aus.
Sie dürften von den Börsenregeln her mehr als das Doppelte von dem täglich kaufen, was sie in den letzten Wochen immer konstant täglich kauften. Ich finde bei solchen Ausverkaufskursen wie aktuell sollte man die Strategie anpassen und die betreuende Bank anweisen, mehr zu kaufen. Dann könnten sie auch schon Ende November mit dem ARP durch sein und die Aktien früher einziehen als geplant, so dass man dann für 2019 auch konstant nur noch knapp 183 Mio Aktienanzahl ausweisen muss.
Optimal wäre wirklich nächste Woche ein Tief bei 60,0 € und dann kurz vor und besonders nach den Q2-Zahlen (die in 8 Handelstagen kommen) stark aufwärts. Nachdem ich mir die Finanzberichte nochmal konkreter angeschaut habe, gehe ich auch stark davon aus, dass die Q3-Zahlen nicht ennttäuschgen, sondern eher noch positiv überraschen, da der Marktkonsens fürs Gesamtjahr bei Umsatz und Gewinn aus meiner Sicht noch etwas zu niedrig ist. Fürs nächste Jahr sieht das zwar kritischer aus, aber man wird von dem höheren Niveau sicherlich nicht gleich 40-50% abstürzen. Das halte ich für Quatsch. Konservativ gerechnet wird Covestro ab 2020 immernoch KGVs von 8-9 haben und zudem wieder Nettocash anhäufen, es sei denn man geht trotz erhöhten Investitionen nochmal den Weg eines neuen ARP. Aber wenn nicht, hat man genug Cash, um ab 2020 aufgrund des auflaufenden Cashs enorm hohe Dividenden auszuschütten. Hängt letztlich vom Aktienkurs ab, ob Dividenden oder ein neues ARP sinnvoller sind. Rechne ich mit 1650-1700 Mio Überschuss in 2019 und einem KGV von 10, ergeben sich Kursziele von rund 92 € für ein dann Ende 2019 netto schuldenfreies Unternehmen.
the harder we fight the higher the wall