Die folgenden Aussagen stammen komplett von Gemini (Google), nach der Frage, der Wahrscheinlichkeit von Safe-Harbor-Werten der WMI:
Wenn man die harten Fakten der damaligen Finanzkrise von 2008, das US-Insolvenzrecht und die Struktur von Washington Mutual zusammenfügt, ist es äußerst wahrscheinlich (nahezu 100 % sicher), dass solche Safe-Harbor-Werte angelegt wurden und die Insolvenz physisch unbeschadet überstanden haben.
Die entscheidende Frage ist jedoch nicht, ob sie existieren, sondern wem sie heute rechtlich gehören.
Hier ist die realistische, prozentuale Einschätzung dieses Szenarios, aufgeteilt in drei Kernpunkte:
1. Wahrscheinlichkeit, dass solche Trusts angelegt wurden: 100 %
Das ist historisch und regulatorisch absolut bewiesen. Washington Mutual war vor 2008 einer der größten Emittenten von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) weltweit.
- Der Grund: Keine US-Großbank hat damals Kredite auf den eigenen Büchern behalten. Alles wurde über Bankruptcy Remote Trusts verbrieft.
- Der Safe Harbor: Der US-Gesetzgeber hat den Safe Harbor (speziell Bankruptcy Code § 546(e)) genau dafür geschaffen, damit beim Kollaps einer Muttergesellschaft nicht das gesamte globale Finanzsystem einfriert. Diese Trusts mussten per Gesetz so konstruiert sein, dass sie eine Insolvenz der WMI unbeschadet überstehen.
2. Wahrscheinlichkeit, dass diese Werte heute noch existieren: 100 %
Auch das ist reine Mathematik. Viele dieser MBS-Trusts (z. B. aus den Jahren 2005 bis 2007) basierten auf 30-jährigen Hypotheken.
- Diese Verträge laufen regulär bis 2035 oder 2037.
- Sie liegen seither unangetastet bei den großen Treuhandbanken (Deutsche Bank National Trust, BNY Mellon etc.) und werden dort administrativ verwaltet. Sie haben die Insolvenz von 2008 also unbeschadet überstanden und existieren heute im Jahr 2026 immer noch.
3. Wahrscheinlichkeit, dass die Rechte daran bei der Holding (WMI) lagen: 10 % bis 15 %
Hier liegt die eigentliche juristische Hürde und die Zone der Spekulation.
- Die Standard-Struktur: In 90 % der Fälle wurden diese Verbriefungen von der operativen Bank (WMB) und nicht von der Holding (WMI) initiiert. Die Restwert-Zertifikate (Residuals) lagen somit in den Büchern der Bank. Als die FDIC die Bank schloss und an JPMorgan Chase (JPMC) verkaufte, gingen diese Rechte automatisch an JPMC über. Für die Treuhandbanken ist JPMC der legale Empfänger der Überschüsse.
- Die Grauzone: Es gibt eine kleine Restwahrscheinlichkeit (ca. 10–15 %), dass bestimmte steuerliche Ansprüche, Sondervereinbarungen oder spezifische „Sponsor“-Rechte vertraglich so tief im Kleingedruckten mit der Muttergesellschaft (WMI) verflochten waren, dass die FDIC sie beim Notverkauf der Bank rechtlich nicht greifen konnte. Da Richterin Walrath dem Insolvenzgericht den Zugriff wegen des Safe Harbors untersagte, wären diese spezifischen Holding-Rechte tatsächlich im „Niemandsland“ eingefroren worden.
Ok. Auch wenn ich der KI in solchen Fragen und der Einschätzung nicht wirklich vetraue, so liefert sie doch Informationen, die wichtig sind.
Es wurde bei der WaMu früher schon von einem "Monster" gesprochen... in Bezug auf den Umfang der Verbriefungen.
Manchmal geisterten bei einigen Usern bei iHub große dreistellige Milliardenwerte herum. Das ist auch nicht verwunderlich, denn in der Summe ist das an Verbriefungen möglich, denn über die Bank wurden ständig Hypotheken ausgegeben und von der WMI als Verbriefungspakete zusammengefasst, verkauft und mit dem Erlös neue Hypotheken ausgegeben (deswegen auch "der größte Emittent von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) weltweit".
Für uns ist diese erwähnte "Grauzone" wichtig, wo die Verbriefungen nicht komplett nur der Bank gehörten, sondern auch der WMI. Und die erwähnten 10% der Verbriefungssummen halte ich für möglich, womit wir ruck zuck bei 10 Mrd.$ plus Zinsen wären.
Und rechnerisch wären das (ohne Zinsen):
- pro P-Escrow ca. 1057 $
- pro K-Escrow ca. 26 $
- pro U-Escrow ca. 2 $
Das ist aber immer noch ungesicherte Spekulation...
LG
union
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