Da möchte ich widersprechen. Shlomo kennt zumindest die Grundlagen der Physik (er behauptet, studierter Physiker zu sein).
Mit Gnomons # 792 hingegen kann ich überhaupt nichts anfangen. Seniles Gequengel?
Mit "elektrische Energie verohmen" ist gemeint, Strom durch einen elektrischen Widerstand (E-Heizkörper) zu leiten, der sich infolge des Stromflusses aufheizt.
Das ist energiepolitisch ein Frevel, vor allem wenn der Strom in konventionellen Kraftwerken erzeugt wird. Wird Wärmeenergie aus fossiler Verbrennung oder Kernzerfall über einen Generator (= "Kraft-Wärme-Kopplung) in Elektrizität umgewandelt, ist der Wirkungsgrad gemäß dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik sehr gering - siehe Tabelle unten.
Praktisch bedeutet dies: Kohle-, Öl- oder Atomkraftwerke leiten im Schnitt 2/3 der Primärenergie als Abwärme in die Flüsse, an denen sie stehen. Nur 1/3 "endet" als elektrische Energie ("Strom").
Auch Windgeneratoren und Stromleitungssysteme sind technisch so aufwändig und kostspielig, dass es einfach nur "schade" ist, den teuer erzeugten Strom elektrisch zu verheizen. Weit sinnvoller, wesentlich günstiger und effektiver sind z. B. Solarkollektoren, die von der Sonne gelieferte Wärme direkt als solche speichern (z. B. in Wassertanks).
Wärmepumpen nutzen elektrische Energie, um Umweltwärme zu trennen in Wärme (für das Haus) und Kälte (dringt nach außen). Sie arbeiten daher ähnlich (wenn auch "umgekehrt") wie ein Kühlschrank.
Die Effizienz (JAZ) von Wärmepumpen liegt praktisch bei nur 2 bis 4 und ist damit gemäß folgendem Artikel "niedriger als erwartet" (rein theoretisch ist 8 möglich).
www.haustec.de/heizung/waermeerzeugung/...driger-als-erwartet
Im E-Auto, das keine Wärmekraftmaschine wie einen Otto- oder Dieselmotor enthält, muss die Heizung wohl oder übel aus den Batterien gespeist werden. Das senkt im Winter nicht nur die eh schon geringe Reichweite der E-Autos, sondern ist auch ein Umweltfrevel im Sinne des Anfangs dieses Artikels.
Auch die Aufheizung der Flüsse durch konventionelle Kraftwerke trägt zur Erderwärmung bei. Das gilt auch für die angeblich so umweltfreundlichen (weil CO2-freien) Atomkraftwerke!
(Verkleinert auf 63%)

