schlichtweg Unsinn.
Klar könnten die FCF auch mal niedriger ausfallen als 2017/18, aber im Jahr 2018 wird man wohl etwa 2,1 Mrd € FCF erzielen, und zwar nicht durch irgendwelche Sondereffekte, sondern auf Grundlage des starken Ebitdas.
Aus diesen 2,1-2,2 Mrd € werden wohl etwa 1,1 Mrd € fürs Aktienrückkaufprgramm genutzt. Dann 0,4 Mrd für die Dividende, und der Rest von 0,6-0,7 Mrd € für Investitionen.
Selbst wenn jetzt also der FCF um 20% oder gar 25% auf 1,5-1,6 Mrd € einbrechen würde, könnte man ohne weiteres weiter 0,7 Mrd € jährlich investieren und die Dividende sogar auf 0,5 Mrd € steigern, und hätte immernoch 0,4 Mrd € übrig, um beispielsweise Übernahmen zu tätigen. Da man faktisch keine Bankverbindlichkeiten oder austehende Anleihen etc hat, könnte man sogar größere Übernahmen stemmen, in dem man halt dann übergangsweise ein bißchen Fremdkapital aufnimmt. Covestro könnte jedenfalls problemlos 1-2 Mrd € für Übernahmen einsetzen. Die daraus resultierende Verschuldung würde man selbst bei nur 1,5 Mrd € jährlichem FCF innerhalb von 3 Jahren wieder tilgen, obwohl die Dividende und der Capex steigt. Solche Kennzahlen seh ich bei keinem anderen Dax-Wert. Mal ganz davon abgesehen, dass ja gar nicht gesagt ist, dass Ebitda und FCF um 20-25% einbrechen. Es könnte also sogar noch wesentlich mehr Cash für Dividende und Übernahmen zur Verfügung stehen. Oder aber falls der Kurs wirklich nächstes Jahr immer noch so tief stehen würde, legt man ein neues ARP auf.
the harder we fight the higher the wall