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Mr. Cooper Group. kein aktueller Kurs verfügbar
 
union:

Das lass' ich mal unkommentiert stehen

5
15.08.26 14:49

Die folgenden Aussagen stammen komplett von Gemini (Google), nach der Frage, der Wahrscheinlichkeit von Safe-Harbor-Werten der WMI:


Wenn man die harten Fakten der damaligen Finanzkrise von 2008, das US-Insolvenzrecht und die Struktur von Washington Mutual zusammenfügt, ist es
äußerst wahrscheinlich (nahezu 100 % sicher), dass solche Safe-Harbor-Werte angelegt wurden und die Insolvenz physisch unbeschadet überstanden haben.

Die entscheidende Frage ist jedoch nicht, ob sie existieren, sondern wem sie heute rechtlich gehören.

Hier ist die realistische, prozentuale Einschätzung dieses Szenarios, aufgeteilt in drei Kernpunkte:

1. Wahrscheinlichkeit, dass solche Trusts angelegt wurden: 100 %

Das ist historisch und regulatorisch absolut bewiesen. Washington Mutual war vor 2008 einer der größten Emittenten von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) weltweit.

  • Der Grund: Keine US-Großbank hat damals Kredite auf den eigenen Büchern behalten. Alles wurde über Bankruptcy Remote Trusts verbrieft.
  • Der Safe Harbor: Der US-Gesetzgeber hat den Safe Harbor (speziell Bankruptcy Code § 546(e)) genau dafür geschaffen, damit beim Kollaps einer Muttergesellschaft nicht das gesamte globale Finanzsystem einfriert. Diese Trusts mussten per Gesetz so konstruiert sein, dass sie eine Insolvenz der WMI unbeschadet überstehen.


2. Wahrscheinlichkeit, dass diese Werte heute noch existieren: 100 %

Auch das ist reine Mathematik. Viele dieser MBS-Trusts (z. B. aus den Jahren 2005 bis 2007) basierten auf 30-jährigen Hypotheken.

  • Diese Verträge laufen regulär bis 2035 oder 2037.
  • Sie liegen seither unangetastet bei den großen Treuhandbanken (Deutsche Bank National Trust, BNY Mellon etc.) und werden dort administrativ verwaltet. Sie haben die Insolvenz von 2008 also unbeschadet überstanden und existieren heute im Jahr 2026 immer noch.


3. Wahrscheinlichkeit, dass die Rechte daran bei der Holding (WMI) lagen: 10 % bis 15 %

Hier liegt die eigentliche juristische Hürde und die Zone der Spekulation.

  • Die Standard-Struktur: In 90 % der Fälle wurden diese Verbriefungen von der operativen Bank (WMB) und nicht von der Holding (WMI) initiiert. Die Restwert-Zertifikate (Residuals) lagen somit in den Büchern der Bank. Als die FDIC die Bank schloss und an JPMorgan Chase (JPMC) verkaufte, gingen diese Rechte automatisch an JPMC über. Für die Treuhandbanken ist JPMC der legale Empfänger der Überschüsse.
  • Die Grauzone: Es gibt eine kleine Restwahrscheinlichkeit (ca. 10–15 %), dass bestimmte steuerliche Ansprüche, Sondervereinbarungen oder spezifische „Sponsor“-Rechte vertraglich so tief im Kleingedruckten mit der Muttergesellschaft (WMI) verflochten waren, dass die FDIC sie beim Notverkauf der Bank rechtlich nicht greifen konnte. Da Richterin Walrath dem Insolvenzgericht den Zugriff wegen des Safe Harbors untersagte, wären diese spezifischen Holding-Rechte tatsächlich im „Niemandsland“ eingefroren worden.




Ok. Auch wenn ich der KI in solchen Fragen und der Einschätzung nicht wirklich vetraue, so liefert sie doch Informationen, die wichtig sind.
Es wurde bei der WaMu früher schon von einem "Monster" gesprochen... in Bezug auf den Umfang der Verbriefungen.
Manchmal geisterten bei einigen Usern bei iHub große dreistellige Milliardenwerte herum. Das ist auch nicht verwunderlich, denn in der Summe ist das an Verbriefungen möglich, denn über die Bank wurden ständig Hypotheken ausgegeben und von der WMI als Verbriefungspakete zusammengefasst, verkauft und mit dem Erlös neue Hypotheken ausgegeben (deswegen auch "der größte Emittent von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) weltweit".

Für uns ist diese erwähnte "Grauzone" wichtig, wo die Verbriefungen nicht komplett nur der Bank gehörten, sondern auch der WMI. Und die erwähnten 10% der Verbriefungssummen halte ich für möglich, womit wir ruck zuck bei 10 Mrd.$ plus Zinsen wären.
Und rechnerisch wären das (ohne Zinsen):

- pro P-Escrow ca. 
1057 $
pro K-Escrow ca. 26 $
- pro U-Escrow ca. 
2 $

Das ist aber immer noch ungesicherte Spekulation...

LG
union


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sonifaris:

Spekulationen

2
15.08.26 19:00
Ja, Union, die Spekulationen nehmen natürlich kein Ende.
Aber wir wissen, dass die WMI eine Bank (WMB) hatte, die viele Geschäfte der Muttergesellschaft WMI abwickelte.
Bei der Blitzaktion, mit der alles zu JPMC transferiert wurde – woraufhin JPM den ANFANGSBETRAG für die WMB an die FDIC überwiesen hat –, steht im Vertrag schwarz auf weiß „Anfangszahlung“, der dann der tatsächliche BUCHWERT folgen muss.
Aber abgesehen davon: Auch wenn JPM Werte erhalten hat, die der WMI gehörten, besitzt JPM diese Werte nicht, sondern verwaltet sie lediglich.
Der Fall der WMI ist völlig anders gelagert und wird anders behandelt.
An dem Tag, an dem die WMB beschlagnahmt wurde, erklärte sich die WMI selbst für zahlungsunfähig und beantragte Insolvenzschutz, der auch gewährt wurde. Es ist kein Zufall, dass Frau Sheila von der FDIC vor dem US-Senat erschien und forderte, dass das Gesetz geändert und rückwirkend angewendet werden müsse. Der Senat lehnte jedoch die rückwirkende Anwendung ab.
Dies gibt uns, den Investoren der WMI, Anlass zu großer Hoffnung, dass wir als Investoren – salopp gesagt – die Eigentümer der nun ehemaligen WMI sind.
Auch wenn die USA mittlerweile zu einer Bananenrepublik geworden sind.

JPM MUSS ZAHLEN, auch weil die damaligen Großinvestoren keine Idioten sind.


Ja, die KI verbessert sich täglich weiter; vielleicht können wir sie eines nicht allzu fernen Tages wirklich und ernsthaft nutzen.
Eines ist SICHER! Alle Werte außerhalb der WMB (Safe Harbors), alle Werte der Muttergesellschaft WMI und ihrer Tochtergesellschaften, gehören laut Gesetz den Aktionären.
Die beiden Insolvenzen unterscheiden sich voneinander wie, sagen wir mal, wie Tag und Nacht.
Ja, du hast Recht: Da die Kräfte einiger Institutionen von außen stark sind und man dann noch den Faktor der aktuellen „BABANA-Republik“ USA mit einbezieht, wird die Sache für uns noch schwieriger.
Schönes Wochenende noch.
Antworten
KeyKey:

Wünsche und Träume ..

 
15.08.26 20:37
Quote: "JPM MUSS ZAHLEN, auch weil die damaligen Großinvestoren keine Idioten sind."
Naja, naja ... Ich glaub mit solchen Argumenten kannst Du nicht wirklich punkten.
Da gehört schon etwas mehr Untermauerung dazu.

Und lasse ich das neue Posting von union wieder durch die KI bewerten, dann kommt u.a. folgendes heraus .. " .. Fazit: Der Text nutzt beeindruckende juristische Begriffe, reiht sie aber logisch falsch aneinander. Er suggeriert fälschlicherweise, dass für die damaligen Aktionäre der Holding noch irgendwo unentdeckte Restwerte aus dem Jahr 2008 existieren könnten. Das ist rechtlich und faktisch ausgeschlossen .. "

Also besser doch noch warten mit dem Haus- und/oder Auto-Kauf.
Andererseits war es heute und gestern auch wieder äußerst interessant als Gemini behauptet hat, dass SpaceX nicht an der Börse sei und dass xAI nicht zu SpaceX dazugehören würde. Später als ich es wieder klar gestellt hatte folgte die große Entschuldigungswelle, wie so üblich ..
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