Aktuell melden sich mit Krugman und Pissarides gleich zwei Nobelpreisträger zu Wort und fordern vor allem von der EZB künftig wesentlich stärkere Bemühungen hinsichtlich einer stärkeren Inflationierung. Als wenn man ein bißchen Inflation gleich einer Medikamentendosierung entsprechend verordnen könne, tzzzz….
Wir wissen doch nicht erst seit heute, dass die Notenbänker und mit ihnen versippte Politiker & Ökonomen eine sehr ausgeprägte Allergie gegen fallende Preise haben, z.B. das permanente medienwirksame Aufschäumen einer düsteren deflationären Drohkulisse illustriert das doch eigentlich recht gut, nicht wahr.
Und nicht nur wir wisssen ebenfalls recht genau, was eine deflationäre Spirale in einem massiv überschuldeten Papiergeld-System zur Folge hätte. Denn wer daran glaubt, dass die überbordenden Schulden noch auf regulärem Wege, d.h. durch Steuereinnahmen und Wirtschaftswachstum oder einer Reduzierung der Ausgaben zu tilgen wären, der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.
Von daher ist dieses System auf Teufel komm raus von stärkeren inflationären Tendenzen abhängig. Eine stärkere Inflation ist doch übrigens auch die "coolste" Methode, welche es dem Staat erlaubt, ohne offensichtliche Steuern bzw. Steuererhöhungen an das Geld und Vermögen seiner Bürger zu kommen, denn nur der Staat hat ja das Monopol zum Gelddrucken.
Auf längere Sicht ist dies sicherlich selbstzerstörerisch, aber nach einem möglichen Crash oder Staatspleite mit anschliessendem Reset beginnt das Spiel ja stets von Neuem, gemäß der Devise "Wash, Rinse and Repeat".
Das Reich mag zerfallen, die Reichen jedoch bleiben, und die Schafe verlangen weiterhin nach Panem et circenses sprich Brot und Spiele. Same old story and dance.
Nobelpreisträger fordern stärkere Inflation
Christopher Pissarides, Wirtschaftsnobelpreisträger, kritisiert im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» die Europäische Zentralbank. Sie solle mit höherer Inflation den südeuropäischen Ländern helfen.
www.fuw.ch/article/der-schuldenabbau-kommt-zu-fruh/
Nobelpreisträger Paul Krugman ist der Meinung, dass die größten Denker von EZB-Chef Mario Draghi allesamt daneben liegen.
Auf einem Treffen der Top-Experten und geldpolitischen Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank sagte Nobelpreisträger Paul Krugman, dass die EZB und andere Zentralbanken rund um den Globus die Inflationsziele, an die sie sich seit den 1990er-Jahren geklammert haben, anheben müssen. Bei zwei Prozent seien diese Ziele zu niedrig und erhöhten das Risiko, dass den Notenbanken der Spielraum für Zinssenkungen ausgeht – die so genannte Null-Prozent-Untergrenze.
www.fondsprofessionell.de/news/...n-daneben/gid/1015506/ref/4/
Wir wissen doch nicht erst seit heute, dass die Notenbänker und mit ihnen versippte Politiker & Ökonomen eine sehr ausgeprägte Allergie gegen fallende Preise haben, z.B. das permanente medienwirksame Aufschäumen einer düsteren deflationären Drohkulisse illustriert das doch eigentlich recht gut, nicht wahr.
Und nicht nur wir wisssen ebenfalls recht genau, was eine deflationäre Spirale in einem massiv überschuldeten Papiergeld-System zur Folge hätte. Denn wer daran glaubt, dass die überbordenden Schulden noch auf regulärem Wege, d.h. durch Steuereinnahmen und Wirtschaftswachstum oder einer Reduzierung der Ausgaben zu tilgen wären, der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.
Von daher ist dieses System auf Teufel komm raus von stärkeren inflationären Tendenzen abhängig. Eine stärkere Inflation ist doch übrigens auch die "coolste" Methode, welche es dem Staat erlaubt, ohne offensichtliche Steuern bzw. Steuererhöhungen an das Geld und Vermögen seiner Bürger zu kommen, denn nur der Staat hat ja das Monopol zum Gelddrucken.
Auf längere Sicht ist dies sicherlich selbstzerstörerisch, aber nach einem möglichen Crash oder Staatspleite mit anschliessendem Reset beginnt das Spiel ja stets von Neuem, gemäß der Devise "Wash, Rinse and Repeat".
Das Reich mag zerfallen, die Reichen jedoch bleiben, und die Schafe verlangen weiterhin nach Panem et circenses sprich Brot und Spiele. Same old story and dance.
Nobelpreisträger fordern stärkere Inflation
Christopher Pissarides, Wirtschaftsnobelpreisträger, kritisiert im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» die Europäische Zentralbank. Sie solle mit höherer Inflation den südeuropäischen Ländern helfen.
www.fuw.ch/article/der-schuldenabbau-kommt-zu-fruh/
Nobelpreisträger Paul Krugman ist der Meinung, dass die größten Denker von EZB-Chef Mario Draghi allesamt daneben liegen.
Auf einem Treffen der Top-Experten und geldpolitischen Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank sagte Nobelpreisträger Paul Krugman, dass die EZB und andere Zentralbanken rund um den Globus die Inflationsziele, an die sie sich seit den 1990er-Jahren geklammert haben, anheben müssen. Bei zwei Prozent seien diese Ziele zu niedrig und erhöhten das Risiko, dass den Notenbanken der Spielraum für Zinssenkungen ausgeht – die so genannte Null-Prozent-Untergrenze.
www.fondsprofessionell.de/news/...n-daneben/gid/1015506/ref/4/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Werbung
