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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

#66948: Die "böse" Deutsche Bank

5
04.08.10 10:06
verkauft gleichzeitig "Short-" und "Longprodukte" z.B. auf den DAX und ihre Analystenabteilung gibt parallel dazu Prognosen über den DAX ab. Sie hat auch diesbezüglich Indexprodukte geschaffen. Lässt alles die Regulierung sowohl in den USA als auch hier zu. Man sollte die Staatsanwaltschaft auf die Politik und die Regulierungsbehörden hetzen.
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Anti Lemming:

zu # 901

3
04.08.10 10:08
Amöbius hatte "den Riecher":

ITALIAN PMI SERVICES (JUL) COMES IN AT 49.6 MISSING EXPECTATIONS OF 51.4 AND WEAKENING FROM THE JUNE READING OF 51.5

Unter 50 = Doppel-Dip-Gefahr...
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obgicou:

yes, yes Malko

6
04.08.10 10:08
ich war neulich bei meiner Bank und die wollten, daß ich Geld bei ihnen anlege;
aber kaum hatte ich das Festgeld angelegt, leien die das als Kredit aus!!!
Wie geht das denn?
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Kicky:

Gallup Small Business Index Hits New Low

4
04.08.10 10:11
www.gallup.com/poll/141692/...ess-Index-Hits-New-Low-July.aspx

.....The sharp deterioration in small-business owners' economic perceptions and expectations in July is fully consistent with Gallup's tracking of a steady decline in consumer confidence over the past three months. So is the weaker-than-expected growth of the U.S. economy during the second quarter, as well as the general expectation of a further slowing of the economy during the second half of 2010.

The Wells Fargo/Gallup Small Business Index seems to be something of a precursor of future economy activity. It peaked at the end of 2006; matched that peak once more in June 2007; consistently declined thereafter as the recession deepened, before bottoming out in mid-2009; and finally, improved modestly until its July 2010 decline.

Small-business owners are the embodiment of America's entrepreneurial and optimistic spirit. As a result, their increasing concerns about their companies' future operating environment do not bode well for the economy in the months ahead. Nor do small-business owners' intentions to reduce capital spending and hiring
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Anti Lemming:

von "Soft-Patch",

14
04.08.10 10:19
"Nachkauf-Chance" und "kleinem Rücksetzer im langfristigen Aufwärtstrend" faselten Analysten und US-Möchtegern-Ökonomen vom Schlage Greenspans auch, als Aktien nach 2000 ernsthaft zu fallen begannen. Der Boden wurde im Nasdaq aber erst drei Jahre später - und satte 80 % tiefer - erreicht (bei 1000, von 5000 kommend).

Es gab buchstäblich keinen Analysten, der auf die Gefahr einer Fünftelung des Nasdaq hingewiesen hatte. Fast alle hatten am Hoch eine Verdoppelung in wenigen Jahren prophezeit.

In dem Sinne sollte man Greenspans "Soft Patch"-Sprüchen (passender wäre "soft brain" aka Weichbirne) mit der gehörigen Skepsis begegnen. Greenspan hat nicht EINE der zahlreichen Krise während und nach seiner Amtszeit im Voraus kommen sehen. Sein Job war, vor Krisen zu tun, als wären sie faktisch ausgeschlossen ("herkömmliche Bewertungsmaßstäbe gelten nicht mehr"), während der Krise diese zu ignorieren (gestützt durch US-Statistiker, die das US-BIP irrational hochfrisieren) und NACH der Krise die tollen Verbesserungen seitdem (nachdem die unrealistisch hohen BIP-Zahlen im Nachhinein tief runterredigiert wurden, was eine "schöne Bezugsbasis" liefert) über den grünen Klee zu loben.

Der "Meister der Märkte" ist in Wahrheit der "Scharlatan der Blasen".
Antworten
WielandSchmi.:

@66949 Malko

 
04.08.10 10:39
Versteh ich nicht. Wenn alle in Dollar fakturiert werden, warum sollten steigende Rohstoffpreise schlecht für den Dollarraum sein?
Antworten
malsomalso:

@ Wieland

4
04.08.10 10:49
Weil die mit dem fallenden USD einhergehenden steigenden Rohstoffpreise ungebremst auf die USA durchschlagen. Bspw. an der Zapfsäule, für die Amis immer sehr wichtig. Für die Europäer etc. deutlich weniger, da durch die Währungsentwicklung gebremst.
Antworten
wawidu:

US-Hausverkäufe

2
04.08.10 10:51
www.calculatedriskblog.com/2010/08/...existing-home-sales.html

Folgt nun ein großes Loch?
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Stöffen:

AL, das sind die ausgelutschten Mantras

7
04.08.10 10:58
der Finanzbranche und daran hat sich über Jahrzehnte nichts geändert.

Mal 'n anderes Ding:
Ich habe mir gestern mal auf der Seite von Doug Short die aktuelle P/E-Ratio des SPX angeschaut. Nicht, dass ich jetzt hier eine Diskussion darüber lostreten möchte, ob diese Ratio hier etwas zu hoch oder zu niedrig ausgewiesen ist, aber interessant finde ich es immer wieder aufs Neue, wie die Finanzbranche den Anleger-Horden eine P/E-Ratio von 16 bis 18 als "normal" verkauft. Warum ist bzw. wäre z.B. eine P/E-Ratio in der Range von 6-8 nicht "normal"?

Are you brainwashed, too?

LOL.
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 335784
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Malko - # 956

14
04.08.10 10:59
...weil steigende Rohstoffe-Preisanstiege angeblich daher rühren, dass "Dollar-Anleger" aus Angst vor weiteren Dollar-Währungsverlusten in die "Sicherheit von Sachwerten" fliehen.

Diese These ist mMn reine GS-Propaganda, um die im Future-Eigenhandel bei Rohstoffen (aufwärts) und beim Dollar (abwärts) erzeugten Monster-Moves mit Pseudo-Argumenten zu "rationalisieren".

Das Dumme ist, dass die Dollar-Halter demnach eigentlich immer in Angst leben:

Fällt der Dollar, dann haben sie angeblich Angst, dass er weiter fällt und "fliehen" in die Sicherheit der Rohstoffe. Steigt der Dollar, z. B. als 2008 die Öl/Rohstoffblase platzte, dann fliehen die Anleger plötzlich wieder aus den vormals als so sicher geltenden Rohstoffen in den vormals als so angeschlagen geltenden "sicherer Hafen" des US-Dollar.

Das Ganze ist eine riesige Verarschung der Zockerbanken. Anleger bekommen Versatzstück-Argumente wie Knochen vorgeworfen, um die von GS und Co veranstalteten Chart-Bewegungen - "der Markt hat immer Recht" - nachzuvollziehen, auf dass die Zockereien für GS noch ergiebiger ausfallen. Die ganze Erziehung der (US-)Anleger zur Chart-Gläubigkeit dient allein dazu, dass GS sie damit nach Belieben am Nasenring durch die Arena schleifen bzw. vor den eigenen Karren spannen kann.


Oder ist es etwa logisch, dass man etwas kauft, dass plötzlich sehr teuer geworden ist? Solche Logik gilt nur in Tulpenzwiebel-Holland und anderen Zocker-Dorados.
Antworten
Pichel:

keine Gebote

8
04.08.10 11:08
DJ: EZB erhält keine Gebote bei 7-tägigem Dollar-Tender
FRANKFURT (Dow Jones)--Bei dem siebentägigen Tender zur Bereitstellung von
Liquidität in US-Dollar gegen Besicherung sind bei der Europäischen Zentralbank
(EZB) am Mittwoch keine Gebote eingegangen. Der über die Term Auction Facility
(TAF) der Federal Reserve abzuwickelnde Tender sollte zum Festzins von 1,19%
zugeteilt werden.


Webseite: www.ecb.int

DJG/kth

 (END) Dow Jones Newswires

 August 04, 2010 05:05 ET (09:05 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2010
"Kurzfristig helfen Schulden. Langfristig gehen wir alle tot"
John Maynard Keynes (Brit. Wirtschaftswissenschaftler, 1883-1946)
Antworten
thostar:

Doller verkommt zu einer weichen Währung

4
04.08.10 11:45
und wird absichtlich fallen gelassen, um sich für den Moment zu retten.
Wer hätte das gedacht, dass die USA eines Tages auf einer Stufe mit den PIIGS stehen würden.
USD-Index auf GD200 daily, weekly liegt sie und die GD50 bei 80. Aber Vorsicht; Support scheint ja keiner mehr zu wirken, ausser für wenige Tage.
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 335791
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Ischariot MD:

Kontraindikator

9
04.08.10 11:54

Munich Re will Aktienanteil am Portfolio tendenziell ausbauen

(...) Der DAX-Konzern wolle das Aktienexposure tendenziell ausbauen, sagte Finanzvorstand Jörg Schneider am Mittwoch in München. In den ersten sechs Monaten hatte der Konzern die Aktienquote auf 2,5% von 2,8% zum Jahreswechsel gesenkt.

www.dowjones.de/site/2010/08/...olio-tendenziell-ausbauen.html
________________________________

>>> ein prima Indikator dafür, daß das zyklische Hoch demnächst erreicht ist oder bereits erreicht worden war  ;o)

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Casaubon:

Malko, AL, zu Greenspan

8
04.08.10 12:06

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen "sich irren" und "jemanden in die Irre führen".

Ich will Herrn Greenspan aber an dieser Stelle nichts unterstellen ;-)

 

Aber so blöd wie manche Leute (in solchen Positionen) daherreden, sind sie meist nicht.

"La liberté de la presse ne s'use que quand on ne s'en sert pas"
Antworten
Ischariot MD:

Bankhaus Rott

4
04.08.10 14:40
zum desolaten Small Business Index und zum ABC Consumer Comfort Index "in the death zone":
bankhaus-rott.de/wordpress/?p=1142

Zu interpretieren in Zusammenschau mit den hier im thread kürzlich geposteten Berichten, daß neue US-jobs vorzugsweise entweder als Teilzeitjobs oder als Vollzeit-Jobs zu deutlich schlechteren Konditionen als für die (frühere) Stammbelegschaft vergeben werden.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Ischariot MD:

Aber es scheint ja gerade besser zu werden

4
04.08.10 14:43
*lol*

ADP Arbeitsmarktbericht der Automatic Data Processing Inc. ("ADP National Employment Report") für Juli 2010:

Im Juli ist die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA um 42.000 gestiegen. Im Vormonat hatte das Plus noch bei 19.000 gelegen und wurde somit von den zuvor veröffentlichten 13.000 nach oben revidiert.

Q: Derivatecheck.de
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Eidgenosse:

Basel III: Banken lobbyieren mit Fantasie-Szenarie

5
04.08.10 15:10
Basel III droht zu verwässern, weil die Banken mit düsteren Wirtschaftsszenarien Lobby-Erfolge erzielen. Fundiertere Studien zeigen, dass strengere Kapitalvorschriften keinen Einfluss auf die Wirtschaft haben.

www.cash.ch/news/front/...ren_mit_fantasieszenarien-935594-449
Danke, es geht mir gut.
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Malko07:

WielandSchmied (#66956), wenn

5
04.08.10 16:07
Rohstoffe im Preis auf $-Basis steigen, werden alle im $-Raum welche diese Rohstoffe brauchen ärmer. Das Geld das sie für die Rohstoffe ausgegeben haben hat ja dann ein Anderer (Rohstoffproduzent, Spekulant). Wenn gleichzeitig der Euro gegenüber dem $ gestiegen ist, aber weniger schnell als die Rohstoffpreise, ist das schlecht für den Verbraucher dieser Rohstoffe im Euroraum aber nicht so schlecht wie für den Verbraucher im $-Raum. Als Exporteur verliert er eventuell trotzdem an Konkurrenzfähigkeit.

Teure Rohstoffe mögen die Inflation anheizen, sie sind aber schlecht für die wirtschaftliche Entwicklung. Daran erkennt man wie blöd es ist Deflation zu verteufeln und Inflation in den Himmel zu heben. Beides sind nur Symptome einer Fehlentwicklung. Durch drehen an den Symptomen kann man allerdings die Fehlentwicklung nicht korrigieren, auch wenn das manche Volkswirtschaftler glauben. Man sollte schon an die Ursachen. Aber kann man das "Wissenschaftler" wie den Volkswirten, die in einem mittelalterlichen Aberglaube verharren,  klar machen?
Antworten
daiphong:

Der alte Mann und die Kehrtwende

11
04.08.10 16:11
In Sachen Steuersenkungen für die Reichen hat Alan Greenspan als Chef der Notenbank den damaligen US-Präsidenten George W. Bush unterstützt. Heute hält er das für einen Fehler.

"Greenspeak” nannte es die Wall Street früher, wenn sich Alan Greenspan zur Wirtschaft äußerte. Der ehemalige Notenbank-Chef war dafür bekannt, so vage und schwammig zu formulieren, dass auch Experten meist nicht wussten, was er eigentlich gesagt hatte. Heute ist das anders: Als Privatier äußert sich Greenspan klar und deutlich und legt dabei manch überraschende Wende hin.

Wenn Alan Greenspan spricht, dann findet das nicht mehr vor der offiziellen Kulisse statt, die der Mann einmal gewohnt war. Fast 20 Jahre lang trat er schließlich regelmäßig vor beiden Kammern des Kongresses zum Rapport an. Heute sitzt Greenspan meist im Sessel einer Talkshow. Da hat er mehr Publikum als früher, doch die wichtigsten Zuhörer sind dieselben: Die Abgeordneten und Senatoren, denen Greenspan früher berichtete, schauen weiterhin zu. Den jüngsten Auftritt bei "Meet the Press" wird sich im Capitol niemand entgehen lassen haben.

Da saß Greenspan und musste sich zum aktuell meist diskutierten Thema in Washington äußern: Wie soll die Regierung mit den Steuersenkungen für die Reichen verfahren, die 2001 unter George W. Bush eingeführt worden sind? Greenspan hatte seinerzeit für die Steuersenkungen gestimmt und sie sogar für notwendig befunden, "den gefährlich hohen Haushaltsüberschuss abzubauen". Man brauche die Mehreinnahmen nicht, so Greenspan damals, während die Wirtschaft mit dem gesparten Geld wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen könne.

Teure Steuersenkungen

Das ist natürlich nicht geschehen. Das System der "trickle-down economics", nach dem Steuersenkungen für Bosse und Konzerne zu Wachstum und Arbeitsplätzen führen und dadurch letztlich der Mittel- und Unterschicht helfen, ist seit der Präsidentschaft von Ronald Reagan das Credo der Republikaner. Geklappt hat das System noch nie. Wenn Unternehmen weniger Steuern zahlen, führt das im allgemeinen nicht zu Wachstum und neuen Jobs, sondern zu höheren Profitmargen, steigenden Aktienkursen und phantastischen Boni für das Management.

Greenspan bei "Meet the Press"
(Foto: AP)
Den Staat kamen die Steuersenkungen indes teuer zu stehen. Uncle Sam entgingen hunderte von Milliarden Steuereinnahmen, was – gemeinsam mit den horrenden Ausgaben für die Kriege in Irak und Afghanistan – der Hauptgrund dafür ist, dass die USA zum Ende der Bush-Regierung mit dem höchsten Haushaltsdefizit aller Zeiten da stand. Begonnen hatte man mit dem höchsten Überschuss, der in acht Jahren unter Bill Clinton eingefahren worden war.

Die Republikaner in Washington haben aus der Geschichte nicht gelernt. Sie kämpfen mit aller Macht dafür, die Steuersenkungen, die laut dem Bush-Konzept Ende dieses Jahres auslaufen sollen, noch für einige Jahre zu verlängern. Auf Unterstützung von Alan Greenspan, einst ein treuer Lakai von George W. Bush, können sie sich aber nicht mehr verlassen. Die Steuersenkungen zu verlängern, so der alte Fed-Chef, hätte "desastöse Folgen für die amerikanische Wirtschaft". Steuersenkungen mit geborgtem Geld könne und dürfe man sich nicht leisten. Das Argument, wonach Steuersenkungen durch das stärkere Wachstum, das sie brächten, für sich selbst zahlten, entkräftet Greenspan knallhart: "Das tun sie nicht."

Dass er vor einem knappen Jahrzehnt für eine solche Maßnahme plädiert habe, so Greenspan, gehöre zu den "30 Prozent, die ich während meiner Amtszeit falsch gemacht habe". Er habe damals auf zu optimistische Prognosen gebaut. Darüber kann man wohlgemerkt noch immer streiten. Kritiker warfen dem Fed-Chef schon immer seine Nähe zu George W. Bush vor, in der er häufig nicht kritisch argumentierte, sondern den Kurs des Weißen Hauses unterstützte.

Inside Wall Street von Lars Halter, New York
www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/...rtwende-article1192781.html
Antworten
daiphong:

an den Börsen erwarte ich jetzt eigentlich den

4
04.08.10 16:17
Rohrkrepierer
Antworten
wawidu:

daiphong # 66970 - Rohrkrepierer

3
04.08.10 16:35
Ungefähr so? :o)))
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 335848
Antworten
daiphong:

jo, so fast ungefähr ;-)

 
04.08.10 16:39
Antworten
Ischariot MD:

Das sehen die Bullen anders

6
04.08.10 17:47

Interview mit Robert Halver:

Börsenexperte Halver: Im besten Fall steht der DAX am Jahresende bei 6800 Punkten
[wenn die Pferde endlich saufen ;o]

Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, über die Aussichten, Risiken und Favoriten an den Aktienmärkten

Der DAX wird deutlich über 6.500 Punkten, im besten Fall sogar bei ca. 6.800 Punkten landen.

[6500 - keine allzu mutige Prognose]

(...)

Die üblichen Bullen-Argumente:

Können Sie wirklich guten Gewissens eine Anlage in Aktien empfehlen?
Ja, das kann ich. Denn es gibt ja kaum keine attraktive Alternative. Staatsanleihen bieten angesichts der Bonitätsrisiken, aber auch aufgrund der mittlerweile etablierten Haftungsunion im Euroraum keine risikoadäquate Verzinsung (...)

Aber wir können darauf vertrauen, dass die US-Notenbank kein double dip zulassen wird (...)

Für die Börsen ist die Liquidität, also das Ausmaß der Geldmenge im Markt, sehr viel wichtiger als das Wirtschaftswachstum. Und da die Notenbanken das ohnehin noch schwache Wachstum nicht gefährden wollen, werden die Leitzinsen in diesem Zyklus noch lange auf einem niedrigen Niveau und die Liquidität hoch bleiben. In historischer Betrachtung hat das die Aktienmärkte gestützt (...)
_____________________________

die vollständigen Bullenträume, wer denn will, unter:
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...e-bei-6800-Punkten-838638

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Malko07:

#66973

18
04.08.10 18:26
" .. Aber wir können darauf vertrauen, dass die US-Notenbank kein double dip zulassen wird. ... "

Da fragt sich der Laie wieso und weshalb sie die vorherige Rezession zugelassen hat? Wollte sie etwa nur die Welt quälen? Oder hat sie jetzt wirksamere Werkzeuge zur Hand? Etwa einen elektrischen Schraubenzieher?

Wie einfach ist doch die Welt wenn man so beschränkt wie Robert Halver ist.
Antworten
fkuebler:

Was uns Bären gerne plausibel erscheint... ;-)

5
04.08.10 18:37
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