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Der USA Bären-Thread

Beiträge: 142.262
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S&P 500 2.606,25 -0,73% Perf. seit Threadbeginn:   +78,52%
 
Der USA Bären-Thread Stöffen
Stöffen:

AL, es macht wenig Sinn

12
03.02.11 08:25
hier die mögliche zukünftige charttechnische Entwicklung eines "Marionetten-Index" wie den DAX zu betrachten, ohne die US-Indizes, welche weltweit den Takt vorgeben, miteinzubeziehen.

Von daher hier nochmals kurz der Blick auf die zyklisch adjustierten Gewinnerwartungen des S&P500 sowie die POMO-Aktivitäten der Fed.

Wie hier im Thread bereits mehrfach vorgestellt, hat der amerikanische Ökonom Robert Shiller eine Kennzahl entwickelt, die die Kurse nicht mit den aktuellen oder für die Zukunft erwarteten Gewinnen vergleicht, sondern mit jenen, die im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre erzielt wurden. Betrachtet man die Entwicklung dieser CAPE (Cyclically Adjusted Price Earnings Ratio) genannten Kennzahl, so liegt sie bezogen auf die Werte des S&P-500-Index bei knapp 24. Damit ist dieser Markt gemessen am langfristigen Durchschnitt von 16,35 (berechnet ab dem Jahr 1881) zum jetzigen Zeitpunkt bereits deutlich überbewertet.

Was aber nun nicht bedeuten soll, dass dieser Trend durchaus noch exzessiv ausgereizt werden kann, wir sahen dergleichen im Jahr 2000, als man den Anlegern weis machen wollte, dass herkömmliche Bewertungsmaßstäbe nicht mehr zählten. Das Ergebnis ist allseits bekannt.

Desweiteren habe ich einen interessanten Artikel von Chris Martenson mitgebracht, in welchem er sich fragt, wie lange die Party an den Börsen noch weiter laufen könnte. Selbstverständlich kann auch Chris Martenson diese Frage nicht beantworten, nur weist Martenson bei der Durchleuchtung der aktuellen Situation schon darauf hin, dass die Fed den Markt recht wohlwollend pusht. Hier ein Ausschnitt des Martensonschen Statements bzgl. der auch schon von mir früher hier im Thread angerissenen marktstützenden POMO-Aktivitäten der FED:

"As an aside, I used to track the Fed's thin-air money programs very closely, and if you had told me as recently as three years ago that the Fed would have been running 11-figure POMO operations each and every month, I would have told you it was unthinkably impossible.  But here we are, that is exactly what is happening, and I am largely numb to the process, which worries me somewhat, as it means that my baseline has shifted.
At any rate, the point here is that from those August lows to now, retail investors have taken out far more money from the stock market than they've placed back in; a total of around minus $38 billion.

But over that same period, the Fed has placed nearly an entire order-of-magnitude more thin-air money, some $350 billion dollars, into the hands of financial institutions, some of whom consider the stock market their personal playground.

Here's a chart of the cumulative POMOs by the Fed from the end of August 2010 to now.

Should we consider the injection of more than a third of a trillion dollars and a stock market that is up by 20% to be a coincidence?  No, not in the least.  The stock market has become, if anything, a liquidity gauge first and a discounting machine second.  The fundamental that matters most is how much money is flowing into the machine.
So it is my view that the trillions of dollars of thin-air money and deficit spending are finally finding their mark (asset prices) and doing their work, just as I predicted they would.  Where some called for deflation to be the irresistible force that would drag us all down, I've consistently leaned towards the side of inflation…..

….The old saying is, Don't fight the Fed.  That's good advice.  I have dutifully been following the developing story by watching what the Fed does, not what it says, and by letting prices tell me which way the wind is blowing.  It's a regrettable position to be in, because it's nearly impossible to make any long-range plans when you have no idea what the Fed is going to do next.  But here we are.

How long the stock market rally will last is therefore unknowable, but stocks and bonds and commodities will remain elevated in price for as long as the Fed continues to dump hundreds of billions of thin-air money into the markets.  The only problem is that there's no clear exit strategy for the Fed.

Putting money into the markets is a very easy thing for the Fed to do.  Letting rope let out under full sail is easy; tugging it back in is difficult."

www.chrismartenson.com/blog/...-can-party-in-stocks-last/52040
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Der USA Bären-Thread 377848
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Der USA Bären-Thread Malko07
Malko07:

Neue Höchststände im DAX.

8
03.02.11 09:18
Hängt stark von der Berichtsaison des ersten und zweiten Quartals 2011 ab. Wenn bis dahin nichts bösartiges passiert, die Gewinne sich weiter gut entwickeln und die US-Indizes nicht zu stark einbrechen sind neue Höchststände sehr wahrscheinlich. Immerhin wäre dann  die Gewinnsituation wesentlich besser als im Jahre 2000 oder 2008 und immerhin beinhaltet der DAX die Dividenden die sich seit damals zu einer netten Summe gesteigert haben.

Der USA Bären-Thread 9657647x.onvista.de/...COMP4=20735&SCALE_SAME=1&PREV_CLOSE=0" style="max-width:560px" />

Eine volle Emanzipation von den US-Indizes ist nicht zu erwarten. Allerdings mag der DAX, nicht wie früher, Abstiege überproportional nachvollziehen. Er ist jetzt dabei eher zurückhaltend. Auch bringt es bei den US-Indizes nichts ein jahrhundertelanger Vergleich der Gewinne im Verhältnis zu den Kursen zu betrachten. Wir sind immer noch voll in der Phase Babyboomer und dabei ist sicherlich ein Vergleich zu den letzten beiden Jahrzehnten realistischer. Und für diesen Betrachtungszeitraum sind die US-Indizes noch nicht überweit gelaufen. In meinen Augen sind sie zwar zu teuer aber darauf hat die letzten 2 Jahrzehnte keiner Rücksicht genommen. Wahrscheinlich auch diesmal nicht

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Der USA Bären-Thread Malko07
Malko07:

Arbeitnehmer verdienen wieder mehr

8
03.02.11 10:21
Der USA Bären-Thread 9658360
Nach dem scharfen Einbruch in der Wirtschaftskrise folgt ein kleines Plus: Deutsche Arbeitnehmer hatten 2010 wieder 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Allerdings betrug das Plus nach Abzug der Preissteigerungen nur 1,4 Prozent. Die Unterschiede beim Monatsverdienst bleiben zudem groß.
Der USA Bären-Thread CarpeDies
CarpeDies:

Hier sind die Bären alle tot

4
03.02.11 10:59
es gibt keine Einträge mehr im Thread.
Es ist also zeit short zu gehen
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Ein Trag

3
03.02.11 11:00
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Malko - haha

14
03.02.11 11:04
Laut EZB betrug die Teuerung in der Eurozone 2,4 %. Wenn deutsche Arbeitsnehmer 2,6 % mehr Lohn erhalten, bleibt - brutto - inflationsbereinigt kaum was übrig. Netto gibt es sogar ein Minus, weil bei den Lohnerhöhungen die "kalte Progression" bei der Steuer greift. Wer 2,6 % brutto mehr bekommt, hat netto im Schnitt nur 1,3 % mehr in der Tüte. Macht bei 2,4 % Inflaton rund 0,9 % Reallohnabbau.

So geht das schon seit 20 Jahren, auch in USA.
Der USA Bären-Thread Ischariot MD
Ischariot MD:

Ich, der ich früher signifikant in Comroad

9
03.02.11 11:13

"investiert" war, fühle mich zur Wiedergabe folgender Warnung von Armin Brack verpflichtet. Englische Version vom businessinsider über betrügerische reverse-IPOs hatte Kicky(?) hier schon vor Tagen gepostet. Hier also Bracks deutsche Version, knallhart:

 

Vorsicht bei China-Aktien
   

in den USA notierte China-Aktien waren noch Ende 2009 der Traum vieler Trend-Investoren. Mit Firmen wie Rino International oder Telestone Technologies konnten mutige Trader extrem hohe Renditen erwirtschaften.

 

Nun zeigt sich, dass die Bilanzen teilweise gefaked waren und sind. Neue Enthüllungsstorys in den USA zeigen: Bilanztricks sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Lesen Sie, wie die Firmen Sie als Aktionär austricksen möchten.

 

Erschreckend sind vor allem die Menge der verdächtigten Firmen und die Dimensionen, um die es dabei geht. Zwar handelt es sich meist um Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unterhalb von 500 Millionen US-Dollar, aber Kleinvieh macht kumuliert betrachtet bekanntlich auch ganz schön viel Mist.

 

Eine zugegebenermaßen etwas tendenziöse Aufstellung der U.S.-Seite TheStreet.com zeugt von Verlusten in Höhe von 34 Milliarden US-Dollar, die Anleger hinnehmen mussten, weil sie sich auf teilweise falsche Bilanzen und Filings der Firmen verlassen haben.

 

Zu den Firmen gegen die aktuell ermittelt wird, gehören unter anderem China Sky One Medical (US-Kürzel CSKI), Fuqi International (FUQI), Rino International (RINO), China Energy Savings Technology (nicht mehr gelistet), Bodisen Biotech (BBCZ), Shanghai Medical Technology (nicht mehr gelistet), Fuwei Films (FFHL), China Yingxia (CYXI) und Asia Time (TYM)
(...)

Vor allem bei Rino International, im Bereich der Emissionsverringerung und Abwasseraufbereitung tätig, geht es um dreistellige Millionenbeträge, die Anleger verloren haben (...) Rino hat demnach Kundenbeziehungen frei erfunden und die Umsätze für das Jahr 2009 um das 17-fache zu hoch dargestellt.
(...)
Das Perfide an diesen Fällen ist, dass meist gutgläubige Privatanleger zu den Opfern zählen, denen das hart verdiente Geld aus der Tasche gezogen wird.Das wiederum hängt damit zusammen, dass viele chinesische Unternehmen mit kanadischen Stock Promotern zusammenarbeiten, die bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen waren.
(...)
vollständiger Brack-Artikel mit vielen Details unter:

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-bei-China-Aktien-1027169

Original-Artikel von TheStreet.com unter:

http://www.businessinsider.com/...ave-cost-investors-billions-2010-12

 

 

 

 

 

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

Early warning signals are coming from every corner

8
03.02.11 11:32
The Fed on the Cusp of Worldwide Inflation  Die Fed am Scheitelpunkt der Inflation
english.caing.com/2011-01-27/100221862.html  By Ronald McKinnon
The author is a professor of International Economics at Stanford University

What do the years 1971, 2003 and 2010 have in common? In each case, an easy U.S. monetary policy was accompanied by a weakening dollar – as with the dramatic Nixon Shock of August 1971 when the other industrial countries were all forced to appreciate against the dollar. In all three cases, low U.S. interest rates and the expectation of further dollar depreciation led to massive "hot" money outflows from the United States. The world, then as now, is on a dollar standard where most goods entering foreign trade are invoiced in dollars. Thus in all three cases, foreign central banks intervened heavily to buy dollars to prevent further appreciations and losses of international competitiveness against their neighbors.

When any central bank on the dollar standard's "periphery" issues base money to buy dollars, domestic interest rates are forced down and domestic inflationary pressure is generated. It may try to sterilize this monetary expansion and/or impose controls on capital inflows, but these measures are hard to enforce. The relevant periphery in the monetary expansion of the 1970s was the pre-euro countries of Western Europe plus Canada and Japan, whereas today it is more the high growth emerging markets of Asia (think China, India, and a host of smaller ones) and of Latin America (think Brazil, Mexico, and so on). If most peripheral central banks expand simultaneously, the result is generalized worldwide inflation.

Primary commodity prices register enhanced inflationary expectations more quickly because speculators can easily bid for long positions in organized commodity futures markets.  Excluding oil, figure 1 shows the surge in the dollar prices of primary commodity prices in 1971-73 coincident with, and following, the anticipated Nixon shock of 1971. Figure 1 also shows the initial commodity price surge during the Greenspan-Bernanke shock of 2003-04, when the federal funds interest rate was reduced to an unprecedented low of just 1 percent followed by a falling dollar (with U.S. government encouragement).
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Now with the Bernanke shock, where the Fed has set U.S. short-term interest rates at essentially zero since September 2008 followed in 2010 by QEs1&2 to drive down long rates, figure 1  shows primary commodity prices in 2009-10 surging once again. Just in 2010 alone, all items in the Economist's dollar commodity price index rose 33.5 percent, while the industrial raw materials component soared a remarkable 37.4 percent.

The longer term inflationary and economic consequences over the next decade of this most recent U.S. loose money shock remain to be seen. But we can glean useful hints by looking at the aftermaths of the two earlier shocks. In the 1970s stagflation,CPIinflation combined with cyclical bouts of unemployment and wide swings in exchange rates, seemed intractable. Productivity growth in the mature industrial countries fell sharply.

A necessary but savage disinflationary policy in the early 1980s, where Fed Chairman Paul Volcker imposed extremely high interest rates (the Fed funds rate touched 22 percent in July 1981), ultimately succeeded in killing the inflation and inflationary expectations. With credibility in America's long run monetary policy restored, hot money, which had flowed out in the inflationary 1970s, came back with a vengeance. The dollar soared in the foreign exchange markets and became extremely overvalued by the end of 1984. To prevent even more precipitous depreciations of their currencies, foreign central banks were forced to sell dollars and let their domestic money supplies contract. At the storm's center, the combination of high interest rates, high dollar, and large Reagan fiscal deficits, caused a sharp increase in the U.S. trade deficit mainly in manufactures. The upshot was the worldwide recession of 1982-03 and the creation of America's "rust bowl," particularly in the industrial belt of the mid-west.

The Greenspan-Bernanke interest rate shock of 2003-04, followed by a weakening dollar into the first half of 2008, created what became known as the "bubble" economy (figure 2). Primary commodity prices began rising significantly in 2003-04, then flattened out before spiking in 2007 into the first half of 2008 (figure 2). But the biggest bubble in economic terms was in real estate – both commercial and residential. With low mortgage rates of interest and no restraining regulation on mortgage quality, average U.S. home prices rose more than 50 percent from the beginning of 2003 to the middle of 2006. This led to an unsustainable building boom – with echoes around the world in such countries as the U.K, Spain and Ireland. The bubbles in primary commodity prices collapsed mainly in the second half of 2008. But the residue of bad debts, particularly ongoing mortgage defaults, led to the banking crisis and global downturn of 2008 into 2009 – all too painfully well known.  
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First, sharp general price increases in auction-market goods such as primary commodities or foreign exchange, i.e., a weakening dollar, are a useful early warning to the Fed that it is being too easy – a warning that the Fed is again ignoring as we enter 2011.

Second, beyond the rise in primary commodity prices, general price inflation in the United States only comes with long and variable lags. After the U.S. monetary shock, hot money flows into countries on the dollar standard's periphery cause a loss of monetary control and general inflation to show up there relatively quickly. In 2010, CPIs have shot up over 5 percent in major emerging markets such as China, Brazil, and Indonesia, while the CPI in the United States itself rose only 1.2 percent. Similarly, after the Nixon shock of 1971, there was much more explosive inflation in Japan in 1972-73 than in the United States. But by December 1979, inflation in America's producer and consumer price indexes was more than 13 percent.

The United States is a sovereign country that has the right to follow its own monetary policy. By an accident of history, however, since 1945 it is also the center of the world dollar standard –which remains surprisingly robust to the present day. So the choice of monetary policy by the U.S. Federal Reserve can strongly affect its neighbors for better or for worse. ....American policy makers have frequently ignored foreign complaints. But by ignoring inflationary early warning signals on the dollar standard's periphery, with eventual lagged feedback effects into the U.S. price level or further asset bubbles, the Fed has made both the world and American economies much less stable.
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Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

Bundesregierung schnürt Basel III auf

7
03.02.11 11:44
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...?query=Basel+III

Die Bundesregierung macht sich in Brüssel für eine Änderung der geplanten neuen Eigenkapitalvorschriften Basel III zugunsten deutscher Banken stark. "Wir werden uns auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass stille Einlagen unabhängig von der Rechtsform eines Instituts als hartes Kernkapital anerkannt werden", sagte Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen (der hat doch schon immer nur die Interessen der Banken vertreten)

Damit will die Bundesregierung auf europäischer Ebene durchsetzen, was sie global nicht erreichen konnte. Der international für Bankenregulierung zuständige Baseler Ausschuss hatte Ende 2010 nach monatelangen Verhandlungen neue, schärfere Eigenkapitalregeln für Banken vorgelegt. Diese müssen nun von der Europäischen Kommission in eine Richtlinie (CRD IV) gegossen und vom Europäischen Parlament und den EU-Regierungen verabschiedet werden. Ebenso müssen sie etwa in den USA voraussichtlich durch den Kongress.
Dabei können noch Änderungen vorgenommen werden. Die große Gefahr dabei ist, dass am Ende jede Jurisdiktion Abwandlungen beschließt. Dadurch würde es nicht zu der gewünschten weltweiten Harmonisierung der Bankenregulierung kommen - es entstünde ein intransparenter Regulierungs-Flickenteppich. ....

Eurointelligence spricht davon,dass die deutschen Banken  pleite sind,das gesamte Bankensystem würde implodieren,die Landesbanken würden verschwinden,grosse Teile des Bankensystems sind unterkapitalisiert

Germany is seeking to circumvent the Basel III agreement by pushing the European Commission to ignore what has been agreed in Basel to suit Germany’s own interest . Germany lost out in the Basel III negotiations, because the agreement would force German banks to raise large amounts of real capital. The German government is now pushing the European Commission to draft a directive to recognise silent capital – a form of preference shares – as part of a bank’s core capital, independent of the legal status of the banks. FT Deutschland says that the real danger about Basel III is that each jurisdiction will end up removing unwelcome bits of the agreement to suit its own competitive interests. The Basel III proposals envisaged that only equity and retained earnings count as core tier 1 capital, while Germany wanted to recognise silent capital as well. Without the use of silent capital, Germany’s morose banking system would implode. The entire Landesbanken sector would disappear. Large parts of the German banking system are not merely undercapitalised. They are effectively un-capitalised. www.eurointelligence.com/article/article/...tx_ttnews[backPid]
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Stöffen - # 951

9
03.02.11 11:46
Chris Martenson schreibt: "At any rate, the point here is that from those August lows to now, retail investors have taken out far more money from the stock market than they've placed back in; a total of around minus $38 billion."

Das Problem mit den seriellen Aktien-Blähnummern ist, dass nach jedem Blasen-Platzen der Schneeball- bzw. Ponzi-Charakter deutlicher wird. Anleger mussten im letzten Jahrzehnt bereits zwei horrende Crashs wegstecken: Bis März 2003 verlor der techlastige Nasdaq, bezogen auf die Höchststände von 2000, satte 80 %. Die meisten Amis waren damals in Techaktien "investiert". Bis März 2009 sackte dann sogar der weit solidere SP-500 (bezogen auf das ATH aus 2007) um -56 % ab. Hinzu kommen die massiven Kursverluste bei Hausspekulationen, die ebenfalls gründlich in die Hose gingen (bei denen, die nicht rechtzeitig rauskamen).

Man sollte die Dummheit der Massen nicht überschätzen. Wall Street ist sich ziemlich sicher, dass mit weiteren Anstiegen erneut Kleinanleger-Gier geweckt werden kann, die Joe Sixpack dazu bringt, wieder einmal zu Höchstkursen einzusteigen und den Anstiegsverheißungen zu vertrauen. Doch die Kleinanleger haben aus den letzten beiden Desastern gelernt. So was ist meistens eine "Lektion für's Leben". Der durchschnittliche Babyboomer dürfte sein Vertrauen in Aktien weitgehend verloren haben, egal wie stark die Fed am Markt und mit QE weiterpumpt.

So war es auch nach der Großen Depression. Nach dem Kursfiasko wuchs eine ganze Generation von US-"Sparern" heran. Wer im Crash nach 1929 viel Geld verloren hatte (d.h. fast alle), der hat zeitlebens keine Aktien mehr angefasst.

Läuft es diesmal ähnlich? Ich glaube schon: Die 38 Mrd. Mittelabflüsse aus US-Fonds, von denen Martenson berichtet, sprechen eine deutliche Sprache. Im Gegensatz zu Wallstreets sinistrem Kalkül nutzen US-Kleinanleger die Anstiege, um selber mit halbwegs blauem Auge oder teils sogar mit Gewinn aus Aktien auszusteigen.

Wer soll den Zockerbanken nun ihre Bestände abnehmen?

Die Kleinanleger haben nach zwei "Madoff"-Rallyes im letzten Jahrzehnt die Nase gestrichen voll. Sie steigen reihenweise aus, statt der von Wall Street verordneten Gier zu erliegen. Die Nummer hat schon zu oft für herbe Enttäuschungen gesorgt, und emotionales Leid prägt sich sehr gut ein.

Unter diesen Prämissen halt ich eine erneute KGV-Blase wie 2000, die starke Massenbeteiligung erfordert, für derzeit nicht wiederholbar. Es gibt auch keine neue Dot.com-Euphorie wegen technischer Errungenschaften. Was die Amis hingegen sehen, ist die Verelendung ihrer Mittelklasse mit 8 Millionen Langzeitarbeitslosen und Millionen von Zwangsversteigerungen. Das ist kein Stoff für neue KGV-Blasen.

Ich halte nach wie vor für denkbar, dass die US-Zockerbanken, die die Indizes (meist über Nacht) hochgekauft hatten, "Absatzprobleme" bekommen werden. Denn wenn ihnen die Kleinen jetzt nicht - wie erhofft - das überteuerte Zeug abnehmen, dann müssen sie es zwangsläufig unter sich "distribuieren". Bei dieser "Reise nach Jerusalem" (Malko, erinnerst Du Dich noch an diese schöne Wortschöpfung oder bist Du gänzlich in Höhenluft ersoffen?) könnten die Indizes mangels "Massennachfrage" empfindlich in die Knie gehen. Dies bleibt bis jetzt auch mein "favorisiertes Szenario". Eine weitere "Erholung auf Pump" halte ich - sowohl in der US-Wirtschaft wie am Aktienmarkt - wegen der ausufernden Staatsverschuldungen (+ QE), mit denen die neuen Blasen (insbesondere bei Rohstoffen) getrieben wurden, für unwahrscheinlich.

Es fehlen:

- die gute Stimmung (Bubblevision "hype-t" ins Leere, Mainstreet schaut derweil betrübt in den
  eigenen Hinterhof)
- das Geld der Massen (die meisten Amis haben kaum Geld übrig für Aktienkäufe, viele cashen aus)
- der fundamentale Aufschwung (immer noch Massen-AL, Housing-Krise sogar verschlimmert,
  sonstiger Aufschwung nur durch nicht nachhaltige, massive Staatsverschuldung (USA) bzw.
  Staatssubventionismus (China)

Das ist kein Stoff für eine Rallye wie 2000.
Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

Solvency:Versicherer werfenAufsicht Schlampereivor

4
03.02.11 11:58
Zum ersten Mal hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft die neuen EU-Eigenkapitalregeln scharf kritisiert. Den jüngsten Probelauf hält er für gründlich misslungen. Der Verband macht die EU-Überwachungsbehörden dafür verantwortlich.

„Diese Generalprobe ist nicht gelungen“, sagte Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung. „Solvency II ist auf dieser Basis nicht machbar.“
Die GDV-Führung hatte Solvency II lange gegen interne Kritiker verteidigt. Jetzt zwingt die Unzulänglichkeit der Umsetzung und Empörung vieler Unternehmen den Verband zu der vernichtenden Stellungnahme. Fürstenwerth kündigte an, der GDV werde mit französischen, spanischen und weiteren Versicherern für Änderungen eintreten. Ende 2011 will die EU die endgültige Umsetzung festlegen. Wenn Brüssel klar sei, dass Solvency II in der jetzigen Form die Versicherer als Kapitalanleger schädige, werde die Kommission das System ändern.

Die ab 2013 geltenden Regeln sehen vor, dass künftig alle Versicherer in Europa einheitlich beaufsichtigt werden. Zudem gibt es neue Kapital- und Veröffentlichungsregeln. Die EU hat das System in bislang fünf Testläufen geprüft, zuletzt von August bis November 2010. ......
www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/...rei-vor/60007029.html
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Ischariot - wenn viele chin. Einzelfirmen betrügen

9
03.02.11 12:00
lässt sich das mMn dahingehend extrapolieren, dass die ganze China-Hausse im Wesentlichen ein Fake ist. Chinas "Aufschwung zur Weltmacht" ist tendenziell eine ähnliche Luftnummer wie die vielen leerstehenden Geisterstädte - hübsch anzuschauen, aber tot.

In China strebt nach wie vor eine kommunistische Kaderpartei nach der Weltherrschaft - nun allerdings nicht mehr durch "Weltrevolution", sondern durch Madoff-Aneignung (Aufkauf von Rohstoff-Feldern weltweit usw,). Die starken Militärausgaben, die nach Wikileaks doppelt so hoch sind wie offiziell angegeben, deuten ebenfalls auf strategische Intentionen hin.

Genauso wie die Militärausgaben "verlogen" um 50 % zu niedrig angegeben wurden, werden die Ergebnisse in den Firmen-Bilanzen "verlogen" um 50 % zu hoch angegeben.

Und auf den Renminbi-Scheinen lächelt immer noch der ehemalige Staatsratsvorsitzende Mao Tse Dung.
Der USA Bären-Thread 377936
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Only the Paranoid Survive

3
03.02.11 12:01

Ein sehr gutes Buch. Bereits ein Dino, in den Dimensionen des Internet. Die Schlussfolgerungen stimmen heute mehr denn je.
Wie der Titel bereits verrät:

Only the Paranoid Survive

Only the Paranoid Survive: How to Exploit the Crisis Points That Challenge Every Company: The Threat and Promise of Strategic Inflection Points

Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Permanent - # 950

10
03.02.11 12:38
Gut beobachtet. Ich glaube in der Tat, dass Zinserhöhungen der EZB den Inflationsdruck durch die steigenen Rohstoffpreise NICHT unter Kontrolle bringen können.

Im Gegenteil! Erhöht die EZB die Zinsen, dann steigt EUR/USD, weil es auf den Dollar nach wie vor keine Zinsen gibt. Das ist dann aber Wasser auf die Mühlen der Dollar-Carrytrader, die mit dem billiger werdenden Dollar zugleich die Rohstoffpreise NOCH weiter nach oben treiben.

Man könnte daher - halb zynisch, halb realistisch - anmerken, dass die EZB die Rohstoffblase nur dann unter Kontrolle bringt, wenn sie die Leitzinsen senkt. EUR/USD ginge dann in die Knie (hilft auch den angeschlagenen PIIGS und Export-Vizeweltmeister Deutschland), der Dollar-Carrytrade würde massiv rückabgewickelt und die Rohstoffpreise fielen zurück unter die Stände von Sommer 2010.
Der USA Bären-Thread musicus1
musicus1:

wawi,and learner at CAT

3
03.02.11 12:53
im sp500 shorte ich keinen wert,schon gar keinen bluechip......    der schuss kann  wirklich nach hinten losgehen........in den 2 monaten.......
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Einzelhandelsumsatz in der Eurozone: -0,6 %

5
03.02.11 13:14
gegenüber Dez. 2010. Im Vergleich zu Dez. 2009 fiel der Umsatz um -0,9 %.

Aufschwung??


Veröffentlichung der Zahlen zum europäischen Einzelhandel für Dezember 2010

Euro-Zone:

Der Einzelhandelsumsatz ist in der Eurozone im Dezember gegenüber dem Vormonat in der ersten offiziellen Schätzung um 0,6 % gefallen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels in der Eurzone im Berichtsmonat um 0,9 % gesunken.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Non-confirmation for Dow Theory

2
03.02.11 14:25
von H. Meisler, street.com
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 377973
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

US Same Store Sales

5
03.02.11 14:31

  January 2011 Same-Store Sales
RetailersJanuary 2011 EstimatesJanuary 2011 Actuals
Costco Wholesale6.1%9%
BJ's Wholesale2.0%2.7%
Target1.9%1.7%
JC Penney1.8% 
Kohl's Department Store2.4% 
Dillards Department Store2.0%6%
JW Nordstrom2.8% 
Saks Department Store5.3% 
Stage Stores3.5%5.1%
Macy's2.1%2.6%
Gap(3.1%)1%
TJX0.3%2%
Limited6.7%24%
Ross Stores0.5%3%
Stein Mart(1.8%)(1.2%)
Abercrombie(1.9%)3%
American Eagle(8.3%)(7%)
Aeropostale(2.9%)1%
Hot Topic(2.8%)(3.3%)
Wet Seal(4.0%)6.6%
The Buckle5.7%4.3%
Zumiez8.0%15%
Walgreen3.4%6.1%
Source: Thomson Reuters,company reports. Figures in parenthesis are losses.

Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Jobless Claims Fall More than Expected, Down 42,00

4
03.02.11 14:34
  • Jobless Claims Fall More than Expected, Down 42,000 to 415,000; 4Q Productivity Rises More than Expected, Up 2.6%
Der USA Bären-Thread Maxgreeen
Maxgreeen:

#74966 - Ausrutscher, kaltes Winterwetter,

 
03.02.11 14:35
ein zu guter Vormonat - irgend ein Grund wird es schon geben.
"Plans for the 2011?" - "Yes, suicide" - "I'll assist you"
Der USA Bären-Thread DOOMSTER
DOOMSTER:

das nennt man mal richtig trocken

 
03.02.11 15:48
BULLET: US OUTLOOK: Economist David Rosenberg at Gluskin the.
03-Feb-2011
US OUTLOOK: Economist David Rosenberg at Gluskin Sheff says the next
surprise in US "could be two-to-three months of core CPI prints of
0.3%."
Der USA Bären-Thread musicus1
musicus1:

chinese new year.......

3
03.02.11 15:53
naht, und ich habe mich eben   für einen kurzfrist short imsp 500 eben entschieden basis  1300....
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Flushing the shit down the drain

2
03.02.11 16:11
be careful out there
Der USA Bären-Thread 378014
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Service Sector Expands Sharply; Factory Orders Edg

4
03.02.11 16:24
Service Sector Expands Sharply; Factory Orders Edge Up
ECONOMY, US ECONOMY, ISM, INSTITUTE FOR SUPPLY MANAGEMENT, ISM SERVICES, ISM SERVICES INDEX, JOBS, SERVICE SECTOR, SERVICE SECTOR JOB GROWTH, FACTORY ORDERS
Reuters
| 03 Feb 2011 | 10:16 AM ET

The U.S. services sector grew in January at its fastest pace since August 2005, according to an industry report released on Thursday, while a report from the U.S. Commerce Department showed an increase in new orders recieved by U.S. factories.

 

The Institute for Supply Management said its index of national non-manufacturing activity rose to 59.4 in January from 57.1 in December. The median forecast of 68 economists surveyed by Reuters was for a reading of 57.0.

A reading below 50 indicates contraction in the sector, while a number above 50 means expansion.

The reading marked the non-manufacturing sector's 14th straight month of growth.

The better-than-expected reading chimes with the ISM's twin report on Tuesday, which showed the manufacturing sector grew at its fasted pace in nearly seven years.

The services report's prices paid component rose to 72.1 from 69.5, while new orders rose to 64.9 from 61.4, mirroring strength in the manufacturing sector. The employment component rose to 54.5 from 52.6 and was at its highest level since May 2006.

New orders recieved by factories edged up in December and shipments of finished products were stronger, signaling a continuing pickup in activity for the nation's manufacturing sector.

The Commerce Department said on Thursday that total factory orders rose 0.2 percent to a seasonally adjusted $426.8 billion—contrary to forecasts for a 0.5 percent decline made by Wall Street economists surveyed by Reuters and following an upwardly revised 1.3 percent boost in November orders.

 

Excluding the volatile transportation category, December orders increased by 1.7 percent after a 3.3 percent jump in November. It was a fifth successive monthly pickup in orders excluding transportation goods.

Healthier manufacturing activity has helped lead recovery from the recession triggered by the 2007-2009 financial crisis and shows signs that it will continue to do so. Machinery orders were up 10.6 percent in December, helping offset a 12.7 percent decline in orders for transportation goods.

Unfilled orders eased slightly by 0.4 percent in the closing month of 2010 but the department noted that followed eight straight months in which orders had posted increases.

Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

ischariot # 74957

3
03.02.11 17:13
Siehe hierzu auch AFOP! Dieses Unternehmen mit einem Buchwert von 126 Mio. $ hat zwar einen US-Firmenmantel, befindet sich jedoch fest in chinesischer Hand. Bei den Insidertransaktionen der letzten Monate sind nur Sales resp. Automatic Sales zu finden.

finance.yahoo.com/q/pr?s=AFOP+Profile

Hier die aktuellen Unternehmensergebnisse für 2010:

finance.yahoo.com/news/...-2010-bw-589502632.html?x=0&.v=1

Der heutige Preiseinbruch der Aktie deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer den Ergebnissen wohl nicht so recht trauen.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 378031

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