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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

Sehr aufschlussreiche Grafik

 
11.12.17 22:08
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Der USA Bären-Thread 1029395
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Emilia Stivali:

EU verschärft ihren "Krieg gegen Cash"

3
12.12.17 09:39
Der Krieg gegen Cash, geführt unter dem Vorwand der "Terrorismusbekämpfung", richtet sich nicht etwa gegen Konzerne, die ihre Gelder auch weiterhin - per Überweisung auf Konten von Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen - an der Steuer vorbeijonglieren können, unterstützt von Heerscharen gewiefter Juristen.

Nein, der Krieg gegen Cash richtet sich gegen den kleinen Mann/die kleine Frau. Präziser richtet er sich gegen die große Masse der Bevölkerung, der Bargeld verleidet werden soll, um sie noch besser kontrollieren, drangsalieren und abkassieren zu können.

10.000 Euro Obergrenze für Bargeld bei Reisen in der/die EU gibt es schon seit 2005. In einer Neuauflage des Gesetzes sollen nun auch Schmuck, Edelmetalle und Prepaid-Kreditkarten sowie anderes berücksichtigt werden. Am schwersten wiegt, dass Kontrolleure nun auch Beträge unter 10.000 Euro beschlagnahmen dürfen, sofern Verdacht auf "kriminelle Aktivitäten" besteht.

Das öffnet behördlicher Willkür "auf Verdacht" Tür und Tor. Zudem zeichnet es den Weg in eine finanzielle (und sonstige) Big-Brother-Diktatur, in der Zentralbankern ungeahnte Macht zuwächst. Denn wenn Bargeld komplett abgeschafft ist (dazu muss es den Leuten zuvor verleidet werden), sitzt Draghi oder sein Nachfolger am großen roten Schaltknopf, mit dem er auf einen Schlag in einer Art europaweiter "Kollekte" z. B 10 % Geldabwertung bzw. Abbuchung für neuerliche Bankenrettungen "veranlassen" kann. Solange die Leute Bargeld horten, kann die Ober-Geldkrake das nicht.

Je maroder das Finanzsystem, desto perfider die Methoden seiner "Kontrolleure". Mit der Bargeldabschaffung und der Option grenzkriminellen Zugriffs auf das dann nur noch "digital" vorhandene Volks-Barvermögen bereiten sich die Plutokraten klammheimlich auf die nächste Finanzkrise vor. Denn eins ist sicher: In der Ära des Gelddruckens, in der alte Probleme mit frischem Geld zugeschissen werden, wird jede neue Finanzkrise noch weitaus schlimmer ausfallen als die vorherige. Für die Lenker gilt daher, sich beizeiten neue Abkassier-Instrumente zu beschaffen. Am besten - systemkonform - solche, die Bankiers verschonen und auch nicht mehr (wie 2008 ff.) den Staat schröpfen, sondern direkt dem Michel in die Tasche greifen.

Echte Terrorismusbekämpfung wäre, die Zentralkraken zu entmachten.

wolfstreet.com/2017/12/10/...ealth-attack-in-eus-war-on-cash/

The EU’s Orwellian-dubbed Civil Liberties and Economic Affairs committee has approved tough new rules on cash that travelers might bring into or take out of the bloc. It’s also broadened the definition of cash to include precious stones and metals and prepaid credit cards.

Most importantly, the draft law will enable authorities to impound “cash” below the traditional €10,000 threshold, if criminal activity is suspected. The new rules would repeal the First Cash Control Regulation (CCR) from 2005, which requires individuals to declare sums over €10,000 when leaving or entering the EU.

The draft law still needs to be approved by the European Parliament. Then the legislation needs to be negotiated with EU governments. If the law is passed, anyone acting suspiciously carrying any amount of cash, whether in notes, precious stones, precious metals or prepaid credit cards, could face having their “money” impounded [= beschlagnahmt]....
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lifeguard:

realität

5
12.12.17 09:51
es ist vielleicht zeit, emilia, sich von der romantischen vorstellung zu verabschieden, das wir in zukunft ausserhalb unserer eigenen gedankenwelt irgendeine form von freiheit haben werden. wir sind doch schon meilenweit über die vision von orwell hinaus.

nur allein schon die smartphones mit fingerabdrucksensor, gesichtserkennung, gps, stimmerkennung und zig apps darauf, die alles von dir aufzeichnen. pffff!

Antworten
Emilia Stivali:

Die große Frage ist,

3
12.12.17 09:56
ob man das alles akzeptieren und gottergeben bzw. fatalistisch seines Schicksals harren sollte. Solange es noch die Möglichkeit der öffentlichen Kritik gibt, um diese gigantischen Umwälzungen auf allen Ebenen bewusst zu machen oder gar verändernde Proteste anzuschieben, sollte man davon Gebrauch machen.
Antworten
lifeguard:

nun, für mich keine frage mehr.

 
12.12.17 10:25
ich seh es als realität an, wieso sollte ich also energie verschwenden mit protest?

apropos:
natürlich wünsch ich mir auch grösstmögliche freiheit; deshalb versteh ich auch den unglaublichen reiz an einer unkontrollierten zahlungsart mit coins. nur kann ich nicht glauben, dass all die staatlichen kontrolleure das lange zeit zulassen werden.
geld ausserhalb der kontrolle von zentralbanken? mhhh...
Antworten
Murmeltierch.:

geldschwemme

 
12.12.17 11:28
dank an die zentralbanken und ihre geldpolitik !

www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/...re-article20170146.html

wo verlerier sind sind auch immer gewinner, natürlich verliert immer die masse, war schon immer so, bleibt immer so !
Antworten
Emilia Stivali:

Die Eurozone bleibt instabil

 
12.12.17 11:32
blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/...bleibt-instabil/

Vergleicht man den Eurokurs mit dem Dollar oder mit der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts der Eurozone, könnte man auf die Idee kommen, die grundlegende Instabilität der Währungsunion sei überwunden.

Doch dafür gibt es keinen Grund...
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Katzenpirat:

Bärenfutter: 30 Marktrisiken 2018

2
12.12.17 13:14
Die Deutsche Bank hat kürzlich eine lange Liste ernstzunehmender Risiken veröffentlicht, die die Marktteilnehmer im kommenden Jahr berücksichtigen sollten.

Für Bären keine Überraschung, aber dennoch eine recht umfassende Auslegeordnung.

(ES, bei der Quellenangabe einfach kurz die Augen zukneifen).
Der USA Bären-Thread 23693837
Die Deutsche Bank hat kürzlich eine lange Liste ernstzunehmender Risiken veröffentlicht, die die Marktteilnehmer im kommenden Jahr berücksichtigen sollten. Wie ZeroHedge am Wochenende berichtete, umfassen diese Risiken alle Bereiche der Finanzmärkte... - Veroeffentlicht am 12.12.2017
Antworten
Katzenpirat:

The 30 Biggest Risks Facing Markets In 2018

2
12.12.17 13:17
Der USA Bären-Thread 23693850
According to Deutsche Bank, there are no less than 30 risks investors should beware in the coming year, ranging from a market correction to a reversal of Brexit to Irish presidential elections, to a "Bitcoin crash," rising inflation, danger from North Korea, the results from Robert Mueller' ...
Oder von zerohedge
Antworten
Murmeltierch.:

in 2017

 
12.12.17 14:12
gab´s bestimmt auch 30 faktoren für risiken der märkte, alles risiken haben zu hören bewertungen geführt. warum sollte sich das ändern ? sobald das (finanz) system in gefahr kommt wird einfach noch stärker einfluß (manipulation) genommen. seit der 2008er krise ist das system unter kontrolle...

sollte aus dem einen oder anderen grund die wirtschaft schwächeln werden gesetze erlassen die dem entgegensteuern werden, endloses materielles wachstum ist das ziel des systems und der wunsch der meisten menschen, leider...
Antworten
Murmeltierch.:

sorry

 
12.12.17 14:59
...alle risiken haben zu höheren bewertungen geführt
Antworten
Emilia Stivali:

hört, hört

 
12.12.17 15:06
Antworten
elysium777:

Und weiter geht die große Party

 
12.12.17 16:38
"It's In The Mania Phase": Securities Regulator Warns That "Mortgages Are Being Taken Out To Buy Bitcoin"

"..
"We've seen mortgages being taken out to buy bitcoin. … People do credit cards, equity lines," said Borg, president of the North American Securities Administrators Association, a voluntary organization devoted to investor protection. Borg is also director of the Alabama Securities Commission.

"This is not something a guy who's making $100,000 a year, who's got a mortgage and two kids in college ought to be invested in."

"You're on this mania curve. At some point in time there's got to be a leveling off. Cryptocurrency is here to stay. Blockchain is here to stay. Whether it is bitcoin or not, I don't know," Borg said in an interview with "Power Lunch.".."

www.zerohedge.com/news/2017-12-11/...ing-taken-out-buy-bitcoin
Antworten
Murmeltierch.:

Und weiter geht die große Party

2
12.12.17 17:46
auch an den aktien märkten.... mittlerweile sollte auch dem hartgesottensten bären klar geworden sein das der markt kein markt sondern ein festgezurrtes system ist. es ist sinnlos das nicht zu akzeptieren auch wenn es gegen den gesunden menschenverstand geht.
letztlich wollen auch bären mal grün sehen...dazu müssen sie aber bullen werden ! schaut euch nur mal die us indizies heute ( und die ewigkeit davor) an. alle sitzen auf fetten gewinnen und sichern ab und treiben so den nächsten schub nach oben an. der markt stoppt erst wenn das aufhört...nur wie soll das aufhören. vielleicht intraday 10% rauf und 20 runter ?? mega gap noch oben?? weiter jahrelang den uptrend festigen bis keiner mehr absichert oder short geht (weil pleite)?
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#130915

Katzenpirat:

Sogenannter Retrofuturismus

 
13.12.17 00:52
im Bärenthread. Interessant. Das unterstreicht dessen historische Bedeutung. "Die Annalen der Bären-Dynastie". Chapeau!
Antworten
Katzenpirat:

Auch wenn der

 
13.12.17 01:00
Post bzw. die Reinkarnation Gaddafis bei mir  zugegebenermassen grosse Irritation auslöst... (???)
Antworten
Katzenpirat:

Johe6, Andreano verkehrt

 
13.12.17 01:13
in der Regel im Bitcoin Thread. Deine Kurzvisite bringt uns aber etwas Farbe in diesen düsteren Zeiten. - Und ganz so sicher scheint ihr euch im Bitcoin Thread offensichtlich doch nicht zu sein, wie ich aus dem freudschen Irrläufer schliesse.
Antworten
Emilia Stivali:

Alabama sagt Nein zu Roy Moore - und zu Trump

2
13.12.17 09:08
Trumps Steuergesetz kam mit nur einer Stimme Mehrheit im Senat durch. Gestern wurde ein republikanischer Senator durch einen neu gewählten Demokraten aus Alabama ersetzt. Interessant wäre, ob sich das für die Demokraten ausschlachten lässt, z. B. indem nochmals über das neue Steuergesetz abgestimmt wird.

Alabama sagt Nein zu Roy Moore – und zu Trump

Dem Demokraten Doug Jones gelingt im konservativen Alabama die Sensation: Er gewinnt die Senats-Nachwahl gegen den Republikaner Roy Moore – und fügt Donald Trump eine schwere Niederlage zu. Unter dessen bisherigen Fürsprechern regt sich bereits Widerstand.

www.faz.net/aktuell/politik/...nats-nachwahl-in-alabama-15338400.html
Antworten
Emilia Stivali:

Ein schwarzer Tag für Trump

 
13.12.17 09:10
www.spiegel.de/politik/ausland/...r-roy-moore-verliert-a-1183025.html

Stolz ritt er zur Wahlurne, es half nichts: Die spektakuläre Niederlage des Republikaners Roy Moore in Alabama ist ein Alarmsignal für US-Präsident Trump - seine Macht über die eigene Partei gerät in Gefahr.

...Für Trump ist die Niederlage in mehrfacher Hinsicht bitter. Die ohnehin knappe Mehrheit der Republikaner im 100 Sitze umfassenden US-Senat schrumpft so von 52 auf nur noch 51 Stimmen. Das bedeutet: Egal, welche Gesetze Trump dem Kongress zur Verabschiedung vorlegt, zwei Abweichler reichen aus, um jedes Projekt zu Fall zu bringen.
Antworten
Emilia Stivali:

Auswirkungen auf Trumps Steuerreform

 
13.12.17 09:21
Laut SPON (# 922) gibt es keine, weil der neue Senator zu spät ins Amt kommt:

Trumps große Steuerreform, die bereits in der kommenden Woche abgesegnet werden soll, wird davon wahrscheinlich nicht betroffen sein, weil der neue Senator dann wohl noch nicht im Amt ist. Doch für alle Pläne im neuen Jahr - wie etwa den Bau der Mauer zu Mexiko oder Kürzungen im Sozialbereich - dürfte es für Trump immer komplizierter (und anstrengender) werden, eine Mehrheit zu sichern.

Es fragt sich angesichts der Brisanz des Steuersenkungspakets jedoch, ob die Demokraten eine Verzögerung bei der Verabschiedung erreichen könnten - bis zu dem Zeitpunkt, an dem der neue Senator im Amt ist.

Trumps Senats-Mehrheit für die Steuerreform war äußerst knapp:

Für das fast 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro) schwere Projekt stimmten 51 Senatoren, 49 dagegen. Ein Republikaner, Senator Bob Corker, stimmte mit den Demokraten gegen die Steuerreform. Quelle: www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/...-stimmt-trumps-steuerreform-zu

Mit dem neuen Demokraten im Senat gäbe es bei einer Wiederholung der Abstimmung mit 50 zu 50 ein Patt.
Antworten
Emilia Stivali:

"Die Zeit" dazu:

2
13.12.17 09:26
www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/...-alabama-wahlsieg-moore-wunder

Für US-Präsident Donald Trump wird die Niederlage seiner Partei in Alabama nicht mal ein Jahr nach seiner der Amtsübernahme das Regieren erschweren. Mit dem Einzug von Doug Jones in den Senat schrumpft die ohnehin knappe Mehrheit der Republikaner auf eine einzige Stimme. Das gefährdet zahlreiche Vorhaben des Präsidenten. Die Demokraten drängten am Abend bereits darauf, Jones noch vor einer endgültigen Abstimmung über die geplante Steuerreform in den Senat zu berufen.
Antworten
Emilia Stivali:

Trumps rassistische Diskriminierungen von US-

 
13.12.17 09:57
Minderheiten und seine latente Frauenfeindlichkeit schlagen nun gegen ihn zurück.

Trumps Alabama-Kandidat Moore hatte, wie kürzlich publik wurde, in Jugendjahren zahlreiche teils minderjährige Frauen aggressiv sexuell belästigt. Trump versuchte im Wahlkampf für Moore, diese Belästigungen als Kavaliersdelikte abzutun - ganz so, wie er in punkto sexuelle Übergriffe auch für sich selbst Narrenfreiheit beansprucht.

Moore verlor die Wahl knapp. Ihm fehlten nur 22.000 Stimmen. Diese Stimmen kamen Demoskopen zufolge vor allem aus dem "black belt" in Alabama - und stammen überwiegend von schwarzen Frauen. Die Wahlbeteiligung der Schwarzen war mit 30 % wesentlich höher als sonst üblich. Schon 25 % wäre eine Sensation gewesen.

Es wäre eine wunderschöne Ironie der Geschichte, wenn Trumps großkotzige Steuersenkung für Reiche ausgerechnet wegen ein paar - von ihm verachteter und diskriminierter -  schwarzer Frauen aus Alabama ins Stolpern geriete.
Antworten
Murmeltierch.:

was heißt das für die indizies ?

 
13.12.17 14:03
...ATH again !?
Antworten
Emilia Stivali:

ja

 
13.12.17 14:13

AmTief Heulen

wie 2009

Antworten
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