Warum Dividenden psychologisch so beliebt sind
1. Geld kommt aufs Konto
Dividenden fühlen sich an wie Zinsen
Kein Verkauf nötig kein Fehlergefühl
Sehr befriedigend, besonders für Einsteiger
2. Scheinsicherheit
Regelmäßige Ausschüttungen wirken stabil
Auch wenn der Aktienkurs stark schwankt
3. Passives-Einkommen-Narrativ
Social Media verkauft Dividenden als monatliches Einkommen
Klingt greifbarer als abstraktes Kurswachstum
Der große Denkfehler... Dividenden sind kein Extrageld
Dividenden sind kein kostenloses Geld
Am Ex Tag fällt der Kurs um die Dividende
Dein Vermögen bleibt vor Steuern gleich
Du verschiebst nur Geld vom Unternehmen auf dein Konto
Beispiel...
Aktie 100 euro
Dividende 4 euro
Neuer Kurs 96 euro
Gesamtwert immer noch 100 euro
Warum Dividenden nicht besser sind als Wachstum
1. Steuer-Nachteil
Dividenden werden sofort besteuert
Kursgewinne erst beim Verkauf
Steuerstundung Renditevorteil
2. Weniger Flexibilität
Dividende kommt, egal ob du sie brauchst
Verkaufst du selbst Anteile, bestimmst du Zeitpunkt Höhe
3. Dividenden ist Qualität
Hohe Dividende kann auch heißen:
Wenig Wachstum
Alte Geschäftsmodelle
Risiko von Kürzungen
Aber: Wann Dividenden trotzdem sinnvoll sind
Wenn du psychologisch ruhiger bleibst
Wenn du regelmäßige Entnahmen brauchst z. B. später im Ruhestand
Wenn du weißt, was du tust und nicht blind der Rendite hinterherläufst
Wichtig: Total Return zählt Dividende und Kursentwicklung
Die nüchterne Wahrheit
Dividenden sind kein Rendite-Hack
Wachstum ist langfristig oft effizienter
Dividenden sind eher ein mentales Hilfsmittel, kein Vorteil per se