Wir werden also die erwartete Zinssenkung sehen. Sie wird keine nennenswerte Auswirkung auf die Wechselkurse mehr haben. Die Kurse werden brav nach oben reagieren. Und die nächsten Tage schaun wir mal weiter ...
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Ich hoffe auf die Besonnenheit von Bernanke, der sicherlich eine ruhigere Hand hat als Greenspan. Das Problem der Inflation ist erkannt, Panik möchte keiner, also gemäßigt die Zinssenkung einleiten und "closely watching the liquidity".
Verwundert bin ich über die Banken, normalerweise sind es eben die Banken, die sich noch irgendwie aus der Krise rausziehen. Aber derzeit scheint jede Bank zumindest ein kleines Problem zu haben. Also mir riecht das alles nach einer deutlichen Aktienmarktkorrektur
| Smart Investor Weekly | 18.09.2007, 17:56 |
| Die geistigen Ergüsse - des Ruheständlers Alan G. |
Nicht nur dass der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan seine Memoiren ausgerechnet inmitten einer der wohl schwersten Finanzkrisen veröffentlichen muss, nein… <!--WORDLINK:BODY lang=DE link=blue vlink=purple style='tab-interval:35.4pt'-->...er tut es auch noch kurz bevor die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung hinsichtlich der Fed Fund Rate bekannt gibt. Besser – oder besser gesagt: unglücklicher – hätte das der gute alte Al wohl kaum timen können. Inhaltlich war übrigens teilweise einiges Interessante aus seinem Munde bzw. seiner Feder dabei: So erzählt der Ex-Chef, dass der Irakkrieg in erster Linie wegen des dort liegenden Öls von der US-Regierung angezettelt wurde. Nun, natürlich weiß das jeder, der sich wenigstens fünf Minuten über den damaligen Kriegseintritt Gedanken gemacht hat. Aber dass ein solches „Geständnis“ aus solch berufenem Munde kommt, hat doch einiges an Brisanz. |
Smartinvestor:
Wachstumsverlangsamung des realen Pro-Kopf-Einkommens (1965-70: 28%, 1970-1975: 15%)
Rückgang der Investitionsquote (Bruttoinvestitionen/BSP) von 1965: 26% auf 1975: 20%
Hoher Anstieg der Arbeitslosenquote (1965: 0.7%, 1975: 4.7%).
Anstieg des Preisniveaus (1965-70: 19%, 1970-75: 38%).
Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1973 und damit Übergang von festem zu flexiblem Wechselkurs gegenüber dem Dollar. Aufwertung der DM von 1970: 3,64 DM/$ auf 1975: 2,46 DM/$.
Umverteilung zugunsten der Arbeitnehmer. Wachstum der Nominallöhne (1965-70: 74%, 1970-75: 124%) und Verringerung der gesamtwirtschaftlichen Kapitalrendite führten zu steigender Lohnquote (=Anteil des Bruttoeinkommens aus unselbständiger Arbeit am Volkseinkommen) 1965: 65%, 1975: 75%.
Umverteilung zugunsten des Auslands. Verschlechterung der deutschen Terms of trade (=Verhältnis aus Export- zu Importpreisen) von 1970: 100 auf 1975: 95.
Durchschnittliches Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens der OECD-Länder: 1950-73: 4,7%; 1973-92: 2,3%. Arbeitslosigkeit 1950-73: 2,6%, 1974-89: 5,7%; Inflation: 4,6% vs. 7,5%.
Ölpreis stieg um 500 Prozent. Grundsätzlich stellt dies einen Einkommenstransfer der Ölkäufer an die Ölexporteure dar (Größenordnung 1,5% des Welt-BSP). Da die OPEC-Mitglieder ihr zusätzliches Einkommen nicht sofort konsumierten, sank weltweit die Güternachfrage.
Bundesbank betreibt kontraktive Geldpolitik bis Ende 1974 um zu verdeutlichen, dass sie inflationäre Lohnpolitik nicht unterstützt (Diskontsatz 1972: 3.4%, 1973: 6.2%, 1974: 6.9%).
Quelle: baer45.de.vu
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