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Der USA Bären-Thread


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Palaimon:

#70000 - imagine

8
18.10.10 10:56

>>>Wegen der Konjunktur in Amerika, die sich weiter abschwächt, und des  starken Yen gerät auch die wirtschaftliche Erholung Japans ins Stocken.<<<

"Besserwisser" Norbert Lohrke schreibt heute:

 

>>>Und was Japan betrifft, so ist der  insbesondere gegenüber seinem Hauptexportland USA starke Yen, für die Exporte  kontraproduktiv. Dafür können die aber mit billigem Kapital vollgesogenen  japanischen Unternehmen in den Schwellenändern und auch in den USA Unternehmen  günstiger erwerben. Was die auch tun. Und so ist Japan derzeit gar nicht so  uninteressant. Das haben die schlauen Chinesen schon längst entdeckt. Deren  Investitionen in Japan sind nämlich derzeit der Hauptgrund warum der Yen so  stark ist. Dennoch hält der auch die übrigen Ausländer nicht von Käufen ab. Das  ist klug. Man braucht nämlich nicht allzu viel Fantasie, was mit japanischen  Aktien passieren wird, wenn der Dollar eines Tages wieder anzieht (was er  sicherlich wird). Und so ist der antizyklische und intelligente Investor gut  beraten, sich ein paar japanische Aktien ins Depot zu legen. Und da z.B. die  Bremsen sich bei Toyota nicht mehr selbständig machen und die Aktie auf dem  Niveau von 2004 notiert, braucht man auch bei der Aktienauswahl nicht viel  Fantasie. A propo Automobilsegment sind. Der Kohlefaserproduzent Toray steigt in  die Kohlefaser-Massenproduktion bei Automobilteilen ein, was dem Unternehmen  mittelfristig eigentlich einen Kick geben sollte. Wie mittelfristig übrigens  auch der SGL Carbon AG.<<<

 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Malko07:

#70000: Für den internationalen

9
18.10.10 11:55
Handel gibt es bei den Währungen Wichtigeres als einen hohen Pegel. Auch wenn der Euro etwas überbewertet ist, können alle am Handel beteiligten sich darauf einstellen und eventuell geht der Export dann durch die höheren Preise etwas zurück oder die Marge sinkt etwas. Wesentlich schlimmer ist die Volatilität an den Devisenmärkten. Diese Volatilität macht eine Planung für Geschäfte mit einem mittelfristigen bis längeren Horizont fast unmöglich. Sichert man sich ab, bleibt die Marge beim Devisenspekulanten. Der Schaden ist bei hoher Volatilität wesentlich höher als bei einer überbewerteten Währung. Ein wesentlicher Grund für die hohe Volatilität ist die übermäßige Liquiditätsmasse die sich durch Währungen und alle Vermögensklassen bewegt. Wieso soll jetzt die EZB gezwungen sein, auch ein starkes QE durchzuführen? Damit die Liquiditätsmasse noch weiter ansteigt und die Volatilität eventuell noch zunimmt?

Die jetzige Abwertung des US-$ ist nicht durch QE erfolgt. Über eine erneute Einführung wird erst diskutiert. Es ist nur die exzessive Spekulation welche die Währungen tanzen lässt. Um diese Volatilität einzuschränken müsste die Liquidität herunter gefahren werden - alles andere ist Quatsch. So wie es auch Quatsch ist den Euro durch die Decke schießen zu sehen oder anzunehmen, der $ würde wegen einem zusätzlichen QE wertlos. Es ist schwer festzustellen wie viele $'s über den CCT in allen möglichen kreditfinanzierten Spekulationen stecken. Es könnte ohne weiteres so viel sein, dass bei einer Teilauflösung der Euro unter Parität fallen könnte. Die hintergrundlose Spekulation wäre da auch noch verstärkend mit dabei.

Es gibt für die EZB, bei diesem Szenario, keine sinnvolle Eingriffsmöglichkeit. Deshalb ist es richtig, dass sie sich nicht gezwungen sieht irgendwas zu unternehmen. Aktionen wegen Aktionen ist typisch angelsächsisch. Und von denen ist bekanntlich keiner in der EZB dabei.
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Chicago Fed President Warns of Liquidity Trap

4
18.10.10 13:01
Chicago Fed President Warns of Liquidity Trap
MARKETS STOCK BONDS FUNDS FOREX FUTURES COMMODITIES CURRENCIES OPTIONS
Financial Times
| 18 Oct 2010 | 04:32 AM ET

A senior member of the Federal Reserve has warned that the US economy is in a “liquidity trap” and signaled support for more action to boost the recovery.

 

Charles Evans, president of the Chicago Fed, said that “in my opinion, much more policy accommodation is appropriate today” because “the US economy is best described as being in a bona fide liquidity trap”, a point where ultra-low interest rates and high savings rates conspire to make monetary policy ineffective.

Speaking in Boston on Saturday, he said the Fed should consider using a temporary target for the level of prices instead of the rate of inflation in order to drag the economy out the trap by convincing businesses and consumers to stop saving and start investing and ­spending.

Such a move would be in addition to a fresh asset purchase program, or quantitative easing, now under consideration.

“I think there are special circumstances when price-level targeting would be a helpful complement to our current and prospective strategies,” Mr Evans said.

A target for prices is one way the Fed could try to persuade the public that inflation will recover in future and thereby stimulate the economy.

 

But many Fed officials are not yet persuaded that a price level target makes sense. In an interview last week with the Financial Times, James Bullard, the president of the St Louis Fed, said he was “sympathetic” to the idea of a price level target but that “I don’t think we’re going to go in that direction any time soon”.

In the price targeting that Mr Evans described, the Fed would promise to generate enough extra inflation to make the price level the same as if prices had risen by 2 percent a year since December 2007, which was the peak of the last business cycle according to the National Bureau of Economic Research.

As soon as the Fed reached that goal it would abandon the price level target and go back to targeting inflation of about 2 percent a year.

The Fed has an implicit inflation goal of 2 percent but has never formalised it.

Ben Bernanke, Fed chairman, last week left open the option of using communication to promise that the Fed would keep interest rates lower for longer, but he did not refer to a price level target.

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Preistreiber Kommunen

7
18.10.10 13:02

Klamme Städte drehen an der Gebührenschraube

Ob Schwimmbad, U-Bahn oder Müllabfuhr: Die Kommunen erhöhen zum Jahreswechsel die Gebühren – weil ihnen das Wasser bis zum Halse steht. mehr...

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China fürchtet Spekulanten

6
18.10.10 14:54
Schwacher Dollar und die Wirkung

China fürchtet Spekulanten

In den USA stehen Kongresswahlen an. Der Devisenbericht des Finanzministeriums muss deshalb warten und damit auch die Kritik an der chinesischen Währungspolitik. Peking bekommt dennoch ein Problem, denn durch den anhaltend schwachen Dollar droht ein enormer Zustrom von Spekulantengeld.

China muss nach Einschätzung eines Zentralbankberaters die Kapitalkontrollen verschärfen und den Zufluss von Spekulantengeld begrenzen. Grund sei, dass die lockere Geldpolitik in den USA Kapital nach Asien treibe, sagte der für eine staatliche Expertenkommission arbeitende Wirtschaftsforscher Xia Bin. Der Dollar stehe langfristig unter Abwertungsdruck, fügte er hinzu.

Es wird damit gerechnet, dass die US-Notenbank Federal Reserve schon im November weitere Geldspritzen für die Wirtschaft beschließt. In den vergangenen Wochen hatte dies dem Dollar zugesetzt. Zugleich legten die Kurse in vielen Schwellenländern zu, weil Investoren auf der Suche nach besseren Anlagemöglichkeiten Länder wie Brasilien, Südkorea oder Thailand für sich entdecken.

Eingriffe am Devisenmarkt?

Auch der chinesische Yuan, der seit Juni um einen täglich von der Zentralbank festgelegten Referenzkurs schwanken kann, hatte seit Anfang September etwa zwei Prozent an Wert gewonnen. Nun gab die Landeswährung Chinas jedoch etwas nach, nachdem die US-Regierung die Veröffentlichung ihres Devisenberichts verschoben hatte.

Strafzölle drohen

Die USA werfen China vor, seine Währung künstlich unterzubewerten, um seine Exporte zu verbilligen und sich dadurch Handelsvorteile zu verschaffen. China will aus Rücksicht auf seine Exportindustrie und wegen seines noch unzureichend entwickelten Währungssystems den Yuan nur schrittweise aufwerten. Auch die Europäische Union und der IWF halten die chinesische Währung für unterbewertet. Das US-Repräsentantenhaus droht China mit Strafzöllen, sollte der Yuan nicht deutlich aufgewertet werden.

Wenn das US-Finanzministerium China auf die offizielle Liste mit Staaten aufnimmt, die den Kurs ihrer Landeswährung manipulieren, könnte dies Strafzölle gegen China den Weg ebnen und den Streit eskalieren lassen. Als kleines Zugeständnis Chinas gilt allerdings die jüngste Aufwertung des Yuan: Die chinesische Währung stieg am Freitag erneut auf ein Rekordhoch. Seit Juni, als die Regierung in Peking die Bindung an den Dollar gelöst hatte, hat der Yuan damit 2,79 Prozent an Wert gewonnen. Der internationale Währungsstreit fachte bereits die Angst vor Protektionismus und einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession an.

Die Kongresswahlen finden am 2. November statt, das G20-Treffen ist für den 11. November geplant. Die G20-Finanzminister bereiten am 22. Oktober das Gipfeltreffen der Staatengruppe in Südkorea vor. Sollte China in dem Bericht der Wechselkursmanipulation bezichtigt werden, müssten die Verhandlungen wohl auf der nächsthöheren Eskalationsstufe fortgesetzt werden, also entweder im Rahmen des Internationalen Währungsfonds (IWF) oder in offiziellen Verhandlungen mit der Volksrepublik.

Quelle: rts

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Die Geldpolitik der anderen setzt EZB unter Druck

5
18.10.10 14:56
Die Geldpolitik der anderen setzt EZB unter Druck

Japan lockert die Geldmenge, in Amerika und Großbritannien kaufen die Zentralbanken weitere Staatsanleihen. Die EZB bleibt dagegen bei ihrem Plan, die expansive Geldpolitik allmählich zu normalisieren.

http://www.faz.net/s/...4BAD846471BA560102~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Fed Needs Fiscal Help to Boost Economy: Fisher

2
18.10.10 15:13
Fed Needs Fiscal Help to Boost Economy: Fisher
ECONOMY FEDERAL RESERVE QUANTITATIVE EASING MONETARY POLICY INFLATION DEFLATION FOMC
Posted By: Antonia Oprita | Web Producer, CNBC.com
CNBC.com
| 18 Oct 2010 | 09:02 AM ET

The Federal Reserve needs the help of fiscal and regulatory authorities if it is to help the US economy grow at a faster pace, Richard Fisher, President of the Federal Reserve Bank of Dallas, told CNBC Monday.

 

The US will not end up like Japan, which fought deflation and economic stagnation for more than a decade despite keeping interest rates very low for a very long period of time, Fisher said.

Recently, St. Louis Fed President James Bullard told CNBC that the central bank faced a "tough" decision regarding the future buying of assets, also known as quantitative easing.

The Fed's mandate is to fight both steep rises in prices and decreases that may cause economic contraction, Fisher said, adding that the Federal Open Market Committee (FOMC) members will be the ones to ultimately decide on future action.

"This is a deliberative body and we haven't met yet," Fisher said. "I'm not going to comment one way or another because I'm just part of the discussion."

But regulators and the fiscal authorities need to help the central bank, he added.

"I do believe we would be still more effective than we had been if there was less confusion about what regulation is going to be," Fisher said.

Mexico's recent issuance of 100-year bonds shows that there is no problem with the bond market, he added. 

"There's a lot of liquidity out there, we're well aware of that," Fisher said.

Fed officials are worried "a great deal" about unemployment, which is too high, and the "noise" that comes from fiscal and regulatory authorities should "get out of the way," he added.

"I think it's very, very important that you incentivize the people that hire," Fisher said, adding that companies are "in a defensive crouch still."

In September, nonfarm payrolls dropped by a larger-than-expected 95,000 while the unemployment rate remained flat at 9.6 percent.

"We may or may not pursue accommodation … that's not what businesses are complaining about," Fisher said. "The Fed can't do it alone."

US companies will take the money and invest elsewhere, where fiscal and regulatory authorities are "more friendly," he added.

"We're not a substitute for the fiscal authorities, we're a monetary authority," Fisher said. "What they're going to have to do is incentivize business, that means incentivize work."

He did not specify what incentives the government could offer, but said that the best way to do it would be one in which investors would not get scared about debts piling up over time.

Although a decision to buy more assets is not a given, the FOMC has some room for maneuver, according to Fisher.

"The last numbers that came out about CPI, they were quite anemic," he said.

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Die unendliche Geschichte des griechischen Haushal

7
18.10.10 15:15

Griechisches Haushaltsloch wird immer größer

Die exakte Einschätzung der griechischen Staatsverschuldung droht zur unendlichen Geschichte zu werden. Erneut sind neue Haushaltslöcher aufgetaucht. Und einmal mehr hat das Finanzministerium in Athen sein Staatsdefizit nach oben korrigiert - 2009 lag der Fehlbetrag demnach bei 15,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...groesser;2675052

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Industrial Production Falls 0.2% in September

4
18.10.10 15:18
Konsens lag bei +0,1%.

Macht nichts, hauptsache die Börsen steigen.

Permanent
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Malko07:

Relevanztest für die US-Notenbank

6
18.10.10 15:26
Der USA Bären-Thread 8837935
Die Fed ist seit zwei Jahrzehnten Gefangene der Interessen der Wall Street. Nachdem die Nullstrategie bei den Kurzfristzinsen keinen Erfolg ...
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Pichel:

???

2
18.10.10 15:33
DJ: *EZB kaufte in der Vorwoche keine Staatsanleihen
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 October 18, 2010 09:32 ET (13:32 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2010
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
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imagine:

Griechen entdecken neues Haushaltsloch

13
18.10.10 16:43
Griechenland hat abermals neue Schulden entdeckt. Daher muss der größte EU-Schuldensünder das Staatsdefizit für 2009 schon wieder nach oben korrigieren. Nach Informationen aus dem Athener Finanzministerium beläuft sich der Fehlbetrag im Staatshaushalt des vorigen Jahres nun auf 15,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Darüber habe Finanzminister Giorgos Papakonstantinou in Brüssel seine Kollegen der Eurogruppe informiert, berichtete der Athener Nachrichtensender Skai am Montag.

Anfang des Jahres war das Defizit 2009 zunächst auf 12,7 Prozent beziffert worden, später auf 13,6 Prozent. Anfang Oktober wurde dann in Regierungskreisen die Zahl 15,1 Prozent genannt, die nun offensichtlich auch zu niedrig gegriffen ist. Als Grund für die jüngste Korrektur werden nach Darstellung der griechischen Presse neu entdeckte Schulden griechischer Krankenhäuser genannt. Außerdem gebe es geringere Einnahmen von Städten, Gemeinden und Krankenkassen, für die der Staat geradestehen müsse. Das griechische Gesundheitssystem gilt als besonders teuer und intransparent.
Erst am Sonntag hatte der griechische Finanzminister Giorgos Papaconstantinou gesagt, sein Land brauche nach dem Auslaufen des derzeitigen internationalen Hilfskredits im Jahr 2013 keinen weiteren Kredit. In einem Interview der Zeitung "Real News" schloss er aber erneut eine Verlängerung des Rückzahlungszeitraums nicht aus. Es sei verfrüht zu sagen, ob eine Verlängerung der Kredite von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Höhe von 110 Mrd. Euro nötig ist

Die Europäische Union will von einer möglichen Verlängerung der Kredite bislang nichts wissen. Griechenland sollte sich ab 2012 wieder selbst finanzieren können, hieß es bei der EU-Kommission. "Es gibt zwischen den Beteiligten keine Diskussion über so eine Möglichkeit", sagte ein Kommissionssprecher.
Der IWF teile am Sonntag mit, die Kredite für Griechenland könnten ausgeweitet oder ersetzt werden, falls die Refinanzierung weiterhin ein Problem sein sollte. Derzeit sei dies aber kein Thema.
Papaconstaninou hatte eine Fristverlängerung in der vergangenen Woche ins Gespräch gebracht und war damit auch auf Widerstand der Bundesregierung gestoßen. Ein griechischer Regierungssprecher bekräftigt daraufhin, man habe um keine Fristverlängerung gebeten.
Die Europäische Statistikbehörde Eurostat will am 22. Oktober aktualisierte Defizitwerte für die EU-Länder herausgeben, die den Zeitraum 2006 bis 2009 erfassen. Athen hat der EU bereits einen ersten Haushaltsentwurf für 2011 vorgelegt. Demnach will das Land seine Sparpolitik im kommenden Jahr noch einmal verschärfen.

www.ftd.de/politik/europa/...neues-haushaltsloch/50183719.html
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imagine:

Der angebl.Steuerdatendieb hatSelbstmord begangen!

20
18.10.10 16:50
Ein mutmaßlicher Informant, der Schweizer Bankdaten von Steuerhinterziehern an deutsche Finanzbehörden verkauft haben soll, hat sich in der Untersuchungshaft das Leben genommen. Die Berner Polizei hatte am Donnerstag mitgeteilt, ein 42-jähriger Untersuchungshäftling sei leblos in seiner Zelle gefunden worden. Eine Fremdeinwirkung könne ausgeschlossen werden.

Bei dem Verstorbenen handele es sich um einen Österreicher aus Tirol, der seit geraumer Zeit in Winterthur gelebt habe, berichtete die österreichische "Kronenzeitung" am Freitag. Nach Darstellung des Blattes war es der Inhaftierte, der Kundendaten einer Schweizer Bank auf CD gepresst und an deutsche Behörden verkauft haben soll.
Die Affäre um die CD-Steuerdaten war Ende Januar aufgeflogen. Ein Informant hatte den Steuerbehörden Daten von Deutschen angeboten, die große Geldsummen auf Schweizer Konten geschleust hätten. Insgesamt rund 1,34 Mrd. Euro unversteuertes Vermögen sollen die auf der Daten-CD gespeicherten 1106 Kunden in der Schweiz deponiert haben. Nach fast zweijähriger Vorbereitung kaufte die NRW-Landesregierung die Datensätze Anfang März schließlich für 2,5 Mio. Euro. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland waren dadurch stark abgekühlt.

Der Kauf der Daten-CD wurde jedoch von Pannen begleitet. So wurde unter anderem der Informant in einem Dossier der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft detailliert beschrieben. Der Datenbeschaffer drohte aufzufliegen.
Die Bundesanwaltschaft in Bern hatte im Februar ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf wirtschaftlichen Nachrichtendienst eingeleitet. Mitte September sei dann ein 42-Jähriger inhaftiert worden, bestätigte eine Sprecherin am Freitag.

www.ftd.de/politik/deutschland/...ot-aufgefunden/50177413.html
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Stöffen:

Oh, Herr Hellmeyer ist sehr bullish gestimmt

11
18.10.10 18:13
Seine recht kritischen Prognosen in 2007/2008 waren teilweise recht trefflich und erfrischend, aber der 3000 Punkte Anstieg im DAX seit März 2009 scheint ihm irgendwie zugesetzt zu haben, denn Probleme haben wir ja nun scheinbar keine mehr. Kein Wort mehr über die überbordende Verschuldung in den entwickelten Ländern, denn wir schieben ja nun alles ab in die Bad Banks und China ist der weiße Ritter, welcher die Weltwirtschaft in Union mit anderen Ländern der Emerging Markets nun unaufhörlich nach vorne bringen wird. Und die USA? Nun, die sollten halt mal schleunigst erkennen, "dass wenn sich finanzökonomische Machtachsen dramatisch verändern, die politischen Machtachsen folgen müssen". LOL.

Anbei Auszüge aus dem in Frank Meyers Blog aktuell veröffentlichten Interview:

"…Wir sehen, dass die Unternehmensergebnisse in der Tendenz positiv überraschen. Das heißt, dass das, was makroökonomisch und volkswirtschaftlich sich abspielt, auch Traktion hat in den Unternehmensergebnissen. Und das bedarf auch einer entsprechenden Bewertung an den Aktienmärkten. Aktienmärkte sind im Moment die Anlageklasse, die diese Bewertung derzeit am geringsten widerspiegelt….

…sehen wir 70 Prozent der Weltwirtschaft, die gut laufen. Und das ist im Moment für mich der entscheidende Punkt….

…sind die USA heute mit einem Anteil von 18 Prozent an der Weltwirtschaft nicht mehr der entscheidende Impulsgeber….

…Wir können China sehr dankbar sein. Ohne China und die anderen Schwellenländer hätten wir diesen Aufschwung nicht, China fördert damit die Stabilität des Systems….

…Die USA und Japan bleiben Problemfelder, aber keine virulenten in der Form, wie wir es in der Vergangenheit gesehen haben, weil die Problemaktiva, die für die globale Finanzkrise und damit auch für die Weltrezession gesorgt haben, weitgehend aus den Büchern entfernt worden sind – im Zweifelsfall eben in Bad Banks….

…Die EZB kauft Anleihen auf, soweit es noch notwenig ist, um die Marktfunktionalität zu erhalten. Aber es wird sterilisiert, indem sofort diese Liquidität, die dadurch in den Markt kommt, wieder rausgenommen wird. Es ist ein strategisches Ziel – nicht ein monetäres, was da verfolgt wird. Insofern zeichne ich die EZB derzeit frei von großen Vorwürfen…."

Komplett hier

frank-meyer.eu/blog/...43&more=1&c=1&tb=1&pb=1
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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wawidu:

Fachkräftemangel in Deutschland (o.T.)

10
18.10.10 18:18
Gestern Abend habe ich in Trier an einem sehr interessanten und aufschlussreichen Symposium zu diesem Thema teilgenommen. Die Diskussionsteilnehmer waren Vertreter der IHK Trier, der HWK Trier, der Uni Trier, der FH Trier und der Gewerkschaften. Fazit: Deutschland leidet an einem strukturellen Fachkräftemangel insbesondere im Ingenieurwesen und im IT-Sektor, weil es sich enorme Fehlallokationen, sprich: falsche Weichenstellungen, in der tertiären Bildung und Ausbildung leistet.

Heute habe ich diesbezüglich mal etwas gegoogelt. Hier ein paar aufschlussreiche Links:

www.daad.de/deutschland/hochschulen/...chultypen/05949.de.html

Diese Statistik stammt zwar aus 2006, doch es ist die einzige, die auch explizit ausländische Studierende erfasst.

www.holderied.de/DeutscheHochschulen.html

Ein Teilnehmer der Diskussionsrunde konnte mit folgender Information aufwarten:
Die bei weitem erfolgreichsten Ausbildungsgänge bzgl. Ausbildungsanfängern und -abschlüssen verzeichneten die Hochschulen für Verwaltung, Finanzen und Recht sowie die hauptsächlich in Baden-Württemberg angesiedelten Berufsakademien, die auf einem System von praktischer Ausbildung in Betrieben und Studium basieren. Der Vertreter der Uni Trier räumte ein, speziell die Bildungsgänge in BWL, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Politologie und Geschichte würden schon seit Jahren einen erheblichen Überhang in Relation zur beruflichen Nachfrage produzieren.
Antworten
Anti Lemming:

mixed pickles

2
18.10.10 18:59
Rev Shark Blog
More Mixed Movement
By Rev Shark
Street.com Contributor
10/18/2010 11:51 AM EDT

We continue to see extremely mixed market action. On one hand, market players continue to be very optimistic about the upcoming earnings reports from names such as Apple (AAPL) , IBM (IBM) , Amazon (AMZN) and Baidu (BIDU) . On the other hand, chips, retail and oil are all acting poorly.

As I write, semiconductors are hitting the lows of the day and the cloud computing stocks -- which were so hot for a while -- are breaking down badly. Banks are acting much better, and that is helping, but the commodity-related names are offsetting the strength there.

As I go through charts this morning, one thing that is a bit troubling is the large number of small-cap China and biotechnology names that are seeing aggressive action. These are the bottom-of-the-barrel momentum names, and when market players are chasing them, it's a sign that we may be a little late in the game.

In my prior post, I mentioned rare earth plays Rare Element Resources (REE) and Molycorp (MCP) . Another one in that group that I'm keeping an eye on is General Moly (GMO) , which is much further along operationally and is starting to see more attention from market players.
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Stöffen:

Yo, Rare Earth

7
18.10.10 19:24
Ich erinnere mich noch gut, es war die erste weiße Band, welche beim Motown-Label unter Vertrag genommen wurde. Das war das Ende der Rassendiskriminierung, LOL.

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

#70014: Ob eine Sicht auf die

11
18.10.10 19:24
Wirtschaft, die der wirklichen Lage entspricht, bullisch ist, wage ich zu bezweifeln. Ich habe hier schon mehrfach auf die gut laufende Weltwirtschaft hingewiesen und dass sich die USA dabei immer noch faktisch in der Rezession befinden. Das zeigt sehr gut, dass Wachstum in der Welt, bei Stagnation bis leichter Rezession in den USA, möglich ist. Die Frage ist, wie nachhaltig ist diese Entwicklung. Diesbezüglich bin ich mir noch nicht so sicher und warte noch einige Zeit bis zu einem endgültigen Urteil.

Die USA-Gläubigkeit sollte nicht so weit gehen, dass man einfach Tatsachen ignoriert. So ist z.B. die EU inzwischen nach allen Kriterien (Investitionsgüter, Konsum, Dienstleistungen) wesentlich wichtiger für die Weltwirtschaft als die USA. Solange die USA nicht stark abtauchen und in ihrem "new normal"  dahinvegetieren, kann sich die restliche Welt immer stärker emanzipieren. Spätestens Mitte 2011 wird man gesichert feststellen können wie diesbezüglich die Lage ist. Bis dahin haben fast alle Stimuliprogramme außerhalb den USA ihr Ende gefunden.

Bis zur Emanzipation von den USA an den Finanzmärkten wird es wesentlich länger dauern. Zuerst werden wir wohl immer stärkere Kapitalverkehrskontrollen zwecks Abwehr der $-Flut erleben. Erst dann haben auch die europäischen Aktienmärkte eine wirkliche Chance zur Emanzipation.
Antworten
Stöffen:

I think so, Malko

4
18.10.10 19:34
und wie du treffend anmerktest: Time will tell! ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Keno77:

Zustandsbeschreibung USA

7
18.10.10 20:18

Aus "Die Zeit" bzw. "HB":  

Eine Gesellschaft zerfällt

Zu vereinfachend oder realitätsnah?

Auszüge:

"Keine der beiden Parteien erwähnt die Armen überhaupt, die jetzt offiziell 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen, tatsächlich aber noch viel zahlreicher sind."

"Heutzutage traut sich kein Politiker, Hilfe für arme Menschen überhaupt anzusprechen. Die großen Wahlkampfsponsoren beider Parteien zahlen, um sicherzustellen, dass ihre Eigeninteressen die politischen Debatten beherrschen."

"Amerika stellt heute das Paradox eines reichen Landes dar, das auseinanderbricht, weil seine innersten Werte zerfallen. "

"Die Einkommensungleichheit ist so hoch wie nie, aber die Reichen behaupten, sie hätten keine Verantwortung für den Rest der Gesellschaft. Sie lehnen es ab, die Mittellosen zu unterstützen, und verteidigen Steuersenkungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit. #0000ff">Fast alle beschweren sich, fast alle setzen sich aggressiv für ihre eigenen beschränkten und kurzfristigen Interessen ein, und fast alle geben den Anspruch völlig auf, nach vorn zu blicken oder auf die Bedürfnisse anderer einzugehen."

"Das Ergebnis dieser Entwicklungen wird wahrscheinlich ein langfristiger Rückgang der Macht und des Wohlstands der USA sein, da die Amerikaner nicht mehr kollektiv in ihre gemeinsame Zukunft investieren."

"Die Amerikaner scheinen zu glauben, dass sie ein natürliches Recht auf staatliche Leistungen hätten, ohne Steuern zu bezahlen. Im politischen Wortschatz Amerikas werden Steuern als Freiheitsberaubung definiert."

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-10/usa-konjunktur

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
Keno77:

Bankenkrise Teil II

9
18.10.10 20:38

US-Banken könnten Verlusten von über $80 Milliarden durch das Zwangsversteigerungschaos entgegen blicken. Diese Summe leite sich nicht ab aus dem zuletzt ausgesprochenen Moratorium zur Wiederinbesitznahme zahlungsausfälliger Immobilien, sondern aus der Flut an Hausbesitzern und Investoren, die demnächst vor die Gerichte ziehen würden, wie der renommierte Bankanalyst Dick Bove am Freitag mitteilte. Diese Prozesswelle werde sich auf durch die Banken begangenen Betrug in der gesamten Prozesskette fokussieren – somit von der Bündelung von Hypotheken in MBS-Papiere bis hin von deren Verkauf an Investoren. Für viele Großbanken bedeute es den Rückzug von den Häusermärkten.

"Zu Beginn der vergangenen Woche gaben Staatsanwälte aus allen 50 Bundesstaaten bekannt, dass sie eine gemeinsame Untersuchung auf den Weg gebracht hätten, um dem Verdacht nachzugehen, dass Hypothekenkreditgeber ihre Dokumentationspflicht auf Schärfste verletzt und bestehende Gesetze sträflich gebrochen hätten, indem sie hunderttausende Immobilien zwangsversteigerten, für die sie nicht die benötigten Unterlagen vorweisen konnten."

"Das wachsende Chaos hat zu großen Befürchtungen geführt, dass die in den letzten Quartalen gemeldeten Profite der US-Banken nahezu komplett ausradiert werden könnten, da sie Milliarden an Dollars an Immobilienkrediten zurückkaufen müssten, die von Investoren in Form von mit Hypotheken besicherten Anleihen (MBS-Papiere) gehalten würden. Die Bank of America, größter Hypothekengeber der USA, könnte dazu gezwungen werden, Hypotheken in einem Umfang von insgesamt $74 Milliarden zurück zu kaufen."

Die Krise an den US-Immobilienmärkten sei alles andere als vorbei. Diese Krise gehe in eine neue Runde und verlängere sich gerade.

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=9282#more-9282

 

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
Keno77:

Aufschwung in der Stahlindustrie zu Ende

6
18.10.10 20:45

RWI: Aufschwung in der Stahlindustrie geht zu Ende ESSEN (Dow Jones)

Der stürmische Aufschwung in der deutschen Stahlindustrie geht einer Studie zufolge zu Ende. Im weiteren Verlauf dieses Jahres und im kommenden Jahr werde die Rohstahlproduktion voraussichtlich stagnieren, prognostizierte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in seinem am Montag veröffentlichten Stahlbericht.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...strie-geht-zu-Ende-916933

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
wawidu:

Voodoo-Handel

9
18.10.10 20:53
Steffen Bogs bringt es wieder mal auf den Punkt:

www.querschuesse.de/voodoo-handel/

Dieses Posting ist im Kontext mit den Daten des ASI/Transmatch Railfax Reports für Intermodal Traffic (= kombinierter Transport von Containern per Schiff, Eisenbahn und Trucks) zu sehen:

railfax.transmatch.com/

Laut Info des Cousins eines Freundes, der bei einer großen US-Spedition in leitender Funktion tätig ist, erklärt sich der enorme Anstieg an Containerladungen per Eisenbahn in den letzten Monaten folgendermaßen: In den großen Containerhäfen an der Westküste kamen und kommen sehr viele Container mit Konsumgütern, speziell aus Asien, an und wurden/werden per Bahn und Truck zum Groß- und Einzelhandel weitergeleitet. Diese Container werden aktuell zu etwa zwei Dritteln wieder leer zu den Häfen zurück transportiert. In der Eisenbahnstatistik werde nicht nach vollen und leeren Containern differenziert. Zur Zeit sei in den Seehäfen ein deutlich steigender Bestand an leeren Containern zu verzeichnen.
Antworten
wawidu:

Nur ein Mosaiksteinchen

6
18.10.10 21:22
Meta Financial Group, aka: First Midwest Financial Inc., mit dem pikanten Kürzel CASH ist nur eine relativ kleine Sparkasse mit einem Unternehmenswert von rund 170 Mio. USD. Diese hat jedoch rund 128 Mio. USD Schulden und ist diesbezüglich symptomatisch für eine Vielzahl regionaler Finanzinstitute. Die Kursentwicklung seit März 2009 ist für mich von daher gesehen absolut unbegreiflich, die aktuelle jedoch nicht.
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Der USA Bären-Thread 352118
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wawidu:

Foreclosures-Misere satirisch akzentuiert

 
18.10.10 21:44
www.ritholtz.com/blog/2010/10/...-to-find-gambling-here/print/
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