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Meldung des Tages: 20-Mrd.-USD-Markt im Visier: Warum dieser Drohnen-Spezialist jetzt Investoren anzieht
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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.799,35 -0,23% Perf. seit Threadbeginn:   +366,03%
 
Shenandoah:

@turboLuke...Dow Transport

 
15.06.08 18:26
stimmt, fiel mal satte 10% innerhalb weniger tage. Nur, und das ist wichtig, support hat gehalten und wir fielen von einem ATH zurueck. Ich denke, das muss man hierbei erwaehnen. Am Freitag stieg er auch mit den andren Indizes um 1,4% wieder...
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Kicky:

tatsächliche Arbeitslosenquote in USA bei 14%

12
15.06.08 20:32
Schöne Geschichte bei Axel Retz :Befinden sich in einem Raum drei Menschen und vier gehen hinaus, muss einer wieder hinein gehen, damit keiner mehr drin ist. Das ist zwar mathematisch korrekt, aber nicht wahr. Bestückt man eine derartige Aussage mit einem Bündel an volkswirtschaftlichen Termini und adelt sie mit dem Siegel der Amtlichkeit, wird es schon schwieriger.

Erst recht, wenn Sie sich vorbehalten, Ihre Aussage ab und an zu „adjustieren“, beispielsweise in der Weise, dass Sie mitteilen, dass sich nach neuesten Berechnungen zu Beginn nicht drei, sondern vier Menschen in dem Raum gewesen seien und davon nicht vier, sondern fünf hinaus- und wieder zwei hinein gegangen seien.

Führen Sie diese Adjustierungen regelmäßig durch, wird die überwiegende Mehrheit Ihrer Zuhörer annehmen, dass Sie sich wirklich nach Kräften bemühen, die wahren Zahlen ans Licht zu bringen. Und mit der Zeit einfach müde werden, Ihre Zahlenakrobatik weiter zu verfolgen – zumal, wenn das von Ihnen vorgetragene Ergebnis negativere Erwartungen Ihrer Zuhörer zerstreut und stattdessen mit positiven Überraschungen aufwartet.

So in etwa können Sie sich das Funktionieren der in den USA (aber nicht nur dort) veröffentlichten Wirtschaftsdaten vorstellen: Arbeitsmarktdaten, Produzenten- und Verbraucherpreise, Bruttoinlandsprodukt etc. – nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Schon von US-Präsident Reagan weiß man, dass er die zur Veröffentlichung anstehenden Daten zum Wirtschaftswachstum so lange an die Statistiker zurücksandte, bis ihm das errechnete Ergebnis gefiel. Als Bill Clinton ins Oral Office einzog, wurde dieser Kurs beibehalten. Und George W. Bush beschritt einen ihm nicht unangenehmen, da in jeder Hinsicht vertrauten Weg.

Sehen Sie sich einmal die Arbeitsmarktdaten an: Sie werden permanent an saisonale Sondereinflüsse angepasst
(wie z. B. den jahreszeitlich bedingten Auf-/Abbau von Arbeitskräften am Bau oder in der Landwirtschaft oder die Anzahl der Schul-/Studien-Abgänger usw.).

Das ist zweifellos sinnvoll. Aber wie kann es sein, dass die Einbeziehung der Saisonalität beständig zu einer herunter gerechneten Arbeitslosenquote führt anstatt im Gegenzug hin und an eben auch zu höheren Quoten?

Sicher: Für die laut US-Arbeitsministeriums im Mai vom Jobverlust betroffenen 49.000 Menschen (der stärkste Anstieg seit über 20 Jahren) ist der Käse gegessen. Was aber ist mit den rund 100.000 anderen, die ebenfalls im Mai ihren Arbeitsplatz verloren haben? Ist das nur ein „gefühlter“ Jobverlust? Und kostet Benzin an den US-Zapfsäulen nur „gefühlt“ über vier Dollar pro Gallone?
Nach Berechnungen des über jede polit. Absicht erhabenen John Williams und seiner Kollegen von www.shadowstats.com bewegt sich die tatsächliche Arbeitslosenquote in den USA statt der angegebenen 5,5 Prozent (über die die Wall Street so sehr erschrak) bei rund 14 Prozent, die Teuerungsrate statt der offiziellen (rund 4 Prozent) bei über 11,5 Prozent.zeitenwende.ch/axel-retz/haltet-den-dieb/
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Kicky:

Tanz auf dünnem Boden

5
15.06.08 20:35
......Ich weiß natürlich nicht, wie viele Anleger wissen, auf welch dünnem Boden sie hier tanzen. Und im Gegensatz zu vielen anderen weiß ich auch nicht, wie lange dieser Boden noch hält. Aber wie ich vor meinem Urlaub in meiner letzten Kolumne von Anfang Mai schrieb: Die meisten der weltweit wichtigsten Aktien-Indizes haben gefährlich anmutende charttechnische Wendeformationen ausgebildet, bei denen jetzt nur noch der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings fehlt, um sie über die Klippe gehen zu lassen.

Beste Grüße!

Axel Retz  zeitenwende.ch/axel-retz/haltet-den-dieb/-1-2/
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felli808:

Es ist

6
15.06.08 21:22
schon eine tragische Geschichte , wie sich eine "Weltmacht" selber belügt . Umso schlimmer nur, das wir nur zuschauen können , aber doch unsere Lehren aus diesem ganzen "Ökonomischen WITZ" ziehen können.
Für Amerika bin ich klar short eingestellt , so wie die meisten hier im Forum. Bin mir aber nicht sicher, inwiefern sich das ganze noch weiter auf Europa insbesondere auf Deutschland auswirken wird. Wann werden die Märkte sich endlich wieder der Realwirtschaft angleichen ? Wann sind die fundamentalen wieder von Bedeutung? Es ist geradezu unglaublich und untragbar , wie in verschiedenen Artikeln einschlägiger Finanzblätter beschrieben wird , das die Wirtschaftsdaten am Freitag "stark" waren. Glaubt man doch seinen Augen nicht, wenn man so etwas liest, persönlich greife ich mir dann an meinem Kopf und frage mich :"Glaubt ihr eigentlich selber ,was ihr da schreibt?"

Ich möchte gerne mal eine Frage hier in die Runde stellen :

Wann wird sich der Finanzmarkt insbesondere der Bankensektor wieder an die Realwirtschaft angleichen ? Das ist doch illusionäres Denken im katastrophalsten Sinne des Menschlichen Verstandes...oder?
Arroganz und Gier vernebeln unseren Verstand!
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wawidu:

@AL - # 23241

9
15.06.08 21:41
Mr. Koo sitzt im "Glashaus", und somit fällt es ihm sicherlich schwer, die eigentliche Crux des US-Systems zu erkennen - oder anzusprechen: das Bankensystem.

Hier ein Blick auf die Zahlen der Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) für Q1/2008:

All insured institutions: 8494
Commercial Banks: 7240
Savings Institutions: 1254
----------------------------------
International Banks: 6
Agricultural Banks: 1550
Credit Card Lenders: 26
Commercial Lenders: 4750
Mortgage Lenders: 807
Consumer Lenders: 102
Others: 1254

Unter Zugrundelegung dieser Zahlen ergibt sich die Relation Bankinstitute zu Bevölkerungszahl von 1 zu 35.300.

zum Vergleich:

Großbritannien: 1 zu 120.000
Deutschland: 1 zu 220.000
Japan: 1 zu 300.000

Symptomatisch sind insbesondere folgende Zahlen zum Net Income:

Savings Institutions:

Q1/2007: 4,471 Mrd. $
Q1/2008: 0,045 Mrd. $

Mortgage Banks:

Q1/2007: 3,437 Mrd. $
Q1/2008: minus 0,720 Mrd. $
--------------------------------------------------

Folgende Information habe ich bei wikipedia.com gefunden:

73 percent of uninsured deposits are held by the 172 banks that hold more than $ 5 billion in assets.

Diese "Blase an Finanzinstituten" kann m.E. nur durch eine erhebliche Kontraktion reguliert werden. Seit 1990 haben die Japaner die Anzahl ihrer Institute mehr als halbiert, und deren Bankensystem ist noch immer nicht wirklich gesund.

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Kicky:

ECB :Litterbin of last resort

6
15.06.08 23:17
www.economist.com/finance/displaystory.cfm?story_id=11554700
OH DEAR, it was not meant to be like this. The European Central Bank (ECB), widely praised for providing banks with ample liquidity during the credit crunch, now has a problem: how to encourage banks to place freshly created asset-backed securities (ABS) with investors, rather than dumping them, like so much radioactive waste, in its vaults.

The ECB accepts a wide range of assets, including those such as ABS for which there is temporarily very little trading, as collateral in its refinancing operations.
Provided the tranche of securities is the most senior, and rated A- or above, the ECB will take it. No surprise then that since August a large number of banks have designed ABS tranches, backed mostly by mortgages, purely for ECB consumption. Of €208 billion ($320 billion) of eligible securities created, only about €5.8 billion have been placed with investors, according to calculations by JPMorgan. In one noteworthy deal in December, Rabobank, a Dutch institution, issued €30 billion of mortgage-backed securities, €27 billion of which were designed exclusively for refinancings with the ECB.

On the face of it there is no immediate problem. Only around 16% of the ECB's collateral so far is ABS. Banks are drinking from the liquidity fountain and keeping the cost of high-street mortgages contained at the same time, which they might not be able to do otherwise.

But it is not helping the revival of a publicly traded ABS market, and may be fostering the creation of even murkier securities. Many of today's ABS are even less transparent than those sold before the crisis—the ECB requires a rating by only one agency, not the usual two, and pre-sale reports are often sloppily prepared. That, at least, is the concern of some rival central bankers, although the ECB itself is not panicking, yet. José Manuel González-Páramo, an ECB director, urged bankers earlier this month to make “serious efforts to revive the interest of third-party investors”. Though action is needed, the bank will not do anything in a rush—the markets are still too fragile for that..........
...The result, unless the ECB changes its tune, is that it could well end up as the repository of last resort. If banks start to default, the ECB—and ultimately the euro-zone taxpayer—could be left holding a lot of toxic assets. Almost as bad—for those with a mind for justice—is the thought that the same supposed rocket scientists, using the same benighted techniques that caused the mess, may be taking everyone for a ride again.....
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wawidu:

@platschquatsch - # 23247

9
15.06.08 23:21
Von der "Wahljahr-Theorie", die Rethfeld da bemüht, halte ich garnichts. 1972 und 1976 war genau das Gegenteil der Fall, und zwischen 1982 und 2000 gab es eine - fast ungebrochene - kontinuierliche Aufwärtsentwicklung, die natürlich auch in Wahljahren weiter lief. Lediglich in 1987 und 1998 gab es größere Korrekturen. Der Wiederanstieg in 1988 (Wahljahr) setzte nach dem "Unfall" von 1987 bereits zu Jahresbeginn ein. In 2000 hatten wir eine charakteristische Top-Bildungssituation, die mit dem Wahljahr m.E. absolut nichts zu tun hatte, sondern aus der Marktpsychologie zu erklären ist: Die Marktteilnehmer wollten im April und Mai 2000 einfach noch nicht wahrhaben, dass die Party zu Ende sein könnte. Sie war dann aber Ende August mit dem zweiten - tieferen - Top, also schon vor den Wahlen, endgültig aus.  
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 169174
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wawidu:

Municipal Bonds

11
16.06.08 00:08
Nun ist das eingetreten, was ich schon seit Wochen befürchtet habe: Die ETFs auf Kommunalobligationen haben ihre sehr schwache parabolische Erholung seit März beendet und befinden sich wieder im freien Fall (seit Anfang Juni nur rote Tageskerzen). Auf Grund permanenter Abstufungen bei den Muni Bonds durch die Ratingagenturen ist dies kein Wunder. Ich sehe hier ein Desaster voraus.
Der USA Bären-Thread 169176
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Anti Lemming:

kleiner Börsen-Ausblick

11
16.06.08 00:46
Ist eigentlich auf Daimler gemünzt, aber so allgemein gehalten, dass man es auch gut als Gesamtmarkt-Abschätzung lesen kann.

http://www.ariva.de/...ir_mal_ehrlich_t333331?pnr=4405429#jump4405429
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permanent:

DAX weiter im Abwärtstrend

6
16.06.08 07:12

Sehr geehrter Leser,

wir möchten Sie an dieser Stelle ganz herzlich zu unserer regelmäßigen Wochenendausgabe des Börsen Kurier begrüßen.

Wie Sie an unseren ersten DAX-Analysen auf unserer Internetpräsenz unter http://www.boersen-kurier.de/index.php?id=4 sehen können, verstehen wir uns nicht nur auf die treffsichere Einschätzung von Einzelaktien, sondern auch auf die Prognose der großen Indizes.

Da sich die großen Aktienmärkte im Moment an einem wichtigen Scheideweg zu befinden scheinen, ist es für diese Ausgabe notwenig, etwas ausführlicher auf den fundamentalen Hintergrund der aktuellen Marktverfassung einzugehen.

#222222" size="3">DAX weiter im Abwärtstrend
(15.06.2008)

Bei 6.650 intraday machte der DAX wieder kehrt und strebte mit Macht erneut auf die 6.800, das Sprungbrett auf die 7.000, zu. Synchron hielt im DOW noch die Unterstützung bei 12.200. Der erneute Test der 12.300 war am Freitag die Folge.

Die aktuellen US-Konjunkturdaten gaben jedenfalls aus fundamentaler Sicht keinen Grund zur Euphorie:
Die US-Verbraucherpreise verzeichneten im Mai einen beschleunigten Anstieg. Demnach erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Berichtsmonat um 0,6 Prozent, nachdem im Vorjahresmonat ein Plus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden war.

Das Realeinkommen in den USA wies im Mai 2008 erneut einen preis- und saisonbereinigten Rückgang aus. So verringerte sich das Realeinkommen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent.
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich laut der Universität Michigan im Juni 2008 stärker als erwartet verschlechtert. So verringerte sich der Gesamtindex des Verbrauchervertrauens auf 56,7 Punkte.
Und schließlich ist Bernankes Ankündigung, das Augenmerk der FED nunmehr verstärkt auf die Inflationsentwicklung statt auf die Konjunktur zu richten, nicht geeignet, die Börsen zu stützen, deutet sie doch eher auf erneute Zinserhöhungen hin und damit auf ein gründliches Scheitern der Zins- und Geldpolitik der FED in den letzten Monaten.

Der USA Bären-Thread 4405507

An den Börsen sehen wir das, was wir bereits in unserer letzten DAX-Analyse geschrieben haben. Die Märkte schrauben sich schrittweise nach unten. Zunächst wurde die 6.800 als Unterstützung diskutiert, nun scheint es in der kommenden Woche so zu sein, dass diese Marke von unten kommend als Widerstand bestätigt werden könnte. Wenn das so ist, dann könnten wir sehr kurzfristig den erneuten Test des Bereichs zwischen 6.600 und 6.660 sehen. Ob sich hier dann ein Boden bilden kann, ist sehr fraglich. Lassen Sie sich bitte nicht von einigen Phantasten ins Bockshorn jagen, die am Wochenende allen Ernstes behaupteten, die Finanzmarktkrise sei überwunden. Nein, hier werden noch einige bittere Überraschungen auf den investierten Anleger zu kommen!

Wochenausblick für den engagierten Trader

Möglich, dass der DAX am Montag noch einmal von der 6.800 angezogen wird. Sollte diese Marke - + 20-40 Punkte - tatsächlich erreicht werden, dürfte erneut, auf der Suche nach einem vorübergehenden Boden, der Rückwertsgang bis auf die 6.660-6.600 eingelegt werden.

Warum jetzt noch einmal die 7.000 angelaufen werden sollte, ist jedenfalls nicht ersichtlich. Nahe liegender erscheint uns die Diskussion um die 6.600 mit der Option, evtl. in der übernächsten Woche bis auf die 6.400 durchgereicht zu werden.

Daraus folgt: die 6.800-40 könnte ein interessanter Einstiegsbereich für Shortpositionen mit der 6.700 als Ziel sein. Sollte dieses Ziel erreicht werden, Gewinne laufen lassen und StopLoss-Limit nachziehen.

Unser ganzes Wissen für Ihre Performance
Der Börsen Kurier

#222222" size="1">K#222222; line-height: 14px; font-family: Verdana, Arial, Helvectica, sans-serif" face="Verdana, Arial, Helvectica, sans-serif" color="#222222" size="1">ontakt/Impressum
Homepage: www.boersen-kurier.com
Caressa Holding Ltd.
Valley Anguilla
Anguilla Brtitish West Indies

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metropolis:

Öl fällt kaum noch

7
16.06.08 07:56
selbst die Ankündigung von Saudi-Arabien, die Fördermenge um 0,5 mio Barrel tgl. zu erhöhen wirkt kaum preisdämpfend (aktuell 133,70); die Schwankung eher im Zufalls-Bereich der Daytrader. Kein Wunder, wird die weltweite Förderung doch nur um 0,6% erhöht, also ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die Saudis handeln auch sicher nicht uneigennützig, erzielen sie doch einen prima Preis mit der Extra-Menge. Wer weiß, ob das Top nicht nahe ist; was man hat das hat man. Und schließlich läßt sich das auch preistreibend interpretieren, kommen wir doch "Oil-Peak" damit schneller näher.  

ME spricht die fast neutrale Marktreaktion Bände. Diese Blase wird zunächst nicht platzen!

Antworten
Anti Lemming:

Permanent - Caressa - # 23260

6
16.06.08 08:08
Der Herausgeber Deines Newsletters sitzt in Anguilla, Britische Westindische Inseln. Warum?

Im Kleingedruckten der Caressa-Holding, die den Newsletter rausgibt, steht:

(Großbuchstaben im Original)

HINWEISE AUF MÖGLICHE INTERESSENKONFLIKTE

DIE CARESSA HOLDINGS LTD. ERHÄLT I.D.R. FÜR DIE ERSTELLUNG UND VERBREITUNG DER AUSGABEN IHRES NEWSLETTERS EINE VERGÜTUNG. DER AUFTRAGGEBER FÜR DIE ERSTELLUNG UND VERBREITUNG DER AUSGABEN DER GESELLSCHAFT HANDELT DANN IM INTERESSE DES EMITTENTEN DER BESPROCHENEN WERTPAPIERE ODER EINES AKTIONÄRS DES BESPROCHENEN UNTERNEHMENS!



Wozu auch sollte jemand die Menschheit gratis mit nicht von Interessenkonflikten belasteten Infos versorgen? Das gibt es nur in Graswurzel-Institutionen wie dem US-Bären-Thread ;-))
Antworten
obgicou:

Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

5
16.06.08 09:11
Barclays mit 4Mrd GBP KE?


Barclays is seeking to raise as much as £4bn ($8bn) from outside investors as it seeks to shore up its balance sheet without having to launch a rights issue that could lead to aggressive writedowns.

The UK bank is working on a plan to offer stakes to large investors, including several sovereign wealth funds, in which shares would be purchased at a premium to current prices. Existing shareholders would be given the opportunity to participate in the offering on similar terms although terms that dilute their holdings by 5 per cent or more will require their approval.
...

Barclays has been under pressure from regulators and investors to boost capital reserves. The bank’s core Tier One equity ratio – a key measure of balance sheet strength – is among the lowest in Europe at about 5 per cent.

Analysts believe Barclays, which has written off £1.7bn so far this year on complex debt securities, is being less conservative than some of its rivals in marking down assets related to the US subprime mortgage meltdown. The bank has also not taken market prices into account when valuing its £7bn portfolio of leveraged loans


www.ft.com/cms/s/0/...db-b0dc-000b5df10621.html?nclick_check=1
Antworten
permanent:

@AL

 
16.06.08 09:23
Der besagte Newsletter ist an meinem Spanfilter vorbei in mein Email Account gelangt. Ich hätte dies Information einstellen sollen.
Das Posting hier war mehr zur allgemeinen Information "Unterhaltung" gedacht.

Danke für deine Klarstellung.

Gruß

Permanent
Antworten
Anti Lemming:

Permanent

 
16.06.08 09:30
Kein Problem. Dies ist wohl einer der ersten Newsletter von Caressa, in dem noch mit generellen Trendaussagen (die auch zutreffen können) Interessenten und Vertrauen gewonnenn werden soll, ehe es später mit spezifischen (interessengebundenen) Tipps ans Eingemachte geht.
Antworten
Dreistein:

Anguilla

 
16.06.08 09:44
> Der Herausgeber Deines Newsletters sitzt in Anguilla, Britische Westindische Inseln.
> Warum?

Vielleicht auch, weil man da prima baden gehen kann, nur Mittwochs arbeitet und so gut wie keine Steuern zahlt? :-)
Antworten
obgicou:

Griff ins fallende Messer

6
16.06.08 09:47
hat Investoren (insbes. Staatsfonds) bisher 10Mrd gekostet; da steigt nicht unbedingt die Bereitschaft, sich noch mehr blutige Hände abzuholen.

www.ft.com/cms/s/0/95d4d66e-3b04-11dd-b1a1-0000779fd2ac.html
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Anti Lemming:

Obgicou - Zahl der Bankenpleiten wird steigen

10
16.06.08 10:31
Zum FT-Artikel in # 23267 (Link): Viele Großinvestoren, etwa die Araber, die Citibank stützten, hofften, mit ihrer Mega-Investition selbst die Kurswende zu erzwingen. Wenn eine Bank wegen Kapitalmangel akut gefährdet ist und der Kurs im Keller steht, kann ein "weißer Engel", der 20 Mrd. reinbuttert, allein mit diesem Kapitalzufluss die Kurswende herbeiführen. Ein solcher Deal verspricht daher, eine "sichere Sache" zu werden. Ich nehme an, dass viele der nah- und fernöstlichen Investoren, die große Summen in US-Banken investierten, darauf spekuliert haben. Die Kurse der US-Banken schienen ja bereits hinreichend ausgebombt.

Doch diese Turnaround-Speku mit dem Kapital-Holzhammer ging nicht auf, weil sich immer mehr Finanzlöcher auftaten. Der US-Bankenindex notiert zurzeit am 5-Jahrestief (unten) und fiel in den letzten Wochen wie ein Stein. Ein Boden ist nicht in Sicht (weitere 30 % Abwärtspotenzial). US-Regionalbanken (RKH) fielen sogar geradezu crash-mäßig.

Der von Dir gepostete FT-Artikel beziffert die Buchverluste der "Banken-Retter" auf inzwischen über 10 Mrd. Daher sind diese Großinvestoren und Staatsfonds in letzter Zeit auch so zugeknöpft bzgl. weiterer Geldspritzen. Niemand wirft freiwillig gutes Geld dem schlechten hinterher, wenn bereits die erste (und zweite... und dritte...) vermeintliche Turnaround-Speku in die Hose ging.

Weitere Konsequenz daraus sind die jetzt wie ein Strohfeuer um sich greifenden Kapitalerhöhungen. Die eigenen Aktionäre wegen Überschuldung mit KEs zu melken ist die unfeinste, aber sicherste Form der Geldbeschaffung. Doch KEs zur Schuldentilgung wirken extrem kursverwässernd. Kein Wunder, dass der Zuspruch bei den KEs immer öfter unter den Erwartungen bleibt. In einigen Postings aus der letzten Woche wurde von den wachsenden Schwierigkeiten bei der Realisierung der KEs berichtet.

Wenn KEs nicht mehr laufen, Bondemissionen verschmäht werden (oder nur noch maßgeschneidert den Notenbanken "umgehängt" werden können) und potenzielle Retter aus dem nahen und fernen Osten ängstlich ihre Schatullen verschließen, dann kommt das wirkliche Fiasko bei den Banken - auch in Europa. Denn wenn niemand mehr Geld zuschießen kann oder will, sinkt bei fallenden Assets die Eigenkapitalquote unter die gesetzliche Grenze (6,5 % bei der Bafin), und es wird Pleiten hageln. Auslöser für weiter fallenden Assets (CDOs, CDS usw.) sind neben Rating-Downgrades der Assets selbst die jüngsten Abstufungen der Monoliner, die weiteren Abschreibungsbedarf zur Folge haben werden.



Hier nochmal der Chart des US-Bankenindex BKX samt möglichem Panik-Kursziel (blau):
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 169228
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Dreistein:

AIG: Weltgrößter Versicherer kickt Chef raus

4
16.06.08 10:42
Immer diese Nudeln in Nadelstreifen...



Verluste in Milliardenhöhe haben ihn den Job gekostet: Der Chef des weltgrößten Versicherers AIG ist zurückgetreten. Grund für den schnellen Abgang sind Verluste aus der US-Immobilienkrise.

New York - 13 Milliarden Dollar Verluste waren es allein in den beiden vergangenen Quartalen - das hat den Aktionären gereicht: Der bisherige Chef des US-Versicherungsriesen American International Group (AIG) Chart zeigen, Martin Sullivan, trat am Sonntag zurück. Nachfolger wurde der frühere Citigroup Chart zeigen-Manager Robert Willumstad, wie AIG am Sonntagabend mitteilte. Er führte zuletzt den AIG-Verwaltungsrat.

Grund für die dramatischen Verluste waren vor allem Abschreibungen im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise. Im Mai musste sich AIG 20 Milliarden Dollar an frischem Kapital besorgen. Die Aktie fiel seit vergangenem Dezember um rund 40 Prozent. Außerdem geriet das Unternehmen erneut ins Visier von Untersuchungen der US-Behörden.


Sullivan hatte den Chefposten bei AIG 2005 nach dem Rückzug des Firmenpatriarchs Maurice R. Greenberg übernommen. Damals stand der Versicherer ebenfalls im Visier der Börsenaufsicht SEC. Sie hatte Bilanzierungstricks vermutet. Sullivan legte die Ermittlungen mit einem 1,6 Milliarden Dollar schweren Vergleich bei. AIG musste die Ergebnisse für fünf Jahre korrigieren. Doch vor wenigen Wochen wurden neue Untersuchungen der Behörden bekannt.

Der heute 53-jährige Sullivan begann seine AIG-Karriere bereits mit 17 und galt zum Zeitpunkt seiner Berufung bereits als Kronprinz. Laut US-Medienberichten vermissten einige große Investoren unter Sullivan allerdings einen sauberen Schnitt zur Ära des umstrittenen Greenbergs.

Der neue Konzernchef Willumstad soll auch den Vorsitz im Verwaltungsrat behalten, teilte AIG mit. Der 62-Jährige war bei der Citigroup bis zu seinem Rückzug vor drei Jahren für das operative Tagesgeschäft verantwortlich. Er gründete danach den Finanzinvestor Brysam Global Partners mit.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,559845,00.html
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Kicky:

Rettung für Lehman?

3
16.06.08 11:08
money.cnn.com/2008/06/13/news/...ends.rally.fortune/index.htm?
Blackrock hat Aktien gekauft
Blackstone beabsichtigt 20%bis 30% der Aktien zu kaufen -10% Anstieg Freitag
....Friday's stock move shows why few observers are expecting Lehman to go the way of the unbeloved Bear Stearns, no matter how bad its balance-sheet problems turn out to be. First, CNBC reported that another big investment firm - the Blackstone (BX) private equity shop run by Lehman alum Steve Schwarzmann - is considering a possible bid for 20% to 30% of Lehman.
.....The Wall Street Journal has reported Lehman has been in talks over a possible investment by banks in Korea, while other speculation has focused on private equity players such as Chris Flowers, who sought to buy Bear Stearns when it was at the abyss back in March but failed to line up sufficient financing.

Later Friday, Lehman got another shot in the arm when giant money manager BlackRock (BLK, Fortune 500) told Bloomberg it bought Lehman shares earlier this week. Blackrock said it isn't interested in buying Lehman, but believes Fuld and his revamped management team will see their way through this storm.
Antworten
Kicky:

wird der Dollar den Euro schlagen?

4
16.06.08 11:17
www.bloomberg.com/apps/...d=20601103&sid=a9pZVnfWJxqw&refer=us
une 16 (Bloomberg) -- Currency forecasters are betting that the dollar rally is just getting started as the Federal Reserve's shift to fighting inflation makes it likely to raise interest rates more aggressively than the European Central Bank.

The currency will strengthen 2.5 percent to $1.50 per euro by year-end, according to the mean estimate of 39 firms surveyed by Bloomberg. Economists anticipate that the ECB will raise rates a quarter-percentage point by September and then cut borrowing costs by yearend. Fed Chairman Ben S. Bernanke, who said he's ``attentive'' to the U.S. currency, will boost rates three-quarters of a percentage point by the end of the third quarter of 2009, according to data compiled by Bloomberg.

``We've seen a very significant shift in Fed emphasis; they're now clearly focused on inflation and the need to control inflation expectations,'' said Ian Stannard, senior foreign- exchange strategist in London at BNP Paribas SA, the most accurate currency forecaster in a 2007 Bloomberg survey. ``We're likely to see the currency recover some ground.'' ...
Options traders reversed bets in favor of the euro. A week ago, demand for options granting the right to buy the euro exceeded those offering the right to sell for the first time this year.

The so-called risk-reversal rate changed as traders speculated Group of Eight officials would signal they favor a stronger dollar and French Finance Minister Christine Lagarde described the U.S. currency's gains as ``very satisfying.''

``Verbal intervention has become more powerful,'' ...
The Fed's commitment to price stability and maximum employment ``will be key factors ensuring that the dollar remains a strong and stable currency,'' Bernanke said June 3.

The remarks were a ``change of rhetoric'' that showed the dollar ``has bottomed,'' said Stephen Jen, chief currency economist at Morgan Stanley in London, who used to work at the Fed.

``Central banks are trying to get ahead of the curve by tightening faster than the market has been imagining.'' said Tim Bond, head of global asset allocation at Barclays Capital in London. The Fed will lift its target rate for overnight bank loans a quarter point in September and October, Barclays said in a report June 13. Higher interest rates support a country's currency by making its fixed-income assets more attractive. .....
Antworten
permanent:

Eurozone: Jahresinflationsrate steigt im Mai auf R

2
16.06.08 11:29

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone hat im
Mai den höchsten Stand seit der Einführung des Euro erreicht. Die
Jahresinflationsrate habe bei 3,7 Prozent gelegen, nachdem in der Erstschätzung
noch ein Wert von 3,6 Prozent ermittelt worden war, teilte die europäische
Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg in einer zweiten Schätzung mit.
Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der
Erstschätzung gerechnet.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Diese
Wert war zuvor von Volkswirten erwartet worden. Am stärksten stiegen die
Verbraucherpreise im Jahresvergleich im Bereich Nahrungsmittel (+6,4%), Verkehr
(+5,9%) und Wohnung (+5,7%)

Der USA Bären-Thread 4406437
Seinen bisherigen Höchststand hatte die Jahresinflationsrate im März mit 3,6
Prozent erreicht. Aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) ist
Preisstabilität im Euroraum bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei
Prozent gewährleistet./js/fn

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#23273

felli808:

Falsches Forum

 
16.06.08 11:44
Entschuldigt mein letztes Posting !
Arroganz und Gier vernebeln unseren Verstand!
Antworten
Anti Lemming:

Kicky - Blackstone steigt bei Lehman ein

7
16.06.08 12:05
Das ist auch eine Methode, chinesische Staatsknete in den US-Bankenmarkt zu transferieren, nachdem die Staatsfonds bereits die Faxen dicke haben...

Ich nehme an, dass Blackstone außer Bankleichen zurzeit keinen Fraß für Übernahmen vorfindet. Sollte Lehman darauf eingehen, ist das meiner Meinung nach eher ein Warnsignal!

Sehenswert ist auch der Blackstone-Chart seit dem IPO (der chinesische Staatsfond hat 3 Mrd. in der BX-Erstemission versenkt, davon ist die Hälfte bereits verbrannt...):
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Der USA Bären-Thread 169243
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