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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.875,6 -0,48% Perf. seit Threadbeginn:   +371,26%
 
Platschquatsc.:

Put/Call-Ratio

7
11.01.10 06:18
ist extrem niedrig und sollte den Index nach oben mindestens bremsen/minimum kurzfristge Konso
Selbst der sehr niedrige Wert nach dem Märztief führte zu einer sehr kurzfristen Konso was im Linienchart so allerdings kaum sichtbar ist.
Damals allerdings noch bei hoher Cashquote(niedrige Aktienqoute bzw. eher bärisches Sentiment.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 290410
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Kicky:

Goldman will für gute Zwecke spenden

3
11.01.10 08:46
um seinen ruinierten Ruf zu verbessern ggg sollen die Bosse mit den dicken Bonussen einen gewissen Prozentsatz spenden,wenn sie diese jetzt kassieren
www.nytimes.com/2010/01/11/business/...goldman.html?ref=global
.....Goldman set aside $16.7 billion for compensation in the first nine months of 2009, and in good years, the firm dedicates about three-quarters of its compensation budget to year-end bonuses. The firm is expected to report later this month what could be record profit of about $12 billion for 2009, according to analysts’ estimates, compared with $11.7 billion in 2007. Its final compensation pool and executive bonuses will be announced then.

The firm said last month that its 30 most senior executives would be paid bonuses all in stock, but the bank placed no limit on how large those bonuses might be.....
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Kicky:

Zeit für Tim zu gehen

8
11.01.10 08:59
da scheint eine Kampagne loszugehen gegen Tim Geithner wegen der Lehmanpleite und der Rettung von AIG,Emails sind aufgetaucht,die zeigen dass Redeverbot erhielt über Zahlungen an andere Wallstreetbanken...

www.nypost.com/p/news/business/...Ds2VDVMPr0qJfN#ixzz0cGYJHt8H
After a string of personal and political bungles by Treasury Secretary Tim Geithner, critics of the country's top money man are wondering what it takes to lose your job in Washington DC.

Geithner's fielding a fresh round of criticism after e-mails surfaced last week that showed he forced insurance giant AIG to keep quiet about tens of billions of dollars in payments it made to several Wall Street banks -- payment that represented full payouts funded by taxpayer cash that the banks otherwise wouldn't have received......

www.nakedcapitalism.com/2010/01/fire-geithner-now.html
There is a growing consensus that it is time for President Obama to fire Treasury Secretary Timothy Geithner. While he is at it, he needs to clean house by firing Larry Summers, by banning Robert Rubin from Washington, and by appointing a replacement for Chairman Bernanke. It is time for a fresh start.

Geithner is facing renewed scrutiny due to his questionable actions while at the NYFed. As reported on Bloomberg and in the NYT, secret emails show that the NYFed under Geithner’s command prohibited AIG from reporting that it was passing government bail-out funds directly to counterparties, including Goldman Sachs.....Geithner’s relations with Wall Street bankers have always been incestuous, raising serious questions about his intentions.....

www.huffingtonpost.com/raymond-j-learsy/...as-le_b_417797.html
Wall Street Triage: Was Lehman Sacrificed So That AIG Had To Be Bailed Out?
To date, the American taxpayer has pumped $180 billion into AIG to spare it from becoming insolvent. A huge sum, especially in that many of these billions were used to pay down exotic derivatives to the likes of Goldman and a bevy of foreign banks. The derivatives were paid out at 100 cents on the dollar when their market value, before the government's intervention, was perhaps 40 cent, and probably a great deal less. Now we learn, through recent access to New York Fed documents and e-mails, that the New York Fed, at the time headed by Timothy Geithner, actively withheld details about those counterparty payments and "advised" AIG not to reveal the recipients or the counterparty billions disbursed. Only much later did a Congressional committee override the NY Fed's "guidelines' and force AIG to make this information public......
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louisaner:

Die alte Frage...

13
11.01.10 09:16
wer glaubt das wir den peak +/- 5% erreicht haben, soll bitte mit interessant bewerten.
wer glaubt das schlimmste kommt noch, soll bitte mit witzig bewerten.
wer glaubt es geht noch viel weiter runter als das schlimmste, soll bitte mit informativ bewerten.
wer glaubt das neue ath kommt in den nächsten 12 monaten, soll bitte mit gut analysiert bewerten.
wer glaubt das es jetzt langfristig weiter aufwärts geht, soll bitte mit uninteressant bewerten.

danke - louisaner

PS: Ich habe vor 6 Monaten, diese Befragung ausfallen lassen, da ich dachte, das es sowieso nur runtergehen kann (und mit der Meinung war ich sicher nicht alleine).
Wen es interessiert: Die Ergebnisse von 2008 und 2009 findet Ihr in meinem Profil unter - beste Postings.
www.diesistkeineaufforderungzuirgendetwas.de
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permanent:

@louisianer

10
11.01.10 10:57
Ich weiß nicht was ich glauben soll. Ich weiß nicht wem ich glauben soll.

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Palaimon:

Und die Amis fallen vom Glauben ab.

14
11.01.10 11:33
Amerikaner müssen um Alterseinkünfte bangen
Öffentliche Pensionskassen weisen offenbar Defizit von 2.000 Milliarden Dollar auf. Staatliche Rente sichert nur unzureichend.


Bad Homburg (sth). Millionen amerikanischen Arbeitnehmern und Rentnern drohen in den kommenden Jahren empfindliche Einbußen bei ihren Alterseinkünften. Mehreren Medienberichten zufolge bezifferte der Verwaltungsratsvorsitzende des Pensionsfonds von New Jersey, Orin Kramer, das aktuelle Defizit in den Kassen der 25 größten Pensionsfonds jetzt auf zwei Billionen (= 2.000 Milliarden) Dollar. Dies wäre vier mal mehr, als nach bisher bekannten Schätzungen für die Garantie der künftigen Renten in den Vereinigten Staaten erforderlich ist.

Hauptursache für das von Kramer prognostizierte Loch in den amerikanischen Pensionskassen ist neben den Folgen der Finanzmarktkrise die von ihm verwendete Berechnungsmethode. Der Verwaltungsratschef des New Jersey-Pensionsfonds hat für seine Kalkulation den aktuellen Marktwert der Kapitalanlagen der 25 größten Fonds ihren künftigen Verpflichtungen gegenüber gestellt. Diese Methode wird von den Fonds selbst nicht verwendet, da sie in ihren Bilanzen die erwarteten Renditen der nächsten Jahre mit einrechnen. Allerdings kalkulieren die Pensionsfonds mit einer jährlichen Verzinsung von acht Prozent - obwohl der Wert der Kapitalanlagen des größten amerikanische Pensionsfonds allein im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 23 Prozent gefallen ist. Dennoch erwirtschaftete dieser Fonds nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in den vergangenen 20 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von 7,75 Prozent.

Verluste von Pensionsfonds und anderen kapitalgedeckten Altersvorsorgesystemen treffen die meisten Amerikaner deutlich stärker als die Bundesbürger. Grund ist die im Vergleich zu Deutschland geringere Sicherung durch die staatliche Rentenversicherung - "Social Security". Zwar sind nahezu alle Arbeitnehmer und Selbstständigen in der Social Security beitragspflichtig. Allerdings liegt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenkasse seit etwa 20 Jahren bei nur 12,4 Prozent des Bruttolohns - und damit deutlich unter dem deutschen Niveau von derzeit 19,9 Prozent. Da mit diesen Beiträgen nur eine Art Grundsicherung finanziert werden kann, zahlen die meisten Amerikaner zusätzlich etwa fünf bis sieben Prozent ihres Einkommens in einen der öffentlichen oder privaten Pensionsfonds ein - deren Erträge aber von der Entwicklung an den Kapitalmärkten abhängig ist. Nur mit den Einnahmen aus Social Security und Pensionsfonds zusammen können die meisten amerikanischen Rentner auf ein ausreichendes Versorgungsniveau kommen.

http://www.ihre-vorsorge.de/...um-Alterseinkuenfte-bangen.html?nwsl=y
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Contrade 121:

Der US-Aufschwung - Main Street

7
11.01.10 12:02

Die Main Street in den USA glaubt immer weniger, dass sich die Staaten auf einem Weg der Besserung befinden. Da reichen selbst die optimistitschsten Pillen nicht, der Patient gibt sich weiter auf. Tja, was bleibt da noch übrig, als ein neues Konjunkturpaket zu schnüren - dass soll Freitagabend die Kurse in den USA nach oben drehen lassen. 

 

Anbei noch der Artikel:  

 

Immer mehr Amerikaner ohne Hoffung auf Job - US-Arbeitslosenrate 17,3%

von Christoph Huber
Montag 11.01.2010, 10:41 Uhr

New York (BoerseGo.de) - In den USA hat ein Ausstieg von entmutigten Arbeitskräften aus dem Arbeitsmarkt einen Anstieg der Arbeitslosenrate im Dezember auf mehr als 10 Prozent abgewendet. Dies berichtete Bloomberg unter Berufung auf den bekannten Ökonom David Rosenberg des kanadischen Investmenthauses Gluskin Sheff & Associates. Derselben Ansicht ist der Experte Harm Bandholz von UniCredit Research in New York. “Die tatsächliche Arbeitslosenrate ist höher als es den offiziellen Zahlen entspricht. Die langfristige Arbeitslosigkeit stellt eines der größten Probleme dar. Die Stellenverluste dürften in den nächsten Monaten zum Stillstand kommen, aber die in Arbeitslosigkeit befindlichen Menschen werden weiter das Problem haben einen Job zu finden. Die Suche gestaltet sich von Monat zu Monat schwieriger.”, so Bandholz.

Zwischen Juli und Dezember 2009 sind gemäß dem Arbeitsministerium rund 1,7 Millionen Amerikaner aus dem Arbeitsprozess herausgetreten. Dies entspreche mit einem Rückgang von 1,1 Prozent dem größten 6-Monatsrückzug an Arbeitskräften seit 1961. Gleichzeitig ist der Anteil der teilhabenden Bevölkerung am Arbeitsprozess von 64,9 Prozent auf 64,6 Prozent auf das niedrigste Niveau seit 24 Jahren gesunken. Die Rate der unzureichend Beschäftigten mit Einbeziehung von Teilzeitarbeitskräftten und jenen potenziellen Arbeitskräften, die aus Frustration die Jobsuche aufgegeben haben, ist im Dezember von 17,2 Prozent auf 17,3 Prozent gestiegen. Die Zahl der Arbeitskräfte, die mittlerweile den Glauben an eine erfolgreiche Bewerbung aufgegeben haben kletterte auf 929.000. Dies entspricht dem größten Ausmaß seit dem Beginn entsprechender Erhebungen im Jahr 1994.

Der Arbeitsmarkt stehe in diesem Jahr wegen der erwarteten Konjunkturerholung vor Wachstum. Dies bedeute, dass sich mehr Amerikaner in der Hoffnung auf den Erhalt eines Arbeitsplatzes befinden werden. Dieser Umstand dürfte die Arbeitslosenrate jedoch nach oben bringen, zum nicht ausreichend genügend Jobs vorhanden sind, um die Nachfrage nach Arbeitsplätzen zu befriedigen, heißt es weiter von Bloomberg. 
 

http://www.godmode-trader.de/nachricht/...enrate-173,a2049735,b2.html

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Kicky:

DIW droht die Rückzahlung von Zuschüssen

3
11.01.10 12:04
Die Finanzaffäre des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnte für die Berliner Institution teuer werden. Experten sagen: Wenn staatliche Zuwendungen verschwendet worden sind, muss das DIW zurückzahlen. Der Landesrechnungshof Berlin hört nun DIW-Chef Klaus Zimmermanns Version an. ....Die Prüfer monieren  auf 63 Seiten ein „Beanstandungspotenzial“ in Höhe von sieben Mio. Euro. Aufträge sind demnach ohne Ausschreibung erfolgt und Tochtergesellschaften auf fragwürdige Weise finanziert worden. Das DIW, so heißt es zusammenfassend, sei „seiner Verpflichtung zur zweckentsprechenden, wirtschaftlichen und sparsamen Verwendung der Zuwendungsmittel in erheblichem Umfang nicht nachgekommen.“
www.welt.de/wirtschaft/article5799348/...-von-Zuschuessen.html
ach gottogott
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Kicky:

Rückzug aus der EU möglich

6
11.01.10 12:19
www.ecb.int/pub/pdf/scplps/ecblwp10.pdf
man glaubt es kaum,es gibt bereits eine Untersuchung der EU zu dem Thema vom Dezember 2009 und die kommt zu dem Schluss,dass es rechtlich nicht unmöglich sei.Die Deutsche Bank dagegen in ihrem letzten Focus,das Ende nächsten Jahres die Euroskeptiker an Gewicht gewinnen werden,auch wenn die Trennung keine grosse Erleichterung bringen werde...

This paper examines the issues of secession and expulsion from the European Union (EU) and Economic and Monetary Union (EMU). It concludes that negotiated withdrawal from the EU would not be legally impossible even prior to the ratification of the Lisbon Treaty . . .

The analysts at Deutsche Bank, for one, are discussing the possibility in their latest `Focus Europe’ note.

       And while they think the costs of a secessionist move would ultimately outweigh any benefits, they do think things will get increasingly hairy for the peripherals in the short-term, as the ECB withdraws its unprecedented liquidity ops:

   . . . it is likely that any normalization in monetary policy will disproportionately weigh on peripherals, since a rate hike would affect a much larger outstanding amount of debt. More than hampering the recovery, a tighter monetary policy could even trigger a double-dip in some of the most fragile countries . . . We expect the central bank to start normalizing the monetary stance in September 2010, bringing back the refi to 2.0% by December 2010. 12 month Euribor will probably start to rise before that, since the ECB will not renew in 2010 its special auctions for this maturity. Every 100 bps in interest rate hike would cost roughly 0.6% of GDP in Spain and Ireland through the household income channel alone, while the impact in core Euroland countries would be smaller and very slow to materialize.

   Dissatisfaction with the single monetary policy could start to grow in the peripherals by the end of next year, making the prospect of exiting monetary more tempting. The “inadequate monetary policy” argument would then compound the usual “exchange rate adjustment” motive and make the Eurosceptics more vocal, even if we think that any relief brought about by a breakaway from EMU would be largely illusory.....

Jean Claude Trichet will be speaking on Thursday, in the first of the central bank’s 2010 press conferences.
Expect at least one question on EU/EMU secession, and even more on Greece.

da Ganze bei ftalphaville.ft.com/
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permanent:

ECB Official Points Finger at Risk-Taking by US Ba

3
11.01.10 12:27
ECB Official Points Finger at Risk-Taking by US Banks
BANKS, BANKING, BONUSES, BONUS, CEOS, CFOS, SALARY, COMPENSATION, FINANCIAL SERVICES, ECB, EUROPEAN CENTRAL BANK, RISK, RISK TAKING, TOXIC ASSETS, BAILOUT, CENTRAL BANKS
Reuters
| 11 Jan 2010 | 04:19 AM ET

Growth forecasts made by European Central Bank staff in December are still valid, while there are concerns about the level of risk taking by banks in the United States, ECB Governing Council member Ewald Nowotny said on Monday.

 

Nowotny told reporters at a meeting of central bankers in Basel that he stuck by the latest ECB staff projections which forecast euro zone growth this year of between 0.1 and 1.5 percent, saying "I do not see a reason to change them."

Asked about worries about risk taking, he pointed the finger at banks in the United States. "I don't think this is a major problem in the euro area but we do see signs worldwide."

"I understand that this is of some concern, especially to the American authorities."

 

Nowotny, who heads Austria's central bank, also stuck to the ECB's latest expectations for economic recovery.

"It will be positive growth in 2010 but it will be still a rather sluggish recovery. So it means that one has to be still rather cautious with regards to the economic development," he said.

The ECB became the first major central bank to start unwinding its financial crisis support measures last month when it announced plans to end one-year loans for banks and reduce the frequency of its extra lending operations.

Nowotny said there was no need to alter the current pace of the ECB's stimulus reversal.

"As (ECB) President Trichet has said: we have a steady hand policy. We have just discussed the mid-term strategy in December and I do not see any need or any signs for changing this mid-term strategy."

He said he also did not think that the extra cash the ECB is currently pumping into the euro zone banking system would bankroll excessive risk taking by banks.

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Palaimon:

Ein Update zu #50811

6
11.01.10 13:05
>>Ein Scheich auf Einkaufstour<<

(  http://www.ariva.de/...f_Einkaufstour_t283343?pnr=6712956#jump6712956  )

ThyssenKrupp
Blohm + Voss-Verkauf vor Abschluss
[11:26, 11.01.10]

Die Verhandlungen mit dem arabischen Schiffbauer Abu Dhabi Mar sind in der finalen Phase. Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp-Werften soll dem Geschäft noch im Januar zustimmen.

Weiter hier :

http://www.boerse-online.de/aktien/...daily&utm_medium=Newsletter
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Kicky:

Chinas Exporte explodieren

8
11.01.10 14:01
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/01/...-im-dezember.html
...Chinas Exporte explodieren im Dezember 2009 um satte unbereinigte +17,7% zum Vorjahresmonat! Dies ist das erste Plus für die Exporte seit 13 Monaten im Minus!.....
Keiner der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten 21 Analysten hat so eine rasante Erholung bei den Exporten vorhergesagt. China's Exporte in die EU stiegen im Dezember um +15,9% und in die USA um +10,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat!....

China's Importe stiegen sogar von 72,18 Mrd. Dollar im Dezember 2008, um unglaubliche +55,9% auf 112,29 Mrd. Dollar im Dezember 2009 an. Im November 2009 betrug das Importvolumen 94,56 Mrd. Dollar,

Im Gesamtjahr 2009 gingen die Importe um -11,2% auf 1,0056 Billionen Dollar zurück!

Die Einfuhren von Rohstoffen, wie Eisenerz stieg 2009 auf einen Rekordwert von 627,78 Millionen Tonnen, ein Anstieg von +41,7% zum Vorjahr.

Rohölimporte stiegen im Dezember erstmals um über 5 Millionen Barrel pro Tag (mb/d), im Gesamtjahr 2009 wurden die Ölimporte um +13,9% gesteigert, auf 203,4 Millionen Tonnen (4,1 mb/d)!

Kupferimporte zogen in 2009 um satte +63% an, Aluminium und seine Rohformen um gewaltige +164,1%, Kunststoffe in Primärformen um +34,5% und die Getreideeinfuhren schossen um +104,6% in die Höhe.

China ist und bleibt der größte der Rohstoffstaubsauger der Welt!

Die starke Erholung bei den Importen weist auf eine starke Binnennachfrage hin, in China ist die Finanz- und Wirtschaftskrise vorbei! Der Handelsbilanzüberschuss 2009 reduzierte sich auf 196,1 Mrd. Dollar, nach 295,5 Mrd. Dollar 2008!.......
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Maxgreeen:

Die Dubaikrise wird in Absprache mit den USA

4
11.01.10 14:06
durch höhere Ölpreise gelöst, gut für die Amis weil ihr Dollar dabei gleich abgeschwächt werden kann. Das übrige Geld wird in Gold gesteckt. Weiterer Vorteil für Amerika Deflationsbekämpfung durch Energiepreiserhöhung
Wer die Geburt überlebt, ist zum Sterben verurteilt!

http://www.ariva.de/forum/Quo-Vadis-Dax-2010-Spam-Junk-397563
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permanent:

Konsumverzicht für ein Jahr, sicher eine

3
11.01.10 16:38

sehr interessante Erfahrung. Mit Familie jedoch nicht mehr praktikabel. In der Jugend, oder als junger Erwachsener habe ich mehrmals Urlaub mit der Bahn (Interrail) gemacht. Nicht vergleichbar aber auch eine minimalistische Erfahrung. Wer die Gelegenheit hat sollt diese Art des Urlaub machen einmal wahrnehmen. Man lernt so viele klasse Menschen aus vielen Nationen kennen.

Gruß

Permanent

http://www.ariva.de/forum/Der-Mann-der-ein-Jahr-nichts-kaufte-399473

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Malko07:

Ischariot MD (#55567), mMn liegt

4
11.01.10 16:40
ein fetter Gedankenfehler vor. Die EU kann nicht einknicken weil die EU als EU in derartigen Fragen nicht entscheiden kann. Einstimmig ist eben einstimmig und nicht so leicht zu erreichen. Und so wie Island unbestritten  souverän ist, genauso sind Großbritannien und die Niederlande souverän und sie dürfen sich souverän bei der Abstimmung verhalten. Dazu zählt auch ein Nein! Den Isländern steht es selbstverständlich auch frei mit dem Rubel Selbstmord zu machen. Ist ihr souveränes Recht. Nur die Russen würden nicht mitmachen. Ist auch deren souveränes Recht. Das sind nämlich alle Hirngespinste der "Boulevardpresse".
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permanent:

What Stimulus? Road Projects Aren't Boosting Jobs

4
11.01.10 16:43
What Stimulus? Road Projects Aren't Boosting Jobs Much
ECONOMY, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT, LABOR DEPARTMENT
The Associated Press
| 11 Jan 2010 | 10:28 AM ET

Ten months into President Obama's first economic stimulus plan, a surge in spending on roads and bridges has had no effect on local unemployment and only barely helped the beleaguered construction industry, an Associated Press analysis has found.

Spend a lot or spend nothing at all, it didn't matter, the AP analysis showed: Local unemployment rates rose and fell regardless of how much stimulus money Washington poured out for transportation, raising questions about Obama's argument that more road money would address an "urgent need to accelerate job growth."

Obama wants a second stimulus bill from Congress that relies in part on more road and bridge spending, projects the president said are "at the heart of our effort to accelerate job growth."

Construction spending would be a key part of the Jobs for Main Street Act, a $75 billion second stimulus to revive the nation's lethargic unemployment rate and improve the dismal job market for construction workers.

The House approved the bill 217-212 last month after House Speaker Nancy Pelosi, D-Calif., worked the floor for an hour; the Senate is expected to consider it later in January.

AP's analysis, which was reviewed by independent economists at five universities, showed that strategy hasn't affected unemployment rates so far. And there's concern it won't work the second time.

For its analysis, the AP examined the effects of road and bridge spending in communities on local unemployment; it did not try to measure results of the broader aid that also was in the first stimulus like tax cuts, unemployment benefits or money for states.

"My bottom line is, I'd be skeptical about putting too much more money into a second stimulus until we've seen broader effects from the first stimulus," said Aaron Jackson, a Bentley University economist who reviewed AP's analysis.

Even within the construction industry, which stood to benefit most from transportation money, the AP's analysis found there was nearly no connection between stimulus money and the number of construction workers hired or fired since Congress passed the recovery program.

The effect was so small, one economist compared it to trying to move the Empire State Building by pushing against it.

 

"As a policy tool for creating jobs, this doesn't seem to have much bite," said Emory University economist Thomas Smith, who supported the stimulus and reviewed AP's analysis. "In terms of creating jobs, it doesn't seem like it's created very many. It may well be employing lots of people but those two things are very different."

Transportation spending is too small of a pebble to quickly create waves in the nation's $14 trillion economy.

And starting a road project, even one considered "shovel ready," can take many months, meaning any modest effects of a second burst of transportation spending are unlikely to be felt for some time.

"It would be unlikely that even $20 billion spent all at once would be enough to move the needle of the huge decline we've seen, even in construction, much less the economy. The job destruction is way too big," said Kenneth D. Simonson, chief economist for the Associated General Contractors of America.

Few counties, for example, received more road money per capita than Marshall County, Tenn., about 90 minutes south of Nashville.

Obama's stimulus is paying the salaries of dozens of workers, but local officials said the unemployment rate continues to rise and is expected to top 20 percent soon.

The new money for road projects isn't enough to offset the thousands of local jobs lost from the closing of manufacturing plants and automotive parts suppliers.

"The stimulus has not benefited the working-class people of Marshall County at all," said Isaac Zimmerle, a local contractor who has seen his construction business slowly dry up since 2008.

That year, he built 30 homes. But prospects this year look grim.

Construction contractors like Zimmerle would seem to be in line to benefit from the stimulus spending.

But money for road construction offers little relief to most contractors who don't work on transportation projects, a niche that requires expensive, heavy equipment that most residential and commercial builders don't own.

Residential and commercial building make up the bulk of the nation's construction industry.

"The problem we're seeing is, unfortunately, when they put those projects out to bid, there are only a handful of companies able to compete for it," Zimmerle said.

The Obama administration has argued that it's unfair to count construction jobs in any one county because workers travel between counties for jobs.

So, the AP looked at a much larger universe: The more than 700 counties that got the most stimulus money per capita for road construction, and the more than 700 counties that received no money at all.

For its analysis, the AP reviewed Transportation Department data on more than $21 billion in stimulus projects in every state and Washington, D.C., and the Labor Department's monthly unemployment data.

Working with economists and statisticians, the AP performed statistical tests to gauge the effect of transportation spending on employment activity.

There was no difference in unemployment trends between the group of counties that received the most stimulus money and the group that received none, the analysis found.

Despite the disconnect, Congress is moving quickly to give Obama the road money he requested.

The Senate will soon consider a proposal that would direct nearly $28 billion more on roads and bridges, programs that are popular with politicians, lobbyists and voters.

The overall price tag on the bill, which also would pay for water projects, school repairs and jobs for teachers, firefighters and police officers, would be $75 billion.

"We have a ton of need for repairing our national infrastructure and a ton of unemployed workers to do it.

Marrying those two concepts strikes me as good stimulus and good policy," White House economic adviser Jared Bernstein said. "When you invest in this kind of infrastructure, you're creating good jobs for people who need them."

Highway projects have been the public face of the president's recovery efforts, providing the backdrop for news conferences with workers who owe their paychecks to the stimulus.

But those anecdotes have not added up to a national trend and have not markedly improved the country's broad employment picture.

The stimulus has produced jobs. A growing body of economic evidence suggests that government programs, including Obama's $700 billion bank bailout program and his $787 billion stimulus, have helped ease the recession.

A Rutgers University study on Friday, for instance, found that all stimulus efforts have slowed the rise in unemployment in many states.

But the 400-page stimulus law contains so many provisions—tax cuts, unemployment benefits, food stamps, state aid, military spending—economists agree that it's nearly impossible to determine what worked best and replicate it.

It's also impossible to quantify exactly what effect the stimulus has had on job creation, although Obama points to estimates that credit the recovery program for creating or saving 1.6 million jobs.

Politically, singling out transportation for another round of spending is an easier sell than many of the other programs in the stimulus. The money can be spent quickly and provides a tangible payoff.

Even some Republicans who have criticized the stimulus have said they want more transportation spending.

Spending money on roads also ripples through the economy better than other spending because it improves the nation's infrastructure, said Bernstein, the White House economist.

But that's a policy argument, not a stimulus argument, said Daniel Seiver, an economist at San Diego State University who reviewed AP's analysis.

"Infrastructure spending does have a long-term payoff, but in terms of an immediate impact on construction jobs it doesn't seem to be showing up," Seiver said. "A program like this may be justified but it's not going to have an immediate effect of putting people back to work."

Antworten
relaxed:

#55589 Ich konsumiere schon seit Jahren nicht

9
11.01.10 16:46
mehr, da die meisten Produkte von Marketing-Abteilungen "optimierter" Schrott sind. Und mehr als 500 Flaschen Rotwein "schafft" die Familie pro Jahr nicht. ;-)
Antworten
Malko07:

Ischariot MD (#55568), die Zukunft ist

6
11.01.10 16:59
immer "politischer Willkür", so wie du es nennst, ausgeliefert. In einer Demokratie können Regeln sich nun mal ändern. In einer Diktatur allerdings auch. Die Zukunft ist eben prinzipiell ungewiss. Das gilt selbstverständlich auch für Kapitalanlagen aller Art und nicht nur für Rentenpunkte.

Keiner weiß wie in 20 Jahren die wirtschaftliche Lage aussehen wird. Es kann uns wesentlich besser aber auch wesentlich schlechter gehen. Da ist es nur sinnvoll, dass zur jeweils gegebener Zeit es zu einer politische Aufteilung zwischen denjenigen die Schuften müssen und denjenigen die Rentner sind, kommt. Das Punktesystem würde ja nur die Aufteilung innerhalb der Gruppe "Rentner" regeln.

Es gibt auch keine Garantie, dass ein Punktesystem nicht auch geändert würde. Es wäre aber leistungsorientierter als eine Grundsicherung. MMn sollten wir den Leistungsgedanken nicht zu schnell begraben. In einer leistungsorientierten Gesellschaft gibt es auch meistens mehr zu verteilen.

Da das breite gesellschaftliche Sparen prinzipiell nicht funktionieren kann, sollten wir heute mehr konsumieren und dafür sorgen eine gute Ausbildung zu bieten und eine gute Infrastruktur zu halten. Davon haben alle mehr und der Anlagenotstand bei den Versicherungen und Pensionsfonds wird geringer. Wir werden erst über die Jahrzehnte erfahren wieviel Schrott unsere private Alterssicherung im Keller hat. Viele werden noch ganz erstaunt auf die Beträge ihrer  Pensionen schauen.

Es ist in meinen Augen auch unsinnig das Alter prinzipiell in einem immer höheren Umfange privat abzusichern, wissend, dass das nicht funktionieren kann. Da ist es dann besser sich um sinnvolle politische Regeln zu kümmern. Kümmert man sich nicht darum wird man im Alter auch noch manche Überraschung im Bereich des Steuerrecht erleben. Man kann sich nicht davon krümeln!
Antworten
permanent:

Malko07

6
11.01.10 17:08

Ich bin froh nicht am staatlichen Umlagesystem teilnehmen zu müssen, so ist es an mir wie ich im Alter versorgt bin.

Für die Masse der Bevölkerung sind deine Argumente sicher richtig. Wer das Glück hat nicht im System sein zu müssen, für den gibt es bessere Lösungen. Viele Menschen wären jedoch nicht in der Lage sich um ihre eigene Vorsorge zu kümmern.

Gruß

Permanent

Antworten
relaxed:

#55594 Diesen Satz "Viele Menschen wären jedoch

7
11.01.10 17:37
nicht in der Lage, sich um ihre eigene Vorsorge zu kümmern" hört man in ähnlicher Form auch immer wieder von der Politik zur Rechtfertigung dieser Zwangsabgabe. Doch spricht man bei diesem "Bürgerbild" dem Bürger und damit dem Souverän die Fähigkeit zum sinnvollen Umgang mit Geld ab.

Sind wir also froh, dass die Politik für uns denkt und sorgt und uns in unserer "Dummheit" wenigstens noch das Wahlrecht geblieben ist. Doch war da nicht ein Volksentscheid in der Schweiz und ein Aufschrei der weltweiten Politik, dass der Bürger wohl zu dumm war, die Konsequenzen seiner Wahl zu bedenken, weshalb es gut ist, dass wir in Deutschland keine Volksentscheide haben. Bitte liebe Politik, bitte denke und sorge für uns auch bei der Wahl, damit wir in unserer "Dummheit" keine Fehler begehen. ;-)
Antworten
Anti Lemming:

Kein Honig für die Bären

6
11.01.10 18:10
Market Commentary
No Honey for the Bears
By Doug Kass
RealMoney Silver Contributor
1/11/2010 12:00 PM EST

...

The upward momentum in world equity prices continued unabated during my vacation.

One can rationalize by calling the strength seasonal, counterintuitive or just plain stupid, but most of all, call it undeniable.

It seems for the bullish cabal, as Mae West once said, "Too much of a good thing can be wonderful." And wonderful it has been for the fully invested.

Another wise woman, Grandma Koufax, used to warn me, "When things look the best, we should always be looking over our collective shoulders for the Cossacks (and a stock market correction)."

As Jim "El Capitan" Cramer has exhorted over the past week, the bears have been dead wrong. Those who have been skeptical have been unrewarded or punished, depending upon the degree to which a variant view has been incorporated into one's portfolio construction. Dips have been shallow throughout the bull cycle, leaving little opportunity but to buy on strength.

On the fundamental front, arguably, the memory of the market participants has been selective. Any tentative economic signals (and there have been a number of them) have been almost immediately dismissed in favor of a renewed focus on improving indicators and better profits.

On the technical front, divergences, such as lagging financials and poor-performing small-cap indices, have been routinely corrected -- overbought oscillators be damned.

What we do know is that there is little or no fear left in the markets, except from the standpoint of the shorts/bears, as the croupier pays the dos and takes the don'ts.

Craps!
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Malko07:

#55594: Unser heutiges Umlagesystem

8
11.01.10 18:14
ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. In der Art der wie es zu den Beiträgen kommt, fördert es Schwarzarbeit und bestraft arbeitsintensive Firmen und damit den Binnenmarkt. Das wäre mMn aber einfach zu ändern:

Man müsste jeden Bürger gleich behandeln, ob Arbeitnehmer, Beamter, Freiberufler oder Privatier. Über seine Steuerzahlungen (egal welche Einkünfte) würde er Punkte sammeln, übers Jahr gesehen nach oben gedeckelt. Diese Punkte würden verzinst werden, d.h. alte Punkte wären "wertvoller" als Neue.  Explizite Beiträge zur Rentenversicherung würden abgeschafft werden. Die Renten würden über die Steuer finanziert werden. Dazu wären die verschiedenen Steuerarten zu erhöhen. Rentenbeginn wäre z.B. frühestens mit 65. Früherer Rentenbeginn sollte auch möglich sein unter der Berücksichtigung "echter" versicherungsmathematischen Abschlägen. Parallel zur Rente dürfte weiter gearbeitet werden. Wieso auch nicht? Andere Einkunftsarten laufen ja auch weiter und verändern den Punktestand.

Soziale Aufstockungen (zu geringe Rente, Kinder,...) sollten von diesem System total getrennt behandelt werden. Man könnte noch eine Verteilungsformel festlegen wie viel vom gesamten Steueraufkommen jeweils für die Rente wäre. Ein einfaches System, das in jeder wirtschaftlichen Lage funktionieren würde. Jede staatliche Sparförderung sollte eingestellt werden. Einzahlungen zu einer Betriebsrente sollten deshalb auch ganz normal versteuert werden.  Staatliche  Förderungen sind immer eine Fesselung des Sparers und treiben zu viele in die gleiche Anlage. So was kann nur in einer Katastrophe enden.

Ein einfaches System, das jede Schwarzarbeit bestrafen und arbeitsintensive Betriebe entlasten würde. Wenn dann auch noch die Krankenversicherung prinzipiell über eine Kopfsteuer finanziert würde, hätten wir ein leistungsgerechtes soziales System.

Die Pflegeversicherung (Erbschaftsschutzversicherung) gehört abgeschafft, ebenso Hartz4. Da reicht die klassische Sozialhilfe, bei der die Verwandschaft mit zur Haftung herangezogen wird.  Einziger Nachteil: Viele öffentliche Arbeitsstellen würden überflüssig.
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Anti Lemming:

Griechischer Anleihemarkt steht Kopf

10
11.01.10 18:38
Schuldenchaos
Griechischer Anleihemarkt steht Kopf

Verkehrte Welt: Die griechischen Banken können sich billiger frisches Geld beschaffen als ihr Heimatland. Investoren halten offensichtlich eine Staatspleite für wahrscheinlicher als einen Bankenkollaps. In keinem anderen Land sind die Verwerfungen stärker. von Mareike Scheffer  Frankfurt

Investoren vertrauen seit Anfang Dezember lieber den griechischen Banken als dem Staat Geld an. Momentan könnte sich etwa die National Bank of Greece - ein privates Institut - günstiger Mittel am Kapitalmarkt aufnehmen als der Staat selbst. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...emarkt-steht-kopf/50058943.html
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Anti Lemming:

Die weltweite Angst vor der Staatspleite

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11.01.10 18:52

Globale Schuldenkrise
Die weltweite Angst vor der Staatspleite

Erst Island, dann Ungarn und Griechenland - seit Wochen kursiert an den Finanzmärkten weltweit die Angst vor den Folgen deutlich gestiegener Staatsschulden. Wie gefährlich ist die Lage wirklich? Und wie gut lässt sich vorhersagen, bei welchem Land die Märkte als Nächstes in Panik geraten?

von Martin Kaelble, Hubert Beyerle, Thomas Frìcke  Berlin und André Kühnlenz, Frankfurt

Es war auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, im Oktober 2008, als Geir Haarde vor die Kameras trat: Sein Land stehe unmittelbar vor dem Bankrott, gestand Islands damaliger Ministerpräsident. Die Märkte waren schockiert. Ausgerechnet einem der wohlhabendsten Industrieländer drohte die Zahlungsunfähigkeit. Erst als EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) mit Notkrediten einsprangen, konnte Island fällige Forderungen schließlich doch noch bedienen.

Ein gutes Jahr später folgen Angstschübe im Fall Griechenland, und es drängt sich die Befürchtung auf, die Islandkrise könnte nur einen Vorgeschmack darauf gegeben haben, was Finanzmärkte, Notenbanker und Politiker in den nächsten Jahren fesseln wird. Die Angst vor Staatspleiten geht um. Und es scheint rund um den Globus genug Kandidaten zu geben. Von tickenden Zeitbomben sprach jüngst Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.

Ob dahinter berechtigte Sorgen stecken - oder eine Menge irrationale Panik? Immerhin gibt es Länder, die trotz hoher Schulden gut wegkommen, und andere, die trotz geringer Schulden dennoch das Vertrauen der Märkte verlieren. Offen ist auch, wohin Anleger fliehen sollen, wenn die Schulden überall hoch sind.

Fest steht: "Einen solch sprunghaften globalen Anstieg der Staatsverschuldung hat es in Friedenszeiten noch nicht gegeben", sagt Harold James, Wirtschaftshistoriker an der Princeton University. "Höher waren die Schulden zuletzt nur nach dem Zweiten Weltkrieg." Und diesmal war der Auslöser kein Krieg, sondern die heftigste Wirtschaftskrise seit fast 80 Jahren. Zwar zweifelt kaum einer, dass es gut war, in so einer Krise schuldenfinanzierte Konjunkturpakete aufzulegen, um eine Depression zu verhindern. Ebenso wenig zweifeln Experten allerdings, dass die kommenden Jahre durch den Abbau dieser Schulden geprägt werden.

Im Gegensatz zu den 90er-Jahren, als Staatsbankrotte noch mit Schwellenländern assoziiert wurden, seien nun auch Industrieländer bedroh
t, sagt Thomas Mayer, der neue Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Vor der aktuellen Krise gab es nur zwei Fälle, die einer Staatspleite entsprachen: Russland 1998 und Argentinien 2001. Jetzt scheinen sogar EU-Staaten nicht mehr sicher, auch wenn manches eher Panik sein mag.

Seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman-Brothers verlangen Anleger für Staatsanleihen einiger Euro-Staaten höhere Renditen - ein Warnschuss. Einen ersten Höhepunkt erreichte die Panik Anfang 2009. Damals hatten Standard & Poor's (S&P) und andere Ratingagenturen Portugal, Spanien und Griechenland herabgestuft, Irland folgte. Im Frühjahr beruhigte sich die Lage wieder, bevor Ende 2009 neue Schocks folgten: Mit den Turbulenzen um das Emirat Dubai und Griechenland kehrte Panik zurück.

Ob Staaten wirklich vor der Pleite stehen, hängt dabei stark von der Laune der Märkte ab.
Entscheidend ist nicht unbedingt die Höhe der Staatsschulden - sonst müsste Japan längst pleite sein - sondern der Trend. Und das Urteil, ob die Regierung die Lage in den Griff kriegen kann. Nur: Dafür gibt es kein objektives Maß, weshalb gerade Ratingagenturen eine heikle Rolle spielen.

Oft reagierten Ratingfirmen erst mit Verspätung auf eine verschlechterte Haushaltslage - wie im Fall Griechenlands, als das Probleme längst für alle erkennbar war - um mit ihrer Reaktion dann eine gefährliche Spirale auszulösen. Stufen sie die Bonität eines Landes herab, provozieren sie erst recht eine Verkaufswelle bei Anleihen. Die Verkäufe führen zu sinkenden Kursen, was noch größeren Verkaufsdruck erzeugt und die Zinsen für neue Anleihen steigen lässt. Folge: die Staaten bekommen noch mehr Finanzierungsprobleme.

Solche Herdeneffekte sind der Grund, warum Anleger bei ersten Anzeichen einer Schuldenkrise nervös werden. Schon die Bitte um Zahlungsaufschub kann die Spirale in Gang bringen. Am Ende kommt es dann auf Gläubiger wie den IWF an, das Schlimmste durch eine Brückenfinanzierung abzuwenden.

So weit muss es nach Ansicht des OECD-Experten Adrian Blundell-Wignall aber gar nicht kommen: "Gefährdete Länder sollten so schnell wie möglich einen glaubwürdigen Plan präsentieren, wie und bis wann sie ihren Haushalt wieder in den Griff bekommen." Das sei das entscheidende für die Bewertung an den Märkten. Je länger die Staaten damit warteten, desto mehr würden die Märkte sie dafür bestrafen.

Island, Ungarn, Lettland und Dubai haben diese Erfahrung bereits gemacht. Andere könnten bald folgen. Die Staaten mit dem derzeit schwächsten Rating von S&P sind Jamaika, Ecuador und die Ukraine. Doch auch andere Länder bleiben gefährdet.
Als unwahrscheinlich gilt, dass es innerhalb der EU zum Staatsbankrott kommt. Davon ist auch Berkeley-Professor Barry Eichengreen überzeugt. Denn im Notfall würden andere Mitgliedsstaaten einspringen.
 


 

Wann ist ein Staat nach gängiger Definition bankrott?

Es gibt keine öffentliche Institution, die einen Staat offiziell für bankrott erklärt. Ratingagenturen kommen dieser Rolle am nächsten, sie sind jedoch private Firmen mit finanziellen Interessen. Die Ratingfirma Standard & Poor's (S&P) spricht von Staatsbankrott, sobald ein Land seine Schulden beziehungsweise Zinsen nicht mehr zurückzahlt. Dabei reicht es, wenn eine einzige Zahlung oder Anleihe nicht mehr bedient wird. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass der Staat absolut nicht mehr in der Lage wäre, dies zu tun. Vielmehr ist es häufig eine politische Entscheidung, zu wie drastischen innenpolitischen Maßnahmen die Regierung greifen will, um den Schuldendienst erfüllen zu können. Ebenso entscheidend ist das Verhalten der Gläubiger: Häufig haben sie größere Chancen, ihr Geld zurückzubekommen, wenn sie das Land durch einen weiteren Kredit vor dem Bankrott bewahren. Generell steckt hinter einem Staatsbankrott also eine komplexe Verknüpfung verschiedener Faktoren.

Was sind die Folgen?

Die Zahlungsunfähigkeit eines Staates ist deutlich zu unterscheiden von der Insolvenz eines Unternehmens. Ein Staatsbankrott bedeutet keineswegs das Ende des Staates, sondern ist vielmehr eine Variante, mit einem massiven Schuldenproblem umzugehen. In geglückten Fällen kann es ein Neuanfang sein - allerdings mit erheblichen Kosten für alle Beteiligten. Für die Gläubiger sind die Folgen oft gravierend, da sie in der Regel ein Teil ihres Geldes abschreiben müssen. Handelt es sich bei den Kreditgebern um nationale Banken, kann es schlimmstenfalls zu einer Bankenkrise kommen. Häufig geht mit dem Staatsbankrott zudem eine Währungskrise einher, da Investoren das Vertrauen in die betroffene Währung fehlt. Schließlich leidet die gesamte Wirtschaft, da Vermögen vernichtet werden und Investitionen ausbleiben. Ein großes Problem für die Staaten ist der auf Jahre währende Vertrauensverlust, der die Neuverschuldung auf absehbare Zeit verteuert. So ist es wichtig, dass solche Staaten möglichst schnell durch verbindliche Konsolidierung das Vertrauen zurückgewinnen. Doch dieser Sparkurs ist oft mit heftigen sozialen Folgen verbunden.

Wie kommen Staaten aus der Insolvenz wieder heraus?

Nach S&P-Kriterien ist ein Staat aus der Insolvenz heraus, sobald er seine Schuldzahlungen wieder aufnimmt. Mit dem Staatsbankrott entledigt sich ein Land mittels Umschuldung meist eines Großteils seiner Verbindlichkeiten. So wird der Haushalt entlastet, und der Staat kann im Idealfall bald wieder zur Normalität zurückkehren. Die Umschuldung kann jedoch schwierig sein, denn es gibt bisher kein formelles Verfahren und keinen internationalen Gerichtshof zur Abwicklung einer staatlichen Insolvenz. Der Internationale Währungsfonds hat bisher erfolglos versucht, ein standardisiertes Verfahren zu etablieren. Stattdessen haben sich die Gläubiger selbst organisiert: Der sogenannte Pariser Club vermittelt zwischen Geberländern und Schuldnerländern, im Londoner Club haben sich eine Reihe von Privatbanken zusammengeschlossen.
Wenn Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit eines Staates schlechter beurteilen, reagieren Anleger sehr aufgeregt. Nach einer Bonitätsherabstufung verlangen sie oft auf einen Schlag deutlich höhere Renditen dafür, Staatsanleihen des jeweiligen Landes zu kaufen.

Regierungen blicken daher oft mit Bangen auf anstehende Entscheidungen der großen Agenturen. Denn steigende Kreditkosten erhöhen gerade für Staaten mit ausufernden Verbindlichkeiten das Risiko einer Schuldenspirale. Diese droht zum Beispiel, wenn die wachsende Neuverschuldung vor allem in die Zinstilgung fließt und so die Schuldenlast nur unter größten Anstrengungen gesenkt werden kann.

Bei Ländern wie Griechenland, Irland, Spanien oder Portugal reagierten Anleger besonders heftig seit der jüngsten Finanzkrise. So stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen Griechenlands Mitte Januar 2009 um mehr als 0,8 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent - innerhalb nur weniger Tage. Standard & Poor's hatte zuvor die Bonitätsbewertung des Landes um eine Stufe gesenkt. Zum Vergleich: Seit Krisenbeginn war die Rendite davor nur um 0,5 Prozentpunkte gestiegen.

In den Ratingagenturen zeigten sich die Experten von der starken Marktreaktion unbeeindruckt. Die kräftigen Ausschläge seien mit der geringen Risikofreude der Investoren zu erklären, hieß es damals. Die Verunsicherung werde schon kein Land des Euro-Raums in den Bankrott treiben. In der Tat sank die Rendite griechischer Staatsbonds wieder, als die Anleger wieder risikofreudiger wurden.

Manche Ökonomen glauben, dass die Bonitätsprüfer, sensibilisiert durch die jüngste Kritik, die Kreditwürdigkeit von Staaten derzeit zu streng einstufen und damit Budgetkrisen verschärfen würden. Im Gegensatz zu verbrieften Wertpapieren können Anleger bei der Bonitätseinschätzung der Staaten auch auf öffentliche Informationen zurückgreifen. Volkswirte werfen den Ratingagenturen aber vor, frühere Krisen wie in Argentinien oder Russland nicht vorhergesehen zu haben. "Die Ratings sind ein hinterherlaufender Indikator", sagte Berkeley-Ökonom Barry Eichengreen. Sie seien nur wichtig, weil einige Investoren Papiere ab einem bestimmten Ratinglevel verkaufen müssen. "Das führt jedes Mal zu einer Verstärkung der Abwärtsspirale - ein allzu mechanischer Ablauf, der geändert werden sollte."

Das Problem Seit den 90er-Jahren stehen die großen Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch in der Kritik, Investoren nicht vor Zahlungsausfällen von Staaten gewarnt zu haben - wie bei der Russland- und der Asienkrise 1998. Seit Ausbruch der Subprime-Krise 2007 herrscht auf beiden Seiten des Atlantiks zudem Konsens, dass Ratingagenturen die Krise mitverursacht haben - vor allem weil sie hypothekenbesicherte Wertpapiere für zahlende Kunden zu optimistisch bewertet haben. So ist der Ruf nach strengerer Regulierung in den USA und Europa gleichermaßen laut.

Der Ansatz der EU ...

In Europa wurden Ratingagenturen 2009 erstmals einer staatlichen Aufsicht unterworfen. Bonitätsprüfer müssen sich seither bei der EU-Wertpapieraufsicht registrieren und unterliegen Transparenzpflichten über ihre Modelle, Methoden und Annahmen, auf die sie ihre Ratings stützen. Die Agenturen müssen eine interne Kontrollstelle für die Überwachung der Qualität ihrer Ratings schaffen und dürfen die von ihnen bewerteten Unternehmen nicht beraten. Ratings aus den USA, Kanada und Japan sollen in der EU aber weiter anerkannt werden.

... und der USA

In Amerika gibt es schon länger eine Registrierungspflicht für Ratingagenturen. Anders als die EU will die Börsenaufsicht SEC aber keine strengere Kontrolle über die Bonitätsprüfer ausüben, sondern mehr Transparenz und Wettbewerb im Markt für Ratings erreichen. Anleger sollen die Ratings auswählen, denen sie am ehesten trauen, und sich nicht zu sehr auf die Bewertung der Agenturen verlassen. Allerdings gibt es auch Gesetzespläne, die dem Ansatz der EU ähneln: Agenturen sollen demnach für ihre Ratings haften und Interessenkonflikte besser regeln.

www.ftd.de/politik/konjunktur/...er-staatspleite/50058852.html

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