www.snb.ch/en/mmr/reference/...d_repo_results_20221019.en.pdf
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Vorgehensweise:
1. Benenne eine unbestrittene Tatsache.
2. Behaupte eine Ursache für diese Tatsache.
3. Ziehe die behauptete Ursache in Zweifel, um auf diesem Umwege auch die Tatsache zu belasten.
Aktuelles Beispiel:
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...-435a-b07a-b4bd35cc84fa
Die unheimliche Stärke des Dollar
Eine Kolumne von Henrik Müller
Der steigende Kurs der US-Währung ist ein Vertrauensbeweis für Präsident Joe Biden. Nur fraglich, ob er dem hohen Anspruch gerecht werden kann.
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A.L.:
1. Es ist eine Tatsache, dass der US-Dollar zurzeit sehr stark ist.
2. Die Behauptung, das läge an Biden, ist "Spiegel"-Wunschdenken.
3. Nun werden im Artikel Zweifel erhoben, ob "Biden dem hohen Anspruch gerecht werden kann", um auf diesem schief gewickeltem Umwege zu schlussfolgern (genauer: fehlzuschließen), dass mit Biden (und seinem künftigen Erfolg) auch die US-Dollarstärke steht und fällt.
Zitat:
Wenn man den Wechselkurs als Maß der realweltlichen Akzeptanz des politischen Kurses heranzieht, dann sieht es so aus, als ob die Finanzmärkte darauf vertrauen, dass Bidens Kurs Erfolg hat, ähnlich wie einst Reagans.
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Was ist an den Argumenten richtig, was ist falsch?
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Biden wird auch bei US-Wählern immer unbeliebter:
www.manager-magazin.de/politik/...ab92-418b-b963-d2e3464e443a
...Manche Firma erhöht in einem Zug gleich noch ihre Marge – oder versucht es zumindest. Von "Greedflation" (Gierflation) ist in diesem Zusammenhang die Rede. Dazu tragen zwei Effekte bei: Zum einen herrscht derzeit große Verunsicherung, was das Preisgefüge angeht.
Die Inflation, also die Steigerung der Verbraucherpreise insgesamt, liegt bei mehr als zehn Prozent. Aber nicht alle Güter werden in gleichem Maße teurer. In einem solchen Umfeld werden Preiserhöhungen eher akzeptiert. Wieviel Zuschlag angemessen ist, lässt sich angesichts der Inflationsunsicherheit aus Sicht der Abnehmer kaum beurteilen. Der Anreiz, kräftig zuzulangen, ist umso größer. "Die heutige Inflation ist vor allem von Profitexpansion getrieben", urteilt Paul Donovan, Analyst der Schweizer Großbank UBS. Die Unternehmen seien geschickt darin, das "Narrativ" von der allgemeinen Inflation für sich zu nutzen und damit die Konsumenten dazu zu bringen, Preiserhöhungen hinzunehmen.
Zum anderen sind es gerade Unternehmen, die über einige Marktmacht verfügen und unter geringerem Wettbewerbsdruck stehen, die ihre Preisvorstellungen durchsetzen können. Eine Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Industrieunternehmen eher zu kräftigen Preiserhöhungen neigen als ihre Pendants in Frankreich, Italien und Spanien. Der Grund dürfte darin liegen, dass sie im Schnitt größer sind, hohe Marktanteile in ihren jeweiligen Segmenten haben und deshalb in geringerem Maße Konkurrenz fürchten müssen...
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