nein, es war kein Verklicker, meine "witzig"-Bewertung für dein Posting "EU nimmt Obama ernst" (http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2242#jumppos56058 ). Daher besteht ausser deiner Unentspanntheit kein Grund, das "Witzig" in "interessant" zu ändern.
Warum ich "witzig" bewertet habe? Nun, seit wann wird Obama ernst genommen? Ok, er ist US-Präsident. Aber es ist offensichtlich, dass seine Macht immer weiter schwindet, was ja oft genug im BT zu lesen war.
Vom Heilbringer zur "lame duck"... Soweit ist es noch nicht, allerdings ist natürlich logisch, warum EU-Politiker in dieselbe Kerbe hauen: Sie haben sich durch die Banken in ihren Optionen beschränkt gesehen und wollen das für die Zukunft verhindern, denn nichts hasst ein Politiker mehr als zu etwas gezwungen zu werden. Doch in diesem Fall gilt: Hunde die bellen, beißen nicht. Es sprechen nämlich gewichtige Gründe gegen den Vorschlag: Zum einen ist es ja egal, ob eine Bank zu mächtig ist oder 10 Banken zusammen. Der Bankensektor ist insgesamt systemrelevant, dh nur eine Trennung des Geschäfts hätte nichts gebracht, die Bailout wären trotzdem notwendig gewesen. Zum anderen führte eine Aufspaltung der Geschäfte evtl. zu mehr als weniger Risiken, weil keine Diversifikation mehr erfolgt. Und zum dritten würden die Bankgewinne geschmälert und da haben sowohl die Bankenlobby als auch die US-Reps was gegen.
Fazit: Ein politischer verspäteter Sylvesterböller mit viel Knalleffekt um Führungsstärke zu heucheln. Das war's dann aber auch als willkommene Gelegenheit für die EU-Politiker, was vom Glanz abzubekommen. Nicht umsonst hat noch niemand was von dem Vorschlag gehört, bevor er gestern auf einer recht unbedeutenden Bürgermeisterversammlung geäußert wurde. Schätze, Obama will eine Diskussion anregen, an dessen Ende ein paar kosmetische Änderungen stehen, vor allem aber eine Ausweitung der Kreditvergabe als Geste der Unterwürfigkeit der Banken (um schlimmeres zu verhindern). Mehr nicht und vor allem: Eigentlich recht bullish für den Markt.
Warum ich "witzig" bewertet habe? Nun, seit wann wird Obama ernst genommen? Ok, er ist US-Präsident. Aber es ist offensichtlich, dass seine Macht immer weiter schwindet, was ja oft genug im BT zu lesen war.
Vom Heilbringer zur "lame duck"... Soweit ist es noch nicht, allerdings ist natürlich logisch, warum EU-Politiker in dieselbe Kerbe hauen: Sie haben sich durch die Banken in ihren Optionen beschränkt gesehen und wollen das für die Zukunft verhindern, denn nichts hasst ein Politiker mehr als zu etwas gezwungen zu werden. Doch in diesem Fall gilt: Hunde die bellen, beißen nicht. Es sprechen nämlich gewichtige Gründe gegen den Vorschlag: Zum einen ist es ja egal, ob eine Bank zu mächtig ist oder 10 Banken zusammen. Der Bankensektor ist insgesamt systemrelevant, dh nur eine Trennung des Geschäfts hätte nichts gebracht, die Bailout wären trotzdem notwendig gewesen. Zum anderen führte eine Aufspaltung der Geschäfte evtl. zu mehr als weniger Risiken, weil keine Diversifikation mehr erfolgt. Und zum dritten würden die Bankgewinne geschmälert und da haben sowohl die Bankenlobby als auch die US-Reps was gegen.
Fazit: Ein politischer verspäteter Sylvesterböller mit viel Knalleffekt um Führungsstärke zu heucheln. Das war's dann aber auch als willkommene Gelegenheit für die EU-Politiker, was vom Glanz abzubekommen. Nicht umsonst hat noch niemand was von dem Vorschlag gehört, bevor er gestern auf einer recht unbedeutenden Bürgermeisterversammlung geäußert wurde. Schätze, Obama will eine Diskussion anregen, an dessen Ende ein paar kosmetische Änderungen stehen, vor allem aber eine Ausweitung der Kreditvergabe als Geste der Unterwürfigkeit der Banken (um schlimmeres zu verhindern). Mehr nicht und vor allem: Eigentlich recht bullish für den Markt.
gez. metro, bekennender Trendfolgedepp.