Das Vorurteil lautet, dass es sich bei Millenials um eine faule Generation handele.
Tatsache ist: Ein Drittel aus der Generation der 20- 34-jährigen wohnt
aus ökonomischen Gründen noch im Haus oder der Wohnung der Eltern: Es gibt für sie, trotz Studium, kaum adäquate Jobs, viele US-Akadamiker haben Studentenkredite in Höhe von 60.000 Dollar oder mehr an der Hacke, und mit ihrem Diplom finden sie nur Jobs als Barkeeper, Fastfood-Brater oder ähnliches, oft zum Mindestlohn von 7,25 Dollar.
Die Nullzinspolitik und QE der Fed haben unterdessen die Hauspreise und damit die Mieten hochgetrieben. Selbst eine 1-Zimmer-Wohnung kostet in USA oft über 1200 Dollar. Allein zum Zahlen der Miete müsste man als Mindestlohn-Billiglöhner 170 Stunden pro Monat schuften, Steuerabzüge noch gar nicht inbegriffen.
Dies zeigt auch übergeordnet: Die von Wall Street und Co. behauptete ökonomische Erholung seit 2009 in USA ist ein Head-Fake. Ebenso die Behauptung (die man immer wieder in Gazetten liest), USA hätte sich besser als der Rest der Welt von der Finanzkatastrophe 2008/2009 erholt. Das mag für die 1 % Elite gelten (wegen von der Fed hochgejubelter Assetpreise), aber nicht für die 99 % der Bevölkerung, die Loser dieser (Geld-)Politik sind.
Die gigantische Umverteilung von unten nach oben hat dazu beigetragen, dass Trump von diesen (ideologisch irregeleiteten) Losern als vermeintlicher Elends-Erlöser gewählt worden ist. Er versprach ihnen mit "America first" durchgreifende ökonomische Verbesserungen. Bislang wurde so gut wie nichts davon umgesetzt. Im Gegenteil: Trumps zäher Kampf gegen Obamacare zielt sogar auf eine Schlechterstellung der Allgemeinbevölkerung, weil mit seiner "Novelle" Millionen von Amis ihren Krankenversicherungsschutz verlören. Und seine geplanten drastischen Steuersenkungen für Reiche kommen ebenfalls nur diesen zugute.
An den wahren Machtverhältnissen in USA hat sich durch die Trumpwahl ohnehin so gut wie nichts geändert. Nichts spiegelt dies besser als die letzte Woche gelaufene Abstimmung über die verschärften (und nur durch unbewiesene Behauptungen unterlegten) Russland-Sanktionen: Nur 3 von über 500 Kongressabgeordeten stimmten gegen die verschärften Russland-Sanktionen. Das US-Politik-Establishment ist damit praktisch "einer Meinung".
Auch die unter Obama/Clinton verfolgten geopolitischen Ziele werden unter Trump bruchlos weiter verfolgt - bis hin zur Schädigung der deutschen Wirtschaft (infolge der Russland-Sanktionen), gegen die jetzt u. a. Wirtschaftsministerin Zypries protestiert (besser spät als nie....).
FAZIT: Trump und Obama sind Marionetten derselben US-Elite, die weiterhin die Geschicke der Welt bestimmt und nach Belieben ganze Regionen in Krieg und Elend versinken lässt (siehe Libyen, Syrien, Irak...)
www.marketwatch.com/story/...still-live-with-their-parents-2017-07-31
It’s been challenging to find good jobs.
In 2014, 51% of new college grads were working jobs that don’t require a degree, according to a CareerBuilder survey. (Think: the stereotypical English-major-as-Barista.) This is the problem that I, along with my peers, have been facing: We graduated into one of the worst job markets in recent history.
The lack of adequate jobs translates into underemployment, which leads to two problems: Lost wages and gaps in employment history, both of which impact earning potential for the rest of our careers. In fact, according to the Census report, 41% of men between the ages of 25 and 34 today earn less than $30,000, compared with 25% in 1975.
The rent is too high!
A one-bedroom apartment rents for about $1,234, according to a GOBankingRates study—a high cost when you’re struggling to find work and pay down debt. (And this doesn’t even include utilities.) If you’re earning $7.25 an hour, the federal minimum wage, you’d have to work 170 hours a month just to afford the average apartment. Add in a $300 student loan payment, and it jumps to 211 hours worked in one month—just to live on your own and pay one debt bill. (And that’s pretax!)