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October 04, 2007
Although the stock market is giddy, the dire fundamentals have hardly changed. Housing is continuing its freefall and is beginning to impact the rest of the economy. A hard landing or recession that has not been discounted by the stock market remains a strong probability.
Pending home sales plunged 6.5% in August and 21.5% year-over-year to the lowest level since the inception of the series in January 2001. Nation Association of Realtors (NAR) economist Lawrence Yan stated "The impact was greater in the high-cost markets that are now dependent on jumbo mortgages. In some areas as much as thirty percent of signed contracts were falling through in August. The volume of activity we are seeing today is below sustainable market fundamentals because some credit-worthy people are trying to buy houses and they cannot." The Case-Shiller home price index dropped 3.2% year-to-year in the second quarter (before the credit upheaval), the largest drop in its 32-year history. Moreover the quarter-to-quarter decline has accelerated in the last three quarters to a 6% annualized rate in the second quarter.
The rest of the economy is deteriorating as well although it has not yet fallen off a cliff. Chain store sales have dropped 2.2% since late July with a large number of retailers indicating disappointing sales. A leading retail organization is forecasting the weakest holiday season since 2001. Although many observers are pointing to a strong labor market, this is certainly not the case. The year-to-year rise in payroll employment has steadily declined from 2.2% in April 2006 to 1.2% in August. In the past 50 years whenever the yearly rate of increase dropped to 1.4% or less, a recession has resulted in six of seven occasions. Tomorrow morning’s jobs report for September cannot change this trend as even a job increase of as high as 239,000 would still leave the yearly growth rate at a paltry 1.2%. Furthermore the outlook for capex is under pressure as well. Core factory orders were down 0.5% in August and off 1.8% for the year-to-date.
We see more trouble ahead as delinquencies on subprime mortgages are still rising, defaults are increasing at record rates and home prices are falling. Last year subprime and Alt-A mortgages accounted for 40% of the housing market, and few new ones are being issued today. With this much of the market demand virtually evaporating, the outlook is for even higher inventories and lower house prices in the period ahead. In addition rate resets, which have not yet been a big factor in subprime delinquencies, will be a major factor in coming months. Subprime loans are becoming due for resets in huge numbers at a time when restrictive regulations will severely limit refinancing possibilities. This means more distressed sellers and rising foreclosures. Since the typical subprime mortgage holder is paying almost half of his or her gross income on mortgage payments even at the teaser rate, restructuring these loans will be extremely difficult. In our view, therefore, the economy is faced with a continuing negative cycle of higher delinquencies, tighter credit and lower home prices.
We believe the market is basically ignoring the potential impact of the housing situation on the rest of the economy just as it ignored the impact of the dot-com collapse earlier in the decade and the subprime crisis itself as recently as a few months ago. Alan Greenspan, in his autobiography, admitted that he failed to see the impact of the housing boom while Bernanke and the Fed staff didn’t realize what was happening as recently as two months ago despite the fact that the Fed employs about 250 Ph.d economists, the largest such group in the world. The Fed along with the vast majority of economists and strategists has been consistently behind the curve in grasping the negative implications of the housing boom and its consequences. It is indeed puzzling why anyone would believe that they are suddenly ahead of the curve today.
Die Konsensschätzungen für den heutigen Arbeitsmarktbericht liegen bei 100.000, HSBC sieht sogar einen Stellenaufbau von 140.000 Stellen. Ich teile diesen Optimismus nicht.
Permanent
Zu Wochenschluss stehen mit dem Arbeitmarktbericht des Bureau of Labour Statistics bedeutsame Konjunkturzahlen für die USA auf der Agenda. Im August überraschte neben einer deutlichen Abwärtsrevision der beiden Vormonate insbesondere der Abbau von 4.000 Stellen. Hierfür war hauptsächlich der starke Stellenrückgang im Verarbeitenden Gewerbe verantwortlich, der vom Stellenaufbau im Dienstleistungssektor zuletzt nicht kompensiert werden konnte. Seit rund einem Jahr ist bei der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe ein Abwärtstrend zu konstatieren, der jedoch bislang durch den dynamischen Beschäftigungsanstieg im Service-Sektor kompensiert werden konnte. Dies sollte sich auch im September wieder zeigen: Wir rechnen mit einem Rebound von 140.000 neuen Stellen. So ist die Arbeitsmarktkomponente des ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe im September deutlich angezogen und auch das Äquivalent im Verarbeitenden Gewerbe signalisierte zuletzt mit einem leichten Anstieg einen Stellenaufbau. Zudem deuten die wöchentlich gestellten Erstanträge für Arbeitslosenhilfe noch immer auf einen robusten Arbeitsmarkt hin: Im laufenden Jahr sind bisher (durchschnittlich) nur etwas mehr Erstanträge gestellt worden als 2006, aber deutlich weniger als in den Jahren 2001 bis 2005. Laut der Umfrage des Conference Board unter den US-Konsumenten ist es allerdings in den vergangenen drei Monaten immer schwieriger geworden, einen Arbeitsplatz zu finden. Wir erwarten für die aus der Haushaltsumfrage ermittelten Arbeitslosenquote einen Anstieg auf 4,7 %, die in den kommenden Monaten noch weiter in Richtung der 5 %-Marke anziehen sollte. Perspektivisch birgt die von uns erwartete Verschlechterung des Arbeitsmarktes Belastungspotential für den privaten Konsum, die wichtigste Wachstumsstütze jenseits des Atlantiks.
Quelle HSBC
Citigroup sucht ihr Heil bei KKR
von Jennifer Lachman, David Wighton (New York) und Martin Arnold (London)
Angesichts milliardenschwerer Verluste sucht der weltgrößte Finanzkonzern Citigroup Wege, um einen Teil seiner Kreditzusagen loszuwerden. Das Institut verhandelt nach FT-Informationen mit der Beteiligungsgesellschaft KKR über einen Verkauf jener Darlehen, die die Citigroup einst für Großübernahmen bewilligt hatte.
Dabei würde das US-Geldhaus selbst die hierfür nötige Finanzierung bereitstellen. Insgesamt sitzen Investmentbanken derzeit auf Krediten für darlehensfinanzierte Zukäufe, wie sie vor allem in der Private-Equity-Branche üblich sind, von rund 300 Mrd. $. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten haben sie massive Schwierigkeiten, die Risiken wie bislang am Kapitalmarkt weiterzuverkaufen - und wenn, dann nur mit Abschlägen sprich Verlusten. Erst am Montag hatte Citigroup-Chef Charles Prince eingeräumt, dass er für das dritte Quartal mit einem Gewinneinbruch von 60 Prozent rechnet. Vor allem die Abschreibungen von 1,4 Mrd. $ für die Finanzierung von Übernahmen schlagen dabei zu Buche.
"Für mich klingt das Ganze nach einem Nullsummenspiel", sagte William Smith, Chef des US-Vermögensverwalters SAM Advisors, über die Gespräche zwischen der Bank und Beteiligungsgesellschaf-ten wie KKR. Smith geht davon aus, dass der Wertverlust bereits in den Citigroup-Zahlen einkalkuliert ist. "Es scheint, als wolle Prince die Kredite einfach aus seiner Bilanz weghaben", sagt Smith.
Die Gespräche zwischen Citigroup und KKR gestalten sich schwierig, da es sich bei den Darlehen oft um Konsortialkredite handelt, die von mehreren Banken gemeinsam vergeben wurden. Grundsätzlich aber signalisieren Private-Equity-Fonds wie KKR Interesse an solchen Posten: So hat Blackstone für "Leveraged Loans" einen Fonds von 2 bis 3 Mrd. $ aufgelegt, Rivale Oaktree ist dabei, 5 Mrd. $ einzusammeln. Die US-Investmentbank Lehman Brothers arbeitet an einem Fonds über 3 Mrd. $. Die Gesellschaften verfügen noch immer über viel Geld, das angelegt werden muss. Im Gegensatz zu traditionellen Anlegern, die jetzt davor zurückschrecken, solche Kreditrisiken zu übernehmen, betrachten die Beteiligungsgesellschaften sie angesichts der aktuellen Marktlage als Schnäppchen.
Die Probleme der Citigroup wirken sich allerdings nicht nur auf die Geschäftsstrategie des Hauses aus. Sie könnten auch einige Verantwortliche des Hauses den Job kosten. So hat Vorstandschef Prince eine umfassende interne Überprüfung angekündigt, in deren Folge auch personelle Konsequenzen gezogen werden könnten. Prince könnte damit auch Einfluss auf die Wahl seines Nachfolgers nehmen. Allerdings steht auch der seit Oktober 2003 amtierende Prince selbst in der Kritik. So fürchten Topmanager der Bank, zum Ziel von Hedge-Fonds und der Forderung nach einer Zerschlagung zu werden, und dringen daher darauf, die Beziehungen zu institutionellen Anlegern zu verbessern. Als umstritten gilt die schiere Größe der Bank, die Kritiker als "unregierbar" geißeln.
Neben Merrill Lynch ist die Citigroup einer der größten Emittenten jener verbrieften Wertpapiere, deren Grundlage Hypothekenkredite zahlungsschwacher Schuldner (Subprime) sind. Zwar hatte die Bank ihr Engagement in diesem Bereich von 24 Mrd. $ zu Jahrsbeginn zuletzt auf weniger als 13 Mrd. $ reduziert. Dennoch hat sie im Investmentbanking im abgelaufenen Quartal Verluste und Abschreibungen von 3,3 Mrd. $ eingefahren.
Allerdings will Prince keine voreiligen Schlüsse ziehen. Die Sparte, in der festverzinsliche Wertpapieren gehandelt werden, hatte zuletzt zwar hohe Verluste eingefahren, im Quartal zuvor aber noch Rekordergebnisse erwirtschaftet. "Wir müssen die Vorgänge überprüfen und sehen, was schiefgelaufen ist, aber die Leistung von Menschen kann sich in sechs Wochen eigentlich nicht derart verschlechtern", sagt ein Topmanager der Citigroup.
Quelle: www.ftd.de
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