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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

US-Öl-Chart 2004 bis 2014 + "Spinstories"

 
11.12.14 08:19
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 780737
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Anti Lemming:

Sechstes Hindenburg-Omen in sieben Tagen

4
11.12.14 08:25
www.zerohedge.com/news/2014-12-10/...ling-6th-hindenburg-omen-spotted
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Der USA Bären-Thread 780739
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Anti Lemming:

Marktausblick

 
11.12.14 08:31
Der USA Bären-Thread 780742
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Anti Lemming:

Das Konzept der Fed ist nicht aufgegangen

2
11.12.14 08:38
Die große Hoffnung der Fed bestand darin, durch Inflationierung von Vermögenswertpreisen (Aktien- und Immobilienpreise) einen "Wealth Effect" zu erzeugen. Die US-Verbraucher sollten sich "reich fühlen" und infolge dieses gefühlten Reichtums stärker konsumieren. Dieser Konsumzuwachs ist aber nicht wie erhofft eingetreten. (Die Hälfte der Amis lebt eh von der Hand in den Mund und hat wenig Erspartes). Pretti schreibt unten, dass dies der wahre Grund für das QE-Ende gewesesen sein könnte.


Auszug aus Pretti in # 198

It just so happens that the favorite inflation gauge of the Fed itself is what's called the personal consumption expenditures price deflator.  Remember that personal consumption drives roughly 70% of US GDP.  Moreover in the current cycle, the Fed professed to believe in the “wealth effect.”  If the Fed could engineer higher household balance sheet values (stock prices and real estate values), their belief was that consumers would feel wealthier and would increase consumption.  Unfortunately this has not come to pass.  Isn’t this clearly the reason the Fed ended Quantitative Easing?
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Der USA Bären-Thread 780744
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Anti Lemming:

Zukunft des Wirtschaftsjournalismus?

4
11.12.14 09:27
Ich habe für Interessierte einen neuen Thread dazu eröffnet.

Hintergrund:

Die FTD ist 2012 nach elf Verlustjahren gescheitert. Gestern kündigte das WSJ.de an, seine deutschsprachige Ausgabe zum 20. Dezember 2014 einstellen zu wollen.

www.ariva.de/forum/...aftsjournalismus-eine-aussterbende-Zunft-512881
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NikeJoe:

@AL: Hindenburg Omen

4
11.12.14 12:26
Ein Hindenburg-Omen bringt generell keine Aussage, ob die Börsen fallen werden.

Aber generell hat es vor JEDEM Börsencrash ein Hindenburg-Omen gegeben. D.h. das ist eine Voraussetzung, dass die Börsen crashen können.


Ich denke, dass die großen institutionellen Investoren jetzt versuchen die Milchmädchen-Hausse anzustoßen. Das sieht man an den Bestrebungen jede beginnende Korrektur sofort wieder zu beenden.
Erst in der Milchmädchen-Hausse können die Instis ihre Aktien zu hohen Kursen an die vielen kleinen Späteinsteiger abstoßen. Wenn sie das dann getan haben, sind ihnen die Kurse egal. Beginnen sie dann zu fallen, weil zu wenige neue Käufer hinzukommen, gehen sie im großen Stil konzertiert short.
Noch ist es glaube ich nicht so weit. 2015 könnte diese letzte Phase beginnen, wenn Draghi die EZB Bilanz wieder stark ausweitet und die Fed vielleicht doch nicht so stark wie erwartet die Leitzinsen anhebt. Dann könnte der Run auf die "alternativlosen" (so werden sie verkauft!) Aktien wieder voll durchstarten.



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Anti Lemming:

NikeJoe

6
11.12.14 13:42
Man nennt so etwas eine "notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung". Ein Hindenburg-Omen ist aber besser als Nichts.

Vor Weihnachten werden die Boyz wohl versuchen, einen größeren Abverkauf zu verhindern, um ihre Jahresend-Boni zu retten. Ab Januar entfällt dieser Druck.
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zaphod42:

Stimmt

 
11.12.14 15:03
Normalerweise halten sich die Kurse ab der Vorweihnachswoche relativ konstant bis Sylvester. Ab dem 1. Handelstag im Januar wird dann ein neuer Trend gemacht. So auch 2008

Umgekehrt wäre es ein sehr bärisches Zeichen, wenn die Kurse in der Vorweihnachstwoche bereits stark sinken würden. Dann dürfte der januar deutlich schwärzer werden.  
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Stöffen:

Die Milchmädchen

7
11.12.14 17:28

haben dazugelernt und werden hier in Deutschland wohl nicht mehr so schnell umsatteln, sprich bei Kurshöchstständen ihre Sparbücher und Festgeldkonten plündern, um sich wie irre in hochgezockte Aktienmärkte einzukaufen. Von dieser Seite aus dürfte es für eine fortdauernde Hausse wohl auch eher keine bis wenig Impulse geben. Zwar darf man vielfach vernehmen, dass Aktien alternativlos für denjenigen wären, der sein Geld schützen will, aber das erscheint stets wie Propaganda von Vermögensverwaltern, welche selbstredend lieber die Cash-Bestände der Kunden unter ihre Fittichen nehmen und anlegen wollen.

So stellt sehr wahrscheinlich daher der durch Billig-Kohle aufgeblasene Finanzsektor diesmal in Ermangelung echter Milchmädchen die hochkaufende Macht an den Börsen. Und was Kurssteigerungen über die Futures außerhalb der regulären Handelszeiten anbelangt: AL, dein Einsatz bitte.....

;-))
Der USA Bären-Thread 780965
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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learner:

Nun, die Menschen haben einfach kein

6
11.12.14 17:50
Vertrauen mehr in die Finanzmärkte. Mit gutem Grund! Selbst in den Mainstream-Medien wurde die unrühmliche Rolle der Banken bei mannigfaltigen Manipulationen der letzten Jahrzehnte an die Öffentlichkeit gezerrt.

Die Deutsche Bank zB. Befindet sich in 6.000 Rechtsstreitigkeiten und hat dafür etliche Milliarden als Risikorücklage gebildet. Dagegen ist die Mafia ein Kindergeburtstag!
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Stöffen:

How to spin a story

7
11.12.14 18:10

Kürzlich durfte man lesen, dass der erneute Preisrutsch beim Rohöl die Börsen stark belastet hat. Heute dürfen wir aufgrund des gut angelaufenen US-Weihnachtsgeschäfts vernehmen, dass der fallende Ölpreis doch soviel Gutes auch für die Börse mit sich bringt. Die Verbraucher würden durch die rückläufigen Ölpreise entlastet und steckten dadurch das somit eingesparte Geld an anderer Stelle in den Konsum. Das mag auf den ersten Blick stimmig sein, auch wenn man z.B. sieht, dass die Heizölpreise mittlerweile fast auf einem 5-Jahres-Tief notieren. Aber Händler-Berichten zufolge lösen auch diese Tiefkurse hierzulande trotz schon winterlicher Eskapaden jedoch überhaupt keine Kaufdynamik aus, denn in einem deflationären Umfeld könnte Heizöl ja durchaus noch wesentlich billiger werden.

Und die Lage wird immer bizarrer: Eine drastische Preissenkung Kuwaits als Reaktion auf die Rabattaktionen Saudi-Arabiens und Iraks feuert den Ölpreisverfall weiter an. Zudem zeigen die aktuellen Lagerdaten der USA auf eine Überversorgung des Ölmarktes hin.

Zwar gibt es die ein oder andere mahnende Stimme, die auch die Kehrseite, sprich den negativen Effekt der niedrigen Ölpreise ins Spiel bringt, aber genauere Analysen scheinen diesbezüglich da momentan wohl eher Mangelware zu sein.

Steen Jacobsen von der Saxo Bank hat sich hier vor kurzem aus dem Fenster gelehnt und vor den negativen Folgen für die US-Erdölindustrie gewarnt. Bei den niedrigen Ölpreisen würde es folglich zu zahlreichen Zahlungsausfällen kommen, Ölfirmen würden scharenweise Mitarbeiter entlassen müssen und der Effekt davon auf das US-BIP wird massiv sein. Diese Prognose deckt sich in etwa mit den Aussagen von Chris Martenson, welche AL hier kürzlich eingestellt hatte:

"If oil prices do not recover and quickly, the U.S. shale miracle will rapidly turn into a shale bust."

Der Schock des gecrashten Ölpreises entzieht dem US-Fracking offenbar die ökonomische Grundlage. So sind die Fracking-Aktivitäten in den USA im November um 40% gegenüber dem Vormonat eingebrochen, wobei der Rückgang der witterungsbedingten Drilling-Aktivitäten vernachlässigbar hinsichtlich den Bohrungen ist, die sehr wahrscheinlich aus mangelder oder fehlender Investitionsneigung eingestellt bzw. nicht getätigt wurden. Dieser Fakt ist umso gewichtiger zu bewerten, als zur Erzielung einer dauerhaft befriedigenden Öl- oder Gasgewinnung durch das Fracking die alten Bohrungen regelmäßig und zwingend durch neue Bohrungen ersetzt werden müssen. Möglicherweise werden daher die USA im kommenden Jahr mit einer zurückgehenden Ölförderung aufwarten. Auch überprüfen die weltweit führenden Öl-Multis knallhart ihre Investitionsprogramme und streichen hier bereits drastisch ihre Budgets zusammen, was zudem den Wegfall einer Menge von Arbeitsplätzen nach sich zieht.

Der kommende und wahrscheinlich doch stärker als bisher angenommene Rückgang der weltweiten Ölförderung könnte im Endeffekt allerdings bereits die Saat künftig wieder steigender Preise in sich tragen.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Kicky:

Fed Bubble Bursts in $550 Billion of Energy Debt

3
11.12.14 18:59
The danger of stimulus-induced bubbles is starting to play out in the market for energy-company debt.

Since early 2010, energy producers have raised $550 billion of new bonds and loans as the Federal Reserve held borrowing costs near zero, according to Deutsche Bank AG. With oil prices plunging, investors are questioning the ability of some issuers to meet their debt obligations. Research firm CreditSights Inc. predicts the default rate for energy junk bonds will double to eight percent next year.
“Anything that becomes a mania -- it ends badly,” said Tim Gramatovich,... “And this is a mania.”

The Fed’s decision to keep benchmark interest rates at record lows for six years has encouraged investors to funnel cash into speculative-grade securities to generate returns, raising concern that risks were being overlooked. A report from Moody’s Investors Service this week found that investor protections in corporate debt are at an all-time low, while average yields on junk bonds were recently lower than what investment-grade companies were paying before the credit crisis.

Borrowing costs for energy companies have skyrocketed in the past six months as West Texas Intermediate crude, the U.S. benchmark, has dropped 44 percent to $60.46 a barrel since reaching this year’s peak of $107.26 in June.

The Fed’s decision to keep benchmark interest rates at record lows for six years has encouraged investors to funnel cash into speculative-grade securities to generate returns, raising concern that risks were being overlooked. A report from Moody’s Investors Service this week found that investor protections in corporate debt are at an all-time low, while average yields on junk bonds were recently lower than what investment-grade companies were paying before the credit crisis.

Borrowing costs for energy companies have skyrocketed in the past six months as West Texas Intermediate crude, the U.S. benchmark, has dropped 44 percent to $60.46 a barrel since reaching this year’s peak of $107.26 in June. The Fed’s three rounds of bond buying were a gift to small companies in the capital-intensive energy industry that needed cheap borrowing costs to thrive, according to Chris Lafakis, a senior economist at Moody’s Analytics in West Chester, Pennsylvania.

One of those to take advantage was Energy XXI Ltd. (EXXI), an oil and gas explorer, which has raised more than $2 billion in the bond market in the past four years.The Houston-based company’s $750 million of 9.25 percent notes, issued in December 2010, have tumbled to 64 cents on the dollar from 106.3 cents in September, according to Trace, the bond-price reporting system of the Financial Industry Regulatory Authority. They yield 27.7 percent.Energy XXI got its lenders in August to waive a potential violation of its credit agreement because its debt had risen relative to its earnings, according to a regulatory filing. In September, lenders agreed to increase the amount of leverage allowed.

Midstates Petroleum Co. (MPO) is spending about $1.15 drilling for every dollar earned selling oil and gas. Outspending cash flow is the norm for many companies in the U.S. shale boom. The Houston-based company’s $700 million of 9.25 percent notes due in June 2021 have plummeted to 53.5 cents from 108 cents at the beginning of September, according to Trace. The debt is rated Caa1 by Moody’s and B- by S&P.Representatives of Midstates didn’t respond to phone calls and e-mails seeking comment. .....

“Oil companies that have high funding costs in the Eagle Ford and the Bakken shale plays are the ones that are most exposed right now due to lower crude prices,” Gary C. Evans,CEO Magnum Hunter Resources (MHR) Corp.Magnum Hunter’s $600 million of 9.75 percent debt due in 2020 has tumbled to 84.5 cents from 109 cents in September, Trace data show. The notes are rated CCC by S&P and yield 13.9 percent. ......www.bloomberg.com/news/2014-12-11/...-debt-credit-markets.html
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Kicky:

Canada Heavy Oil Nearing $40 Threatens Oil Sands

5
11.12.14 19:04
Projects
...“Any production that’s currently under construction is at risk, absolutely,” Dinara Millington, the vice president of research at Canadian Energy Research Institute in Calgary, said by phone. “Any production that’s currently existing can produce at $40 to $50.” ...The lowest-cost oil sands producers use steam to loosen and pull bitumen from the ground and extract the fuel for about $51 a barrel, a July report by the Canadian Energy Research Institute showed.
Last week, Baker Hughes Inc. reported Canadian drillers cut the number of rigs used to the least for this time of year since 2009 as margins were cut by the price decline. ....www.bloomberg.com/news/2014-12-11/...w-oil-sands-projects.html
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Kicky:

Venezuela vor Pleite? Ukraine?

4
11.12.14 19:25
The loss of oil revenue is hurting exporter nations including Russia and Nigeria, but it is Venezuela where the risk is greatest for debt default in 2015. Tim Cooper, chief finance strategist for BMI Research, a unit of Fitch, writes that a credit event in Ukraine also is “looking increasingly likely” in the coming year:

   “Venezuela carries the highest risk of default, by far. The other countries’ currencies have weakened dramatically, providing an automatic stabiliser of sorts by enhancing oil revenues in local currency terms and crimping demand for imports. But the official Venezuelan exchange rates have not been adjusted, and now looks ridiculous versus the black market rate. Although the authorities used significant finance from China in November 2014, the problems are far from being solved … The government [may] be forced into various reforms which will avert a balance of payments crisis or sovereign debt default over the coming months … while a credit event is still not our core scenario, we believe that such risks will remain in play over the coming quarters, keeping bond yields elevated …”  blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...xico-argentina-sink/


Swaps traders are almost certain that Venezuela will default as the rout in oil prices pressures government finances and sends bond prices to a 16-year low.

Benchmark notes due 2027 dropped to 43.75 cents on the dollar as of 11:35 a.m. in New York, the lowest since September 1998, as crude extended a bear market decline. The upfront cost of contracts to insure Venezuelan debt against non-payment for five years is at 59 percent, bringing the implied probability of default to 93 percent, the highest in the world......Foreign Minister Rafael Ramirez, also the country’s OPEC representative, said yesterday that the government is working constantly with other members of the energy cartel to raise oil prices to $100 a barrel. ....
www.bloomberg.com/news/2014-12-11/...k-to-lowest-since-98.html
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Anti Lemming:

Ramsch ist wieder Ramsch

3
12.12.14 07:32
www.cashkurs.com/kategorie/...lwelt/beitrag/ramsch-ist-wieder-ramsch/

Die fallenden Ölpreise und das Debakel der US-Shale und Tight Oil Industrie verursachen die ersten größeren Schmerzen bei Junk Bonds. Der zwar absehbare, nun aber beschleunigte Niedergang des Fracking-Hypes in den Staaten wird zahlreiche Anleger eine Menge Geld kosten…

Die fallenden Notierungen des Rohölpreises haben nun nach einigen Jahren auch manchen Anleger zum Taschenrechner greifen lassen. Noch vor wenigen Wochen war es für viele eine ausgemachte Sache, dass der Fracking-Boom in den USA eine große, langanhaltende Erfolgsgeschichte sein würde. Unangenehme Fakten wie die teils grotesk schwachen Bilanzen vieler Firmen sorgten nicht einmal für Stirnrunzeln. Nun, kaum ist der Ölpreis mal ein wenig deutlicher gefallen, zerfallen auch viele Träume vom schnellen Geld zu Staub. Der folgende Chart zeigt den Verlauf einer Anleihe des Unternehmens Sandridge, deren Preis sich in kurzer Zeit um mehr als 40% reduziert hat....


Der USA Bären-Thread 781098
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Anti Lemming:

Die OPEC landet einen Rundumschlag

11
12.12.14 08:11
mit ihrem Öl-Preiskampf. Alle "Schurkenstaaten" von Iran über Russland bis zu Venezuela (# 214) stehen unter existenziellem Druck. Das dürfte auch den Amis schmecken, die dafür sogar temporäre finanzielle Schieflagen in ihrer Fracking-Industrie in Kauf nehmen. Wenn der fallende Ölpreis den Amis nicht zupass käme, hätte Wall Street schon längst Mittel und Wege gefunden, den rapiden Ölpreisverfall zu stoppen und umzukehren. Ich möchte nicht mal ausschließen, dass die Amis mit den Saudis gemeinsames Spiel machen.

Mit der Pleite der Junkbond-"Investoren" (# 212, 215) wäre Fracking natürlich nicht vom Tisch. Es änderten sich nur die Besitzverhältnisse. Das Ganze läuft ähnlich wie mit US-Aktionären nach Chapter-11-Pleiten: Eine Quasi-Enteignung, und nach dem Delisting der Altaktien geht die Ex-Pleitefirma, von "Altlasten" bereinigt, mit frischem Wind erneut an die Börse.

Interessierte Kreise (in USA und bei der OPEC) halten den Ölpreis genau so lange niedrig, bis die "Bereinigung" bei den jetzigen Junkbond-Haltern abgeschlossen ist - d.h. bis diese völlig entnervt oder per Margin Call ihre Papiere zu Tiefstkursen gegeben haben. Aufkäufer sind  andere, größere Hedgefonds-Geier aus der ersten Liga.

Nach Abschluss dieses inneramerikanischen Besitztransfers und - so der Nasstraum der beteiligten "Strategen" - einem abermaligen russischen Staatsbankrott (1998 "revisited") wird der Ölpreis "überraschend" wieder steigen. Wegen irgendeiner Bagatelle wie z. B. besseren US-Arbeitslosenzahlen oder höheren US-Einzelhandelsumsätze, die für einen "stark verbesserten Wirtschaftsausblick in USA" sorgen.

Die US-Fracking-Industrie ist dann in weniger zittrigen Händen, d.h. im Besitz von Großzockern, die mit weniger Hebel arbeiten als die Alt-Zocker. Nächstes Ziel der Großzocker und ihrer Washington-Kumpane: "Übernahme" der russischen Gasförderung nach dem Sturz Putins und Einsatz einer US-freundlichen Vasallenregierung in Moskau (nach Ukraine-Vorbild).
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Anti Lemming:

Besserer Ausblick durch billigeres Öl

 
12.12.14 09:10
Die "Wende" (letztes Posting, vorletzter Absatz) wird bereits eingeleitet:

www.wsj.com/articles/cheaper-gasoline-fuels-retail-hopes-1418340525

Cheaper Gasoline Fuels Retail Hopes
Holiday Shopping Gets an Unexpected Lift From Tumbling Fuel Prices

American retailers are getting a gift just in time for the holidays: a sharp drop in gasoline prices that is delivering a welcome boost to the pocketbooks of U.S. consumers.

Savings at the pump propelled sales across retailers in November, a new economic report showed, buoying hopes for the final stretch of the holiday shopping season...
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Anti Lemming:

CME führt "Circuit Breaker" für Futures auf Gold,

5
12.12.14 09:27
Silber und andere Edelmetalle ein. Circuit Breaker sind elektronische Handelsbeschränkungen: Wenn die Preisausschläge (Vola) zu groß werden, wird der Handel mit Gold-, Silber- und Kupfer-Futures automatisch teilweise oder ganz ausgesetzt. Die neue Regelung tritt ab 21. Dez. in Kraft.

"Warum kommt diese Regel gerade jetzt?" fragt Zerohedge. "Weiß die Chigaoer Terminbörse (CME) etwas, was wir nicht wissen?"

www.zerohedge.com/news/2014-12-11/...metals-circuit-breakers-400-wide
(Verkleinert auf 56%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 781122
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Anti Lemming:

Commerzbank muss 1 Mrd. Strafe an die Amis zahlen

4
12.12.14 10:10
weil sie US-Sanktionen im internationalen Banking (mit Iran) verletzt hat. Schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns mit dem TTIP-"Handelsabkommen" blüht.

www.marketwatch.com/story/...1-billion-to-settle-us-probes-2014-12-12

German lender Commerzbank AG is likely to pay more than $1 billion to U.S. authorities to resolve two probes examining whether it violated U.S. economic sanctions and money laundering laws, according to people familiar with the matter.

The U.S. Department of Justice, the Manhattan district attorney’s office and the New York Superintendent of Financial Services have been investigating Commerzbank’s alleged dealing with an Iranian state-sponsored shipping company, according to another person briefed on the investigations. The bank, which is Germany’s second-largest lender, allegedly continued to transact with the shipper after it was blacklisted by the U.S. in 2008 for allegedly supporting Iran’s nuclear program...
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Kicky:

Russia unbesorgt über fallenden Ölpreis

4
12.12.14 10:43
Oil is not quite as powerful a weapon against modern-day Russia as one might think.

By arguing that the slump in oil prices will finish off Russia just like it did the Soviet Union, Ambrose Evans-Pritchard, writing in the Daily Telegraph, is forgetting how far Russia has come since those dark days.

It is true that the USSR couldn’t cope with falling oil revenues and that Saudi Arabia is credited with helping to break up the former empire by dramatically increasing oil production from 2 million to 10 million barrels per day in 1985.

And sanctions could make it harder for Russian firms to access Western know-how, and ultimately affect Russia’s oil output.

But that’s only if they drag on for years—which is doubtful, given the price the EU is already paying. A cut in global oil supply—and stronger global growth—will likely rebalance the oil market in the meantime.

A measure of Russia’s improved prospects is that the population is growing again for the first time since 1992. In fact, sanctions notwithstanding, Russia’s finances look pretty stable for now.

Russia has only about $678 billion in foreign debt, which it’s been vigorously paying down from the high of $732 billion reached at the end of 2013. (The US debt to foreigners has passed $6 trillion, and it’s growing.) It’s running a record-high budget surplus and a positive balance of payments. And it’s circumventing the dollar through trade deals. Even after spending $60 billion propping up companies starved of dollar liquidity, Russia has nearly $375 billion of foreign reserves.......

www.caseyresearch.com/articles/...nfazed-by-falling-oil-prices
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Kicky:

Macau Casinos Empty as China Stock Bets Jump

2
12.12.14 10:47
www.bloomberg.com/news/2014-12-09/...ump-chart-of-the-day.html

...“Customers who used to wager on casino tables are probably now sitting at home betting on stocks,” said Tai Hui, Hong Kong-based chief Asia market strategist at JPMorgan Asset Management. “Investors are levering up on margin trading, or ‘using a small knife to cut a large tree.’”

The outstanding value of Chinese equity purchases using borrowed money climbed to a record 881.1 billion yuan as of Dec. 5, according to data from the Shanghai and Shenzhen bourses. The Shanghai Composite Index sank 5.4 percent yesterday, the most in five years, after jumping 25 percent in the previous four weeks to its highest level since 2011.While mainland regulators have eased regulations on investors using margin debt to buy shares, Macau’s government has tightened visa rules for Chinese visitors ....
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wawidu:

HYG - Der Anfang vom Ende

3
12.12.14 17:00
einer beispiellosen Entwicklung bei Junk Bonds (resp. deren ETFs) seit 2009
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Der USA Bären-Thread 781298
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wawidu:

HYG - Historie

2
12.12.14 17:21
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Der USA Bären-Thread 781308
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wawidu:

Wichtigste europäische Leitindizes (1)

2
12.12.14 17:48
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Der USA Bären-Thread 781316
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wawidu:

Wichtigste europäische Leitindizes (2)

2
12.12.14 17:52
Hier der britische Leitindex:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 781317
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