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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

#74722: Würde es

11
29.01.11 15:13
den Markt stören, wenn sich irgendwann Fed und Schatzamt zusammensetzen und einfach beschließen die Staatsanleihen, welche die Fed aufgekauft hat, existieren nicht mehr? Auf einen Schlag hätte eine große "Entschuldung" des Staates stattgefunden ohne dass irgendein Marktteilnehmer gestört worden wäre. Die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft.
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fkuebler:

Dreiklang 725 Zuviele im Fall, dass die gute Laune

6
29.01.11 15:33

"@Kübi: Wieviele DAX-Futures hast du denn verkauft?"

... noch länger anhält: 160.

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Reinyboy:

Yo,

4
29.01.11 15:35
..oder die Fed kauft sämtliche US-Staatschulden auf, löscht dann einfach die Festplatte, (weil alternativlos,heheheheheeee......) und erklärt sich damit und die USA für schuldenfrei.

Und schon ist und bleibt der $ unangefochten,(weil alternativlos,hehehehehehehe......) Weltwährung.

.....Und das Hamsterrad dreht sich von Neuem..........

Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Anti Lemming:

Malko - Staatsanleihen im Fedbestand "annullieren"

9
29.01.11 15:48
"Würde es den Markt stören, wenn sich irgendwann Fed und Schatzamt zusammensetzen und einfach beschließen die Staatsanleihen, welche die Fed aufgekauft hat, existieren nicht mehr?"

Die Fed hat das SOMA-Konto, das die aufgekauften Staatsanleihen als Aktiva (bzw. Assets) und die dafür real auf den Markt geworfenen Cyber-Dollars (Festplattengeld) als Passiva enthält. Würden die Staatsanleihen im Fedbesitz annulliert, hätte die Fed nach heutigem Stand schlagartig mehr als eine Billion Dollar an "negativem Eigenkapital". Nach neuestem Gesetz haftet das Schatzamt für die Fed-Verluste, weil es sie in seine Bilanz nehmen muss. Dann würde die US-Staatsverschuldung schlagartig von derzeit -14,3 auf -15,3 Billionen steigen. Die hinzukommende -1 Billion würde US-Schulden/BIP-Quote von aktuell knapp 100 % auf 107 % steigen lassen.

Dann fehlen nur noch 18 % bis zum "Griechen-Status".

FAZIT: There is no free lunch.
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Anti Lemming:

Reinyboy

5
29.01.11 15:55
Der frisch ernannte Friedensnobelpreisträger Obama könnte dann auch noch mit nuklearem Overkill für diejenigen Länder (China, Japan) drohen, die mit Festplatten-Neuformatierung nicht einverstanden sind.

Die Macht des Dollars kommt nicht zuletzt von militärischen Stärke der USA, die zurzeit unangefochten die einzige verbliebene militärische Supermacht sind. Die militärische Stärke wird als ultimativer Notnagel gegen aufbegehrende Gläubigernationen ausgespielt.

Man kann ja statt die Schulden zu zahlen oder zu löschen auch einfach sämtliche Gläubiger töten.
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Reinyboy:

Das geht nicht,...

5
29.01.11 15:59
... Gläubiger töten,....

...wo soll man denn dann neue Schulden machen ? ;-)
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Malko07:

A.L. (#74729), Buchaltungsregeln

7
29.01.11 16:13
und Bewertungsregeln mit den dazugehörigen Gesetze sind nicht in Granit gemeißelt. Haben wir die verflossenen Jahren schon öfters erlebt. Ist also kein Hindernis.
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fkuebler:

AL #729: Gesetze kann man ändern, ...

5
29.01.11 16:15

"Die Fed hat das SOMA-Konto, das die aufgekauften Staatsanleihen als Aktiva (bzw. Assets) und die dafür real auf den Markt geworfenen Cyber-Dollars (Festplattengeld) als Passiva enthält. Würden die Staatsanleihen im Fedbesitz annulliert, hätte die Fed nach heutigem Stand schlagartig mehr als eine Billion Dollar an "negativem Eigenkapital". Nach neuestem Gesetz haftet das Schatzamt für die Fed-Verluste, weil es sie in seine Bilanz nehmen muss. Dann würde die US-Staatsverschuldung schlagartig von derzeit -14,3 auf -15,3 Billionen steigen. Die hinzukommende -1 Billion würde US-Schulden/BIP-Quote von aktuell knapp 100 % auf 107 % steigen lassen"

..., und Bilanzen kann man durch andere ersetzen (wie ja die US-Banken schon vormachen, das müssten sie ihrer FED-Tochter nur mal erklären).

Nein, ich finde den Malko-Gedanken eigentlich erfrischend straightforward...

"FAZIT: There is no free lunch"
 
Da stimme ich ja zu, aber mit kleingedruckter Argumentationskrämerei kann man die Amis wohl erstmal nicht zur Bezahlung des Lunch zwingen. 
 
Nach der über 100 Jahre alten US-Diplomatenregel "Sprich mit leiser Stimme und halte einen Stock hinter dem Rücken" dürften die Finanz-Amis ihren Gläubigern schon mehrfach mit treuen Kulleraugen versichert haben, dass sie so etwas natürlich nie tun würden... Und soweit es sich dabei um Gläubiger in Fernost handelte, machte sich dabei die Silhouette der 6. Pazifikflotte am Horizont besonders anheimelnd... ;-)
 
Interessanter Gedanke, auch wenn ich die Wahrscheinlichkeit für eher klein halte, denn irgendwann hätte wohl wirklich niemand mehr Lust, für seine eigenen aufgeblasenen Lug- und Trug-Bilanzen freiwillig Güter an die Amis zu liefern... ;-)

 

 

 

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Malko07:

A.L, (#74730), wenn die Fed alle

5
29.01.11 16:18
Schulden aufgekauft hat ist sie doch logischerweise alleiniger Gläubiger. Was soll dann China und Japan noch damit zu tun haben? Die Atombomben müssten dann schon auf die Fed geworfen werden. Da die Fed aber als lockere Organisation nicht so einfach zu fassen ist und bundesweit Niederlassungen hat, wäre praktisch die gesamte USA betroffen. Ich glaube nicht, dass die USA so etwas tun würden. Ich traue ihnen zwar viel Dummheit zu, aber ....

;o)
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Dreiklang:

A.L. 729

2
29.01.11 16:37

Die Fed hat das SOMA-Konto, das die aufgekauften Staatsanleihen als Aktiva (bzw. Assets) und die dafür real auf den Markt geworfenen Cyber-Dollars (Festplattengeld) als Passiva enthält. Würden die Staatsanleihen im Fedbesitz annulliert, hätte die Fed nach heutigem Stand schlagartig mehr als eine Billion Dollar an "negativem Eigenkapital".

Das hat die FED, wenn man so will, jetzt schon. Je mehr Anleihen die FED aufkauft, umso größer wird das negative Eigenkapital, denn

Nach neuestem Gesetz haftet das Schatzamt für die Fed-Verluste, weil es sie in seine Bilanz nehmen muss.

ob nun der Staat oder die FED "negativ" bilanziert, kommt auf das Gleiche heraus. 

 

Malkos Gedanke ist allerdings nix neues, ich habe diesen hier schon mehrfach geäußert...

Antworten
Dreiklang:

@kübi #733 Das ist der entscheidende Aspekt

 
29.01.11 16:48

Interessanter Gedanke, auch wenn ich die Wahrscheinlichkeit für eher klein halte, denn irgendwann hätte wohl wirklich niemand mehr Lust, für seine eigenen aufgeblasenen Lug- und Trug-Bilanzen freiwillig Güter an die Amis zu liefern... ;-)

Das ist der entscheidende Aspekt dabei, der Dollar würde bei der damit betriebenen Weimar-Entschuldung in etwa wie die Ostmark (ein)geschätzt werden. 

 ... noch länger anhält: 160.

Aber Kübi, 160 DAX-Kontrakte mit 25€ pro Punkt? Oder meintest du die ODAXe mit 5€ ?

160 Kontrakte entsprechen beim FDAX 4000 Euro pro Punkt! 


 

 

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Anti Lemming:

Eben nicht, Dreiklang

8
29.01.11 17:29
"ob nun der Staat oder die FED "negativ" bilanziert, kommt auf das Gleiche heraus."

Die Fed-Schulden sind außerbilanziell, werden der offiziellen Staatsverschuldung daher nicht zugerechnet. Aktuell liegen die offizielle US-Staatsschulden bei 14,3 Billionen, zusätzlich hat die Fed "außerbilanziell" (bzw. inoffiziell) ihr Soma-Account um 2,6 Billionen überzogen. Dieser Soma-Account Überziehung von -2,6 Billionen stehen Assets in Gestalt der aufgekauften US-Staatsanleihen und MBS gegenüber. Pro forma hat die Fed somit ein ausgeglichenes Konto. Denoch ist es in letzter Zeit ins Minus gefallen, weil die aufgekauften US-Staatsanleihen inzwischen im Wert gefallen sind (Grund: die 10y+ Zinsrenditen sind am Markt gestiegen), während die Soma-Überziehung in alter Höhe fortbesteht. Wegen des aktuell negativen Eigenkapitals der Fed wurde ja kürzlich eigens das Gesetz, wonach Verluste der Fed der Schatzamts-Bilanz zuzuweisen sind, erlassen.

Nach aktuellen Status Quo liegen die US-Staatsschulden somit bei -14,3 Bio.

Würden die US-Staatsanleihen im Fed-Besitz auf "Null"gesetzt (anulliert), hätte die Fed -1 Bio. Dollar an negativem EK, das per Gesetz dem Schatzamt zufiele. Diese 1 Billion "wanderte" damit vom inoffiziellen in den offizielen Bereich - und die offiziellen US-Staatsschulden stiegen auf -15,3 Bio.

Man könnte natürlich ein weiteres Gesetz erlassen, das die zugeschobenen Fed-Schulden als nicht Staatsverschuldungs-relevant deklariert. Die Sache wird dann nur immer fadenscheiniger.

Mit "auf Null setzen" meinte Malko vermutlich ohnehin etwas anderes, nämlich dass nicht nur die US-Staatsanleihen im Fed-Besitz auf Null gesetzt werden, sondern gleichzeitig die Soma-Account-Überziehung auf Null gesetzt wird.

Ausländer könnten sich dann allerdings fragen, womit die von Geithner emittierten neuen Staatsanleihen seinerzeit überhaupt gekauft worden sind? Könnte Geithner dann nicht auch einfach die Schatzamts-Schulden von 14,3 Bio. "auf Null setzen"?



Ich schlage alternativ ein Las-Vegas-Lösung vor. Geithner veranstaltet keine Auktionen mehr, sondern bietet die neuen Staatsanleihen als Gewinn bei "einarmigen Banditen" an. Hedgefonds und jeder interessierte US-Staatsbürger könnten dann im Internet an diesem Spiel teilnehmen. Man muss 1 Dollar setzen, und wenn drei mal "Pflaume" oder "Kirsche" im Display erscheint, bekäme man eine Staatsanleihe für 1000 Dollar. Das System muss so kalibriert werden, dass die Gewinnchance bei 1 zu 2000 liegt, so dass mindestens 2000 Dollar an Spieleinsatz aufgewendet werden müssen, um für 1000 Dollar Anleihen zu erhalten (d.h. "dreimal Pflaume" kommt entsprechend selten).

Das wäre eine wahrhaft demokratische Form der Geldschöpfung, die zudem nicht Staatsbilanz-relevant würde, weil die Verluste ja bei den Automatenzockern auflaufen. Das Schatzamt würde zusätzlich zu jeder verlosten 1000-Dollar Anleihe 1000 Extra-Dollar Spielgeld-Gewinn erhalten. Damit ließen sich dann sukzessive die Altschulden abtragen.
Der USA Bären-Thread 376745
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Navigator.C:

#74737

4
29.01.11 17:58
A.L. Die push buttons funktioniern nicht und das Datum ist auch falsch.
Dazu klemmt noch der Geldeinwurf. Murkskonstruktion
Navigator.C
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Malko07:

Immobilien-Blase in Deutschland

10
29.01.11 18:01
Der USA Bären-Thread 9619169
Egal ob Mietshaus oder Luxusvilla - die Nachfrage nach Immobilien ist in Deutschland gewaltig. Makler feiern erhebliche Umsatzsprünge und sprechen von einem beispiellosen Boom. Doch es gibt Anzeichen, dass eine Blase entsteht - die bald platzen könnte.


Es muss Abwechslung her. Diesmal nicht Irland oder Spanien. Nein, wenn wir uns schon nicht mehr trauen das "überflüssige" Geld im Ausland anzulegen bauen wir uns unsere eigenen Blasen.
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Stöffen:

Malko, beim deutschen Immobilien-Boom

4
29.01.11 19:20
sollte man schon ein gutes Stück weit differenzieren, gerade wenn man SPON zitiert. Schaut man da mal beispielhaft auf das von SPON auch just veröffentlichte Preis-und Mietniveau in der Republik, so sind es auch die bereits aus der Vergangenheit bekannten Regionen, die altbekannt Verdächtigen, welche das Niveau doch erheblich anheben. Let's go Görlitz, LOL.

www.spiegel.de/flash/flash-25143.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Immobilien lassen sich in Deutschland auf jeden

8
29.01.11 19:42

Fall besser verkaufen als es die letzen 10 Jahre der Fall war. Ausgenommen von dieser Aussage sind die  HotSpots wie München, Frankfurt, Düsseldorf, etc. wo es immer einfach war Immos zu veräußern.
Auch in nicht 1A lagen ist die Nachfrage angesprungen. Sprecht einmal mit Maklern, die werden euch diese Angaben bestätigen.
Ich habe keine Immoblien mehr in meinem unmittelbaren Eigentum. Um den Verwaltungsaufwand auf null zu fahren habe ich bis auf meine eigengenutzen Immos (die von dieser Aussage unbetroffen sind / nach wie vor im unmittelbaren Eigentum) alles in eine Gesellschaft eingebracht, an der in nun Gesellschafter bin.
Das ist das schöne am Ackerland, da hat man keine Arbeit mit dem Pächter.
Wie gesagt, sprecht einmal mit Maklern, deren Geschäft brummt wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Der Kauf von Immos -außer 1A lagen die sich fast immer rechnen- wird nur zum guten Geschäft wenn der Wirtschaftsboom anhält und aufgrund dessen eine Einwanderungswelle -01.05.2011 Öffnung unseres Arbeitsmarkt für Osteuropäer, daneben die gewollte Anwerbung von Südeuropäern- nach Deutschland anläuft.

Ob das so kommt bezweifle ich noch aber warten wir ab.

Permanent

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learner:

Das Volumen an den Börsen war in den letzten

7
29.01.11 23:08
Monaten eher schwach und die Märkte stiegen doch erheblich. Das lässt mM nach zwei Szenarien für die Märkte zu: Rauf oder runter! LOL (So schreiben wahre Analysten!)

Spaß beiseite. Entweder es geht weiter mit dünnem Volumen nach Oben, oder mit steigenden Volumen nach Unten. Ein weiterer Anstieg mit hohem Volumen erscheint mir nach der Rally seit September nicht als die wahrscheinlichste Variante, es sei denn die Amis finden unterm Oval Office die größten Ölreserven der Welt.
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376785
I think I spider!
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maba71:

"Irrational Exuberance!"

9
30.01.11 09:56
Der US-Aktienleitindex Dow Jones steigt bereits die 10. Woche in Folge, um fast 1.000 Indexpunkte und pendelt heute um die 12.000 Punkte-Marke. Zehn positive Wochenkerzen in Folge gab es seit 10 Jahren nicht mehr. Falls sich hinter dem Anstieg Konjunkturoptimismus verbergen sollte, dürfte das Potential mehr als nur ausgeschöpft sein, wie aktuelle Wirtschaftsdaten verdeutlichen.

Der USA Bären-Thread 9621462

Der Dow Jones (Daily) seit Januar 1980. Seit 10 Wochen wird der Index ununterbrochen hochgekauft. Niedrige Zinsen und QE2 sei Dank. Statt Investitionen in industrielle Wertschöpfung und damit in neue Jobs knüpft man angepeitscht von der lockeren Geldpolitik an alte unheilvolle Zeiten an, der Steigerung der Vermögenswerte, diesmal vor allem Aktien und damit des Wealth Effects, ohne dabei einen wirklichen realwirtschaftlichen Effekt zu erzielen! Dabei lässt man aussen vor, dass selbst der vermeintliche Konjunkturaufschwung mit einer immensen Staatsverschuldung erkauft wird. Allein 2011 soll laut US-Rechnungshof nur das Federal Budget-Defizit einen Rekord von 1,5 Billionen Dollar erreichen. Das gesamtstaatliche Defizit wird noch höher liegen und kommt auf die aktuelle gesamtstaatliche Verschuldung von 14,06 Billionen Dollar oben drauf. Damit wird Ende 2011 die Gesamtverschuldung der USA deutlich jenseits von 100%, eines künstlich aufgeblasenen BIPs liegen. Ein Ritt auf der Rasierklinge und eine unhaltbare Entwicklung. Laut den heutigen Daten des US-Arbeitsministerium erhöhten sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 22. Januar 2011 um kräftige +51.000 zur Vorwoche, auf 454.000. Nur unter 350.000 Erstanträge würden auf einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen hinweisen, davon ist man weiter deutlich entfernt. Auch die heute gemeldeten Auftragseingänge der Industrie für langlebige Güter sanken im Dezember 2010 deutlich um -2,5% zum Vormonat:

Der USA Bären-Thread 9621462

Die Entwicklung der Auftragseingänge für langlebige Güter seit Januar 1992. Im Dezember 2010 geht es um -2,5% zum Vormonat abwärts, bereits den dritten Monat in Folge. Zum Vorjahresmonat geht es noch um +6,9% aufwärts. Zum Hoch im Dezember 2007 betrug der Einbruch kräftige -22,9%

Gestern berichtete das Census Bureau die Daten zu den Neubauverkäufen:

Der USA Bären-Thread 9621462

Die saisonbereinigten und auf das Jahr hochgerechneten Neubauverkäufe (SAAR) seit Januar 1963 im Chart. Im Dezember stiegen die Neubauverkäufe um +17,5% zum Vormonat auf 329’000 verkaufte Wohneinheiten. Zum Vorjahresmonat ging es noch um -7,6% abwärts und zum Hoch im Juli 2005 mit 1,389 Millionen verkauften Wohneinheiten betrug der Einbruch fulminante -76,3%!
Unbereinigt wurden in den USA im Dezember 2010 nur 22’000 neue Wohneinheiten verkauft, dies waren 2’000 mehr als im Vormonat November, mit 20’000 New Home Sales, welcher das Allzeittief seit Erhebung der Daten im Januar 1963 markierte!

Der USA Aktienmarkt ist in Richtung einer Post-Bubble Economy unterwegs, eine Korrektur ist mehr als überfällig, während der Arbeitsmarkt und vor allem der US-Immobilienmarkt am Rande des Krisenniveaus verharren.

Eine extreme Divergenz zum US-Aktienmarkt liefert auch der Baltic Dry Index:

Der USA Bären-Thread 9621462

http://www.querschuesse.de/irrational-exuberance/
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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permanent:

Wirtschaftsführer fürchten den "schwarzen Schwan"

9
30.01.11 10:16

Wirtschaftsführer fürchten den "schwarzen Schwan" Der USA Bären-Thread 9621539

Der oberflächliche Optimismus beim Weltwirtschaftsforum in Davos trügt. Viele Konzernchefs fürchten den "schwarzen Schwan" eines libanesischen Mathematikers. Von Jörg Eigendorf mehr...

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SuperMarkt: Hungern für die Notenpresse

10
30.01.11 10:48

SuperMarkt: Hungern für die Notenpresse

Böse Spekulanten werden für die stark steigenden Lebensmittelpreise gegeißelt. Sehr zur Freude der wahren Schuldigen. Dass sich agrarische Rohstoffe derart verteuern konnten, hat aber eine Reihe von Gründen.

 

Navigator.C

Als hätten die Spekulanten nicht schon genug angerichtet, schlagen sie jetzt neuerlich rücksichtslos zu. Profit-rünstige Geschäftemacher jagen die Preise für Nahrungsmittel mit Wetten auf Rohstoffe nach oben – und das nur für ein Paar Prozentpunkte mehr Rendite. Zu bezahlen haben das vor allem die Entwicklungsländer, weshalb in vielen Teilen dieser Erde Hungersnöte und Aufstände unmittelbar bevorstünden. So sehen das jedenfalls 48 Agrarminister aus aller Welt (ganz vorne dabei der österreichische), die ein entschlossenes Vorgehen gegen die spekulierenden Übeltäter einfordern.

Der USA Bären-Thread 9621750
Der USA Bären-Thread 9621750

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat den Hilferuf dankend aufgenommen. Seiner Ansicht nach müssten die Spekulanten dringend mit einer strengeren Regulierung zur Räson gebracht werden, um die Preisschwankungen zu zügeln. Mit anderen Worten: Dass sich die Armen kaum noch Essen leisten können, geht einzig und allein auf die Kappe gieriger Spekulanten, die auf „verrückt spielenden Märkten“ kräftig absahnen.


So etwas nennt man Hyperinflation. Tatsächlich ist das wachsende Interesse großer Finanzinvestoren auf den Agrarmärkten nicht zu leugnen. Mittlerweile sind sie an den Terminbörsen mit knapp 2,5 Billionen Dollar investiert. Das ist beinahe 30-mal so viel wie vor zehn Jahren. Ebenfalls nicht zu übersehen ist, dass stark anziehende Preise für Grundnahrungsmittel die soziale Stabilität und das weltweite Wirtschaftswachstum bedrohen. Weizen und Mais sind heute dreimal so teuer wie vor zehn Jahren. Allein in den vergangenen sechs Monaten haben sich die Notierungen für wichtige Rohstoffe verdoppelt. Doch in welchem Zusammenhang stehen diese Phänomene?

Klar ist, dass die derzeit zu beobachtenden Preisexplosionen die Visitenkarte jener hyperinflationären Tendenzen sind, die es nach Aussagen führender Politiker eigentlich gar nicht geben dürfte. Schließlich warnen sie täglich vor der gefährlichen Deflation (um damit die Notwendigkeit noch höherer Staatsausgaben zu unterstreichen).

Dass sich agrarische Rohstoffe derart verteuern konnten, hat aber eine Reihe von Gründen: Noch heuer wird die Zahl der zu ernährenden Menschen die Grenze von sieben Milliarden überschreiten. Zudem wird in boomenden Entwicklungs- und Schwellenländern mit dem wachsenden Wohlstand mehr Fleisch aufgetischt. Fleisch, das zuvor ordentlich gefüttert werden will. Ein Kilo Rindfleisch braucht beispielsweise rund sieben Kilo Mais. Hinzu kommen öko-bewusste Industriestaaten, die ihre Autos verstärkt mit Biosprit betanken. Treibstoff, der aus Getreide gewonnen wird. Zu allem Überdruss verteuert der hohe Ölpreis die Düngemittel und damit die gesamte Palette agrarischer Produkte.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...wirtschaft/index.do

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Navigator.C:

Aufstand in Asien

11
30.01.11 11:06
Die Unruhen in Nordafrika waren erst der Anfang. Es rumort auf der ganzen Welt. Grund: explodierende Lebensmittelpreise. Betroffen: Die Armen der Ärmsten. Nächster Kandidat: Asien.

von Michael Mross

Nachmittagskaffee in einem Hotel im Süden Sri Lankas. Wunderschöner Tag, die Rechnung bitte! 550 Rupien steht auf dem Papier und ich staune nicht schlecht: das sind 200 Rupien oder rund 40% mehr als letztes Jahr. Ein Einzelfall in einer etwas überkandidelten Luxusherberge? (145Rupien=1Euro)

Draußen steht das „Taxi“ vor der Tür. Ein „Tuc Tuc“, das typische zweizylindrige Fortbewegungsmittel auf drei Rädern in Asien. Der Fahrer knattert mich nach Hause. Gute Gelegenheit eine Inflations-Recherche zu betreiben. Wie es denn mit steigenden Preisen aussehe, will ich wissen.

Daraufhin verwandelt sich der weiland sanfte Fahrer in eine tobende Furie: Es sei kompletter Wahnsinn, was hier passiere. Er wisse bald nicht mehr, wie er seine Familie ernähren solle. Manche Preise hätten sich verdoppelt, das Leben werde immer teurer und bald müssten sie alle verhungern, wenn das so weiter ginge. – Der Mann war kaum noch zu beruhigen!

Der Tuc Tuc-Driver  nannte bei der Gelegenheit auch gleich den Schuldigen: Es seien die Politiker. Sie würden sich die Taschen voll machen, dem Mann auf der Straße bliebe nichts mehr übrig. Grollende Zornfalten rollten über das Gesicht. Die Sache scheint ernst zu sein.

www.mmnews.de/index.php/reisen/7202-aufstand-in-asien

Navigator.C
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Anti Lemming:

Charttechnische Auffälligkeit

6
30.01.11 11:08
Der USA Bären-Thread 376815
Antworten
permanent:

EU arbeitet an "Brady-Plan" für Griechenland

7
30.01.11 11:15

EU arbeitet an "Brady-Plan" für Griechenland Der USA Bären-Thread 9622011

Perspektive für Griechenland: Die EU erwägt offenbar eine radikale Lösung für das hoch verschuldete Land – benannt nach einer Methode aus den 80er-Jahren. mehr...

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angelsächsiche Dominanz in Davos

7
30.01.11 11:25

Der USA Bären-Thread 9622107

Antworten
relaxed:

#74744 Zu Kleinfelds Gen-Theorie:

8
30.01.11 11:47
Das menschliche Genom und das der Sau sind nahezu identisch - und ist die Sau erstmal am Trog, dann gibt sie diesen Platz nicht freiwillig auf. Deshalb "sehen" die "Eliten" auch keine Lösung für das Problem.

... bis es zum Schlachthof geht. ;-))
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