DAB: Übernahme von Systracom gescheitert
Die Verhandlungen über eine Übernahme des von Insolvenz bedrohten Berliner Direct Brokers Systracom durch die Münchener Direkt Anlage Bank (DAB) sind gescheitert.
Nach der Financial Times Deutschland vorliegenden Informationen hatten die DAB, eine Tochterge-sellschaft der HypoVereinsbank, und die Systracom bereits einen unterschriftsreifen Vertrag ausge-handelt, der aber am Dienstag doch nicht abgeschlossen werden konnte. DAB-Chef Matthias Kröner sagte der FTD, der Vertrag sei nicht zu Stande gekommen, da der Vorstand der Systracom nach der Intervention des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) keine solchen Verträge mehr schließen dürfe. Die Behörde hatte vergangene Woche wegen drohenden Kapitalverzehrs und der Gefahr der Zahlungsunfähigkeit die Schließung der Systracom angeordnet. Der Broker hatte erst im September 2000 die Banklizenz erhalten.
© 2001 Financial Times Deutschland
Die Verhandlungen über eine Übernahme des von Insolvenz bedrohten Berliner Direct Brokers Systracom durch die Münchener Direkt Anlage Bank (DAB) sind gescheitert.
Nach der Financial Times Deutschland vorliegenden Informationen hatten die DAB, eine Tochterge-sellschaft der HypoVereinsbank, und die Systracom bereits einen unterschriftsreifen Vertrag ausge-handelt, der aber am Dienstag doch nicht abgeschlossen werden konnte. DAB-Chef Matthias Kröner sagte der FTD, der Vertrag sei nicht zu Stande gekommen, da der Vorstand der Systracom nach der Intervention des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) keine solchen Verträge mehr schließen dürfe. Die Behörde hatte vergangene Woche wegen drohenden Kapitalverzehrs und der Gefahr der Zahlungsunfähigkeit die Schließung der Systracom angeordnet. Der Broker hatte erst im September 2000 die Banklizenz erhalten.
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