Die Politiker haben sich von Helaba abzocken lassen. Sie konnte einseitig zurücktreten von den Derivate-Verträgen (zur Zinsabsicherung), wenn die Zinsen nicht sich nicht wie erwartet entwickelte. Solche "Absicherung" ist Verarschung.
Überhaupt sollte Beamte nicht "Goldman spielen":
www.welt.de/wirtschaft/article181434344/...e-Frage-nicht.html
Wegen eines Derivate-Skandals musste sich der hessische Finanzminister unangenehmen Fragen stellen. Die Zinswetten könnten das Land Millionen kosten. Doch nicht einmal der Landesrechnungshof hat bisher einen Überblick.
...Die Haushaltssitzung in Wiesbaden hat vor allem jenen Experten Argumente geliefert, die sich gegen den Einsatz von riskanten Finanzprodukten aussprechen. Der Erfolg solcher Papiere scheint zu vage, eine wirksame Kontrolle durch die Parlamentarier kaum möglich. So taugte die Sitzung bei vielen Abgeordneten nicht dazu, ihr ungutes Gefühl zu zerstreuen.
Stattdessen kamen neue Details ans Licht, die zumindest die Abgeordneten von SPD und Linke beunruhigten. Wie kann es zum Beispiel sein, dass die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) von 2008 bis 2013 das Wiesbadener Finanzministerium bei ihren Derivategeschäften beraten hat, sie aber gleichzeitig auch Derivate an das Land verkauft hat?
Oder das Thema Kündigungsrechte: Auf mehrfache Nachfrage des finanzpolitischen Sprechers der SPD, Norbert Schmitt, musste Schäfer einräumen, dass einige Derivateverträge den Banken ein einseitiges Kündigungsrecht gestatten. Im Klartext heißt das: Wenn sich die Zinsen nicht so entwickeln, wie die Bank sich ursprünglich erhofft hatte, kann die Bank das Geschäft vorzeitig kündigen.
SPD-Politiker Schmitt fand dieses Detail unerhört: „Wenn die Bank einfach aussteigen kann, führt das die Argumente des Finanzministers ad absurdum.“
Überhaupt sollte Beamte nicht "Goldman spielen":
www.welt.de/wirtschaft/article181434344/...e-Frage-nicht.html
Wegen eines Derivate-Skandals musste sich der hessische Finanzminister unangenehmen Fragen stellen. Die Zinswetten könnten das Land Millionen kosten. Doch nicht einmal der Landesrechnungshof hat bisher einen Überblick.
...Die Haushaltssitzung in Wiesbaden hat vor allem jenen Experten Argumente geliefert, die sich gegen den Einsatz von riskanten Finanzprodukten aussprechen. Der Erfolg solcher Papiere scheint zu vage, eine wirksame Kontrolle durch die Parlamentarier kaum möglich. So taugte die Sitzung bei vielen Abgeordneten nicht dazu, ihr ungutes Gefühl zu zerstreuen.
Stattdessen kamen neue Details ans Licht, die zumindest die Abgeordneten von SPD und Linke beunruhigten. Wie kann es zum Beispiel sein, dass die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) von 2008 bis 2013 das Wiesbadener Finanzministerium bei ihren Derivategeschäften beraten hat, sie aber gleichzeitig auch Derivate an das Land verkauft hat?
Oder das Thema Kündigungsrechte: Auf mehrfache Nachfrage des finanzpolitischen Sprechers der SPD, Norbert Schmitt, musste Schäfer einräumen, dass einige Derivateverträge den Banken ein einseitiges Kündigungsrecht gestatten. Im Klartext heißt das: Wenn sich die Zinsen nicht so entwickeln, wie die Bank sich ursprünglich erhofft hatte, kann die Bank das Geschäft vorzeitig kündigen.
SPD-Politiker Schmitt fand dieses Detail unerhört: „Wenn die Bank einfach aussteigen kann, führt das die Argumente des Finanzministers ad absurdum.“