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das die Fed die Zinsen senkt und es dann wieder nach oben läuft. Oder aber wir gehen alle mitunter...Alles ist ein zock im Moment...
Bemerkenswert sind vielleicht die niedrigen Umsätze gestern: D.h. mit wenigen Aktien wurden die Kurse nochmal hochgehalten. Ich tippe (!) daher heute auf ein testen der 13000. Hinzu kommt übrigens noch, dass wegen der Leitzinserh. morgen China möglicherweise stark fällt. (achja: heute Nacht war Australien, Japan und Hang Seng auch von 4,5- Minus alles mal zu sehen...).
Peking (Reuters) - Die chinesische Zentralbank hat im Kampf gegen die Inflation zum vierten Mal in diesem Jahr die Leitzinsen erhöht.
Die Währungshüter hoben den Satz, den Banken für einjährige Geldeinlagen zahlen müssen, am Dienstag um 27 Basispunkte auf 3,60 Prozent an. Damit will Chinas Bank des Volkes die Attraktivität von Sparanlagen erhöhen, Mittel aus dem Finanzsystem entziehen und letztlich auch die Kursgewinne an den boomenden Aktienmärkten bremsen.
Die Zinserhöhung kam angesichts der galoppierenden Inflation in China nicht überraschend. Nach den jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten und der Zinssenkung in den USA hatten einige Marktteilnehmer aber mit einem etwas späteren Zeitpunkt gerechnet. Die Notenbank erklärte, sie wolle mit der Anhebung die Inflationserwartungen im Zaum halten. Die Verbraucherpreise stiegen im Juli im Zuge des rasanten Wirtschaftswachstums im Jahresvergleich um 5,6 Prozent und damit so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Dabei legten vor allem die Kosten für Schweinefleisch, Eier und andere Lebensmittel kräftig zu, was gerade auch ärmere Bevölkerungsteile zu spüren bekommen.
Die Zentralbank hob auch die Zinsen für einjährige Kredite an und zwar auf 7,02 Prozent von 6,84 Prozent. Die Erhöhung fiel somit moderater aus als die des Einlagensatzes. Dies werteten Experten als Beleg dafür, dass es der Zentralbank weniger um eine Abbremsung des Kredit- und damit Wirtschaftswachstums ging. "Die Währungshüter sind vielmehr in Sorge wegen der sinkenden Realzinsen auf Einlagen, was die Anleger massiv in Aktien treibt", sagte Ben Simpfendorfer, Volkswirt bei der Royal Bank of Scotland in Hongkong. Der chinesische Aktienmarkt hat in diesem Jahr bereits 80 Prozent zugelegt nach Gewinnen von 130 Prozent 2006. Experten erwarten nach der Zinserhöhung, dass die Börse in Shanghai am Mittwoch einen Dämpfer bekommen wird.
China ist seit Monaten darum bemüht, eine Überhitzung der boomenden Wirtschaft zu verhindern. Daher hat sie bereits mehrfach ihre Geldpolitik gestrafft und indirekt Mittel aus dem Bankensystem abgezogen. Mit einem Wachstum von 11,9 Prozent im vergangenen Quartal ist der kommunistische Staat auf Kurs, Deutschland möglicherweise noch dieses Jahr als weltweit drittgrößte Volkswirtschaft abzulösen.Quelle: Reuter.com
New York (Reuters) - Die anhaltende Furcht vor einer Ausweitung der Immobilienkrise hat am Dienstag zu Handelsbeginn die US-Börsen belastet.
So warnte US-Finanzminister Henry Paulson, die Probleme seien noch lange nicht ausgestanden.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel in den ersten Handelsminuten um rund 0,2 Prozent auf 13.100 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,3 Prozent auf 1441 Stellen nach, der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq sank zunächst 0,15 Prozent auf 2504 Zähler, drehte dann aber leicht ins Plus.
Für negative Stimmung sorgte auch, dass sich kurzzeitig aufgekeimte Hoffnungen nicht erfüllten, die US-Notenbank könnte den Leitzins erneut senken. "Es gab am Morgen Gerüchte über eine mögliche Zinssenkung, aber wenn diese wahr wären, hätte die Fed bereits gehandelt", sagte Joe Saluzzi von Themis Trading.
Den Handel belastete auch die Ankündigung des US-Kreditkartenanbieters Capital One, der die erst kürzlich erworbene Hypotheken-Sparte dichtmachen will. Die Papiere verloren 0,4 Prozent. Weiter in den Keller mit einem Minus von fast sechs Prozent ging der Kurs des Hypothekenfinanzierers Thornburg, der am Montag die Trennung von Krediten und anderen Vermögenswerten im Gesamtvolumen von über 20 Milliarden Dollar bekannt gegeben hatten.
Gekauft wurden dagegen Anteilsscheine der Discount-Kette Target, die unerwartet starke Ergebnisse vorgelegt hatte. Target-Aktien verteuerten sich um 0,2 Prozent.
gleiche quelle
aber die Ratings sind nur eine Randerscheinung!!!=???!!
Wer was kauft wo risikoreich draufsteht weiß das dann. Egal, ob es ein Rating gibt das sagt es sei schon i.O. Sonst gabe es nur den Zinssatz von Schatzbriefen...Im Übrigen ist man selber schuld, wenn man Dinge kauft von denen man nix versteht. Hier war halt die Gier zu groß...Passiert im Großen wie im Kleinen (siehe hier im Forum...).
Sorry aber da gibt es echt größere Probleme siehe schon das Eingangsposting von AL!
So gesehen schon richtig. Aber ich denke, dass sich insofern immer ein weg gefunden hat... Irgendwo wurde heute auch von der Bewährungsprobe für den Zertifikatemarkt gesprochen, wegen der vielen Knockouts.
Mir fällt der dazu der alte Witz der Juristen über BWler ein:
"Kauft ein BWLer eine alte Dame aus ihrem lebenslangen Wohnrecht raus. Den nä. Tag stirbt sie."
Ernsthaft: Das Geld anderer Leute:
21. August 2007 Wie wichtig der Wegfall der Staatsgarantien für die Landesbanken im Juli 2005 war, zeigt abermals die Liquiditätsnot der SachsenLB. Die Sächsische Landesbank ist vor 2005 gewaltige Risiken eingegangen, für die der Steuerzahler aufgrund einer Übergangsregelung jetzt geradestehen muss. Die SachsenLB ist damit hoffentlich zum letzten Mal ein Beispiel dafür, dass sich mit öffentlichem Geld leichter spekulieren lässt als mit privatem.
Bislang wurden Schieflagen von Landesbanken oft auf Kosten des Steuerzahlers behoben, die Bankvorstände anschließend zu willigen Vollstreckern politisch gewünschter Großtaten. Die weitgehend weggefallenen Staatsgarantien haben aber zu einer Entfremdung der Banken von ihren staatlichen Eignern geführt. Gleichzeitig sind die Sparkassen willens, die - womöglich von der Bankenaufsicht Bafin unnötig dramatisierten - Krisen von WestLB und SachsenLB zu nutzen, um aus der Landesbank Baden-Württemberg ein Spitzeninstitut für alle Sparkassen zu machen.
Die Landesregierungen sollten diesen historischen Schritt unterstützen und sich zum Wohl künftiger Steuerzahler völlig aus diesem Institut zurückziehen. Am besten wäre, die Bundesländer würden als Eigentümer aussteigen, indem sie die LBBW an die Börse bringen. Dann wäre endgültig sichergestellt, dass nicht die Steuerzahler, sondern die Aktionäre die Hauptlast von Schieflagen trügen.
Wer noch nicht genug hat unter/ oder sich nicht so genau auskennt: unter http://www.faz.net/s/...1697716C2FC1979A94~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
kann man sein wissen weiter auffrischen...
21. August 2007
In der Finanzbranche geht die Angst vor einer „systematischen Bankenkrise“ um, bei der nicht nur einzelne Kreditinstitute in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, sondern die Finanzwirtschaft insgesamt in eine Krise gerät. Die existenzgefährdenden Liquiditätsengpässe bei der IKB und der SachsenLB hätten zu einer „nicht unkritischen Situation“ im deutschen Bankwesen geführt, sagte der Vorstandsvorsitzende der WestLB, Alexander Stuhlmann, auf einer Veranstaltung der Bank in Berlin.
„Wir spüren in den Märkten bei der Bereitschaft, deutschen Banken Linien zur Verfügung zu stellen, Schwierigkeiten bei ausländischen Partnern“, sagte Stuhlmann. „Wenn wir in Deutschland eine Bankenkrise haben, die bedeutet, dass wir vom Ausland geschnitten werden, werden weitere Banken in Schwierigkeiten geraten.“
„Deutsche Banken werden nicht geschnitten“
Vertreter ausländischer Banken weisen dies zurück: „Das ist Unsinn, deutsche Banken werden nicht geschnitten. Aber alle Banken müssen derzeit eine verstärkte Risikoabwägung bei ihrer Kreditvergabe vornehmen.“ Da Banken nicht erkennen können, welche Ausfallrisiken aus der Kreditkrise ihre Wettbewerber in den Büchern haben, halten sie sich mit der Geldvergabe an ihre Konkurrenten zurück. Daher ist der Terminmarkt der Banken praktisch lahmgelegt. Liquidität leihen sich Banken derzeit als Tagesgeld aus - ein Grund, warum Notenbanken mit Liquiditätshilfen am Markt einspringen.
Die Banken im Euro-Raum geben überschüssige Liquidität derzeit kaum noch in den Markt, sondern horten sie lieber. Deshalb hat die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag wieder mehr Liquidität in den Bankenmarkt gegeben, als die Banken zur Erfüllung ihrer Mindestreservepflicht benötigt hätten. Sie teilte bei ihrem regulären wöchentlichen Geschäft 275 Milliarden Euro zu und damit rund 46 Milliarden Euro mehr, als die Banken gebraucht hätten. Vor zehn Tagen schon hatte die EZB mit einer Reihe außerplanmäßiger Schnelltender von bis zu 95 Milliarden Euro auf die Liquiditätsverknappung bei den Banken im Euro-Raum reagiert.
Banken mit starken Bilanzen
Nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's dürften die Liquiditätshilfen der Notenbanken längere Zeit anhalten: „Trotz der jüngsten Vorfälle sind Ängste vor einer globalen, systematischen Bankenkrise übertrieben, weil der Kern des Banksystems immer noch gut gegen Schocks gewappnet ist.“ Da die Verteilung der Kreditrisiken heute aber weniger transparent sei als früher und daher größere Unsicherheit im Bankensystem bestehe über das Ausmaß der Kreditrisiken bei einzelnen Wettbewerbern, sei das Bankensystem anfälliger für eine Vertrauenskrise, meint die Ratingagentur. Diese treffe alle Banken gleichermaßen. Die zeitweilige Hilfestellung der Zentralbanken werde daher möglicherweise künftig zum globalen Finanzsystem dazugehören.
Moody's betont, die großen amerikanischen und internationalen Banken seien stark genug, den durch die Krise entstandenen Gewinneinbruch abzufedern. Zusammenbrüche werde es eher bei kleineren Banken geben. In dieser Krise ist es günstig für Banken, eine hohe Bilanzsumme zu haben. Dies trifft derzeit vor allem auf die Citigroup, die Deutsche Bank und die UBS zu. Vertreter dieser Bankengruppe berichten, ihre Institute würden derzeit von anderen Finanzinstituten in extrem starkem Ausmaß gebeten, Liquidität bereitzustellen. Auch haben Hedge-Fonds begonnen, ihr Geschäft auf Banken zu verlagern, die über starke Bilanzen und umfangreiche Refinanzierungsmöglichkeiten verfügen.
Zwei Wochen drastischer Kursverfall
Freilich sind die Belastungen aus der Krise auch bei den Großbanken nicht zu unterschätzen: Der Kern der großen Investmentbanken hält mehr als 400 Milliarden Dollar zugesagter Übernahmekredite in den Büchern, die nicht abverkauft werden können. Dabei ist der Anteil der „covenant light“ genannten Kredite mit extrem lockeren Kreditbestimmungen praktisch unverkäuflich. Sie müssen also mit hohen Verlusten abgeschrieben werden.
Banken werden zudem Positionen von Kreditderivaten auf Marktwert abschreiben und hohe Verluste im Eigenhandel einstecken müssen. Außerdem werden sie gezwungen, Verluste aus Anlagepositionen, die sie gegen Garantieleistungen für Zweckgesellschaften (Conduits) in die Bücher nehmen, abzuschreiben. Auch steigen ihre Refinanzierungskosten, sie müssen Rückstellungen für Kreditausfälle aufstocken und werden mit weniger Transaktionen bei Übernahme und im Kreditgeschäft konfrontiert. Dies sind Gründe für den drastischen Kursverfall von Bankaktien in den vergangenen zwei Wochen.
„Eigentlich müssten alle Banken und Versicherungen gezwungen werden, offenzulegen, welche Kreditrisiken sie in den Büchern haben“, sagt ein Bankenvertreter, der nicht genannt werden möchte. Freiwillig äußerten sich nur wenige Banken aus Angst, sie handelten sich dann höhere Refinanzierungskosten ein. So aber würden die Unsicherheit und Liquiditätsknappheit am Markt anhalten, bis in schätzungsweise sechs Monaten alle Banken ihre Verluste ausgekehrt hätten.
Text: bes. / tim. / hlr. / F.A.Z., 22.08.2007, Nr. 194 / Seite 17
Bildmaterial: REUTERS
Habe mal mit rot gemakert was für Scheiß da steht. Das hat so wenig Sinn, da kann man noch nichtmal sagen, der habe ein Statement gegeben. Ich habe mal was über ihn gelesen, da wurde er als diplomatisch gefeiert, genau der richtige im Moment...
Wenn man das darunter versteht...Was aber soll sowas? Ich denke man bringt es schonend rüber: "Natürlich nicht...aber nur mal angedacht es wäre so, dann. Womit ich nicht sagen will, aber...." Auf deutsch: Ich darf es nicht sagen: Aber wir bekommen kein Geld mehr. Passt zu dem dt. Bank Betteln. Ob es nun an einer Angst vor deutschen Banken liegt oder an größeren Risiken oder Problemen ist eine andere Frage.
Dabei mal eine Frage an alle: Es wird immer erzählt die Banken hätten kein Vertrauen mehr zueinander und würden sich kein Geld mehr leihen usw. Soweit alles klar. Aber ich kann mir das ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. An jemanden aus der Branche oder der sich auskennt: Wie läuft das genau ab. Was passiert im Falle der Nichtrückzahlung...
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