gesteckt (Chart unten), um die Aktienkurse künstlich anzuheben. Die Folge sind quer Beet aufgeblasene und wackelige Bilanzen der SP-500-Firmen sowie Bonitätsverschlechterungen. Die Fed sorgt sich - zu recht -, dass dieses Kartenhaus der nächste Crash-Auslöser werden könnte.
Bis 1982 waren Aktienrückkäufe verboten, sie wurden als "Marktmanipulation" abgelehnt. (siehe Richter unten). Da dies jedoch niemand überprüfte, uferten die Rückkäufe ungeachtet der Verbote aus. Viele Firmen brüsten sich sogar mit ihren Rückkäufen und stellen das als etwas Positives für ihre Aktionäre dar.
Das ist es aber effektiv nicht. Zwar steigen die Kurse dann schneller, aber in Krisenzeiten wie jetzt fehlen die finanziellen Reserven. Mit den Rückkäufen geht es erst (und lange) steil hoch - dafür aber in der Krise noch steiler wieder runter. Mit möglichen Chapter-11-Totalverlust für die Aktionäre. Ich muss nicht betonen, dass Totalverlust NICHT im Interesse der Aktionäre ist.
Die Schuldenberge der US-Firmen, die durch die Aktienrückkäufe angehäuft wurden, sind laut Richter die "Hauptsorge" der US-Notenbank. Die Fed befürchtet, dass die ausgehöhlten Bilanzen in der nächsten Rezession erneut einen Finanzkollaps à la 2008 heraufbeschwören.
Daher jetzt auch Powells monströse Buchstabensuppe aus zig neuen Hilfs- und Stützpaketen:
https://www.ariva.de/forum/...n-thread-283343?page=5645#jumppos141128Im Klartext bedeutet dies:
Das Ponzi-System der Firmen (Aktienrückkäufe, intern) soll durch das Ponzi-System des Gelddrucken (Fed kauft Anleihen überschuldeter Firmen, letztlich mit Steuergeldern) aufgefangen werden. Aus Fehlern der Vergangenheit haben die Amis buchstäblich nichts gelernt. Das einzige was zählt ist das schnelle Geld JETZT, scheiß auf Nachhaltigkeit.
(selbe Quelle, Wolf Richter)
hare buybacks were considered a form of market manipulation and were illegal under SEC rules until 1982, when the SEC issued Rule 10b-18 which provided corporations a “safe harbor” to buy back their own shares under certain conditions. Once corporations figured out that no one cared about those conditions, and that no one was auditing anything, share buybacks exploded. And they’ve have been hyped endlessly by Wall Street.
The S&P 500 companies, including those that are now asking for huge bailouts from taxpayers and from the Fed, have blown, wasted and incinerated together $4.5 trillion with a T in cash to buy back their own shares just since 2012:
And those $4.5 trillion in cash that was wasted, blown, and incinerated on share buybacks since 2012 for the sole purpose of enriching shareholders is now sorely missing from corporate balance sheets, where these share buybacks were often funded with debt.
And the record amount of corporate debt – “record” by any measure – that has piled up since 2012 has become the Fed’s number one concern as trigger of the next financial crisis. So here we are....
