Der Eucken hat da schon den richtigen Riecher. Weil aber ex Neuemissionen / Delistings exact so viel Geld in die Börsen strömt wie wieder heraus (Summe Käufe und Summe Verkäufe saldieren sich auf 0), können Börsen auch keine Spargroschen absorbieren. Die in der Corona-Krise kumulierten Spargroschen stellen jedoch ein Argument für Preisdruck in den bevorzugten Assets dar, dieses Argument wirkt post-crisis logischerweise invers. Smarte Bären gehen deshalb dann short, wenn in den US die Infektionsraten wieder nachhaltig rückläufig sind. Man darf zudem auch annehmen, dass zum offiziellen Ende der Pandemie auch Keynes wieder aus dem Verkehr gezogen und durch eine Austerität die sich gewaschen hat ersetzt wird. Beides sind bärenstarke Bärenargumente.
Geldmengen: Der Anteil privat geschöpften Giralgeldes am Umlauf zulasten der gesetzlichen Zahlungsmittel (Bargeld) dürfte sich im Zuge der Krise nochmal deutlich ausgeweitet haben. Ich vermute, das steckt hinter dem Anstieg.
(Verkleinert auf 50%)


relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business