Das letzte Jahr brachte Rekorde bei Dot-com-Pleiten - aber auch Hoffnung
Die Zahl der Pleiten im Dot-com-Sektor in den USA war in diesem Jahr doppelt so hoch wie 2000. Insgesamt stellten 537 Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb ein oder versuchten durch ein Insolvenzverfahren dem Untergang zu entgehen. Ein Jahr vorher verschwanden 255 Dot-coms vom Markt, so die aktuellen Angaben des Unternehmensberaters Webmergers.com. Der Shake out scheint jedoch damit seinem Ende entgegen zugehen.
In den letzten zwei Monaten gaben nur noch 21 Unternehmen auf - das ist der niedrigste Wert seit dem August 2000 mit zehn Pleiten. Nach Schätzungen des Branchenbeobachters sind derzeit etwa 7.000 bis 10.000 Firmen in diesem Bereich aktiv. Damit haben weit über 90 Prozent der Internet-Companies die wahrscheinlich schwerste Zeit überstanden, mehr als viele zu hoffen gewagt hätten.
Proportional zur Zahl der Pleiten, stieg auch die der Entlassungen. In diesem Jahr verloren 98.522 Menschen in dem Sektor ihren Job, im Vorjahr waren es 41.515, so das Marktforschungsunternehmen Challenger, Gray & Christmas. Die wenigsten Kündigungen gab es mit 2.901 im November. Den Spitzenwert stellt der April mit 17.554 Entlassungen dar. (ck)
[ Freitag, 28.12.2001, 10:00 ]
Die Zahl der Pleiten im Dot-com-Sektor in den USA war in diesem Jahr doppelt so hoch wie 2000. Insgesamt stellten 537 Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb ein oder versuchten durch ein Insolvenzverfahren dem Untergang zu entgehen. Ein Jahr vorher verschwanden 255 Dot-coms vom Markt, so die aktuellen Angaben des Unternehmensberaters Webmergers.com. Der Shake out scheint jedoch damit seinem Ende entgegen zugehen.
In den letzten zwei Monaten gaben nur noch 21 Unternehmen auf - das ist der niedrigste Wert seit dem August 2000 mit zehn Pleiten. Nach Schätzungen des Branchenbeobachters sind derzeit etwa 7.000 bis 10.000 Firmen in diesem Bereich aktiv. Damit haben weit über 90 Prozent der Internet-Companies die wahrscheinlich schwerste Zeit überstanden, mehr als viele zu hoffen gewagt hätten.
Proportional zur Zahl der Pleiten, stieg auch die der Entlassungen. In diesem Jahr verloren 98.522 Menschen in dem Sektor ihren Job, im Vorjahr waren es 41.515, so das Marktforschungsunternehmen Challenger, Gray & Christmas. Die wenigsten Kündigungen gab es mit 2.901 im November. Den Spitzenwert stellt der April mit 17.554 Entlassungen dar. (ck)
[ Freitag, 28.12.2001, 10:00 ]