28.01.2003, 08:05 Uhr
Mit einem Kursverlust von 2,72 % und einem Tages- und Bewegungstief bei 2.615, setzte der deutsche Aktienindex DAX im gestrigen Tagesverlauf seinen Abschwung fort; an der Grundbeurteilung des DAX hat sich zu den Aussagen des Vortages nichts geändert, so Uwe Wagner, technischer Analyst der Deutschen Bank.
Das analytische Kursziel bleibe vorerst das Vorjahrestief im Bereich um 2.500. Charttechnisch herleitbare, potenzielle Widerstände auf der Oberseite sollten die Begrenzungen der bisher gültigen Konsolidierungszone um 2.836 und 2.932 sein.
Aus markttechnischer Sicht werde für den laufenden Abwärtstrend eine steigende Bewegungsdynamik signalisiert. Um diese zu bewerten, würden viele Marktteilnehmer auf den sogenannten ADX Indikator zurückgreifen. Man müsse hierbei jedoch beachten, dass dieser Indikator in seiner Standardeinstellung (14 Tage) mit einer erheblichen Zeitverzögerung arbeite und somit in der Regel keine zeitnahen Dynamikbewertungen möglich seien. Verkürzt man den Zeithorizont, steige die Volatilität der ADX Kurve, die Ergebnisse bzw. Aussagen würden dadurch aber nicht messbar zuverlässiger. Somit könne man den ADX mit einer Beurteilung der jeweiligen Reaktionspotentiale kombinieren, um eine zeitnahere Aussage zu erhalten.
Über den Einsatz klassischer Oszillatoren, um kurzfristig eine Aussage über die Entwicklung der Schwungkraft des Kursverlaufes zu erhalten, werde dem laufenden tertiären Abwärtstrend ein überverkauftes Niveau ausgewiesen. Eine Handlungsaktivität leitet der Analyst der Deutschen Bank aus dieser Aussage jedoch nicht her.
Nach Ansicht von Uwe Wagner liegen aktuell keine Indikationen vor, dass kurz- bzw. mittelfristig mit einer Richtungsänderung zu rechnen ist, auch wenn man sich darüber im Klaren sein könne, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Reaktion steige. Dem begegnet der Handelsexperte, dessen Angaben zufolge, aber nur über ein Anpassen der Stop-Kurse für die laufenden Short-Positionen.
Mit einem Kursverlust von 2,72 % und einem Tages- und Bewegungstief bei 2.615, setzte der deutsche Aktienindex DAX im gestrigen Tagesverlauf seinen Abschwung fort; an der Grundbeurteilung des DAX hat sich zu den Aussagen des Vortages nichts geändert, so Uwe Wagner, technischer Analyst der Deutschen Bank.
Das analytische Kursziel bleibe vorerst das Vorjahrestief im Bereich um 2.500. Charttechnisch herleitbare, potenzielle Widerstände auf der Oberseite sollten die Begrenzungen der bisher gültigen Konsolidierungszone um 2.836 und 2.932 sein.
Aus markttechnischer Sicht werde für den laufenden Abwärtstrend eine steigende Bewegungsdynamik signalisiert. Um diese zu bewerten, würden viele Marktteilnehmer auf den sogenannten ADX Indikator zurückgreifen. Man müsse hierbei jedoch beachten, dass dieser Indikator in seiner Standardeinstellung (14 Tage) mit einer erheblichen Zeitverzögerung arbeite und somit in der Regel keine zeitnahen Dynamikbewertungen möglich seien. Verkürzt man den Zeithorizont, steige die Volatilität der ADX Kurve, die Ergebnisse bzw. Aussagen würden dadurch aber nicht messbar zuverlässiger. Somit könne man den ADX mit einer Beurteilung der jeweiligen Reaktionspotentiale kombinieren, um eine zeitnahere Aussage zu erhalten.
Über den Einsatz klassischer Oszillatoren, um kurzfristig eine Aussage über die Entwicklung der Schwungkraft des Kursverlaufes zu erhalten, werde dem laufenden tertiären Abwärtstrend ein überverkauftes Niveau ausgewiesen. Eine Handlungsaktivität leitet der Analyst der Deutschen Bank aus dieser Aussage jedoch nicht her.
Nach Ansicht von Uwe Wagner liegen aktuell keine Indikationen vor, dass kurz- bzw. mittelfristig mit einer Richtungsänderung zu rechnen ist, auch wenn man sich darüber im Klaren sein könne, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Reaktion steige. Dem begegnet der Handelsexperte, dessen Angaben zufolge, aber nur über ein Anpassen der Stop-Kurse für die laufenden Short-Positionen.