deutet ebenfalls darauf hin, dass die befürchtete "zweite Welle" im Schwange ist. Spannend bleibt, wie lange die US-hörigen Börsen (Dax und Co.) das noch ignorieren können. Auch der Euro steht wieder über 1,18 Dollar, so als wäre in Europa alles prima (man blicke nur auf die desolate Lage in Spanien, siehe # 905/906).
Die Börse kann widrige Fundamentals länger Zeit ignorieren, vor allem in Gelddruck-Zeiten, aber nicht ewig. "Kurzfristig ist die Börse ein Abstimmungsinstrument, aber längerfristig ein Wägeinstrument" (Benjamin Graham).
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...Städte, die in Deutschland mehr als 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen melden, gelten als innerdeutsche Risikogebiete. Zuletzt war das in Berlin, Bremen und Frankfurt am Main der Fall. Besonders heftig betroffen ist aktuell der Berliner Bezirk Neukölln mit einer Inzidenz von 133.
Gleich jenseits der Frankfurter Stadtgrenze, in der Nachbarstadt Offenbach, betrug der Schwellenwert am Freitag 66. Neben der Großstadt Stuttgart ist Esslingen (54,6) stark betroffen. In Bayern verzeichnet die Stadt Rosenheim (66,1) aktuell das heftigste Ausbruchsgeschehen. Im Ruhrgebiet übersteigen die Großstädte zwar noch nicht den Grenzwert, aber viele angrenzende, kleinere Städte in dem Ballungsgebiet: Hamm, Herne und Remscheidt. In Nordrhein-Westfalen kratzen Essen (48,4), Duisburg (43,1), Gelsenkirchen (47) und Köln (49,8) an der Risikogebiets-Schwelle.