Erwartet waren 185.000 US-Jobs.
Geliefert wurden nur 135.000 bei 4,3 % AL-Quote (Vormonat 4,4 %). Diese beiden Zahlen passen mMn nicht zusammen. Denn wenn wenig neue Jobs angetreten wurden, müsste die AL-Quote steigen. Marketwatch erklärt die Diskrepanz damit, dass etliche Leute die Arbeitssuche aufgegeben hätten (die AL-Quote misst nur die aktiv Arbeit Suchenden). Das passt wiederum nicht zu einer angebliche boomenden US-Wirtschaft.
Um die AL-Quote konstant zu halten, müssen jeden Monat rund 150.000 neue Jobs geschaffen werden, denn um diese Zahl wächst monatlich die arbeitsfähige US-Bevölkerung.
Als weiteren Grund führt Marketwatch an, dass es für US-Unternehmen schwieriger geworden sei, qualifizierte neue Mitarbeiter zu finden. Folglich hätten nicht alle freien Stellen besetzt werden können. Eine solche Arbeitsmarktlage passt aber nicht dazu, dass etliche Arbeitslose die Suche aufgeben haben. Der schwache Lohnanstieg von 0,2 % (erwartet 0,3 %) passt auch nicht zu einem angespannten Arbeitsmarkt.
Die gelieferten Zahlen sind ohnehin "saisonal bereinigt" und liefern keine wirklich klares Bild der Lage. Das zeigen auch die starken rückwirkenden Revisionen.
www.marketwatch.com/story/...0-jobs-in-may-unemployment-43-2017-06-02
U.S. creates 138,000 jobs in May; unemployment 4.3%
WASHINGTON (MarketWatch) - The U.S. generated a modest 138,000 new jobs in May and employment growth earlier in the spring was weaker than initially reported, adding to evidence that a tight labor market is making it harder for companies to fill open jobs. Economists polled by MarketWatch had predicted a 185,000 increase in nonfarm jobs. The unemployment rate slipped to 4.3% from 4.4%, touching the lowest level since 2001. Yet the decline stemmed more from people leaving the labor force than an increase in the number of people finding work. Average wages rose 0.2% to $26.22 an hour, the government said Friday. Hourly pay increased 2.5% from May 2016 to May 2017, unchanged from the prior month. The average workweek was flat at 34.4 hours. The government cut its estimate of new jobs created in April to 174,000 from 211,000. March's gain was reduced to 50,000 from 79,000.