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Fund issues dire equities warning
By Robert Orr Tue Apr 3, 2:15 PM ET
A leading UK fund manager has sold off about half the equities in the portfolios he oversees in anticipation of an imminent and severe market correction.
Ken Murray, the founder and chief executive of Blue Planet Investment Management, has revealed he has offloaded equities and cut the gearing on the firm's portfolios to zero in the belief a US economic recession is set to wipe more than 20 per cent from the value of global stock markets.
Blue Planet, a specialist investor in the financial sector with $350m of assets under management, operated three of the four best performing financial funds in the UK last year, according to figures from Bloomberg. Its Worldwide Financials fund was the best performing investment trust in the UK and the world over the last three years. About 25 per cent of Blue Planet's portfolios are now in cash.
Mr Murray warned the impending market correction was likely to be considerably more severe that either of the two most recent downturns that began in February just past and in April last year.
Mr Murray, who began the share sales two weeks ago after the latest downturn, said a consumer spending slowdown was already under way in the US. Combined with rising inflation and a slowdown in corporate earnings, this would drag the world's largest economy into recession.
"People don't want to believe bad things will happen but the market will correct very sharply," he said.
"It is time to get out of the market and I don't think it would be unreasonable to expect the market to fall by more than 20 per cent in a very short space of time".
Mr Murray has built a reputation as one of the UK's most successful investment trust managers. He has combined his role of chairman and chief executive with an active role as an asset allocator via his position of head of investments.
A leading figure in the Scottish financial establishment, Mr Murray founded Blue Planet in 1994. Prior to that, in 1990, he established the Bank of Edinburgh and led the move to consolidate the UK's fragmented building societies sector.
Bank of Edinburgh bought the Heart of England Building Society before being swallowed up by Scottish Amicable.
Mr Murray said investors could ill afford to ignore warnings from the likes of Alan Greenspan. The former chairman of the Federal Reserve warned earlier this year that the US faced the risk of recession.
http://news.yahoo.com/s/ft/20070403/bs_ft/fto040320071433120910;_ylt=At0O49x7OFzRVzQnr_jNMyf2ULEF
Meinung von Hans - Günter Redeker, Chef - Währunsstratege bei BNP Paribas :
Achtung, Lemminge!
Von Rita Syre, Frankfurt
Geht es nach dem Gros der Finanzmarktexperten, dann stehen die Zeichen für hohe Renditen weiterhin auf Grün. Hans-Günter Redeker von BNP Paribas spricht indes eine Warnung aus. Die US-Konjunktur werde hart landen. Das aber bringt nach Ansicht des Währungsexperten die Carry-Trade-Blase zum Platzen.
Frankfurt am Main - Hans-Günter Redeker ist sich des Risikos wohl bewusst, wenn er vor dunklen Wolken am Finanzmarkt warnt. Schließlich ist er seit mehr als 20 Jahren im Geschäft und weiß, dass Warnungen nicht gut fürs Geschäft sind. "Aber es steht nun mal fest: Wir leben nicht länger auf einer rosaroten Wolke", sagt der oberste Währungsstratege von BNP Paribas selbstbewusst. Was sich derzeit an den Finanzmärkten abspiele, sei ein "Tanz auf zunehmend dünnem Eis". Einen Einbruch ins Eis schließt er keineswegs aus. Ein Hard Landing der amerikanischen Konjunktur könnte das Eis brechen lassen.
Das Gros der Konjunkturexperten in den Banken geht derzeit in Gegensatz zu ihm von einer weichen Landung, einer langsamen Abschwächung der US-Wirtschaft aus. In ihren Szenarien ist die Krise am US-Hausmarkt schon weitestgehend ausgestanden. Deshalb befürchten sie auch nicht einen Einbruch des privaten Konsums, eine der zentralen Stützen des US-Wachstums. Der BNP-Experte sieht die Folgen der Krise am Immobilienmarkt aber noch keineswegs als abgehakt an. "Zwischen 2001 und April 2005, dem Höhepunkt am Hausmarkt, sind etwa die Hälfte der neuen Jobs in den USA beim und um das Geschäft mit Immobilien entstanden", gibt er zu bedenken.
Die Folgen sind für ihn klar: Die Probleme bei der Tilgung der Hypothekenkredite führten zu einer Dämpfung des Konsums, die Gefahr steigender Arbeitslosigkeit erhöhte sich. "Die übliche Frühlingsbelebung am Arbeitsmarkt werden wir in diesem Jahr nicht sehen", prognostiziert er.
Sinkende Prognosen, steigende Aktienkurse
Bei seinem Studium der US-Daten ist Redeker bei den US-Unternehmen ebenfalls auf Interessantes gestoßen. So verweist er auf die Konsensusschätzungen der Analysten. Sie hätten ihre Wachstumsprognose für den Gewinn pro Aktie längst im Schnitt auf 4,5 Prozent halbiert. "Und trotzdem steigen die Aktienkurse weiter", bemerkt er.
Für den Währungsexperten ist dies einerseits ein alarmierendes Phänomen, andererseits die Bestätigung für seine Zweifel an der gesundheitlichen Konstitution der Finanzmärkte. Seine Schlussfolgerung: "Die Investoren kaufen mittlerweile einfach alles, was Rendite verspricht." Der "Risikoappetit" der von der hohen Liquidität getriebenen Investoren sei mittlerweile "extrem" hoch.
Die Anleger würden längst nicht mehr nach Asset-Klassen mit deren unterschiedlichen Risikoprofilen differenzieren. Deshalb sei auch mittlerweile die Korrelation der verschiedenen Asset-Klassen, von Aktien über Währungen bis hin zu Rohstoffen, beängstigend hoch. "Denn die gestiegene Korrelation ist Ausdruck des Verhaltens von Lemmingen an den Kapitalmärkten: Alle suchen die hohe Rendite, die flache Zinskurse engt aber ihren Anlage-Spielraum ein, so dass die Investoren das Kapital in alle möglichen Anlageklassen drücken", meint Redeker.
"Gift für Carry Trades"
So sei auch erklärbar, dass nach den so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) immer exotischere Volkswirtschaften als Anlagechance angepriesen würden. Dabei kann es dann auch passieren, dass sich plötzlich unter den Investoren Island großer Aufmerksamkeit erfreut, wie er süffisant bemerkt.
Die so genannten Carry Trades spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Anleger können in Währungsräumen wie Japan oder die Schweiz zinsgünstig Kredite aufnehmen, erhöhen also den Einsatz noch einmal. Das Kapital investieren sie dann in Währungen mit höheren Zinsen. Die Carry Trades haben aber nicht die Kurse der so genannten Carry-Trade-Währungen wie den australischen und neuseeländischen Dollar spekulativ aufgebläht, sondern auch die Bewertungen von Aktien.
Das gilt nach Ansicht des BNP-Währungsexperten vor allem für Aktien in Südafrika, der Türkei, Brasilien und Island. "Es hat sich eine Carry-Trade-Blase aufgebaut", lautet seine Schlussfolgerung. Und die kann seiner Ansicht nach durch das Hard Landing der US-Konjunktur oder wieder aufkommenden Inflationsdruck in den USA und der damit einhergehenden steileren Zinskurve zum Platzen gebracht werden. Denn dann werde die Volatilität an den Märkten deutlich steigen. "Und die ist Gift für Carry Trades", sagt er.
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,475540,00.html
The "yen carry" trade is primarily a simple game of interest rate arbitrage.
Step 1: Borrow yen at 0.5% and convert the yen into $9,000 US dollars.
Step 2: With $9,000 from Japan and $1,000 of your own money, invest $10,000 in US Treasury notes at 5.00%.
Step 3: Collect $500 in interest from the US Treasury, and pay $45 to the Japanese lender.
Step 4: Pocket the $455 difference as a profit, for a rate of return of 45.5% on your original $1,000.
Step 5: Sell the US Treasury note, and convert the US dollars back into Japanese yen to pay off your loan.
Step 5 is the tricky part, because if the yen were to suddenly surge by 5% against the US dollar, the principal amount of the yen loan would also climb 5% from $9,000 to $9,450, which would wipe out the $455 profit from the interest rate spread. It would be nice to buy yen futures as a hedge against a climbing currency. The problem is that yen futures trade at a hefty premium to the cash market price.
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