bei den CPI-Zahlen:
*US CORE INFLATION HAS RISEN AT 2.5 PCT ANNUALIZED PACE OVER THE LAST 3 MONTHS
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender AMD Advanced Micro Devices Inc-Kurs | 5,20 | 6,98 | ||
| Fallender AMD Advanced Micro Devices Inc-Kurs | 5,00 | 6,89 | ||
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- woran bei 1,3840 vor einer Woche auch niemand hier geglaubt hatte. Fast allen galt ein Kursziel von "über 1,40" als sicher. Heute steht der Dollar bereits bei 1,3480 und ich würde mich nicht wundern, wenn er noch unter 1,30 fiele. An der Börse lief es ähnlich. Da wurden Bären auch umso lauter und höhnischer verspottet, je höher die Indizes stiegen. Dass der Dollar jetzt steigt, liegt mMn an den Japanern (und anderen Carrytradern), die Yen zurückkaufen - und zwar stärker gegen den Euro als gegen den Dollar. Beim Euro gibt es schlicht mehr Gewinne mitzunehmen: Der Euro stieg zum Yen seit 2001 um 60 %, während Dollar/Yen nahezu seitwärts lief in der Zeit.
Mir ist es trotzdem unvesrsändlich daß die Trader in den USD gehen! Mit dieser Währung sind sie doch im Zentrum des Wespennestes investiert!
| HANDELSBLATT, Mittwoch, 15. August 2007, 17:00 Uhr |
Wohnungs-HypothekenKKR Financial verkauft Kreditportfolio mit Verlust |
Quelle: www.arcor.de/t1M1DhIf9vp7_c45eexK2AA/content/...tschaft/60464057.html
15. August 2007, 19:58
Washington (dpa) -
Der NAHB-Häusmarktindex ist im August stärker als erwartet gefallen. Der Indikator sei von 24 Punkten im Vormonat auf 22 Punkte gesunken, teilte die National Association of Homebuilders (NAHB) mit. Volkswirte hatten zuvor mit einem Rückgang auf 23 Punkte gerechnet. Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der National Association of Homebuilders, der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche hinsichtlich der Entwicklung in den kommenden sechs Monaten abgefragt. Ein Wert unter 50 Punkten signalisiert, dass die Mehrheit der Hausbauer die Bedingungen negativ beurteilt. Die Hausbauer hätten realisiert, dass Hyothekenkredite teurer und schwieriger zu bekommen sein, sagte NAHB-Präsident Brian Catalde. Dies habe mögliche Hauskäufer vom Markt fern gehalten oder zu einer Verschiebung des Hauskaufs geführt. Nach Einschätzung von NAHB Chefvolkswirt David Seiders haben die Probleme "ohne Frage" aus dem Sektor der Hypothekenkredite mit niedriger Bonität ("subprime") auch auf andere Bereiche übergriffen. Betroffen seien jetzt auch so genannte "Alt-A"-Hypthekenkredite und Jumbos. "Alt-A"-Hypothekenkredite sind Kredite deren Bonitätsstufe zwischen "prime" und "subprime" liegt, dabei aber näher an der ersten Gruppe sind. Jumbos sind Hypotheken, deren Kreditvolumen einen großes Volumen haben. Seiders erwartet jedoch eine Erholung der Hausverkäufe des Sektors zu Beginn des Jahres 2008. Die Hausbaubeginne dürften dann Mitte 2008 wieder anziehen.
diesistkeineaufforderungzuirgendetwas
Dow Slips Below 13,000 as Investors Search For a BottomTopics:Economy (U.S.) | Economy (Global) | Market Outlook | Currencies | The Bond Report | Stock MarketSectors:Oil and GasBy CNBC.com | 15 Aug 2007 | 03:23 PM ETFont size: 

Stocks traded below the unchanged mark as a rally in financial stocks fizzled.
"Sentiment is getting really, really bearish, which is a good thing," said Tom Schrader, managing director of U.S. listed trading at Stifel Nicolaus. "At some point in the next three to four days we'll get a short-term bottom and a nice rally."
The Dow Jones Industrial Average moved below 13,000 in intraday trading for the first time since April 25. The Dow opened below the psychological level but struck positive territory at midday as the hard-hit financial sector rallied.
The Nasdaq Composite and S&P 500 also traded lower. The benchmark S&P index of large-cap stocks is now down for the year.
<div class=" cnbc_chdbg w440">Major U.S. Indexes





#004276; text-decoration: none" href="http://www.cnbc.com/id/15837290?q=.DJIA" rel="nofollow" class="showvisited">DOW JONES IND... .DJIA12935.85
-93.07-0.71,452,328,000#004276; text-decoration: none" href="http://www.cnbc.com/id/15837290?q=.NCOMP" rel="nofollow" class="showvisited">NASDAQ NMS CO... .NCOMP2477.71
-21.41-0.86,894,658,000#004276; text-decoration: none" href="http://www.cnbc.com/id/15837290?q=.SPX" rel="nofollow" class="showvisited">S&P 500 I... .SPX1416.82
-9.72-0.68
Countrywide Financial
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-3.67 (-15%) The Federal Reserve resumed liquidity operations in the banking system, adding $7 billion of temporary reserves to the banking system on Wednesday, a day after refraining from open market operations on Tuesday. Last Friday, the Fed injected $38 billion in cash, the largest infusion since September 2001.
"People are thinking we're coming at the end of the selloff and that things are under control and realizing the Fed is going to inject capital as needed," said Adam Tracy, director of listed trading at Thomas Weisel Partners. "But it's just going to be a pretty volatile market for a while."
Tracy agrees the market may be closing in on a near term bottom, but says it will remain volatile.
"When you start hearing
www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Plungprotection.html
PLUNGEPROTECTION - Das unsichtbare Netz
In Amerika behaupten sich Immobilienmärkte und Börsen viel besser als in anderen Ländern. Welche Rolle spielt dabei das ominöse Plunge Protection Team?
Manche vermuten eine andere Institution, in der in solchen Augenblicken die Drähte glühen. „Plunge Protection Team“ heißt im Finanzjargon ein Zusammenschluss von Notenbankern, Finanzpolitikern und Wall-Street-Größen. Die Gruppe, so vermuten immer mehr Insider, ziehe die Märkte mit gezielten, eng koordinierten Stützungsaktionen wie etwa am 4. April 2000 nach oben. Das Team geht auf die Direktive 12631 zurück, die der damalige US-Präsident Ronald Reagan im März 1988 als Antwort auf den Crash von 1987 erließ. Der Finanzminister, der Chef der US-Notenbank und die Vorsitzenden der Wertpapieraufsichtsbehörde und der Terminmarkt-Handels-Kommission treffen sich seitdem in regelmäßigen Abständen in einer „Arbeitsgruppe für die Finanzmärkte“.
Schon von der Reagan-Regierung wurde das Ziel der Gruppe formuliert: „Das Vertrauen der US-Investoren bewahren.“ Inzwischen soll das Anti-Absturz-Team auf 35 Mitglieder angeschwollen sein, darunter einflussreiche Banker wie Goldman-Sachs-Chef Henry Paulson und Merrill-Lynch-Boss Stanley O’Neal, die die schnellen Eingreiftruppen in den Handelsräumen der Wall Street steuern. „Den Amerikanern soll gezeigt werden, dass die Flagge noch über der Wall Street weht“, sagt der US-Finanzanalyst Robin Aspinall.
Es war einer dieser Tage, die auch Fachleute ratlos hinterlassen. In den ersten vier Handelsstunden des 4. April 2000 verlor der Dow Jones fünf und der Nasdaq-Index sogar 15 Prozent. Zwei Stunden später beendete der Schlussgong der New Yorker Börsen eine Aufholjagd, die beide Barometer fast noch ins Plus gehievt hätte – ohne einen erkennbaren Grund. „Als ob Gott selbst interveniert hätte“, staunte tags darauf die „New York Post“.
O P E R A T I O N " M A R K T E I N G R I F F "
Wie das Plunge Protection Team funktioniert
1. Das Treffen
Das Plunge Protection Team aus Notenbankern, Finanzpolitikern und Wall-Street-Größen tagt regelmäßig. Informationen erhält das Team reichlich. Behörden, so die Verfügung 12631, „sollen, unter Erweiterung der gesetzlichen Befugnisse, der Gruppe alle Informationen zuleiten, die sie benötigt.“
2. Die Abstimmung
„Wir haben die Festnetz- und Handy-Nummern der anderen Teilnehmer“, sagt ein ehemaliges Mitglied der Arbeitsgruppe. Kommt es zu einer finanziellen Krise, startet das Team prompt durch. Alle Behörden des Plunge Protection Team, so berichten Insider, greifen dann auf einen Notfallplan zurück.
3. Der Einsatzbeginn
Das Plunge Protection Team nutzt frisch gedrucktes Geld der US-Notenbank, um den Aktienmarkt zu stabilisieren. Gewöhnlich beginnen die Interventionen um 21 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Die Notenbank und die verbündeten Investmentbanken kaufen Aktien – etwa von ängstlichen Aktienfondsmanagern.
4. Die Deals
Die Investmentbanken des Plunge Protection Teams kaufen massiv Aktienindex-Futures. Trotz relativ geringem Kapitaleinsatz erzielen sie so maximale Wirkung. Die Börsen stabilisieren sich. Zu dem Einsatz dieser Derivate riet schon 1989 der ehemalige NotenbankGouverneur Robert Heller.
5. Die Wirkung
Schnell sickert durch, dass bedeutende Investmentbanken kaufen. Andere Banken und Broker-Häuser ziehen nach – die Aktienindizes schießen nach oben. Verstärkt wird dieser Effekt durch optimistische Stimmen einflussreicher Analysten. Bei der Nasdaq scheiterte die Stabilisierung allerdings.
F I N A N Z S P R I T Z E D U R C H H Y P O T H E K E N B A N K E N
Trügerischer Reichtum
Nicht nur der Dow, auch die US-Wirtschaft und ihre Bürger erhalten Hilfe. Sprechen will über die Kreditspirale, die sich im halbstaatlichen Kreditsektor immer schneller dreht, offiziell niemand. Doch in den Bilanzen der unter Staatseinfluss stehenden Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac finden sich ihre Spuren: Die beiden Institute haben ihre Kredite seit 1997 auf knapp 1,4 Billionen Dollar fast verdreifacht. Der Clou: Dank ihrer Staatsnähe können die Hypothekenbanken die Ausleihungen zu US-Regierungskonditionen refinanzieren. Mit Hilfe dieser Finanzspritzen können die Verbraucher ihre teuren Kreditkartenkonten umschulden und zum Wohl der amerikanischen Wirtschaft weiter auf Einkaufstour gehen.
Die Stützungsaktionen im Immobilien- und Aktienmarkt zeigen Wirkung. Der Dow-Jones-Index verlor seit Anfang 2000 lediglich 29 Prozent. Vergleichbare Indizes wie der Dax stürzten dagegen um 64 Prozent ab. Die US-Immobilien verteuerten sich seit Anfang 2000 sogar um 22 Prozent – trotz Konjunkturflaute und New-Economy-Krise. Durch den Hausboom, den die lockere Kreditpolitik von Fannie Mae und Freddie Mac erst ermöglichte, fühlen sich viele US-Bürger reicher, als sie tatsächlich sind – eine psychologische Unterstützung für Aktienmärkte und Konsumklima.
Auch das Plunge Protection Team leistet bisher solide Arbeit. Das Schema ist immer das gleiche: Mit der Notenbank im Boot stellt die Gruppe Milliarden US-Dollar für den Einsatz an der Börse zur Verfügung. Massive Käufe von Aktienindex-Futures durch die Investmentbanken bringen dann die Wende. Mit diesen Derivaten setzen Profis nur einen Bruchteil der Summe ein, die zum Kauf des Index notwendig wäre. Trittbrettfahrer springen auf und treiben das Börsenbarometer nach oben. Die Banken erschweren gleichzeitig den Leerverkauf von Aktien, etwa durch eine Vergrößerung der An- und Verkaufsspanne. Dieses Verfahren funktionierte beim Kollaps des Hedge-Fonds-Giganten LTCM 1998 offenbar genauso wie kürzlich vor Ausbruch des Irak-Kriegs.
Doch die Risiken sind enorm. Scheitert die Intervention, sitzen Investmentbanken und Notenbank auf einem Berg von (Buch-)Verlusten. Um weitere Einbußen zu vermeiden, müssen sie auf fallende Kurse wetten, um ihre Spekulation auf die Hausse zu neutralisieren. Mit diesem Glattstellen beschleunigen sie aber ungewollt die Abwärtsbewegung.
I M M O B I L I E N G E S C H Ä F T
Enorme Bonitätsrisiken drohen
Dazu kommen die Gefahren aus dem Immobiliengeschäft. Fannie Mae und Freddie Mac tragen jetzt die Bonitätsrisiken für die Hälfte des US-Immobilienmarkts – mit wachsender Tendenz. Rund 71 Prozent aller Neukredite an Private gehen inzwischen auf ihr Konto. Die Gegenfinanzierung der wuchernden Kredite läuft über neue Anleihen. Brisant: Ausländische Versicherer und Banken kauften allein in den vergangenen drei Jahren Papiere im Wert von rund 500 Milliarden Dollar und vertrauten dabei auf den Status von Fannie und Freddie als „Government Sponsored Enterprises“. Tatsächlich fehlt jedoch die explizite Staatsgarantie.
Noch scheint das US-Establishment entschlossen, an den marktfremden Eingriffen unter allen Umständen festzuhalten. „Die Regierung besitzt eine Hochtechnologie, so viele Dollars wie gewünscht zu drucken – die Druckerpresse“, verkündete Ben Bernanke, US-Notenbank-Gouverneur, erst im November 2002. Noch deutlicher wurde ein leitender Greenspan-Mitarbeiter wenige Monate zuvor: „Die Notenbank könnte theoretisch alles kaufen, um Geld ins System zu pumpen.“
Doch die Nervosität wächst, ungeachtet des öffentlich zur Schau gestellten Zweckoptimismus. Armando Falcon, Chef der Aufsicht über die Hypothekenbanken und damit auch Wächter über Fannie Mae und Freddie Mac, erhielt am 5. Februar überraschend die Kündigung. Der Rauswurf kam nur Stunden vor einer Rede Falcons in New York. Thema: Risiken für das US-Finanzsystem durch die beiden Immobilienbanken.
http://focus.msn.de/PF1D/PF1DN/PF1DNA/pf1dna.htm?id=1085&mid=1085
cia
diesistkeineaufforderungzuirgendetwas
Vielleicht erinnern Sie sich, dass es bei den vielen Konsolidierungen der letzten Jahre oft zu einem scharfen, plötzlichen Einbruch kam. Dazu hatte ich immer wieder geschrieben, dass mir dieser Kursrückgang zu plötzlich und zu schnell sei und dass eben diese Geschwindigkeit der Kursverluste darauf hinweise, dass es sich um kein entscheidendes Top handle.
Desweiteren wies ich bei solchen Konsolidierungen immer wieder daraufhin, auf die Gegenbewegungen zu achten, da die Dynamik dieser Gegenbewegungen ein Hinweis auf die innere Stärke des Marktes ist.

Das ist der Dax mit den verschiedenen, großen Konsolidierungen. Die meisten Konsolidierungen starteten aus einer fast linearen Aufwärtsbewegung heraus, sehr plötzlich, so dass es aussah, als wären die Kurse einfach „abgebrochen“ (blaue Kreise).
Genau diese Art der Kurseinbrüche entstehen nur selten bei einem Top.
Lediglich bei der großen Seitwärtsbewegung 2004 war es anders. Damals sprachen jedoch die Fundamentals nicht für ein großes Top. Einige von Ihnen werden sich sicher noch erinnern können, dass ich diese Seitwärtsbewegung aufgrund der fundamentalen Rahmendaten vorausgesagt hatte. Tatsächlich war aber die damalige Entwicklung, mit diesen beständigen Lower Highs und Lower Lows, aus charttechnischer Sicht riskant. Erst durch die Auflösung nach oben kam es zu einem klaren Bullensignal. Wenn solche Seitwärtsbewegungen nach oben aufgelöst werden (am besten noch mit einem Fehlsignal nach unten wie hier), ist das sehr bullish, wie man auch am weiteren Verlauf erkennen kann. Festzuhalten bleibt, dass aber auch 2004 der Dax zunächst nicht stark eingebrochen ist und es folglich danach zu einer "langen" Konsolidierung kam.
Auch bei der gerade laufenden Korrektur haben wir im Dax keinen solchen, einfachen „Abbruch“ des Kursverlaufs hinter uns, sondern es kam zunächst zu einem hochvolatilen Hin und Her. So bildete sich ähnlich wie 2004 zunächst eine Seitwärtsbewegung (grünes Rechteck), bevor die Kurse schließlich wegbrachen. Das ist insofern für eine kurze Korrektur untypisch und damit gefährlich. Es war eine klare Warnung und tatsächlich könnte demnach die aktuelle Entwicklung ein Hinweis auf ein größeres Top sein, zumindest jedoch auf eine längere Korrektur!
Allerdings muss man in diesem Zusammenhang bedenken, dass es sich hier um eine Sondersituation handelt: Diese Seitwärtsbewegung ist an einem extrem wichtigen Widerstand, nämlich dem Allzeithoch entstanden. Ein Umstand, der den bearishen Charakter dieser Kursbewegung schwächt. An wichtigen Marken kommt es fast immer zu einem längeren Kampf, der zu solchen Seitwärtsbewegungen führt. Dass es dieses Mal nicht zu einem plötzlichen scharfen Einbruch gekommen ist, ist demnach kein eindeutiger Hinweis auf eine längere Korrektur.
Trotzdem ist dieser Vergleich geeignet, um darzustellen, wo der gravierende Unterschied zwischen den Konsolidierungen der letzten Jahre, die alle durchweg bullish waren und der aktuellen Konsolidierung besteht.
Wie oben geschrieben: Achten Sie auf die Stärke der Gegenbewegungen.
Häufig kam es in den letzten Jahren zu impulsiven Gegenbewegungen, die auch oft direkt einen neuen Aufwärtstrend einleiteten.

Doch schauen Sie sich diesen Dax-Chart an. Man kann fast schon nicht mehr von einer Gegenbewegung reden. Nach dem Einbruch kam es lediglich zu einer weiteren Seitwärtsbewegung. Eine dynamische Gegenbewegung hätte die Kurse vielleicht an die 7800 Punkte, mindestens jedoch an die 7750er Marke treiben müssen.
Dies ist ein klares Zeichen von Schwäche. Tatsächlich wurde das Rechteck nach unten gebrochen. Noch besteht zwar die geringe Möglichkeit, dass dieses Rechteck eine Bodenformation darstellt, sollten die Kurse aber nun weiter dynamisch fallen, wird es kritisch.
In diesem Fall wäre es mehr als fraglich, ob es zu einer normalen „abc“ Korrektur kommen kann. Diese sähe wie folgt aus:

Wesentlich wahrscheinlicher ist eine Art „5er“ Abwärtswelle, die wie folgt aussähe:

Wenn es also im Dax noch zu einem weiteren Abverkauf kommt, sich demnach kein Boden ausbildet, könnte es, nach einer kleinen Gegenbewegung, zu einer weiteren Abwärtsbewegung bis runter zu großen Widerstandszone bei 6200-6400 Punkten kommen. Dort müssten wir dann weiter Analysen erstellen.
Denken Sie bei allen charttechnischen Ansätzen zurzeit aber daran: Wir haben Sommer und die Sommermonate sind prädestiniert für Fehlsignale in beide Richtungen. Und diese häufen sich gerade auch im kurzfristigen Bereich.
Gehrt weist hier auf ein zusätzliches Problem hin: Die "Liebesbriefe" der Hedgefonds an ihre Kunden, dass sie keine Auszahlungen mehr erlauben. Das hat letztlich das Gegenteil zur Folge: Kunden anderer Hedgefonds ziehen ihr Geld jetzt NOCH SCHNELLER ab, bevor sie selbst einen Brief bekommen!!
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Guten Morgen, verehrte Leserinnen und Leser!
Sie kämpfen mit allen Mitteln. Beinharte Verkaufssignale der Charttechnik (neue Korrekturtiefs bei Dow Jones, S&P 500, Nasdaq 100, Nikkei 225, HangSeng) werden niedergewalzt. Gerüchte werden gestreut (Bayer soll übernommen werden, soso ... Aktie daraufhin +5,5%). Im Notfall kauft man halt VW, um den Dax höher zu kriegen, die steigt ja eh immer. Selbst der Euro/Yen-Kurs (sattes Verkaufssignal unter 160) scheint auf einmal völlig egal zu sein. Sie sehen im Chart, wie parallel sich die Kurse bis vor einigen Tagen entwickelten.

Sie wissen, die Momentum-Player haben dieser Tage Gesellschaft bekommen durch die institutionellen Akteure, die zum morgigen Verfalltermin für Optionen und Futures keinesfalls einen weiter abrutschenden Dax gebrauchen können. Also rutscht der Dax nicht ab.
Damit ist auch die vorher recht markante untere Begrenzung der Seitwärtsrange 7.380/7.630 nun bedeutungslos. Wenn die Kurse hier ein paar Mal wie Butter darunter und darüber gelaufen sind, ist diese Marke 7.380 nicht mehr wirklich entscheidend.
Wenn sich an den anderen Börsen, dem Öl, dem Yen oder bei den laufenden Krisenherden der Finanzwirtschaft bis Freitagmittag 13:00 Uhr nichts entscheidend Negatives mehr tun würde wäre aus aktueller Sicht zu erwarten, dass der Dax zum Verfalltermin über 7.400 bleibt. Die Absicht, dies zu erreichen, ist klar erkennbar. Und an einer Börse, die in Vergleich zu den US-Börsen, den großen asiatischen Märkten und selbst zu London eher überschaubare Umsätze aufweist, ist das einfach machbar, woanders kaum. Und das Ergebnis sieht dann seit Jahresbeginn im Vergleich zu den anderen Börsen so aus:

Ja, ich gebe es ja zu: Ich bin meist skeptisch. Und jetzt bin ich massiv bearish für die Aktienmärkte. Und ich meine, dafür finden sich auch genug gute Gründe. Wir befinden uns in einer ganz anderen Situation als bei den Rücksetzern der letzten Monate. Denn:
Wir haben im Gebälk des Finanzsystems den Holzwurm. Dass der ein Einzelexemplar sei, wurde uns lange weisgemacht. Heute wissen wir es besser. Es hat sich unter der Oberfläche offenbar eine ganze Population entwickelt. Doch sehen können wir bislang nichts, außer ein wenig Holzstaub in Form rieselnden Fondskapitals und auf Eis gelegter Fonds, aus denen die Anleger ihr Geld nicht mehr herausbekommen. Es sind nur noch relativ wenige, die immer noch so tun, als wäre alles bestens. Die Mehrheit der Akteure hat verstanden, dass wir nicht abschätzen können, wie zerfressen der Balken ist, auf dem unser Kapital ruht ... und wie schnell sich der Fraß ausbreitet ... bis der Balken bricht.
Daher meine ich, müssen wir uns wirklich darüber klar werden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Märkte nicht ein bisschen, sondern sehr deutlich weiter nach unten sacken werden, momentan ziemlich hoch ist. Und wenngleich ich auch gestern mal wieder wütend in die Tischkante gebissen habe, als der Dax locker im Plus schloss, während um ihn herum die roten Zahlen blinkten ... das ist Tagesgeschäft. Auch, als der Dax nachbörslich in dem Moment, als die US-Börsen die zu Sitzungsbeginn markierten Tiefs erneut erreichen, ein ganzes Prozent höher stand als zum Zeitpunkt des ersten Tiefs der US-Börsen, nagte ich erneut ein Stückchen Resopal aus dem Tischchen. Aber man muss jetzt als Bär wirklich die Nerven behalten.
(als ich den Text zu Börsenschluss in den USA Korrektur las, stand der Dax auf einmal auf Tagestief ... sieh an! Mit dem US-Handelsschluss hat der S&P 500 nun seine kompletten Gewinne für 2007 wieder abgegeben. Sie erinnern sich, wo der Dax per Jahresbeginn stand? Bei 6.600!).
Ich meine: Am Freitagmittag fällt eine Gruppe, die den Dax oben halten wollte, schon mal aus. Wie lange die Hedge Funds noch durchhalten, weiß ich nicht. Klar ist aber: Natürlich werden hier hochhebelige Derivate mit zusätzlichem Hebel, weil auch noch meist kreditfinanziert, aufgehäuft, die eine unglaubliche Menge Sprengstoff für den Dax bedeuten. Wenn die anderen Aktienmärkte weiter abbröckeln, wird der Abgabedruck irgendwann so hoch sein, dass diese Akteure nicht mehr dagegenhalten können. Was dann bedeutet:
Sie sitzen auf Unmengen immer tiefer ins Minus laufenden Futures. Und die noch auf Pump ... das ist der Grund, weshalb sogar Geldmarktfonds imstande sind, 80% Verlust zu machen ... wenn man x-mal so viel an Positionen aufsaugt, wie wirklich Geld da ist und das auf Kredit finanziert. Gehebelte Hebel ... ein Schierlingsbecher. Vernünftige Anleger würden so etwas niemals tun. Aber kann man Leute, die glauben, mit einem rückgetestet erfolgreichen Computerprogramm die Börse, den emotionalsten, unberechenbarsten Markt überhaupt, beherrschen zu wollen, als vernünftig ansehen?
Doch der Schein zeigt uns einen „unfallbaren“ Dax, den Index mit der rechnerisch höchsten relativen Stärke. Das lässt einen Baissier nach dem anderen aufgeben und eindecken (und die Kurse damit erst recht nach oben bringen). Das lässt diejenigen kleineren Marktteilnehmer, die auf diesen fahrenden Zug aufspringen und beim Futures-Spiel in Kleinen mitmischen, glauben, dass sie risikolos Geld einsacken können. Und beide Gruppen beschäftigt ein Gedanke:
Wenn die anderen Börsen erst mal nach oben drehen, was wird der Dax dann erst zulegen ... traumhaft (oder für Bären: albtraumhaft). Ja, könnte man meinen. Aber erlauben Sie mir, da zu zweifeln. Dieser Gedanke hat einen Haken, und keinen kleinen:
Erstens: Käme die Wende, sind die anderen Börsen weitaus tiefer gefallen als unsere. Also besteht dort per se mehr Grund, einzusteigen. Würde man also die Wahl haben, bei gleichen Rahmenbedingungen in den Dax, den Nasdaq 100 oder den Nikkei einzusteigen .. warum sollte man sich dann für den Dax entscheiden, der weniger „Luft“ nach oben hat?
Zweitens: Da die anderen Börsen mehr aufzuholen haben, wird sich das Aufwärtsmomentum voraussichtlich bei diesen Märkten etablieren. Das würde bedeuten: Für unsere Momentum-Hedge-Fonds wäre der Dax dann nicht mehr der Markt, in dem man Long sein muss. Damit könnte diese wundersame Dauerstütze dann auf einmal wegfallen. Das ist die Achillesferse eines ohnehin sehr fragwürdigen Ansatzes. Ich habe nun viele Jahre Erfahrungen mit Handeslansätzen und Handelssystemen. Und ich habe für meine Arbeit diesen - schließlich uralten - Momentums-Ansatz gleich als einen der ersten in die Tonne getreten.
Drittens können diese Akteure ihre angehäuften Futures Long-Positionen (der Open Interest liegt aktuell im Dax Future September-Laufzeit ca. 50% oder um die 100.000 Stück höher als normal) nicht einfach in Kinogutscheine umtauschen. Sie werden sie wohl irgendwie loswerden müssen. 100.000 Futures mehr als normal. Das sind Dimensionen, die lohnen, jetzt nicht einfach entnervt das Bärenfell in die Ecke zu werfen!
Nein, ich bleibe hier – zumindest was mein eigenes Depot angeht – eisern. Tischkante hin oder her. Ich wette gegen die, die das Futures-Spiel spielen. Und ich setze klassisches Nachdenken gegen Computerprogramme. Ich habe andere, auf diese Art getriebene Kurse wie Euro/Yen und Nickel, nur als Beispiele, zusammenklappen sehen. Und ich persönlich bin überzeugt davon, dass die Super-Momentum-Aktie VW und ihr Index, der Dax, dieses Schicksal teilen werden. Oder, was meinen Sie: Kann der Dax gegen einen solchen Nasdaq 100-Chart einfach weiter oben bleiben?

Übrigens: Gestern war der Tag, bis zu dem Hedge Fund-Anleger ihren Fonds spätestens mitteilen müssen, dass sie zum Monatsende ihr Geld wiederhaben wollen. Wir werden die Ergebnisse natürlich nicht auf den Tisch gelegt bekommen ... aber die Auswirkungen, falls die Hedge Funds daraufhin auf einmal Geld flüssig machen müssen!
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag – bis morgen!
Ronald Gehrt
The Daily Observer
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