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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 4,99 10,04 21,50
Fallender Tesla Inc-Kurs 5,03 9,76 21,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3TRF8 , DE000NB4L4C6 , DE000NB40SJ5 , DE000NB0N0L7 , DE000NB4W8D2 , DE000NB4X8B5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.449
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Ischariot MD:

Was nicht heißt, daß ich mir die Meinung der

6
23.11.10 13:56
Steingart- und Prantl-Untergebenen nich doch ab und zu durchlese.
Und was muß ich in diesem eben verlinkten Spiegel-Artikel lesen?

>>> Im Vergleich dazu ist Irland ein moderner, prosperierender Staat. Und was noch wichtiger ist: Das Land hat ein Geschäftsmodell und seine Reformfähigkeit in den vergangenen Jahren bereits unter Beweis gestellt. Seit dem Beitritt zur EU im Jahr 1974 entwickelte es sich vom Armenhaus Europas zum "Keltischen Tiger", der eine international wettbewerbsfähige Wirtschaft vorweisen kann <<<

Geschäftsmodell ... ja, das ist ja jetzt gescheitert.
Mit Billigsteuern Europazentralen flüchtiger Dienstleitungs-Imperien anlocken ... die sind schnell wieder weg. Irland ist die TelDaFax Europas. Irgendwann muß sich das Modell nämlich rechnen, sonst geht's schief.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Pichel:

*

3
23.11.10 14:31
DJ: *US 3Q Prelim GDP +2.5% Vs Advance GDP +2.0%
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 November 23, 2010 08:30 ET (13:30 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2010
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
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permanent:

Spain Borrowing Costs Soar Amid Debt Concerns

6
23.11.10 14:54
Spain Borrowing Costs Soar Amid Debt Concerns
SPAIN, SPANISH, CDS, CREDIT DEFAULT SWAPS, YIELDS, BONDS, SOVEREIGN, IRELAND, PORTUGAL, GREECE, PIGS
Reuters
| 23 Nov 2010 | 06:13 AM ET

Yields jumped on Spain's issue of short-term Treasury bills compared to a tender a month ago, reflecting the impact of Ireland's debt crisis on other countries in the euro zone periphery that are seen most at risk.

 

Spain's Treasury sold 3.26 billion euros ($4.48 billion) of three- and six-month bills on Tuesday, near the bottom of its 3 billion to 4 billion billion euros target range.

The bid-to-cover ratio fell for the three-month bill and rose for the six-month.

The yield on the 3-month bill rose to 1.743 percent from 0.951 percent at the last auction on Oct. 26, while it was 2.111 percent compared to 1.285 percent on the six-month bill.

"A yield of 2.11 percent is not that bad, but comparing that to the previous auction, clearly it shows that the heat is intensifying also for Spain," said Commerzbank strategist David Schnautz.

 

The key risk premium on Spanish debt — the spread between the yield on 10-year German bunds and Spanish 10-year bonds — was 219 on Tuesday, down from a record high of 232 bps hit two weeks ago.

Markets have taken little relief from Ireland's call for a rescue package for its distressed banking sector, suggesting the focus of the crisis could soon spread to other euro zone countries with large deficits, namely Portugal and Spain.

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permanent:

US Dollarindex ausgebrochen

7
23.11.10 14:56

Ich habe dies bereits in Goldforum gestellt: Der US Dollarindex ist signifikant aus seinem Abwärtstrend ausgebrochen. Gold ist dabei sehr stabil geblieben, ein gutes Zeichen für Gold und ein Beiweiß für die vorherrschende Unsicherheit an den Märkten.

Für Sportliebhaber:
http://www.ariva.de/forum/Guten-Morgen-426265?pnr=9153272#jump9153272

Permanent

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Anti Lemming:

Widerspruch, Euer Ehren!

11
23.11.10 15:01
Malko und Kübi, der Spiegel-Redakteur in dem Artikel aus eurem gemeinsamen Link übt sich offenbar als der neue "Frìcke"/FTD-Gesundbeter. Motto: Exklusiv hat man nur, was man selber erfindet.

Es stimmt zwar, dass die Lage in Griechenland und Irland grundverschieden ist. Dennoch bleibt es ein Fakt, dass beide Staaten de facto pleite sind und von EU sowie IWF gerettet werden mussten.

Wolf Biermann sang einst: "Soldaten sehn sich alle gleich, lebendig und als Leich."

Die Lage in Griechenland und Portugal - beides "Loser-Staaten" - ist übrigens schon wieder sehr viel ähnlicher. Auch Irland und Spanien sind vergleichbar - beide sind "Verzocker-Staaten" (wie USA).

Die Iren leiden - ähnlich wie die Amis um m. E. die Spanier - am typischen (angelsächsischen) Verzocker-Syndrom. Hauspreise wurde in Erwartung ewiger Anstiege in absurden Höhen getrieben. Viele Hütten gingen in Irland für 500.000 Euro auf (Voll-)Kredit weg. Das ist gemessen an den durchschnittlichen irischen Löhnen viel zu teuer (dies ist das Fundi-K.O.-Kriterium).

Als das Momentum aus der irischen Hauspreisblase wich und die Hauspreise zu purzeln begannen, bekamen die Hauskäufer - wie in USA - schwere Probleme (negative equity). Sie können zwar in Irland nicht wie in USA der Bank einfach den Schlüssel auf den Tresen legen und weggehen ("walk away"), d.h. sie haften für ihre Schulden in ähnlicher Weise wie in Deutschland. Das macht die Lage für die irischen Banken aber nicht besser: Ansprüche aus Schuldtiteln, die die Banken gegenüber den ehemaligen Hauskäufern halten, sind in der Regel nicht eintreibbar. Die Banken können die Besitzer zwar aus den Häusern rausklagen (die jetzt in Irland wie in USA massenhaft leer stehen), aber davon kommt das verliehene Geld auch nicht zurück.

Die Hauspreise in Irland sind ab dem Blasenhoch inzwischen um rund 40 % gefallen sind (ähnlich wie in USA). Den Schwarzen Peter haben die Banken: Sie hatten z. B. 500.000 Euro verliehen und haben nun nach Vertreibung des Käufers ein womöglich verwohntes Haus in Händen, dass - wenn man es aktuell neu kaufen wollte -  nur noch 300.000 Euro kosten würde. Da das Haus aber gebraucht ist, leer steht und durch längeren Leerstand (Schimmel?) weiter an Wert verloren hat, kann es von der Bank wohl allenfalls für 150.000 bis 200.000 Euro verkauft werden. Dies würde voraussetzen, dass sich in der jetzigen Krise überhaupt ein Käufer findet (die Amis haben das gleiche Problem). Am Ende bleibt die Differenz von mindestens 300.000 an der Bank hängen.

Rausgeklagte Hausbesitzer, die auf -300.000 Euro Schulden sitzen, sind in der Regel nicht fähig und willens, das je abzutragen. In D. wird werden sie zur Eidesstattlichen Versicherung vorgeladen, und nach der dritten (d.h. nach 9 Jahren) schreibt die Bank die Außenstände in der Regel komplett als Verlust ab. D. h. trotz theoretischem Anspruch bleibt die Bank auf den Verzockerschulden der ehemaligen Hauskäufer sitzen.

Es ist mMn eine Illusion zu glauben - wie der Spiegel-Redakteur es tut - dass die Hauspreise innerhalb der nächsten Jahre (Jahrzehnte) wieder das vormalige Blasen-Niveau erreichen, selbst wenn "die Konjunktur anzieht". Das ist ähnlich absurd wie anzunehmen, dass Aktien aus der Internetblase je wieder ihren Einstandskurs erreichen. Nehmen wir Libudas Lieblingsaktie Internet Capital Group (Chart unten). Die fiel von 4200 Dollar im Jahr 2000 auf nur 3 Dollar in 2003 und notiert inzwischen bei 11,90 Dollar. Sie wird NIE wieder auf 4200 Dollar steigen (außer bei Hyperinflation). Genausowenig haben holländische Tulpenzwiebeln, die in der Tulpenzwiebel-Blase im 17. Jrhd. zum Gegenwert eines Wohnhauses gekauft wurden, jemals wieder die damaligen Mondpreise erreicht:

www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10649

SPIEGEL:  "Doch mittel- und langfristig wird sich die Regierung wohl wieder zu akzeptablen Konditionen an den Finanzmärkten finanzieren können. Zumal, wenn sich die Konjunktur erholt. Berappeln sich im Aufschwung auch die Immobilienpreise, könnten die von der Pleite bedrohten Banken wieder satte Gewinne erzielen. "

Die Gegenwart sieht - wie oben beschrieben - so aus, dass die irischen Banken auf aktuell schätzungweise mindestens 50 bis 60 % Verlust pro Haus sitzen. Es könnten auch bis zu 100 % werden, wenn die Häuser nach längerem Leerstand vergammeln. Denn zu Geld machen können die Banken die leergeklagten Häuser zurzeit kaum, weil in der Krise niemand Geld hat. In jedem Fall unwiderruflich "verbrannt" ist die Differenz zwischen dem damaligen Neukaufkredit und dem jeweils aktuellen Restwert.

In der Summe haben diese Verluste den irischen Banken die Eigenkapital-Basis entzogen. Sie gingen reihenweise pleite und mussten vom irischen Staat aufgefangen werden. Dies ging so lange gut, wie der Staat selber noch solvent war. Und genau das ist nun nicht mehr der Fall: Der irische Staat benötigt nun selbst satte 100 Milliarden Euro - das sind rund 25.000 Euro pro irischem Einwohner.

FAZIT:

Griechenland ist wegen Korruption, Misswirtschaft und Mangel an konkurrenzfähigen Exportprodukten auf dem Weg in die Pleite. Die Schulden/BIP-Quote nähert sich 125 %. Es besteht praktisch kaum noch Hoffnung, dass die Griechen das Ruder rumreißen können, da sie in der Überschuldungsfalle sitzen. Wenn sie wie vereinbart sparen, sinkt das BIP noch weiter, so dass die Schulden/BIP-Quote schon wegen des sinkenden BIP steigt.

Irland ist - wie USA - an Zockerüberschwang gestorben. Millionen Iren haben auf Kredit für ihre Verhältnisse viel zu teure Häuser gekauft. Sie wurden rausgeklagt, und die Verluste der Banken wurden vom Staat zunächst aufgefangen. Doch die Lawine war so stark, dass sie am Ende den gesamten irischen Staat mit runter riss. Er benötigt jetzt 100 Milliarden. Damit steigt die Schulden/BIP-Quote schlagartig auf gefährliche 99 % (oder auf 135 % inkl. Depfa).

Die irischen Schulden kommen nicht dadurch aus der Welt, dass der irische Staat in Zukunft die Verschuldung auf Null zurückschraubt (wenn er das überhaupt kann). Sie WACHSEN selbst dann noch auf Grund der Zinszahlungen weiter. Aktuell müssen die Iren auf neu begebenen Staatanleihen rund 8 % Zinsen zahlen, was wegen des Rollens bei Fälligkeit irgendwann den gesamten Bestand betrifft.  D.h. selbst OHNE Neuverschuldung wächst die Schulden-Quote wie folgt.

2010: 100 % Schulden/BIP (ohne Depfa)
2011: 108 %
2012: 116,7 %
2013: 126 %

Und selbst dies geschieht nur in der wohlwollenden Annahme, dass das im Nenner stehende BIP durch die Null-Neuverschuldung und die damit einhergehenden drastischen Sparmaßnahmen nicht sogar sinkt - was ich für möglich halte (in GR ist das bereits der Fall).

D.h. selbst unter idealen Voraussetzungen - Neuverschuldung Null, BIP bleibt konstant - könnte Irlands Schulden/BIP-Quote 2013 den aktuellen Griechen-Stand von 125 % erreicht haben. Dies geht typischerweise einher mit Rating-Downgrades, die nicht nur die Neuverschuldung, sondern zugleich das Rollen der Bestandsschulden immer teurer machen - eine Abwärtsspirale, aus der es bei 125 % kaum mehr ein Entkommen gibt (außer für Japan wegen dortiger Sonderbedingungen).

Noch übler würde es für Irland, wenn die EU jetzt auch noch im Gegenzug für die 100 Mrd. zur Auflage macht, die extrem niedrigen Unternehmenssteuersatz von aktuell 12,5 % auf das gängige EU-Niveau zu heben. Microsoft und HP haben bereits mit Verlagerung von Werken/Arbeitsplätzen gedroht, falls die Niedrigsteuer angetastet wird. Falls Großfirmen aus Steuergründen abwandern, droht somit weitere BIP-Schrumpfung.

Im Endeffekt wird der deutsche Steuerzahler für die verzockten irischen Hausbesitzer und Banken aufkommen müssen - via EU-Transferzahlung. Aber darin hat der dt. Steuerzahler ja bereits Erfahrung. Er durfte - via Ersparnistransfer in US-Schrott durch unsere Landes- und Zockerbanken - ja auch bereits einen Großteil der "Kosten" für die US-Subprime-Blase übernehmen.



Chart von Internet Capital Group: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Aktie jemals wieder ihren Jahr-2000-Mondkurs von 4200 Dollar erreicht, ist praktisch Null. Aktuell notiert sie - nach tiefem Sturz - auf 11,90 Dollar. Genauso unwahrscheinlich ist, dass Häuser in USA, Irland oder Dubai wieder auf ihr damaliges "Blasen-Niveau" steigen. Die Wachstums-Story zieht nicht mehr - mindestens eine Generation lang. Das hat auch nichts mit konjunktureller Entwicklung zu tun, wie der "Spiegel" wähnt.
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Der USA Bären-Thread 360503
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Ischariot MD:

genial

3
23.11.10 15:27
man konnte gar nicht mehr so richtig ablästern über die ftd, seit ariva alles mit Fri*** automatisch sperrt. Aber "Frìcke", das geht  :o)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Pichel:

US-Börsen im Abwärtssog

3
23.11.10 15:28
US-Börsen im Abwärtssog trotz positiver BIP-Revision
Die US-Futures notieren mit rund einem Prozent deutlich im Minus, nachdem die wieder aufflammenden Sorgen um die europäische Schuldenkrise und das Feuergefecht zwischen Nord- und Südkorea Anlass zu Gewinnmitnahmen war. Daran konnte auch das deutlicher als erwartet nach oben revidierte BIP-Wachstum in Q3 von 2,0 auf 2,5 Prozent nichts ändern. „Da sich diese Zahl auf das BIP-Wachstum in Q3 bezieht, also stark rückwärtsgewandt ist, interessiert es die Marktteilnehmer weniger“, erklärt Stefan Riße, Chefstratege von CMC Markets. Wichtiger sind in diesem Zusammenhang die Verkäufe existierender Häuser für Oktober, die um 16 Uhr veröffentlich werden oder die in den anstehenden Fed Minutes (20 Uhr) geäußerten Wachstumserwartungen. Der US-Dollar und die US-Anleihen konnten ihre Kursgewinne nach der Veröffentlichung der BIP-Revision halten.
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Wahre Profis gründen ein Bank.
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fkuebler:

Danke, lieber AL #705, dass du jetzt doch noch...

8
23.11.10 15:38

"Malko und Kübi, der Spiegel-Redakteur in dem Artikel aus eurem gemeinsamen Link übt sich offenbar als der neue "Frìcke"/FTD-Gesundbeter. Motto: Exklusiv hat man nur, was man selber erfindet"

... den Geisterbahn-Thrill im BT-Flavor nachlieferst ;-).

Alle Achtung, wenn du noch ein bisschen übst, dann bist du schon bald in dem Quadratkilometer-pro-Tag-Rennen ziemlich weit vorne... ;-)

Der Artikel hat aber im wesentlichen nur gesagt, dass der Euro erhalten bleibt. Das ist einfach so.

Und dass die Euro-Jungs insgesamt vernünftiger an die Sache ranzugehen scheinen als die Amis und die Japse. Das denke ich auch.

Und das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die Probleme nicht auf die gaaanz lange Bank geschoben werden, wie bei den Bilanzrezessions-Erfindern Japan 1990s und der guten FED (Churchill: "am Ende machen die Amerikaner immer genau das richtige! Nachdem sie vorher alle anderen Alternativen ausprobiert haben") sondern nach Politiker-Massstäben vergleichsweise zügig. Auch dank der Deutschen, hier vertreten durch die Merkel-Administration.

Und diese nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschobene Korrektur falscher vergangener Prozesse führt halt halt auch dazu, dass die Unannehmlichkeiten früher zutage kommen. Ein durch welche Mechanismen auch immer (virtuelle Immo-Einkünfte, Subventionen, etc.) eine Zeitlang übersteigerter Konsum (zumindest in Griechenland, Irland, Portugal) muss durch entsprechendes Zwangssparen, in welcher Form auch immer, eine Zeitlang korrigiert (aka: teilzurückgezahlt) werden. Das ist wie Fasten, und da knurrt nicht nur der Magen. Die Iren sind Elend gewohnt und ausserdem knallt denen nicht immer so schrecklich die Sonne aufs Hirn, deshalb hört man von da auch weniger Zirkus. Bei den Griechen ist die Natur halt nicht so gnädig, und bei den Portugiesen muss man mal gucken...

Das ändert aber alles nichts daran, dass der Euro erhalten bleibt. Und natürlich kriegen wir eine Transfer-Union. Haben wir schon lange. Ist auch nichts besonderes, haben wir auch in Deutschland und in der Schweiz. bestimmt auch in USA. Ganz entscheidend ist aber, welche Transfer-Union wir in der Zukunft haben!

Und in diesem Zusammenhang werden wir möglicherweise noch ein paar Jahre einen wüsten Theaterkanonendonner hören, mit Kim-Jong-Il-kompatiblen Drohungen und Beschimpfungen vor allem von denen, die gerne weiter die Kohle rübergeschoben kriegen wollen... ;-)

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Anti Lemming:

Malko - ist das wirklich Dein Ernst?

7
23.11.10 15:46
"Bei uns befand sich der Großteil der Schädiger aus der Finanzbranche in Staats- und Sparkassenbesitz. Die wilden Spekulanten, denen alles egal war und die alle Risiken eingehen, waren also die Sparer." ... Die riesige Summe an Sparvermögen bei uns kommt nicht von den bösen Großkapitalisten.

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2867#jumppos71696

Willst Du damit ernsthaft sagen, dass die deutschen (Klein-)Sparer für die Finanzkrise verantwortlich waren und nicht die (US-)Großbanken, die den Kanal nicht voll genug bekommen konnten?

Falls ja, muss ich leider auch bei Dir gewisse Urteilstrübungen konstatieren.

Das würde dann auch erklären, weshalb Dir die Verzocker-Spiele der deutschen Banken in den PIIGS-Staaten (sie haben dort über 500 Mrd. "investiert" bzw. teil-verzockt) kein Dorn im Auge sind. Denn die Großbanken sind ja unschuldig, sie haben dort nur "in Treu und gutem Glauben" das Geld ihrer wild zockenden Sparbuch-Kleinsparer angelegt. Oder so ähnlich.
Antworten
fkuebler:

AL #709: Nicht dass ich Malko nicht zutraue, ...

7
23.11.10 16:05

"Die wilden Spekulanten, denen alles egal war und die alle Risiken eingehen, waren also die Sparer"

"Willst Du damit ernsthaft sagen, dass die deutschen (Klein-)Sparer für die Finanzkrise verantwortlich waren und nicht die (US-)Großbanken, die den Kanal nicht voll genug bekommen konnten?"

..., sich selbst zu verteidigen.

Was er ernsthaft sagen wollte, wird er uns sicher bald selbst sagen ;-)

Aber was ich sagen will, ist, dass ich seinem Satz zumindest mit der kleinen Ergänzung zustimme "Hinter den wilden Spekulanten, denen alles egal war und die alle Risiken eingehen, standen also die Sparer".

Und das ist einfach so. WIe Malko mMn richtig sagte, haben die Sparkassen/Landesbanken zusammen gesehen kein adäquat profitträchtiges Geschäftsmodell. Um trotzdem Kohle ranzuschaffen zu können, glaubten sie deshalb, hochriskante Geschäfte eingehen zu müssen/können/dürfen oder was immer.

"Eigentlich" hätte man die Landesbanken wirklich pleite gehen lassen und den Kleinsparern einen Haircut abverlangen müssen. Aber das würden vermutlich nicht mal Hardcore-BT-Stammtisch-Rigoristen für realistisch halten.

Und deshalb werden die Kleinsparer leider nie erfahren, dass sie aus purer Ahnungslosigkeit ihr Geld in eine Zock-Maschinerie reingesteckt haben, um die paar Prozent Zinsen kriegen zu können ;-)

Letztendlich ist das auch eine Form von "moral hazard", aber ich fürchte, damit schweife ich ab... ;-)

Antworten
Eidgenosse:

Die Kleinsparer sind nicht schuldig

9
23.11.10 16:14
in dem Sinn das sie die Kohle verzockt haben. Sie haben einfach den Banken und den Regierungen zuviel vertrauen geschenkt alsdas die das schon Richtig machen würden.
Selbst die Politik hatte zuviel vertrauen und auch die Bankerwelt schwamm im allgemeinen Fluss mit.
Einen wirklichen Vorwurf muss man denen machen die praktisch mittellosen eine hohe Hypothek angehängt haben. (Amis) Das war offensichtlicher Betrug und konnte nicht gutgehen, und da wurde zuwenig hingeschaut.
Aber eigentlich muss jeder der mehr Rendite will als das Sparbuch bietet mit höherem Risiko leben. War immer so aber die Zeit wischt auch vieles weg.
Über den Wolken...
Antworten
Anti Lemming:

Der US-Dollar mittelfristig

6
23.11.10 16:15
Der Ausbruch des US-Dollars bzw. US-Dollar-Index nach oben (siehe # 704) äußert sich im Chart von EUR/USD (unten) als Fall unter die Unterstützung bei knapp 1,35 (blau).

Mögliche Korrekturziele habe ich grün kenntlich gemacht.

Sollte sich wegen der PIIGS-Dauerkrise der Verfall von EUR/USD fortsetzen (wovon ich ausgehe), dürfte auch aus sämtlichen mit dem Dollar-Carrytrade finanzierten Reflations-Trades (inkl. Rohstoffe und Aktien) die Luft entweichen.

Die Chinesen fallen den Amis bei ihren Versuchen, den Dollar gezielt zu entwerten (vor allem durch QE2), inzwischen fast täglich in den Rücken. Letzte Woche kündigten sie wegen importierter Inflation von 4,4 % deutliche Renmimbi-Zinserhöhungen an, Anfang dieser Woche erhöhten sie die Mindestreserven für die Banken um 0,5 %, heute teilten sie mit, dass sie Energie-Rohstoffe wie Kohle nicht länger "bunkern" wollen (# 688), um dem Preisauftrieb entgegenzuwirken.

Dem Dollar-Abwertungs-Krieg der Amis setzen die Chinesen eine "Lass-Luft-Raus"-Konterattacke auf allen Ebenen entgegen - offenbar mit Erfolg.

.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 360518
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Ischariot MD:

Leuschel ... Bärenfutter

3
23.11.10 16:25
nebenan bei den Goldjüngern gefunden:
www.cash.ch/news/topnews/...nen_salamicrash_erleben-973558-771
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Anti Lemming:

fk - "schuld" sind unerfüllbare Wachstums-

10
23.11.10 16:37
Versprechen, die sich für die Banken- und Versicherungsbranche auch in Form von überzogener Renditeerwartung (z. B. beim Garantiezins) niederschlägt.

Dies TRIEB die dt. Versicherungen geradezu in irischen und griechischen Staatsanleihenschrott. Sie wurden durch das Niedrigzins-Niveau bei hochwertigen Staatsanleihen, das wiederum eine (Deflations-)Folge der Finanzkrise ist, in übertrieben hohe Risiken getrieben, weil nach dem vermeintlichen "Ende" der Finanzkrise das Wachstums-Dogma nicht fallen gelassen wurde. Das Ganze war ja angeblich nur ein ärgerlicher "Betriebs-Unfall", der dank Billionen-Bailout durch den Steuerzahler nun "beseitigt" sein soll.

Die Landesbanken  haben in diesem Rendite-Roulette munter mitgezockt. Sie hatten offenbar weder die Expertise noch sonstigen (risk controlling)-Sachverstand, um die Risiken, die sie infolge des o. g.  "Systemzwangs" auf sich nahmen, zu überschauen und einzuschätzen. Sie vertrauten vielmehr auf Sprüche von Herrn Ackermann, der sich mit 25%-EK-Rendite brüstete und so "zum großen Vorbild" wurde.

Sie lernten: Man kann sich eine goldene Nase verdienen, wenn man nur genügend hohe Risiken eingeht.

Dafür aber jetzt den ahnungslosen deutschen Kleinanleger verantwortlich zu machen und ihm gar einen Haircut zuzumuten, finde ich reichlich zynisch.



Aktuell werden in USA sämtliche Anleger durch die Nullzinspolitik der Fed in hochriskante Anlagen wie Junkbonds getrieben - ebenfalls um die "gewohnt hohe" Rendite zu erzielen - . was ebenfalls im Fiasko enden wird. Denn Risiken werden, wie die Subprime-Krise zeigte, durch "Rendite-Gier", die zunächst prozyklisch die Preise hochtreibt, nicht geringer, sondern STEIGEN sogar mit den Preisen.
Antworten
permanent:

Existing Home Sales Fall More Than Expected

4
23.11.10 16:47
Existing Home Sales Fall More Than Expected
EXISTING HOME SALES, US EXISTING HOME SALES, HOME SALES, REAL ESTATE, HOUSING MARKET, HOME SALES, SELLING A HOUSE
Reuters
| 23 Nov 2010 | 10:29 AM ET

Sales of previously owned homes fell more than expected in October, possibly due to delayed foreclosures and overly strict lending standards, the National Association of Realtors said Tuesday.

 

Sales fell 2.2 percent to a seasonally adjusted annual unit rate of 4.43 million units from September's 4.53 million unit pace, the group said. Economists polled by Reuters had expected existing home sales to fall to a 4.49 million unit pace in October.

U.S. stocks added to losses after the data.

NAR chief economist Lawrence Yun said the decline in sales stems from "overly strict" lending standards which are preventing qualified borrowers from getting loans and "may be partly" due to the temporary halt of foreclosures as banks work through questions about paperwork.

Sales have fallen 25.9 percent over the past year, while median prices have fallen 0.9 percent in the past year to $170,500.

Yun said the group expects sales to total about 4.8 million units for all of 2010. He expects sales to rebound to what he considers a healthy pace of around 5.1 million by 2011.

Antworten
Anti Lemming:

Verkäufe von Bestands-Immos fallen 2,2 %

2
23.11.10 16:48
Nov. 23, 2010, 10:07 a.m. EST
Existing-home sales slip 2.2% in October

WASHINGTON (MarketWatch) — Sales of existing homes fell 2.2% in October, according to a report released Tuesday, remaining mired near record lows as worries over prices, a glut of foreclosed properties, restrictive credit and high unemployment combine to weigh on the market.

The National Association of Realtors reported that sales fell to a seasonally-adjusted annualized rate of 4.43 million after a 10% pick-up in September. Year-over-year, sales fell 25.9%....

www.marketwatch.com/story/...les-slip-22-in-october-2010-11-23

nach der viel beschworenen Housing-Wende klingt das nicht...
Antworten
Anti Lemming:

US-Junkbonds vor Abverkauf?

 
23.11.10 17:05
Was ist größer, die Gier auf Rendite (der Junkbond-ETF wirft 8 % ab) oder die Angst vor krisenbedingten Kursverlusten?

Kurz nach Auflegung Mitte 2008 stand HYG im Hoch bei 105 Dollar, im März 2009 ging es bis 62 Dollar runter.

Auch beim Flash-Crash am 6. Mai fiel HYG kurzfristig um über 10 %.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 360534
Antworten
Anti Lemming:

Junkbonds entwickelten sich ähnlich wie der SP-500

 
23.11.10 17:11
seit dem Krisen-Tief: Der Relativ-Chart unten zeigt wenig Schwankungen (d.h. weitgehenden Gleichlauf) seit Anfang 2009.

FAZIT: Bernanke-Nullzins-Politik treibt "Assets aller Art" im Tandem.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 360538
Antworten
Anti Lemming:

Fed-Aufkäufe "verpuffen"

 
23.11.10 17:14
Diese Woche war jeden Tag "POMO day". US-Aktien fielen trotzdem. Muss an den Fundamentals liegen ;-)
Der USA Bären-Thread 360543
Antworten
Pichel:

114 Mrd

5
23.11.10 17:17
DJ: FXDIREKT/FXnews Medien: Irland-Packet soll 114 Mrd. Euro betragen
(Bloomberg)

 (END) Dow Jones Newswires

 November 23, 2010 11:16 ET (16:16 GMT)
ISO-8859-11.0
#
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
Antworten
Anti Lemming:

Zahl der "Problembanken" in USA wächst auf 860

6
23.11.10 17:27
Letztes Jahr waren es "nur" 552.

Die Gewinne aller FDIC-versicherten US-Banken fielen im 3. Quartal 2010 auf 14,5 Mrd. - von 21,6 Mrd. im 2. Quartal.

Dabei fielen die Banken-Gewinne im 3. Q. oft künstlich hoch aus, weil Rückstellungen verringert  wurden - in der vagen Hoffnung, diese seien nicht mehr in der alten Höhe nötig. Ohne diese Verkleinerungen der Risikovorsorge wären die Gewinne im 3. Q. noch deutlich stärker gefallen.

Womit ich (für Kübi) sagen will, dass das US-Bankensystem nach wie vor am Abgrund steht ;-)



WASHINGTON (MarketWatch) – The number of problem banks in the U.S. grew to 860 in the third quarter, the Federal Deposit Insurance Corp. said Tuesday, even as the banking industry reported another quarter of healthy profits.

Banks insured by the FDIC reported a profit of $14.5 billion in the third quarter, the agency said, well above the $2.8 billion reported in the third quarter of last year but down from the $21.6 billion earned in the second quarter of 2010.

The number of troubled banks rose to 860 from 552 a year ago. In the second quarter of 2010 there were 829 problematic banks.

www.marketwatch.com/story/...o-860-in-third-quarter-2010-11-23
Antworten
Anti Lemming:

Pichel - 114 Mrd. für Irland

7
23.11.10 17:33
Dreistellig - das war klar.

Weil der irische Premier "zweistellig" gelogen hatte.

Er hatte außerdem nur von "einigen 10 Mrd. Euro" gesprochen. "Einige" sind also 11,4. Könnte man auch grob als Dutzend bezeichnen.

Klingt dann aber nicht mehr so toll: "Wir brauchen ein Dutzend 10 Mrd. Euro".

Bei der IKB wurden aus 1 Mrd. anfangs "zugegebenem" Verlust am Ende 64 Mrd. Verlust.

Die übliche Salami-Taktik.
Antworten
Anti Lemming:

Das Virus greift auf Portugal und Spanien über

4
23.11.10 17:40
(für Kübis Dramatik-Abteilung: "Flash-crash melt down any minute now!")

Nov. 23, 2010, 11:29 a.m. EST
Contagion fears sink Spanish, Portuguese bonds
Spanish borrowing costs soar in auction; yield spreads widen

By William L. Watts, MarketWatch

LONDON (MarketWatch) — European government bond markets were in turmoil Tuesday, as Portuguese and Spanish yields followed Irish yields sharply higher on growing doubts about the ability of politicians to contain the euro zone’s sovereign-debt crisis.

Rising bond yields underline fears that the debt crisis, which has already forced Greece and Ireland to seek bailouts, will spread to other high-deficit countries, potentially shutting them out of credit markets.

www.marketwatch.com/story/...anish-portuguese-bonds-2010-11-23
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Anti Lemming:

Push till you drop

2
23.11.10 17:46
Die Hardcore-Hedgefonds treiben trotz deutlicher Indexschwäche (Nasdaq: -1,8 %) den Momentum-Trade in ihren Lieblingen weiter - und bringen damit die letzten Bären um den Verstand.

Könnte sich um das letzte Zucken/Zocken vor dem General-Meltdown handeln.
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 360552
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Anti Lemming:

Pause

4
23.11.10 17:48
Ich werde dem heutigen Flash-Crash beim Sport zuschauen - nur damit sich keiner wundert, dass ich nicht ständig heiser "Bravo!" rufe.
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