haben im Grunde plausible Argumente für ihr Verhalten.
Ich finde plausibel, dass die Fed gezwungen sein wird, Geld zu drucken, d.h. ist langfristig der Standpunkt von Dalio absolut nachzuvollziehen. Allerdings halte ich es auch für plausibel, dass vorher noch einmal die Preise im Zuge einer Krise nachgeben, weil es 1. fast immer so war, 2. es massive Auslandsschulden in Dollar gibt, die einen sofortigen Zusammenbruch der Nachfrage nach Dollar meiner Meinung nach verhindern sollten, eher im Gegenteil, könnte es kurzfristig zu einem deflationären Schock kommen. Das ist der Moment, an dem die Kanonen donnern und an dem auch Buffet seine Cashquote senken wird. Der Dalio-Standpunkt plant halt mit ein, dass die Fed vorher, um eine Krise zu verhindern, alles tun wird, was in ihrer Macht liegt, und das ist letztlich Zinsen zu senken und Dollar zu drucken, also im Grunde eine Katastrophen-Hausse. Ich persönlich glaube nicht, dass sie auf Dauer effektiv einen Abverkauf verhindern können, dafür ist das ganze System zu chaotisch. Dazu kommt, dass je länger die Börsenparty geht, desto mehr Hebel für Long-Positionen verwendet werden wird. Wenn diese Positionen dann mal zwangsliquidiert werden müssten, setzt das die Lawine in Gang.