It's the end of the world as we know it... Homeoffice und Homeschooling, Hausmusik, neues Familienleben, die De-Globalisierung läuft an!
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Was stattdessen konkret Positives bleibt, sind vielleicht eher konkrete Erfahrungen als große Transformationen. Einige davon haben wir schon jetzt, nach wenigen Tagen gemacht: Unternehmen können auf Homeoffice umstellen, obwohl ihnen das jahrelang unmöglich erschien. Man kann online lernen, wenn auch eingeschränkt. Das Internet ist in diesen Tagen jenes gesellschaftliche Supertool, als das seine naivsten Fans es lange verklärt haben (ja, Desinfirmotionsschleuder ist es auch noch).
Wir werden auch gelernt haben, welche Jobs unverzichtbar sind und welche eher nicht. Bei der nächsten Diskussion um unterbezahlte Pflegekräfte und Krankenschwestern wird die Corona-Erfahrung ebenso zum Argument werden wie beim nächsten Versuch, die heimische Carearbeit sichtbar zu machen. Vielleicht wirken ein paar Wochen zu Hause zwischen Geschirr und Kindern und Wäsche selbst bei den härtesten Alleinverdienerworkaholics Wunder. In diesen Fällen ist die Krise Katalysator für Entwicklungen, die schon vorher angelegt waren.
Die fast anachronistische Gemeinschaft, die das Virus schafft, ist weder Utopie noch Dystopie. Sie ist der Modus, in dem wir durch den Ausnahmezustand kommen. Die Welt danach wird eine andere sein.
Aber wie, das können wir jetzt noch nicht wissen. Wir sind doch gerade erst eingestiegen.