|
16.11.2009 | 11:57 | (DiePresse.com)
Die US-Notenbank Fed gefährde durch die Politik des billigen Geldes die globale Erholung, warnt Chinas oberster Banken-Kontrollor. Er reagiert auf die zunehmende Kritik an der unterbewerteten chinesischen Währung.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/...rtschaft/index.do
"Yao Jian, Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, lehnt die Forderung nach einer stärkeren chinesischen Währung ab, wie die Finanz-Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet. Es sei "nicht fair" eine Aufwertung zu verlangen, wenn gleichzeitig der Dollar schwach tendiere."
... vor: ich würde verstehen, dass die Chinesen es unfair fänden, wenn sie bei einem erstarkenden USD mit dem Yuan gegenüber dem USD noch aufzuwerten aufgefordert würden.
Aber bei einem sozusagen aus anderen Gründen freiwillig und universal fallenden USD würde man als Normalfall ja erwarten, dass der Yuan im Weltgefüge "einfach nur" stehenbleibt und insofern automatisch gegenüber dem USD aufwertet.
Ich bin nicht naiv und hege ganz gewiss nicht die Illusion, dass diese politischen Märkte mit normaler Froschteichlogik angegangen werden können.
Dann muss ich umgekehrt aber sagen, dass ich nur zwei alternative Möglichkeiten sehe:
a) ich habe einfach etwas von den Wirkungsmechanismen nicht begriffen und es ist aus einem mir nicht sichtbaren Blickwinkel tatsächlich unfair,
b) es ist schlicht eine ganz unverschämte Polemik der Chinesen gegenüber den USA, mit der sie die neuen Machtverhältnisse dokumentieren (wollen?)
House Prices Still Have A Ways To Fall
Es lohnt sich mMn, das Video anzusehen, denn der Mann wirkt kompetent, und das Thema ist sicher nicht simpel mit einer bequemen Headline erledigt. Der Commercial RE-Markt zum Beispiel gibt zwar einiges an Bärenfutter her, aber nicht so viel, wie manche Doomsday-Schlagetot-Argumentatoren publizieren.
Interessant fand ich, dass im Privatmarkt das in der Blase auseinandergelaufene Price-to-Rent-Verhältnis sich erst zu 75% wieder auf das Normalmass zurückentwickelt hat. Zwar dürfte in einer Phase niedriger Zinsen dieses Price-to-Rent-Verhältnis (ähnlich wie umgekehrt ein KGV) wohl auch höher liegen dürfen als Normal, gleichzeitig sinken aber anscheinend auch die Mieten weiter. Dabei gibt es eine Querwirkung aus dem CRE-Markt, denn ein relevanter Teil dessen sind Condominiums. Damit die dafür aufgenommenen Kredite nicht fällig gestellt werden, muss bis zur Besserung "nur" eine kleine Zinszahlung bezahlt werden, die durch eine erniedrigte Miete erwirtschaftet werden kann. Das erhält den Abwärtsdruck auf die Mieten, und damit in der nächsten Indirektionsstufe auch auf die Hauspreise.
A argument broke out this summer when house prices unexpectedly began to rise again.
"Recovery!" shouted the bulls, who declared that the two year housing crash was over and prices would begin a long rise back to old highs. "Head fake!" shouted the bears, who attributed the summer price rise to seasonality and predicted that the housing crash would resume this fall.
Who was right?
We don't know yet. The main house-price index, Case Shiller, appears several months after the fact, so the most recent national data we have is for August. As of then, house prices were still rising.
Our guest Dan Alpert of Westwood Capital sides with the bears.
Why?
Because, in his view, house prices are still too expensive. Price-to-rent ratios, Alpert says, have fallen only 75% as far as they need to to get back to normal levels. To make matters worse, rents are now falling, which will further inflate price-to-rent ratios, suggesting that they could fall even further.
The main problem, Alpert says, is that we built too many houses. Speculators are jumping in and buying houses to rent, and the increase in rental inventory is putting pressure on rents. This, in turn, is making it more attractive to rent instead of buy, which puts pressure on house prices. This oversupply, Alpert thinks, will pressure prices and rents for years.
sondern die silberne Kuh durchs Dorf getrieben. Ich bin nicht böse drum.

"Wie man mit so großartigen Voraussetzungen den Staat in die Scheiße fahren kann ist mir nach wie vor unverständlich."
Der Grund hierfür ist recht simpel (und Du hast es ja selbst schon angemerkt):
Man hat schlichtweg mehr Geld ausgegeben, als man zur Verfügung hatte.
Ganz simple Erkenntnis, auf die sich (fast) alle derzeitigen Probleme reduzieren lassen.
Und wer glaubt, diese Binsenweisheit (dauerhaft) außer Kraft setzen zu können, der lebt eben irgendwann nur noch von der Hand in den Mund.
kurzfristig.
Bernanke: Fed Watching Dollar But Will Continue to Keep Interest Rates Low
Permanent
"Now burdened with debt, many of those companies owned by private equity firms are in danger of defaulting. In a new book, Kosman writes that it's likely half of the 3,188 American companies bought by private equity firms between 2000 and 2008 could collapse"
... in der Firmen nicht investieren können, weil sie implizit überschuldet sind. Wirkt tendenziell deflationär und damit Börsenindex-senkend
Gegenmittel ist auch hier (wie bei Konsumoptimismus durch gefühlt zunehmendes Vermögen) ein Aufblasen der Börse, das gegen uns Bären arbeitet.
Mal gespannt wer gewinnt... ;-)
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 29 | 3.810 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 23.02.26 12:38 | |
| 469 | 156.457 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 22.02.26 11:00 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |