. Synchron hielt im DOW noch die Unterstützung bei 12.200. Der erneute Test der 12.300 war am Freitag die Folge.
Die aktuellen US-Konjunkturdaten gaben jedenfalls aus fundamentaler Sicht keinen Grund zur Euphorie:
Die US-Verbraucherpreise verzeichneten im Mai einen beschleunigten Anstieg. Demnach erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Berichtsmonat um 0,6 Prozent, nachdem im Vorjahresmonat ein Plus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden war.
Das Realeinkommen in den USA wies im Mai 2008 erneut einen preis- und saisonbereinigten Rückgang aus. So verringerte sich das Realeinkommen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent.
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich laut der Universität Michigan im Juni 2008 stärker als erwartet verschlechtert. So verringerte sich der Gesamtindex des Verbrauchervertrauens auf 56,7 Punkte.
Und schließlich ist Bernankes Ankündigung, das Augenmerk der FED nunmehr verstärkt auf die Inflationsentwicklung statt auf die Konjunktur zu richten, nicht geeignet, die Börsen zu stützen, deutet sie doch eher auf erneute Zinserhöhungen hin und damit auf ein gründliches Scheitern der Zins- und Geldpolitik der FED in den letzten Monaten.

An den Börsen sehen wir das, was wir bereits in unserer letzten DAX-Analyse geschrieben haben. Die Märkte schrauben sich schrittweise nach unten. Zunächst wurde die 6.800 als Unterstützung diskutiert, nun scheint es in der kommenden Woche so zu sein, dass diese Marke von unten kommend als Widerstand bestätigt werden könnte. Wenn das so ist, dann könnten wir sehr kurzfristig den erneuten Test des Bereichs zwischen 6.600 und 6.660 sehen. Ob sich hier dann ein Boden bilden kann, ist sehr fraglich. Lassen Sie sich bitte nicht von einigen Phantasten ins Bockshorn jagen, die am Wochenende allen Ernstes behaupteten, die Finanzmarktkrise sei überwunden. Nein, hier werden noch einige bittere Überraschungen auf den investierten Anleger zu kommen!
Wochenausblick für den engagierten Trader
Möglich, dass der DAX am Montag noch einmal von der 6.800 angezogen wird. Sollte diese Marke - + 20-40 Punkte - tatsächlich erreicht werden, dürfte erneut, auf der Suche nach einem vorübergehenden Boden, der Rückwertsgang bis auf die 6.660-6.600 eingelegt werden.
Warum jetzt noch einmal die 7.000 angelaufen werden sollte, ist jedenfalls nicht ersichtlich. Nahe liegender erscheint uns die Diskussion um die 6.600 mit der Option, evtl. in der übernächsten Woche bis auf die 6.400 durchgereicht zu werden.
Daraus folgt: die 6.800-40 könnte ein interessanter Einstiegsbereich für Shortpositionen mit der 6.700 als Ziel sein. Sollte dieses Ziel erreicht werden, Gewinne laufen lassen und StopLoss-Limit nachziehen.
Unser ganzes Wissen für Ihre Performance
Der Börsen Kurier
#222222" size="1">K#222222; line-height: 14px; font-family: Verdana, Arial, Helvectica, sans-serif" face="Verdana, Arial, Helvectica, sans-serif" color="#222222" size="1">ontakt/Impressum
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LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone hat im
Mai den höchsten Stand seit der Einführung des Euro erreicht. Die
Jahresinflationsrate habe bei 3,7 Prozent gelegen, nachdem in der Erstschätzung
noch ein Wert von 3,6 Prozent ermittelt worden war, teilte die europäische
Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg in einer zweiten Schätzung mit.
Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der
Erstschätzung gerechnet.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Diese
Wert war zuvor von Volkswirten erwartet worden. Am stärksten stiegen die
Verbraucherpreise im Jahresvergleich im Bereich Nahrungsmittel (+6,4%), Verkehr
(+5,9%) und Wohnung (+5,7%)
Seinen bisherigen Höchststand hatte die Jahresinflationsrate im März mit 3,6
Prozent erreicht. Aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) ist
Preisstabilität im Euroraum bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei
Prozent gewährleistet./js/fn
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