Datensicherheit im Internet


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hjw2:

Datensicherheit im Internet

 
30.10.01 07:55
 

29.10.2001    18:00
 
RealPlayer

 
Auch das Kleingedruckte hören
 
Nutzer akzeptieren mit den Lizenzbedingungen einer Software oft die Preisgabe persönlicher Daten.
Von Detlef Borchers

     

   
 
Genuss fürs Ohr haben die meisten Nutzer im Sinn, die neue Abspielprogramme installieren. Wer dabei zu schnell klickt, wird ausgespäht.  



 

(SZ vom 30.10.2001) - Diesen Preis will keiner: Er ist sozusagen die „goldene Zitrone“ der Internet-Branche, benannt nach der Figur in George Orwells Roman „1984“: Der „Big Brother Award“ prangert den schluderhaften Umgang mit Daten an. In der Kategorie Technik hat ihn die Jury aus Hackern, Surfern und Datenschützern am vergangenen Freitag der Firma RealNetworks für ihr Produkt „RealPlayer“ verliehen. So haben die Preisrichter auf ein Problem aufmerksam gemacht, das viele Computernutzer im wahrsten Sinne des Wortes nicht einmal sehen: Moderne Software wie der „RealPlayer“ oder der neue „MediaPlayer“ in Windows XP stehen in ständigem Kontakt zu vielen Servern.

Von ihnen beziehen sie Verzeichnisse über empfangbare Radiostationen im Internet, Spiellisten der beliebtesten Songs und Sonderangebote für das Herunterladen von Musik oder Videos aus dem Netz. Mitunter macht diese Art von Abspielprogrammen dem Hörer an der Tastatur Vorschläge, bestimmte Stücke nach seinem Geschmack doch einmal anzuspielen. Da wundert sich der Laie, was denn der Computer so alles über den persönlichen Geschmack weiß. Dem Fachmann ist das Verfahren klar: Die Abspielsoftware sendet immer dann, wenn sie eine Mediendatei aus dem Internet holt, eine Meldung zu einem Server. In dieser Meldung findet sich der Titel oder der Speicherort des Stückes und ein GUID. Ausgeschrieben ist dies der Global Unique Identifier, eine weltweit einzigartige Kennnummer, die einem bestimmten Computer zugeordnet ist.

Vertrauen zu den Großen

Wer viel Musik über das Internet hört, mag es als angenehm empfinden, dass der Computer aus dem Bestand der bereits gehörten und gespeicherten Stücke die Geschmacksrichtung zu schätzen versucht. Er mag es aber auch als Eingriff in die Privatsphäre empfinden: Was hat es RealNetworks oder Microsoft zu interessieren, was jemand hört? Die Antwort ist einfach: Beide Firmen bieten nicht nur Software zum Abspielen von Multimedia-Dateien auf dem PC an, sie wollen im Geschäft mit bezahlten Inhalten ganz vorne mitspielen. RealNetworks ist beispielsweise an der Musikplattform MusicNet beteiligt, bei Microsoft hat man mit dem Dienst Pressplay angebandelt und im eigenen Microsoft Network einen weiteren Musikbereich installiert.

Das Nicht-Sehen der Computer-Anwender liefert den Herstellern der Software wertvolle Daten. Denn die Nutzer installieren die Player ohne Federlesen und klicken „Akzeptieren“, wenn die Lizenzbedingungen eingeblendet werden. Und das ungeduldige Abnicken des Kleingedruckten hat Folgen für den Anwender.

Ahnungslos muss der Computernutzer jedoch nicht sein: Gerade die jetzt mit dem „Big Brother Award“ ausgezeichnete Firma RealNetworks klärt darüber auf, was sie mit dem GUID anstellt. In der Vergangenheit installierte sie ein System, das ungefragt Kennungen und sogar die E-Mail-Adresse des Anwenders ungeschützt über das Internet schickte. Dafür kassierte die Firma schon mehrere Schmäh-Preise von Datenschützern.

In der neuesten Version des „RealPlayers“ hat RealNetworks zwar die standardmäßige Installation der Schnüffelfunktion ausgeschaltet. Doch Fehlermeldungen beim Verändern der Einstellung erwecken den Eindruck, Datenschutz sei schlicht eine Fehlfunktion. Und in den Lizenzbedingungen akzeptiert der Nutzer immer noch die Daten-Weitergabe – doch wer liest schon das Kleingedruckte? Nach einer Untersuchung des Datenschutzexperten Richard Smith von Privacy International werden Lizenzbedingungen umso aufmerksamer gelesen, je kleiner die Firma ist: den Großen vertraut man, bei Shareware-Programmierern wird die Lupe gezückt.

Was bei RealNetworks und vielen anderen Software-Firmen fehlt, ist eine große Hinweistafel gleich im ersten Installations-Bildschirm, die nicht auf die Schnelle weggeklickt werden kann – ein großes Zeichen wie auf der Tankkappe, das angibt, mit welchem Benzin der Wagen fährt. Doch keiner der Verbände der Softwareindustrie, die Zertifikate en masse vergeben, hat ein solches Warnzeichen standardisiert.

Daher ermuntern Datenschützer den mündigen Anwender, die Lizenzbedingungen komplett zu lesen, auch wenn sie ausgedruckt 20 Seiten lang sind. Denn zum Großen Bruder gehört auch immer der kleine Untertan, der „Big Brother“ gewähren lässt.

www.sueddeutsche.de/computer/internet/netzone/28644/index.php

 
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Kicky:

auffallend ist die deutlich zunehmende Menge der

 
30.10.01 08:01
Cookies.Ich lösche sie -bis auf die harmloseren-regelmässig ,genau so wie den temporären Download-schon auf Anraten des Softwarespezialisten bei meiner Bank.
Ich frage mich auch,ob die Dutzende von Cookies,die Ariva neuerdings setzt ,etwas mit den neuen Vorschriften des halbjährigen Nachweises der Postings zu tun haben.Big Brother watches you?
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vega2000:

Könnte schon sein

 
30.10.01 08:17
das ähnlich wie bei AOL (dort stand das FBI ja schon wenige Stunden nach dem Attentat vom 11. September auf der Matte) uns mit geladen Seiten "Spione" auf den Rechner geschoben werden. Ich lösche jeden 2ten Tag meine Cookies & die Temp-/Temporäre Internetfiles.  
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Kicky:

Der Boss liest jede Email mit !

 
30.10.01 09:49
Mit Spector kann der Boss jede E-Mail mitlesen
"Finden Sie heraus, ob Ihre Angestellten privat im Internet surfen oder ihre Zeit mit Spielen vertrödeln, decken Sie Internetmißbrauch auf (Versenden bedenklicher E-Mails und Äußerungen, Wirtschaftsspionage)" Mit diesen Worten wirbt die ProtectCom für ihr Überwachungstool Spector. Ein Skandal-Produkt, dass am Wochenende den BigBrotherAward in der Kategorie "Überwachung am Arbeitsplatz" erhielt.

Die Firma ProtectCom hat sich mit Überwachungsprodukten wie WebSpy und e-Blaster auf Software zur Überwachung des gesamten elektronischen Kommunikationsverkehrs in fimeneigenen Netzen und im Internet spezialisiert. Umfassend erledigt diese Überwachungsaufgaben das Produkt Spector. Seit April 2001 bietet ProtectCom diese in den USA entwickelte Software auch in Deutschland an. Die hervorstechenden Merkmale der verschiedenen Produktversionen bei der Überwachung des gesamten Nutzerverhaltens am PC sind:

In kurzen Abständen werden Screenshots unabhängig von der Anwendung erstellt und für die Auswertung gespeichert; Jeder Tastaturanschlag wird protokolliert, egal, ob es sich um Passworte oder andere Eingaben handelt; Der Überwacher wird per Alarmfunktion auf bestimmte Aktivitäten am überwachten PC in Echtzeit aufmerksam gemacht. Hier ist egal, ob es um das Aufrufen einer Internetadresse, oder das Eintippen eines gesuchten Wortes geht; Chats im Internet und E-Mails werden natürlich vollständig protokolliert; Und selbstverständlich geschieht dies im Verborgenen, ausspionierte Benutzer können Spector nicht aufspüren. Spector stellt für die Big Brother Award-Jury ein besonders deutliches Beispiel für die zunehmende Überwachung der Nutzung von Computer und Internet in der Arbeitswelt dar.

"Spector ist nach eigener Werbeaussage eine Überwachungssoftware. Doch sie ist eindeutig mehr. Nach der Rechtslage in Deutschland dürfte der Einsatz von Spector in vielen Fällen eindeutig rechtswidrig sein. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich durch Spector ausspioniert wissen, raten woir: Fragen Sie nicht nur den Betriebsrat, gehen sie auch zum Staatsanwalt!" so Ute Bernhardt und Ingo Ruhmann während der Preisverleihung. (as)
bei finanztreff zu finden heute früh
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vega2000:

@Kicky Genau so !! o.T.

 
30.10.01 09:51
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mothy:

Cookies löschen???

 
30.10.01 09:55
Könnt ihr mir sagen wie und was ich regelmäßig löschen/ überprüfen sollte.
Wichtig wäre mir wie ich sie lösche!!
Ich hab nämlich von PC keine ahnung und weiß nur wie ich auf ariva komme *g*

Danke
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Kicky:

geh auf Extras,dann Internetoptionen

 
30.10.01 10:03
hier Dateien  löschen,auch offline,und Verlauf .Dann auf Einstellungen ,Dateien anzeigen,da haste sie.Wenn Du aber alle löschst,werden viele von Dir Dein Passwort verlangen,also heb die gut auf!Ich lasse deswegen einige stehen.
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bebe:

shockwave player beim Finnztreff Spiel

 
30.10.01 10:08
seit Montag muß man diesen runterladen. Ich kenne mich damit nicht aus. Habe Norton installiert.  Spiele sonnst nicht im Internet.   Grüße bebe          
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007Bond:

Soweit die Theorie!

 
30.10.01 10:16
Wenn jedoch die Existenz des Programms nicht nachgewiesen werden kann, wie es die Doku des Programms verkündet, sieht's in der Praxis ein wenig anders aus! Den Betriebsrat einschalten oder der Gang zum Staatsanwalt - nur auf reinen Verdacht?!

Und wenn auch Tastatureingaben aufgezeichnet werden, hilft auch keine Verschlüsselungssoftware a la PGP mehr, weil das Passwort schließlich auch über die Tastatur eingegeben wird! Interessant wird's dann, wenn der Mitarbeiter Onlinebanking vom seinem Rechner aus betreibt. Dann hätte der "Arbeitgeber" sogar Zugang zum Bankkonto seiner Mitarbeiter! Das klingt alles sehr sehr sicherheitskritisch!

Es wird Zeit für einen "Virenscanner", der auch diese Software erkennt und wirkungsvoll entfernt ;-)

Auch sollte berücksichtigt werden, dass eine solche Software, die zum Ausspionieren von Mitarbeitern eingesetzt werden kann, auch als Werkzeug für Wirtschaftsspionage eingesetzt werden kann!

Denn: Wenn ein Mitarbeiter nichts davon bemerkt, merkt dies ein Vorstand umso weniger ...  der Schuß könnte also nach "Hinten" losgehen ;-)
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mothy:

@ danke Kicky!!!!!!!!!!!! o.T.

 
30.10.01 10:57
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bebe:

kann mir jemand Auskunft geben

 
30.10.01 19:11
hol noch mal hoch z. Thema shockwave player: Lade mir ungern Sachen runter, die ich nicht kenne. ist dieser  unbedenklich und sollte man sich  so was runterladen?          grüße bebe
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Kicky:

@bebe :hatte den auch schon,ist wohl unbedenklich

 
30.10.01 22:25
von Macromedia,früher kostete der 29$
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Dan17:

wie wärs mit Biodata lol o.T.

 
30.10.01 22:29
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Egozentriker:

ich sag's nochmal...

 
30.10.01 22:44
installiert euch nen "spy-soft-killer" (z.b. "ad-aware" von www.lavasoftusa.com/ ).
bei der installation vom real-player solltet ihr unbedingt genau aufpassen, welche der vielen optionen ihr während der installation wählt.
was die cookies angeht, so kann wahlloses löschen selbiger natürlich auch dazu führen, dass z.b. usernamen nicht mehr automatisch beim aufrufen einer site (z.b. auch ariva) eingetragen sind. cookies speichern oft infos, die einem das surfen erleichtern. also selektiert lieber bevor ihr das ganze verzeichnis platt macht. auch hier sei noch einmal "ad-aware" empfohlen. hier werden nur bekannt bedenkliche cookies gekillt.

gruss

ego
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Kicky:

na ich weiss nicht

 
31.10.01 00:23
dieser blöde adaware hat meinen alten PC 233 echt dazu gebracht,dass er sich ständig selber geschlossen hat wegen unerlaubter Vorgehensweise oder so.Da hab ich mir endlich nen neuen gekauft,ich konnte wirklich nix mehr machen
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bebe:

danke kicky o.T.

 
31.10.01 11:19
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