DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank


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jack303:

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank

 
23.01.03 08:29
23.01.2003, 07:45 Uhr


Im gestrigen Tagesverlauf hat der deutsche Aktienindex DAX seine bisher gültige, seitwärts ausgerichtete Konsolidierungszone nach unten hin verlassen, so berichtet Uwe Wagner, technischer Analyst der Deutschen Bank AG.

Im Sinne der bisherigen Definition sei diese damit neutralisiert. Aus technischer Sicht liege jetzt ein Abwärtstrend vor, dessen Potenzial zurzeit bis in den Bereich um 2.500 reicht. Diese Aussage behalte solange ihre Gültigkeit, wie eine mögliche, erwartete Reaktion nicht das maximale Korrekturpotenzial überschreitet, welches sich auf den bisherigen Abschwung berechnen lasse.

Die mittelfristige Bewegungsdynamik beginne im DAX wieder leicht zu steigen, befinde sich absolut gesehen jedoch noch auf niedrigem Niveau. Da das Problem nahezu aller Indikatoren in einer gewissen Zeitverzögerung liege, werde eine klarere Einsicht über das tatsächliche Ausmaß der mittlerweile aufgebauten Bewegungsdynamik jedoch erst erhalten, wenn eine mögliche Reaktion ihren Abschluss gefunden habe.

Strategisch könne man davon ausgehen, dass der DAX durchaus noch weiter fallen könne.

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jack303:

der chart

 
23.01.03 08:30
uf wiedrluagn jack

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank 915615194.97.1.200/charts/250000/20030123_258703_1.gif" style="max-width:560px" >
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jack303:

der chart 2

 
23.01.03 08:30
uf wiedrluagn jack

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank 915616194.97.1.200/charts/250000/20030123_258703_3.gif" style="max-width:560px" >
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jack303:

DAX, die Korrekturpotenziale

 
23.01.03 08:31
23.01.2003, 07:53 Uhr

Deutsche Bank
In einer taktisch, kurzfristigen Beurteilung berichtet Uwe Wagner, technischer Analyst der Deutschen Bank AG, von den Korrekturpotenzialen des DAX.



 

Im kurzfristigen Zeitfenster sei der laufende tertiäre Abwärtstrend von Bedeutung. Dieser halte seit fünf Handelstagen an und zeichne sich durch fallende Tageshochs und Tagestiefs aus. Auf der Unterseite sei dieser frei bis in Richtung 2.500, auf der Oberseite könne man potenzielle Widerstandsebenen um 2.836, 2.932, darüber erst um 3.145 Indexpunkten erwarten.

Im Kursverlauf der letzten sieben Jahre im DAX, wäre in sechs von sechs Fällen im Anschluss an eine solche Entwicklung eine Reaktion erfolgt. Als Regel unterstellt der Experte, dass eine Reaktion bereits als erfolgt gelte, wenn der Schlusskurs des Folgetages (sprich heute) über dem Schlusskurs des vorangegangenen Tages (gestern) liege. Sechs Signale über einen Zeitraum von sieben Jahren bilden keine statistisch sichere Aussage, so Uwe Wagner weiter, doch lieferten sie aber dennoch eine Indikation dafür, ob es sinnvoll ist, auf eine Reaktion zu warten, oder ob man gleich auf der Short Seite in den Markt springen sollte.

Unterstellt man jetzt, dass per heute eine Reaktion, basierend auf dem „dünnen“ Ergebnis der statistischen Tests, einsetzen könne, dann ermitteln sich zunächst die potenziellen Reaktionspotentiale wie folgt: Der Analyst legt hier den jüngsten Bewegungsimpuls zur Messung zu Grunde. Dieser verlaufe aktuell von 3.145 (Hoch vom 15. Januar) bis zum gestrigen Tief bei 2.765. So es heute zu einem neuen Tagestief komme, müsse man die Berechnung der Korrekturpotentiale per morgen wiederholen. Daraus würden sich für heute als minimales Korrekturpotenzial die Bereiche um 2.891 bis 2.910, als normales Korrekturpotenzial der Bereich um 2.955, als maximales Korrekturpotenzial der Bereich um 2.999 bis 3.018 ergeben. Das minimale Korrekturpotenzial korrespondiere hierbei mit dem aktuell gültigen, erwarteten Widerstandsband im DAX (2.836 / 2.932).
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jack303:

DAX-Future, das Ziel der Bären

 
23.01.03 08:31
23.01.2003, 08:09 Uhr

börsen-profi-online
An der technischen Lage des DAX-Future (FDAX) hat sich mit dem gestrigen Tag keine neue Situation ergeben, so berichtet Wolfgang Süßenguth vom börsen-profi-online.

Es sei immer noch alles so, wie in der den vergagnenen Einschätzungen beschrieben. Die Stärke der Bären wäre allerdings gestern überdeutlich zu Tage getreten. Der stark gestiegene Umsatz zeige die Panikverkäufe, die das Unterschreiten der Unterstützung 2.850 ausgelöst habe. Gestern habe der FDAX mit 2.777 ein neues Jahrestief für 2003 erreicht. Und es sehe immer noch so aus, als wenn das nicht das Jahrestief für dieses Jahr bleiben werde. Das Jahrestief im letzten Jahr habe im DAX bei 2.520 gelegen, was im FDAX beim momentanen Aufgeld 2.535 entspreche.

Nach Angaben von Wolfgang Süßenguth liege das Ziel der Bären bei dem letztjährigen Jahrestief 2.535, welches nach dessen Meinung bald erreicht sein werde. Nichts werde die Bären von einem schnellen Erreichen von 2.535 abhalten können. Allerdings sei nach dem schnellen Rückgang von 380 Punkten in den letzten 6 Börsentagen eine Reaktion bis 2.880-2.920 ganz normal.

Im Chart ließen sich die Widerstände 3.000 / 3.100 /3.170 / 3.240 / 3.500, und nur noch folgende Unterstützungen 2.775 / 2.535 ausmachen. Ein Bruch dieser "Barrieren" mache eine Bewegung in Bruchrichtung bis zur jeweils nächsten "Barriere" sehr wahrscheinlich.

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jack303:

DAX, aktuelle Positionierungen

 
23.01.03 08:32
23.01.2003, 08:14 Uhr

Deutsche Bank
Uwe Wagner, Handelsexperte der Deutschen Bank, gibt seine derzeitigen Positionierungen im DAX bekannt.



 

Für Reste der bestehenden Short Position (eröffnet letzte Woche Mittwoch bei 3.039, Teilgewinnmitnahme bei 2.950), wurde per gestern der Stop-Kurs auf 2.920 angepasst worden, nachdem der DAX das zweite Kursziel bei 2.850 erreicht habe. Da jetzt eine Reaktion erwartet werde, gebe es zwei Alternativen:

(1) Schließen der Position bzw. senken des Stop-Kurses, z. B. auf 2.897 (gestriges Tageshoch).

(2) Belassen des Stop-Kurses auf 2.920 mit der Begründung, dass Tests mit Reaktionspotentialen gezeigt hätten, dass bei vollzogener Minimumkorrektur noch immer mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 65 % damit gerechnet werden könne, dass sich der vorangegangene Bewegungsimpuls (in unserem aktuellen Fall der Abwärtsimpuls) fortsetze. Da das berechnete Minimum – Korrekturpotenzial per heute bei etwa 2.891 bis 2.910 liege, wäre es durchaus sinnvoll, die laufende Short-Position durchaus beizubehalten, um gegebenenfalls den Short aufzustocken, wenn der Markt nicht mehr als dieses Potenzial ausschöpfe. Werde es mehr als eine Reaktion bis höchstens 2.910, sinke die Wahrscheinlichkeit auf ein Abrutschen in Richtung 2.500 ohnehin auf nur noch knapp 50 %. In diesem Falle könne man sich lieber ausstoppen lassen und dann gegebenenfalls einen neuen Einstieg suchen.

Long-Positionen seien in Erwartung einer Reaktion derzeit nur hoch spekulativ zu vertreten. Sinnvoller erscheine hier, besonders für Marktteilnehmer, die nicht permanent vor dem Schirm sitzen könnten, sondern in erster Linie Schlusskurs orientiert arbeiteten, ein potenzielles Umkehrmuster abzuwarten. Per gestern habe man es bereits einige Male so ausgesehen, als ob sich ein solches Muster hätte ausbilden können, per Schlusskurs liegt es nun aber nicht vor
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Brutus:

Eigentlich sagt er nichts, o. T.

 
23.01.03 08:33
er läst sich beide Richtungen offen.
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jack303:

DAX-Future mit weiterem Absacken

 
23.01.03 08:56
23.01.2003, 08:49 Uhr

Helaba
Beim DAX-Future (FDAX) weisen die Zeichen nach Ansicht der Handelsexperten der Helaba weiter kräftig gen Süden.

Zum gestrigen Kommentar habe sich nichts verändert, ein schwacher Schluss in Amerika werde auch an den hiesigen Märkten zu einem weiteren Absacken führen. Nächster Support nach dem Bruch des Tiefstands bei 2.854 sei jetzt die bereits gestern als Ziel ausgegebene 2.671er Marke.

Ansonsten bleibt die massive Unterstützung das Tief bei 2.536 Zählern. Die technischen Indikatoren auf kurzfristige Sicht wären weiterhin sehr negativ.

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jack303:

DAX-Future mit weiterem Absacken

 
23.01.03 09:35

Helaba
Beim DAX-Future (FDAX) weisen die Zeichen nach Ansicht der Handelsexperten der Helaba weiter kräftig gen Süden.

Zum gestrigen Kommentar habe sich nichts verändert, ein schwacher Schluss in Amerika werde auch an den hiesigen Märkten zu einem weiteren Absacken führen. Nächster Support nach dem Bruch des Tiefstands bei 2.854 sei jetzt die bereits gestern als Ziel ausgegebene 2.671er Marke.

Ansonsten bleibt die massive Unterstützung das Tief bei 2.536 Zählern. Die technischen Indikatoren auf kurzfristige Sicht wären weiterhin sehr negativ.

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jack303:

DAX-Future, Verkauf platziert

 
23.01.03 09:35
23.01.2003, 08:59 Uhr

CK tr@Ding Bank
Der DAX-Future (FDAX) verlor gestern in den ersten Handelstunden stark an Boden und unterschritt die Tiefs vom Dezember bei 2.854 Punkten und fiel bis zur unteren Begrenzung des kurzfristigen Abwärtstrends, so berichten die Handelsexperten der CK tr@Ding Bank.

Aufgrund der gestern in Amerika veröffentlichten Unternehmenszahlen zeige die Indikation eine leicht festere Eröffnung im DAX-Future an. Die Experten erwarten das die Widerstandslinie bei 2.850 schon in den ersten Handelsstunden getestet werde.  Damit breche der FDAX aus dem kurzfristigen intraday Abwärtstrend nach oben aus. Ob dies allerdings ausreicht, um den Abwärtstrend im Tageschart zu brechen, bleibt nach Ansicht der Experten zu bezweifeln. Selbst mit einem Überschreiten der Vortageshochs bei 2.913 Punkten, bleibe der mittelfristige Abwärtstrend intakt.

Deshalb platzieren die Händler der CK tr@Ding Bank einen Verkauf bei 2.925 Punkten mit einem Stopp auf Schlusskursbasis bei 2.950 Punkten. Sollten die gestrigen Tiefs unterschritten werden, müsse man auf einen Kursrutsch bis zu den Oktobertiefs gefasst sein.

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jack303:

der chart

 
23.01.03 09:36
uf wiedrluagn jack

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank 915709194.97.1.200/charts/250000/20030123_258742_1.gif" style="max-width:560px" >
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jack303:

der chart 2

 
23.01.03 09:36
uf wiedrluagn jack

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank 915711194.97.1.200/charts/250000/20030123_258742_3.gif" style="max-width:560px" >
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jack303:

DAX-Future, keine echte Erholung

 
23.01.03 09:36
23.01.2003, 09:01 Uhr

portfolio concept
Beim DAX-Future (FDAX) ist nach Ansicht von Ralf Wenzel, Handelsexperte bei portfolio concept, heute nicht mit einer echten Erholung zu rechnen.

Schlechte Zahlen für das vierte Quartal 2002 bei Kodak und die zunehmende Angst vor einem Irak-Krieg habe die US-amerikanischen Aktien am Mittwoch erneut deutlich an Boden verlieren lassen. Da habe die Belebung des Technologiebereichs durch die besser als erwarteten Ergebnisse bei Lucent nur kurzfristig geholfen.

Im Nachthandel hätten die US Index-Futures einiges an Terrain zurückgewinnen können. Auslöser wäre möglicherweise, dass Texas Instruments, die in der zweiten Jahreshälfte 2002 stark unter Druck gekommen wären, mit ihrer Gewinnmeldung für das vierte Quartal die Analystenerwartungen unerwartet übertroffen hätten. Inwieweit diese Erholung von Dauer sein werde, bleibe angesichts der herrschenden Kriegsangst weiterhin fraglich.

Die Indikation für den Kasse-DAX stehe 17 Punkte über dem Schlusskurs vom Mittwoch bei 2.820 Punkten. Der DAX-Future sollte zur Eröffnung etwas fester tendieren, wobei wir eine wirkliche Erholung für den heutigen Tagesverlauf für unwahrscheinlich halten, so der Experte.
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jack303:

DAX-Future, neue und alte Marken

 
23.01.03 09:37

Hamburgische LB
Die Handelsexperten der Hamburgischen Landesbank haben ihre Handelsmarken für den heutigen Handel im DAX-Future (FDAX) festgelegt.

Am gestrigen Mittwoch sei bei 2.840 Zählern eine Short-Position eingegangen worden. Das Ziel dafür liege bei 2.740 Punkten. Zur Absicherung der Position werde der Stop auf 2.835 Zähler nachgezogen. Die Start-buy-Marke liege unverändert auf der 2.985 Punktemarke. Werde diese erreicht, so werde eine Long-Position mit Ziel bei 3.140 Punkten eröffnet, die gegebenenfalls ihren Stop bei 2.950 Punkten finden würde.

Das Aufgeld des Futures mit einer Restlaufzeit bis März 2003 zum DAX in der Kasse betrage derzeit 13,5 Zähler

 
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jack303:

der chart

 
23.01.03 09:37
uf wiedrluagn jack

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank 915715194.97.1.200/charts/250000/20030123_258749_1.gif" style="max-width:560px" >
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jack303:

DAX-Future, neuer Bounce möglich

 
23.01.03 09:38
23.01.2003, 09:20 Uhr

Spütz Börsenservice
Nach Angaben von Alexander Schumacher, Analyst der Spütz Börsenservice GmbH, hat der Support des DAX-Future (FDAX) bei 2.778 im gestrigen Handelsverlauf  gehalten und einen kleineren Bounce durchgeführt, welcher unter dem Widerstand bei 2.860/74 gestoppt wurde.

Nach Beurteilung des Handelsexperten werde der FDAX heute erneut einen Bounce versuchen, um die Marke bei 2.843,5 erneut zu testen. Ein Bruch führe den Kontrakt zum Widerstand bei 2.860/74. Das 1/3 Retrace liege dann bei 2.924/40.

Man dürfe aber nicht vergessen, dass die Trend-Indikatoren nach wie vor den Markt nach unten zögen. Dies werde den Bounce in ein Verkaufsszenario verwandeln können.  Ein Bruch der Lows von gestern könne die Fortsetzung des Trends in Richtung seiner Ziel bei 2.643 and 2.558 bedeuten.


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jack303:

der chart

 
23.01.03 09:38
uf wiedrluagn jack

DAX, strategische Beurteilung, Deutsche Bank 915717194.97.1.200/charts/250000/20030123_258755_1.gif" style="max-width:560px" >
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jack303:

DAX, Korrektur durchaus möglich

 
23.01.03 09:39
23.01.2003, 09:21 Uhr

Helaba
Für Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba, könnte der DAX heute durchaus eine Korrektur starten.

Der deutsche Aktienindex habe gestern im Handelsverlauf ein neues Low bei 2.765 Punkten markiert. Zum Handelsende hätte sich der Index zwar über die Marke von 2.800 Zählern gerettet, der Abschlag  habe aber immer noch fast 2,4 % betragen.

Wie aus verschiedenen Quellen am Markt kolportiert worden sei, scheine der Angriffstermin seitens der USA auf Mitte/Ende Februar festgelegt worden zu sein. Eine friedliche Beilegung des Konflikts scheine immer unwahrscheinlicher.

Negative Umsatz- und Ertragszahlen von TUI hätten den Kurs um 7 % fallen lassen. TUI sehe sich zudem nicht in der Lage, einen Ausblick für das laufende Jahr zu formulieren. Die Automobilaktien, allen voran Daimler, die gestern ein Zehnjahrestief markiert hätten, lägen wegen des schwachen US-Dollars und der schwachen Absatzerwartungen unter Druck. MLP, denen u. U. die Verbannung aus dem DAX drohe, hätten 8 % nachgegeben. Einzig Commerzbank und HypoVereinsbank hätten sich dem Abwärtssog entziehen können. Neuerlich aufkeimende Gerüchte um eine "Verbindung" beider Institute hätten die Spekulation genährt. Die soeben veröffentlichen Siemens-Zahlen würden sich auf den ersten Blick besser lesen als die Analystenschätzung.

Nach den herben Kursverlusten der letzten Handelstage, eventuell auch von den Siemens-Zahlen unterstützt, sei eine technische Korrektur bis in den Bereich 2.860 bis 2.880 Indexpunkte möglich.

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jack303:

DAX, Korrektur durchaus möglich

 
23.01.03 10:22

23.01.2003, 09:53 Uhr
DAX-Future, Aufwärtsreaktion möglich
NYBT AG
Nach Ansicht von Marc Wilhelms, Analyst der New York Broker Börsentermin AG, kann sich die gestern initiierte Reaktion im heutigen Handelsverlauf des DAX-Future (FDAX) weiter fortsetzen.

Die Verkäufe nach dem Bruch von 2.865 wären im Future letztlich noch deutlich aggressiver als erwartet ausgefallen und hätten den Märzkontrakt bis auf 2.777 Punkte heruntergeführt, bevor in den letzten beiden Handelsstunden zumindest eine etwas stärkere Reaktion eingesetzt habe. Diese könne sich heute aber nur entscheidend fortsetzen, wenn ein markanter Abwärtstrendkanal im 60 Minutenchart bei 2.870 Punkten gebrochen werden könne. In diesem Fall sei mit einer größeren Aufwärtsreaktion auf 2.950 zu rechnen. Ohne Bruch von 2.870 blieben alle Erholungen im Markt extrem verletzlich und neue Tiefs unter 2.777 und ein schneller weiterer Verfall auf ein mittelfristiges Abwärtsziel - das Oktobertief –müsse unmittelbar favorisiert werden.

Panikauslöser könne hierbei der US-Dollar werden. Der Verfall der US-Währung habe sich gegen alle wichtigen internationalen Währungen zum Ende der letzten Woche erneut beschleunigt und speziell im Währungsbereich endeten größere Trends häufig mit einer Panikverkaufswelle. Eine solche werde aber dann auch den Druck auf die US-Aktienmärkte massiv erhöhen.


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