GELDMARKT/ZEW setzt langes Ende unter Druck
FRANKFURT (Dow Jones)--Das deutlich unter den Erwartungen ausgefallene ZEW-
Konjunkturbarometer hat das Jahresgeld deutlicher unter Druck gesetzt.
Angesichts der hohen Energiepreise und der sich abschwächenden US-
Konjunkturentwicklung sei ein Rückgang erwartet worden, diese Beschleunigung
nach unten sei aber doch überraschend, äußert sich ein Stratege.
Offenbar gehe
die Angst um, dass es zu einer harten Landung in den USA kommen könnte und die
Federal Reserve die Leitzinszügel bereits zu stark angezogen hat. Der Druck auf
die EZB, die Zinszügel weiter anzuziehen, dürfte nach diesen Daten nachlassen,
sagt ein Teilnehmer.
Derweil präsentiert sich das Tagesgeld praktisch unverändert. Beim
Wochentender habe es keine Überraschungen gegeben. Dieser sei wie erwartet
marginal bei 3,05% und gewogen bei 3,06% zugeteilt worden. Die
Repartierungsquote stellte sich auf 87,4% ein.
Zur Haupthandelszeit gegen 11.45 Uhr wurden folgende Notierungen genannt
(Angaben in Prozent, Werte vom Vortag in Klammern):
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Tagesgeld: 3,05 - 3,07 (3,06 - 3,08)
Wochengeld: 3,06 - 3,08 (3,06 - 3,09)
1-Monatsgeld: 3,07 - 3,10 (3,08 - 3,11)
2-Monatsgeld: 3,12 - 3,15 (3,11 - 3,14)
3-Monatsgeld: 3,21 - 3,24 (3,20 - 3,23)
6-Monatsgeld: 3,39 - 3,42 (3,39 - 3,42)
12-Monatsgeld: 3,59 - 3,62 (3,63 - 3,66)
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Montag Sonntag
(in Mio EUR)
Zentralbankguthaben (Tageswert): 167.836 169.147
Zentralbankguthaben (lfd. Durchschnitt): 167.183 167.129
Spitzenrefinanzierungsfazilität: 47 0
Einlagenfazilität: 8 25
Autonome Faktoren: 263.207 261.832
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DJG/mpt/gos