München (ots) - Wenngleich einige Indikatoren in den USA auf eine
leichte Verbesserung der Fundamentaldaten hindeuten, dürfte der
gewerbliche Mietmarkt erwartungsgemäß der allgemeinen
Wirtschaftsentwicklung hinterherhinken. Drei große Themen sollten bis
auf absehbare Zeit die Agenda der Branche bestimmen: Zurückfahren der
Fremdfinanzierungsquoten, weitere Wertabschläge und sich
verschlechternde Rahmenbedingungen an den Mietmärkten. Mit weltweit
weniger verfügbarem Kapital und abflauender Flächennachfrage ist mit
weiteren Marktkorrekturen zu rechnen, die im Vergleich zu früheren
Abschwüngen zeitlich kompakter erfolgen. Markus Reissner, Research
Analyst bei Pramerica in München, gewinnt dieser Entwicklung eine
positive Seite ab: "Je früher die Bodenbildung erreicht ist, desto
früher ergeben sich für Investoren attraktive Chancen für neue
Engagements."
An den Investmentmärkten stehen weiterhin nur sehr eingeschränkt
Kredite für Immobiliendeals zur Verfügung; sie reichen bei weitem
nicht aus, um neue Transaktionen und Refinanzierungen
sicherzustellen. Das Transaktionsvolumen bewegt sich auf entsprechend
niedrigem Niveau.
Nachdem die US-Regierung mit Term Asset-Backed Securities Loan
Facility (TALF) einen Rettungsplan zur Belebung der
Verbriefungsmärkte ins Leben gerufen hat, scheint dieser mittlerweile
zu greifen und die aufgrund ausbleibender Kreditgewährung gegen
Sicherheiten entstandenen Engpässe auszugleichen. Zudem haben sich
die Risikoaufschläge für hypothekarisch besicherte Wertpapiere (CMBS)
verringert. Gleichwohl ist dieser Markt noch ausbaufähig: Gerade
einmal ein Deal über 1 Mrd. US-Dollar wurde dieses Jahr bislang
realisiert. Die Funktionsfähigkeit des CMBS-Marktes ist auch deshalb
von so tragender Bedeutung, da Banken und Versicherungen als die
beiden größten Anbieter von Hypothekar-Krediten derzeit auf diesem
Geschäftsfeld praktisch nicht mehr tätig sind: Hypothekendarlehen von
Lebensversicherungsunternehmen sind im 1. Quartal auf 2,6 Mrd.
US-Dollar gefallen (./. 73 % im Vergleich zum Vorjahr); dies ist
zugleich das geringste Volumen seit dem 1. Quartal 1993 (1,4 Mrd.
US-Dollar). Auch Kreditinstitute, die beinahe die Hälfte der 3,5
Billionen US-Dollar gewerblicher Hypotheken besitzen, haben die
Vergabe neuer Hypothekendarlehen um etwa 50 % reduziert.
Positive Anzeichen kamen, wie auch in Europa und Asien, vom Markt
börsennotierter Immobilienunternehmen, kurz REITs (Real Estate
Investment Trusts): Der NAREIT Equity Index konnte im zweiten Quartal
um 28,9% zulegen. Den Unternehmen floss somit dringend benötigtes
Eigenkapital zu, womit sie die Fremdkapitalquoten in ihren Bilanzen
deutlich reduzieren konnten.
Einzelheiten zu den Entwicklungen an den amerikanischen
Immobilienmärkten können dem vollständigen US-Marktbericht des 2.
Quartals 2009 entnommen werden. Dieser ist abrufbar unter
www.presseportal.de/go2/pramerica
*) Pramerica Real Estate Investors ist die Immobilientochter des
Finanz- und Versicherungskonzern Prudential Financial, Inc., USA**,
und bietet vielfältige Investmentlösungen in den Vereinigten Staaten,
Europa, Asien und Lateinamerika. Das Fondsmanagement mit Sitz in
Parsippany (New Jersey), Atlanta, München, London, Mexiko City und
Singapur wird von einem globalen Netzwerk von regionalen Büros
unterstützt. Pramerica legt Immobilienfonds für seine überwiegend
institutionellen Kunden auf, verwaltet derzeit ein Immobilienvermögen
von ca. 31,7 Mrd. EUR (Stand: 31.03.2009) und ist damit einer der
größten Immobilienmanager weltweit. Weitere Informationen unter
www.pramericarei.com
(**Prudential Financial, Inc. USA gehört nicht zum
Unternehmensverbund Prudential plc., der seinen Hauptsitz in
Großbritannien hat.)
Originaltext: Pramerica Real Estate Investors (Deutschland) GmbH
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